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Ich bin mir gar nicht mal so sicher ob ein Becker überhaupt der richtige für den Posten war. In der Position musst du halt auch viel organisieren und noch viel wichtiger beim dem föderalen Aufbau des DTB, eben auch Beziehungsnetzwerke haben, pflegen und ausbauen können. Wenn du da irgendwelchen Regionalfürsten allzu arg auf Füße trittst, bewegt sich da eben erst recht nichts mehr. Ich vermute dass da eine Rittner doch deutlich besser verdrahtet ist.
Wenn du das System nicht ändern kannst, musst du es eben bestmöglich für dich nutzen.
Also wer hat die bessere Expertise, Becker oder iwelche Regionalfürsten? Diese "Fürsten" sind genau das Problem, und wenn Tennis-Deutschland sie nicht abschütteln kann, braucht man sich nicht zu wundern, warum uns andere voraus sind.
Also ich weiß nicht. Der einzige Deutsche in den Top50 ist Zverev. Danach kommen Struff (Platz 53, Alter 31), Köpfer (62, 27), Gojowczik (86, 32), Altmeier (111, 23), Kohlschreiber (119, 38), Hanfmann (127, 29), Otte (135, 28), Moraing (154, 29), Stebe (181,31). Das sind zwar ein ganzer Stapel an Namen. Aber bei wem außer Zverev und vielleicht noch Altmeier siehst du denn jetzt, gerade angesichts des Alters noch große Zukunftsaussichten.
Bis Platz 500 gibt es noch sechs weitere unter 25-Jährige. Aber da muss man halt auch erst mal sehen wie es bei denen Weiter geht. Nur mal so aus Scherz, auch die Mordergers zum Beispiel sind noch unter 25. Da wird aber auch keiner mehr von einer großen Karriere ausgehen.
Mal abgesehen von Zverev sehe ich da jetzt nicht den ganz großen Unterschied bei den Jüngeren zwischen Damen-(24 x U25 unter Top1000) und Herrenbereich (13 x U25 unter Top 1000). Besonders wenn man darauf schaut, dass die Mädels die jetzt so langsam kommen, so im Schnitt drei bis vier Jahre jünger sind wie die Jungs, mit Ausnahme halt von Niemeier. Ich würde da schon fast eher ein Vorteil bei den Mädels sehen.
So ganau hab ich mir das bei den Männern noch gar nicht angeschaut, mir fiel nur auf, dass bei den Herren-Challengers deutlich mehr Deutsche vertreten sind als bei den Frauen.

Man muss allerdings sagen, dass bei den Damen zuletzt einiges in Bewegung geraten ist. Mit Seibold, Kanev, Meyer auf der Heide und Ruppert haben wir eine Reihe junger Spielerinnen, die sich zuletzt in die Siegerlisten haben eintragen können und die man dort nicht unbedingt erwarten musste. Aber die müssen halt auch erstmal den Sprung in die Top 500 schaffen.
 

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Also wer hat die bessere Expertise, Becker oder iwelche Regionalfürsten? Diese "Fürsten" sind genau das Problem, und wenn Tennis-Deutschland sie nicht abschütteln kann, braucht man sich nicht zu wundern, warum uns andere voraus sind.
Irgendwie wirkt alles beim DTB wie eine seit Jahren (Jahrzehnten) eingespielte Wohlfühltruppe, wo alle das ganz genauso machen wie sie es immer gemacht haben...da müssen sich die Spieler*innen dann einfügen, wer es nicht macht fliegt raus...mir fehlt da innovative und individuelle Betreuung und Förderung ( von aussen betrachtet sieht das für mich so aus)

auch die Reisen des DTB Trosses zu BJKC und DC mit den immer gleichen Leuten in den ewig gleichen Funktionen wirken wie nette Urlaubsreisen ...da ist alles so " wohlfühl" und so wenig professionell..
 

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Also wer hat die bessere Expertise, Becker oder iwelche Regionalfürsten? Diese "Fürsten" sind genau das Problem, und wenn Tennis-Deutschland sie nicht abschütteln kann, braucht man sich nicht zu wundern, warum uns andere voraus sind.
Die Expertise von Becker als Trainer stelle ich ja auch gar nicht in Frage. Aber als Head of Mens Tennis ist man eben oftmals mehr Funktionär als Trainer sein. Und das sehe ich bei Becker eben eher weniger.
 

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Die Expertise von Becker als Trainer stelle ich ja auch gar nicht in Frage. Aber als Head of Mens Tennis ist man eben oftmals mehr Funktionär als Trainer sein. Und das sehe ich bei Becker eben eher weniger.
Ich habe deinen Punkt schon verstanden. Aber ich glaube, dass man von diesen Regionalvasallen schon auch mal erwarten darf, dass sie ihr Verbandsego mal zurückstellen, wenn jemand da ist, der es einfach besser weiß. Glaube, diese "Rücksichtnahmen" sind in D besonders ausgeprägt.
 

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Ich habe deinen Punkt schon verstanden. Aber ich glaube, dass man von diesen Regionalvasallen schon auch mal erwarten darf, dass sie ihr Verbandsego mal zurückstellen, wenn jemand da ist, der es einfach besser weiß. Glaube, diese "Rücksichtnahmen" sind in D besonders ausgeprägt.
Das sind nun mal keine Vasallen, sondern Fürsten. Und so wollen die auch behandelt werden. Und wenn man das macht kriegt man ab und zu auch mal was von denen. Tritt man denen auf die Füße kriegt man halt nichts ... außer Ärger.

Der DTB ist eben nun mal "nur" ein Verein, dessen einzige Mitglieder die Regionalverbände sind. Und die Mitglieder bestimmen nun einmal was in einem Verein am Ende geschieht. Das kann man gut finden oder auch nicht, aber es ist nun mal die Realität, mit der man in so einer Position wie Head of ... umgehen können muss.
 

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Zentralstaat hatten wir zwei mal. War beides mal kein besonderer Erfolg.
DDR und Drittes Reich meinst du?

Sicher richtig, aber der Flickerlteppich war auch nicht wirklich ein Erfolgsmodell.
 

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Durch die Schlagbewegung dürfte das an Arm Schulter zwar etwas überzeichnet sein, aber ich würde behaupten Stusek macht schon ordentlich in Fitness und Kraft. Sieht schon nach Modellathletin aus. Das Bild muss man sich echt mal auf Insta, direkt im Beitrag anschauen. Da ist es größer und wirkt gleich noch mal anders und mehr.

http://instagr.am/p/CVzzl3zqLRP/
Irgendwie muss ich bei dem Bild gerade an Schunk, Niemeier und Friedsam denken. Ich weiß aber einfach nicht warum.:unsure: Hmmm ... .
 

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Durch die Schlagbewegung dürfte das an Arm Schulter zwar etwas überzeichnet sein, aber ich würde behaupten Stusek macht schon ordentlich in Fitness und Kraft. Sieht schon nach Modellathletin aus. Das Bild muss man sich echt mal auf Insta, direkt im Beitrag anschauen. Da ist es größer und wirkt gleich noch mal anders und mehr.
Julia spielt diese Woche übrigens das J5 in Leimen. Sie ist dort an #3 gesetzt und trifft in R1 auf eine Qualifikantin aus TCH. Nur eine Deutsche hat in Leimen die Q überstanden, nämlich Annalotta Howorka. Mit Morreale (1), Ceuca (2), Stusek (3), Aschenberger (7) und Steiner (8) sind dort übrigens 5 deutsche Mädels gesetzt.

Beim J3 auf Zypern hat Sonja Zhiyenbayeva (#6) als einzige Deutsche im MD die ersten Runde gegen eine local WC überstanden.

Beim J4 in Nairobi beginnt das Turnier für Nastasija Nesterovic nach einem Bye in R1 im Achtelfinale.
 
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Die deutschen Mädels scheinen beim J5 in Leimen eine gute Spätform in dieser Saison zu haben. 8 der 16 Zweitrundenteilnehmerinnen sind bereits aus Deutschland. 4 weitere haben noch die Chance, darunter auch Stusek.
 

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Beim U12 Festival (Masters) steht jetzt die Gruppenauslosung fest.

Kochta an sechs gesetzt automatisch in Gruppe G. Sie hat auch ganz angenehme Gegnerinnen zugelost bekommen. Die WC Diago Martin und die Ungarin Nemcsek sollten jetzt kein wirkliches Hindernis darstellen. Dann bleibt eigentlich im direkten Kampf um den Gruppensieg nur noch die Estin Pashkov. Aber auch das sollte möglich sein.

Im Gegensatz dazu hat es Emmi Glaser knüppeldick erwischt. Gleich in Gruppe A gelost, zur eins der Setzliste Sekerkova. Und die ist wirklich das non plus Ultra in dem Altersbereich. Und auch die anderen beiden Mädels in Gruppe A von den bisherigen Ergebnissen her gut. Ich denke da wird es für Glaser darum gehen nicht komplett unter zu gehen und vielleicht zumindest ein Match zu gewinnen.
 

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Turniersiege bislang in diesem Jahr:
TE
(alle Altersklassen und Cats): 27 Siege (6X Stusek, 2X Hejtmanek, Nesterovic, 2X Pohle, Buchwald, Färber, Bartel, 2X Brinkmann, 4X Kochta, Sommer, Ceuca, Thamm, 2X Richter, Bennemann, Zhiyenbayeva)
ITF-J: 19 Siege (Schunk (J2), Guth (J2), Middendorf (J1, J2), Kuhl (J4), Seidel (J3, J3, J4), Zhiyenbayeva (J4), Joelle Steur (J3), Daems (J4), Kern (J4), Steiner (J5), Vogt (J3), Ceuca (J5), Weissheim (J4), Vocke (J4), Nesterovic (J4), Stusek (J5) )

Zum Jahresende dann doch noch der erste ITF-J-Sieg für Julia Stusek, und das gegen Morreale in Leimen im deutschen Duell sogar recht klar.

Auch Nesterovic mit dem Turniersieg in Kenia.
 

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Beim U12 Festival (Masters) steht jetzt die Gruppenauslosung fest.

Kochta an sechs gesetzt automatisch in Gruppe G. Sie hat auch ganz angenehme Gegnerinnen zugelost bekommen. Die WC Diago Martin und die Ungarin Nemcsek sollten jetzt kein wirkliches Hindernis darstellen. Dann bleibt eigentlich im direkten Kampf um den Gruppensieg nur noch die Estin Pashkov. Aber auch das sollte möglich sein.

Im Gegensatz dazu hat es Emmi Glaser knüppeldick erwischt. Gleich in Gruppe A gelost, zur eins der Setzliste Sekerkova. Und die ist wirklich das non plus Ultra in dem Altersbereich. Und auch die anderen beiden Mädels in Gruppe A von den bisherigen Ergebnissen her gut. Ich denke da wird es für Glaser darum gehen nicht komplett unter zu gehen und vielleicht zumindest ein Match zu gewinnen.
In der Gruppenphase haben sich im Bezug auf Tamina Kochta meine Hoffnungen erfüllt. Bei Emma Glaser dann leider alle meine Befürchtungen.

Kochta gewinnt ihre drei Gruppenmatches ohne Satzverlust. In den Play-Offs unterliegt sie allerdings gleich in der ersten Runde im Matchtiebreak gegen die Serbin Vujovic.

Emma Glaser war in ihrer Gruppe hingegen im Prinzip nur Kanonenfutter. In den ersten zwei Matches gewann sie insgesamt zwei Spiele, im dritten kamen dann noch fünf hinzu. Sie war nie auch nur in der Nähe einen Satz zu gewinnen.
 
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