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Fassungslos

 

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Gerald Grosz ist einfach klasse. Ich liebe seinen beißenden Zynismus. (y) Auch, wie er in dem Video Gretas "How dare you?" nachgeäfft hat, einfach herrlich. Und neben dem ganzen Spott hat er natürlich auch Recht: Plötzlich ist Fridays for Future komplett abgemeldet, niemand redet mehr davon. In Krisenzeiten wie diesen zeigt sich eben, was wirklich wichtig ist.
 

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Gerald Grosz ist einfach klasse. Ich liebe seinen beißenden Zynismus. (y) Auch, wie er in dem Video Gretas "How dare you?" nachgeäfft hat, einfach herrlich. Und neben dem ganzen Spott hat er natürlich auch Recht: Plötzlich ist Fridays for Future komplett abgemeldet, niemand redet mehr davon. In Krisenzeiten wie diesen zeigt sich eben, was wirklich wichtig ist.
Auf twitter sagt auch irgendwer " Es wird nur von infizierten Männern und Frauen gesprochen - die anderern 57 Geschlechter scheinen wohl immun zu sein" 😂 😂
 

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Was ein Dumpfbeutel in intellektüller Verpackung...

Man mag ja von Greta und co. halten was man will, aber wenn einer meint er habe in der Schule für das Leben gelernt dann kann später halt auch nicht mehr als "ohne money keine Kartoffeln" rauskommen.
Wie kommst du darauf, dass der Spruch "Ohne money keine Kartoffeln" das Einzige ist, was er gelernt hat bzw. was er drauf hat? Gerald Grosz hat eine ganze Menge mehr auf dem Kasten als das, was man in einem zweiminütigen Videoclip sehen und hören kann.
 

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Corona Krise verschärft Flüchtlingsstreit in der EU


KEINE EU-ÜBERWACHUNGSMISSION:
Italien will Gerettete nicht an Land lassen


Die EU-Außenminister haben sich am Montag nicht auf das Mandat für eine neue Mission zur Überwachung des UN-Waffenembargos gegen Libyen verständigen können. Zwar hatten sie im Februar im Grundsatz beschlossen, dass die bisherige Operation „Sophia“ im März ausläuft und eine neue eingerichtet werden soll. Doch ist die Verteilung von Menschen noch offen, die künftig aus Seenot gerettet werden, wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nun nach einer Videokonferenz der Außenminister mitteilte. Die neue Mission soll „Irene“ heißen, in Anlehnung an die griechische Friedensgöttin Eirene.

Nach Informationen der F.A.Z. weigert sich die italienische Regierung, Schiffbrüchige überhaupt bei sich an Land gehen zu lassen, selbst wenn diese danach von andere Mitgliedstaaten aufgenommen werden. Angesichts der Corona-Epidemie im Land könne man das der eigenen Bevölkerung nicht vermitteln, argumentiert Rom. Es gebe große Sorgen, dass Personen aus Afrika selbst mit dem Virus infiziert seien. Die Mitgliedstaaten suchen nach einer Ausweichlösung. Das gestaltet sich aber schwierig, weil sich auch Malta und andere Staaten am Mittelmeer zurückhalten.
Die Mission muss alle vier Monate verlängert werden
Ein anderes Hindernis konnte in den Beratungen jedoch ausgeräumt werden. Österreich und Ungarn hatten das Recht verlangt, dass sie den Einsatz jederzeit mit ihrem Veto beenden können, sobald auch nur ein Schiffbrüchiger von den Marineschiffen aufgenommen wird. Beide Staaten argumentierten, so entstünde ein neuer Anreiz für Migranten, nach Europa zu ziehen. Vereinbart wurde nun, dass die Mission alle vier Monate verlängert werden muss. Da dies einstimmig geschieht, könnten Wien und Budapest sie dann stoppen, aber nicht schon vorher. Über eine Lösung für die Ausschiffung werden nun die Botschafter der Mitgliedstaaten weiter beraten.

Wie Borrell weiter mitteilte, will er die Staats- und Regierungschefs in einer weiteren Videokonferenz am Donnerstag über seine Konsultationen mit Ankara zur Verwirklichung der Migrationsvereinbarung von 2016 informieren. Der Außenbeauftragte ist seit Anfang voriger Woche mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu dazu in Kontakt. Beide waren von den Regierungen in Paris, Berlin und Ankara damit beauftragt worden. Über weitere finanzielle Unterstützung für Migranten in der Türkei müssen alle EU-Regierungschefs befinden.
 

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Ditfurth, diese linksextreme Terroristin und Menschendarstellerin, ist wirklich von allen guten Geistern verlassen und zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht. Einfach nur widerlich, solche Aussagen.
 

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Ditfurth, diese linksextreme Terroristin und Menschendarstellerin, ist wirklich von allen guten Geistern verlassen und zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht. Einfach nur widerlich, solche Aussagen.
Ohne Worte..unfassbar
 

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Ohne Worte..unfassbar
Ich habe auf Twitter einen ziemlich drastischen Text geschrieben, was ich am liebsten mit Ditfurth machen würde. Und zack: Mein Account wurde für 12 Stunden eingeschränkt. Welche peinlichen Gestalten haben auf Twitter eigentlich nichts Besseres zu tun, als alle Postings, die jetzt vielleicht nicht zu 100% der links-grünen political correctness entsprechen, zu melden? Was für ein Verständnis von Meinungsfreiheit haben die?
 

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Wenig überraschend haben unsere " Gäste" keine Lust auf deutsche Regeln..


PROBLEME IM ERZGEBIRGE
Asylbewerber missachten Kontaktverbot



Schneeberg (Sachsen) – Die Bürgermeister von Schneeberg und Zschorlau bitten Sachsens Innenministerium um Hilfe. Denn viele der hier lebenden Asylbewerber würden sich nicht an Ausgangsbeschränkungen halten.
Immer wieder seien große Gruppen von Bewohnern des Schneeberger Asylheims bei Ausflügen ohne triftige Gründe beobachtet worden, berichten die Stadtchefs. Dies würde der Bevölkerung den Eindruck vermitteln, dass die Auflagen für sie nicht gelten würden.
Darauf angesprochen, hätten einige Asylbewerber teils aggressiv reagiert. Daher sollte der Freistaat zum Beispiel schnellstmöglich eine stationäre Versorgung aufbauen, um das Flüchtlingsheim mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen.
Dazu könne die Bereitschaftspolizei den Ordnungsdienst bei der Durchsetzung des Kontaktverbots unterstützen.
 

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Genie Bouchard of TF
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Es sind wirklich unerträgliche Zustände in diesem Land! Als wäre die Masseneinwanderung nicht ohnehin schon ein riesengroßes Problem, kommt nun auch noch dazu, dass sich die "Flüchtlinge" nicht an unsere Spielregeln halten, was Quarantäne, Kontaktsperre und Ähnliches betrifft. Da geht es um die Gesundheit von Menschen - und die setzen sich einfach über die Anweisungen hinweg. Es ist einfach nur noch unfassbar.
 

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Trotz allen Irrsinns gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten: Björn Höcke, dieser ach so böse "Faschist", ist nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg nicht offiziell zum Faschisten erklärt worden.


Das sind wirklich sehr gute Neuigkeiten, zeigen sie doch, dass diese ganzen mantraartigen und pausenlosen Wiederholungen ("Höcke ist ein Faschist, weil ein Gericht dies festgestellt hat!") völliger Blödsinn waren. Wie intellektuell arm muss man eigentlich sein, dass erst das Landgericht Hamburg ankommen und ein entsprechendes Urteil fällen muss, damit die Leute endlich kapieren, dass man Höcke selbstverständlich einen Faschisten nennen darf, dass er deswegen aber noch lange keiner ist? Es ging einfach nur um die Stärkung der Meinungsfreiheit, nicht um eine Bestätigung, dass die Aussage inhaltlich richtig ist.

Aber es ist ja nicht so, dass das nicht schon Dutzende Male erklärt wurde. :rolleyes: Sei's drum, dieses Gerichtsurteil ist sehr zu begrüßen und es zeigt, dass unser Rechtsstaat noch funktioniert, auch und gerade dann, wenn es um die von vielen so verhasste AfD und erst recht um Björn Höcke geht. Das ist wirklich positiv.

Und nein, das bedeutet natürlich nicht, dass ich plötzlich zu einem Höcke-Anhänger geworden bin. Ich sehe ihn nach wie vor sehr kritisch, aber ein Faschist ist er für mich deshalb noch lange nicht.
 

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Trotz allen Irrsinns gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten: Björn Höcke, dieser ach so böse "Faschist", ist nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg nicht offiziell zum Faschisten erklärt worden.


Das sind wirklich sehr gute Neuigkeiten, zeigen sie doch, dass diese ganzen mantraartigen und pausenlosen Wiederholungen ("Höcke ist ein Faschist, weil ein Gericht dies festgestellt hat!") völliger Blödsinn waren. Wie intellektuell arm muss man eigentlich sein, dass erst das Landgericht Hamburg ankommen und ein entsprechendes Urteil fällen muss, damit die Leute endlich kapieren, dass man Höcke selbstverständlich einen Faschisten nennen darf, dass er deswegen aber noch lange keiner ist? Es ging einfach nur um die Stärkung der Meinungsfreiheit, nicht um eine Bestätigung, dass die Aussage inhaltlich richtig ist.

Aber es ist ja nicht so, dass das nicht schon Dutzende Male erklärt wurde. :rolleyes: Sei's drum, dieses Gerichtsurteil ist sehr zu begrüßen und es zeigt, dass unser Rechtsstaat noch funktioniert, auch und gerade dann, wenn es um die von vielen so verhasste AfD und erst recht um Björn Höcke geht. Das ist wirklich positiv.

Und nein, das bedeutet natürlich nicht, dass ich plötzlich zu einem Höcke-Anhänger geworden bin. Ich sehe ihn nach wie vor sehr kritisch, aber ein Faschist ist er für mich deshalb noch lange nicht.
Gerade von Leuten, die sonst empört " Fake News" schreien haben sich hier gar nicht beirren lassen weil es eben so wunderbar in die Agenda passt, war von einem gewissen User ja auch hier immer wieder zu lesen..

habe gerade im Radio gehört, dass Hamburg trotz Corona weiter Flüchtlinge aufnimmt.. es ist ungeheuerlich..im Gegensatz zu @crazillo bekommen die alle einen Corona Test, Verdachtsfälle und positiv Getestete werden in eine spezielle Unterkunft gebracht...das macht alles derart fassungslos
 

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STATT GEMEINSAM GILT „MEIN LAND FIRST“
Macht Corona
Europa kaputt?



Geschlossene Grenzen, lange Lkw-Schlangen im binneneuropäischen Raum: Was als Brexit-Horrorszenario an die Wand gemalt wurde, ist in der Corona-Krise blitzschnell eingetreten!
Was macht die EU eigentlich in diesen Tagen, um die nationalen Alleingänge zu stoppen?
▶︎ Kommissionschefin Ursula von der Leyen (61) beklagte unmittelbar vor dem gestrigen EU-Gipfel, der erstmals per Videoschalte durchgeführt wurde: „Als Europa wirklich füreinander da sein musste, haben zu viele zunächst nur an sich selbst gedacht. Als Europa echten Gemeinschaftsgeist brauchte, wählten zu viele zunächst den Alleingang. Und als Europa wirklich beweisen musste, dass wir keine ‚Schönwetterunion‘ sind, weigerten sich zu viele zunächst, ihren Schirm zu teilen.“
▶︎ Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (57, CDU) sagte in einem WELT-Interview am Freitag: „Der Corona-Nationalismus mancher Regierungen und Politiker ist erschreckend.“


▶︎ „Das Überleben des europäischen Projekts steht auf dem Spiel“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (42) am Abend. Er warnte vor einem Zerfall des Schengen-Raums, der die offenen Grenzen im Binnenmarkt garantiert. Diese Sorge treibt auch die Bundesregierung um. Ein deutscher EU-Diplomat zu BILD: „Binnenmarkt – das mag für viele bürokratisch klingen, es ist aber die Hauptsäule der deutschen Wirtschaft.“
Hintergrund von Macrons Warnung waren Grenzschließungen etwa durch Polen oder Tschechien. Polen macht alle Einreiseverbindungen per Flug-, Bahn- und Schiffsverbindungen dicht, außerdem muss jeder, der einreist, 14 Tage in Quarantäne – auch Berufspendler, die aus Deutschland zurückreisen, oder Lkw-Fahrer, deren Einsatz damit ebenfalls bedroht ist.
Zuvor hatte allerdings auch Deutschland am Mittwoch ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter aus Osteuropa erlassen. Allein bei der Ernte helfen sonst jährlich etwa 300 000 Saisonarbeiter, die vor allem aus Osteuropa kommen, und auch in Krankenhäusern werden viele Grenzgänger eingesetzt.
Und: Deutschland stand neben Frankreich massiv in Brüssel in der Kritik, weil Ausfuhrverbote von medizinischer Schutzausrüstung zunächst auch für andere EU-Mitgliedsstaaten gegolten hatte. Dieser Fehler ist inzwischen korrigiert.

Zoff ums Geld: Südliche Länder wollen „Corona-Bonds“


Der EU-Gipfel dauerte sechs Stunden, geplant waren nur zwei. Der Grund: heftiger Zoff!
Hauptstreitpunkt
: Die sogenannten Euro-Bonds, die vor allem Italien, aber auch Spanien und Frankreich angesichts der Corona-Krise einführen möchten und darum auch schon „Corona-Bonds“ genannt werden, obwohl sie nicht existieren.
Dabei handelt es sich um Anleihen, die die EU-Staaten alle gemeinsam ausstellen würden. Das hieße, dass sich die EU-Länder am Kapitalmarkt gemeinsam verschulden können, zu einem einzigen Zinssatz, der sich aus der Bonität aller Länder errechnen würde. Für Länder wie Deutschland, die als sicher und zahlungsfähig eingestuft werden, wären die höher als deutsche Anleihen. Länder, die schon heute hoch verschuldet sind und für Anleger mehr Risiko bedeuten (Beispiel Italien), könnten dagegen billiger an Geld kommen – womit für sie auch ein Anreiz wegfallen würde, in der Zukunft solider zu wirtschaften.
Das heißt konkret: Italien will, dass die Schulden in der EU vergemeinschaftet werden – Deutschland wehrt sich dagegen.
Dabei ist Kanzlerin Merkel gar nicht gegen Hilfen für besonders stark von der Corona-Krise betroffene Länder wie Italien. Sie setzt dabei allerdings auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm ESM, der derzeit rund 410 Milliarden Euro zur Verfügung hat.
Trotzdem drohte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte (55, parteilos), die gemeinsame Abschlusserklärung platzen zu lassen.
Überhaupt fühlen sich die Italiener schon seit Beginn der Corona-Krise von den EU-Institutionen allein gelassen. Dazu passt, dass die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, mit einer unbedarften Äußerung nach der EZB-Ratssitzung am 12. März für einen Anstieg der Zinsen auf italienische Risiko-Anleihen gesorgt hatte. Sie hatte die Anleger enttäuscht, als sie sagte, die EZB habe nicht die Aufgabe, die Zinsunterschiede im Euro-Raum zu schließen, also einzelnen Ländern wie Italien zu helfen.

Ein bisschen Solidarität und Zusammenarbeit gibt es noch

Am Ende beschlossen die EU-Staaten, mehr Geld in die Erforschung eines Impfstoffs zu stecken. Merkel würdigte, dass die Kommission sehr schnell Beihilfen für angeschlagene Firmen gebilligt habe und nun die Beschaffung von Schutzausrüstung organisiere, was gerade für die kleinen EU-Staaten wichtig sei. Auch die Rückholaktionen von EU-Bürgern würde europaweit gesteuert. Die gegenseitige Solidarität nehme zu.
Und ein bisschen Hilfe leistet Deutschland bereits, versorgt nach Angaben des Auswärtigen Amtes insgesamt 47 Corona-Intensivpatienten aus Italien. „Wir stehen an der Seite unserer italienischen Freunde und Freundinnen“, teilt Außenminister Heiko Maas mit. In den vergangenen Tagen erklärten sich immer mehr Bundesländer bereit, einige Patienten aus Italien und Frankreich aufzunehmen. In beiden Ländern sind bereits sehr viel mehr Menschen an dem Coronavirus gestorben als in Deutschland.
„Europa ist wieder da“, sagte EU-Chefin von der Leyen in ihrer Rede im EU-Parlament. Allerdings machte sie klar: Die Krise wird noch Monate für Zündstoff sorgen – mindestens. Ihr ungewöhnlicher Appell an die Mitgliedsstaaten zum Schluss: „Lassen Sie uns gemeinsam das Richtige tun – mit einem großen Herzen, nicht mit 27 kleinen.“
 

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Jahrelang haben Politiker über Unisex-Toiletten oder politisch korrekte Sprache diskutiert. Damit dürfte es nun erst einmal vorbei sein
Der Wohlfahrtsstaat hat den Menschen die Illusion vermittelt, sie selbst seien nicht mehr verantwortlich, für Zeiten der Krise und der Not oder für das Alter Vorsorge zu treffen. Der Staat wird es schon richten, so lautet das Versprechen der Politik und die tiefe Überzeugung der meisten Menschen.

Ob Arme, Reiche oder Angehörige der Mittelschicht: Alle erwarten, dass der Staat es in jeder Situation richten wird. Börsianer rechnen nicht erst seit der letzten Finanzkrise damit, dass die Zentralbanken durch Nullzinspolitik und unbegrenzte Anleihekäufe dafür Sorge tragen, dass die Aktienkurse nicht ins Bodenlose fallen. Die Zentralbanken schiessen mit immer grösseren Kanonen, aber die Wirkung wird immer kleiner – wie bei einem Drogenabhängigen. Banken erwarten sowieso, dass sie vom Staat gerettet werden, auch das kleinste Bankhaus gilt inzwischen als systemrelevant. Grosse Unternehmen gehen selbstverständlich davon aus, dass der Staat sie stützt, weil es sonst viele Arbeitslose geben wird. Und kleine Selbständige rufen verständlicherweise: «Wo bleibe ich?»
Dass es früher oder später zu einer Pandemie kommen würde, konnte jeder Politiker wissen, aber sie kümmerten sich lieber um andere Themen. In Deutschland beispielsweise wurde mit Inbrunst über das dritte Geschlecht, Political Correctness und ähnlich wichtige Fragen diskutiert, aber heute wundert sich jeder, warum nicht einmal ausreichend Atemschutzmasken vorhanden sind.
 

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