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Gott, war das ein Geschrei da gestern bei Hart aber Fair


„NÜTZLICHER IDIOT VON ERDOGAN“
So einen Zoff gab's noch
nie bei „Hart aber Fair“



Geiselnahme nach der Methode Erdogan: Er hat die Menschen, wir sollen zahlen. In „Hart aber Fair“ wundert sich Frank Plasberg: „Fluchtziel Europa: Was haben wir aus 2015 eigentlich gelernt?“
Diesmal gibt es Zoff wie noch nie. Mittendrin: BILD-Vize Ralf Schuler.

Die Gäste

Katrin Göring-Eckardt (53, Grüne). Vor fünf Jahren jubelte sie: „Wir kriegen Menschen geschenkt!“ Was sagt die Fraktionschefin heute?
Serap Güler (39, CDU). Die NRW-Staatssekretärin für Integration warnt: „Deutschlands Integrationskraft ist nicht endlos, 2015 darf sich nicht wiederholen!“
Ralf Schuler (53). Der BILD-Parlamentschef stellt fest: „In Deutschland ist ein großer Teil der Akzeptanz für Migration aufgebraucht. Wer darauf nicht reagiert, riskiert, dass das politische System ins Wanken gerät!“
Florian Schröder (40). Der ARD-Kabarettist ist „fassungslos, wie hilflos Europa im Moment agiert“.

Liza Pflaum. Die Mitinitiatorin der „Seebrücke“ ist „schockiert, dass es nicht mehr darum geht, Flüchtlinge zu schützen, sondern nur noch darum, sich vor ihnen zu schützen“.

Politik, Medien, NGO. Die Stimmung ist explosiv, wer hat die kürzeste Lunte? Das Zoff-o-Meter steht auf „Alarm“!



Zuerst der übliche Aufsageteil


Kabarettist Schröder ist heute nicht für Pointen, sondern fürs Poltern da: „Ich bin schockiert“, sagt er zu den Bildern von der griechisch-türkischen Grenze und klagt: „Kälte! Barbarisch!“

Damit meint er allerdings nicht die Türken, die scharenweise Afghanen und Pakistani aus Istanbul herangekarrt haben. Sondern er schimpft auf die Griechen, die ihren Grenzzaun gegen Steinewerfer und Drahtscheren verteidigen.



Klügste Antwort


Der Talkmaster startet eine versteckte Moralattacke auf die CDU-Politikerin: „Können Sie diese Bilder aushalten?“

Doch auf so plumpe Weise lässt sich die Staatssekretärin nicht ins Bockshorn jagen: „Wenn wir diese Bilder nicht mehr wollen“, antwortet sie prompt, „dann muss die Grenze jetzt zu bleiben.“



Deutlichste Ansage


Denn, so Güler: „Wenn die Grenze jetzt geöffnet wird, wird das dazu führen, dass sich noch mehr Menschen auf den Weg machen.“

Über die unbegleiteten Jugendlichen, um die es jetzt geht, sagt sie: „Auch das ist ein Faktum, dass Familien ihre Kinder vorschicken, sie in die Hände von gefährlichen Schleppern geben, die versuchen, aus dem Elend dieser Menschen Profit zu schlagen!“



Interessanteste Auslegung


Die Grüne-Fraktionschefin tut, was sie gerne macht: Sie versucht, andere Meinungen mit der Moralposaune niederzudröhnen. „Es geht für mich nicht um Bilder, sondern es sind Menschen, um die es geht“, erklärt sie vorwurfsvoll. Ihr Blick sagt: Schämt euch!


Denn: „Es ist ja nicht so, dass irgendjemand da Menschen hinschiebt und sagt: So wir filmen euch jetzt mal“, behauptet sie energisch. „Sondern es sind ja wirklich Wasserwerfer, die dort eingesetzt werden!“



Und schon geht das Zoff-o-Meter los



Plasberg wagt trotzdem Widerworte: „Erdogan hat die Menschen schon hingeschoben, oder transportiert, im Bus“, stellt er fest. „Und zwar auch, damit solche Bilder gemacht werden!“

Doch solche Argumente können den humanitären Eifer nicht bremsen: „Trotzdem geht es da um Menschen!“, sagt die Grüne schlicht.

Göring-Eckardts Position: „Wir müssen Ordnung an der Grenze haben. Davor aber muss Schluss sein mit der Gewalt. Aber wenn wir Rechtsstaatlichkeit haben wollen, dann müssen die Menschen das Recht haben, Asyl zu beantragen.“



Unauffälligstes Zugeständnis


Der Forderung, 2015 dürfe sich nicht wiederholen, verpasst sie einen eigenen Akzent: „Das Chaos nicht!“

Ihren vielzitierten Spruch von damals - „Wir kriegen Menschen geschenkt“ - wiederholt sie trotzdem nicht. Lieber sagt sie: „Wir können stolz darauf sein, dass wir es in einer schwierigen Situation geschafft haben, Menschlichkeit zu zeigen.“



Schärfster Wortwechsel


„Die Große Koalition reagiert auf das aufgebrauchte Vertrauen in dieser Migrationskrise“, stellt Schuler fest. „Die AfD ist nicht die Ursache des Meinungsumschwungs, sondern die Folge!“

„Die Ursache ist so eine Stimmungsmache, wie Sie die gerade wieder machen“, patzt ihn die Grüne an und behauptet: „Die Mehrheit der Deutschen hat eine andere Position!“

„Ja, das sind Ihre Umfragen“, keilt der BILD-Mann zurück. „Wenn man fragt: Soll man ein kleines Kind aus einem Lager aufnehmen – wer würde da denn Nein sagen?!“



Sachlichste Analyse


„Es gibt da unten keine Flüchtlingskrise, sondern eine Erpressung von Erdogan!“, macht Schuler klar.

Doch der Talkmaster fährt ihm gleich in die Parade: „Ob das wirklich Erpressung ist oder ob er nicht in manchen Punkten Recht hat, darüber werden wir noch reden.“



Hämischster Spruch


CDU-Güler verteidigt die Online-Warnung des Innenministeriums in arabischer und persischer Sprache, dass die Grenzen nicht offen, sondern geschlossen seien: „Es ist richtig, dass wir die falsche Kommunikation der türkischen Regierung richtigstellen!“

„Sagt die CDU-Staatssekretärin für Integration in Nordrhein-Westfalen“, kommentiert der Talkmaster grinsend. „Sind Sie sich bewusst, dass das eine unerwartete Position ist?“



Klarste Kante


„Wieso?“, wundert sich die Staatsekretärin. „Wieso ist es unerwartet, dass man Menschen über Tatsachen informiert und sie nicht mit falschen Hoffnungen, falschen Versprechungen an die Grenze lockt?“ Rummms!



Ungewöhnlichste Erklärung



„Natürlich muss man die Grenze schützen“, gibt auch Göring-Eckardt zu, behält aber ein Ass im Ärmel: „Das geht nur dann, wenn nicht Gewalt herrscht“, behauptet sie, „und wenn es einen legalen Übergang gibt!“

Schuler klagt über „marodierende Horden“, die versuchen, mit Gewalt in Europa einzudringen. Auf Lesbos klagen Bauern, dass ihre Ziegen gestohlen und ihre Ölbäume verfeuert werden

„Eine Grenze ist auch dazu da, dass bestimmte Leute nicht durchgehen“, sagt der BILD-Mann. „Das heißt Kontrolle!“



Hitzigstes Wortgefecht


„Ich bin von der ganzen Sprache dieser Diskussion schockiert“, beschwert sich der Kabarettist. „Auch, mit welcher Selbstverständlichkeit Herr Schuler von ‚marodierenden Horden‘ spricht. Wir reden von Menschen in Not wie über Ungeziefer…“

Und weiter: „Sie sprachen über Menschen, als seien das Truppen, als seien das Tiere!“

Schuler lässt sich das nicht gefallen: „Sie haben doch die Bilder gesehen, wo versucht wird, den Grenzzaun niederzureißen“, kontert er.



Dann gerät der Talk aus den Fugen


„Das sind Menschen, die in tiefster Not sind“, ruft der Kabarettist zornig. „Die machen das doch nicht, weil sie uns überrennen wollen!“

Wirklich nicht? Da sind die Griechen aber anderer Meinung.

Aber auch Schuler kann schweren Säbel: „Was Sie nicht wahrhaben wollen, ist, dass Sie sich gerade als nützlicher Idiot von Erdogan betätigen!“, hält er Schröder vor.



Schlimmste Entgleisung


Jetzt flippt der Kabarettist aus: „Merken Sie gar nicht, wie Sie Unmenschlichkeit salonfähig machen?“, wütet er.

Sein giftigster Satz: „Ich weiß nicht, ob Sie das absichtlich machen. Dann ist das einfach entsetzlich. Oder Sie merken es gar nicht. Dann ist es doof!“



Schlappster Einspruch


„Im Interesse dieser Sendung möchte ich bitten, sprachlich abzurüsten“, sagt der Talkmaster etwas lau und interviewt die Flüchtlingsaktivistin. Sie ist soeben aus Lesbos zurückgekehrt.

„Totales Chaos“, schildert sie die Lage auf der Ägäis-Insel. „Totales Staatsversagen!“ Die Flüchtlinge würden dort „entrechtet“ und „entmenscht“.



Dringlichste Warnung


Schuler fürchtet neue Flüchtlingsströme: „Man muss vor Ort helfen“, sagt er. „Zu glauben, dass wir das alles bei uns händeln können, ist eine Illusion, die dazu führen wird, dass die Bruchlinien in Europa wieder aufbrechen.“

„Rhetorik!“, schimpft die Aktivistin sofort und holt die ganz große Keule raus. „Vollkommener Blödsinn! Alle machen jetzt plötzlich die Arbeit für die AfD!“

„Die AfD hat dieses Thema für sich genutzt“, sagt Güler zu Schluss. „Und jeder, der die AfD wählt, weiß, was er tut: Er wählt diese rassistische, faschistische Ideologie. Er wählt sie nicht trotz dessen, sondern er wählt sie genau deshalb!“



Zitat des Abends




Jetzt müssen die parteipolitischen Spielchen aufhören!

– Serap Güler.



Fazit


Statt fairer Diskussion nur verlogene Vorzeigetoleranz mit Polit-Sticheleien auf Oliver-Pocher-Niveau, dazu ein überforderter, schlecht vorbereiteter Talkmaster mit simplen Pannen: Das war ein Talk der Kategorie „Gift und Galle“.


Unsere Weltoffenheit ist eine Schimäre, sie nimmt den Rest der Welt nicht wahr. Unser Blick reicht noch nicht einmal bis in die Lombardei, eines der ökonomischen Kraftzentren des alten Kontinents. Stattdessen sind manche Zeitgenossen beseelt von der eigenen Rührung. Zugleich sind sie der Meinung, Deutschland sei der Nabel der Welt, da kuriert vom Nazismus als deutschem Alleinstellungsmerkmal.
So diskutierten die fünf Gäste 75 Minuten lang nicht über eine europäische Krise an den EU-Außengrenzen, sondern zumeist über ihr Gefühlsleben. Um das zu vermeiden, hätte man lediglich zwei Aussagen zur Kenntnis nehmen müssen. Die eine wurde vom türkischen Präsidenten in einem Einspieler formuliert. Dort forderte Erdogan Griechenland auf, die Grenzen nach Zentraleuropa zu öffnen. Schließlich wollten die Flüchtlinge nicht in Griechenland bleiben. Zugleich sieht er darin die Möglichkeit, die EU dauerhaft zu destabilisieren. Auf dieser Grundlage erübrigt sich normalerweise jede weitere Debatte über die Notwendigkeit eines Schutzes der europäischen Außengrenzen. Sie wird von Ankara selbst als feindseliger Akt und Aggression definiert.
Seit wann es allerdings einen völkerrechtlichen Anspruch auf gewaltsame Grenzdurchbrüche geben soll, blieb ein Rätsel. Für Schuler wiederum betätigte sich sein Kontrahent „als Idiot Erdogans“. Den beklagten Kontrollverlust dokumentierte Schroeder gleich selbst: Ihn schockiere, „mit welcher Gleichgültigkeit wir mir den Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze umgehen.“ Europa verhalte „sich fast schon barbarisch", so der Kabarettist.
 

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Die EU muss mit der Türkei eine strategische Beziehung eingehen – und die Integrationslüge begraben
Man dürfe sich nicht von Präsident Erdogan erpressen lassen, heisst es landauf, landab. Selbstverständlich. Aber die derzeitige Beziehungskrise ist vor allem eine Chance für einen Neuanfang.



«Was in der Erklärung steht, muss umgesetzt werden», sagte die Kommissionspräsidentin von der Leyen nach dem Treffen mit Präsident Erdogan in Brüssel. Es geht um das EU-Türkei-Abkommen, mit dem sich Ankara verpflichtete, die Grenze zur EU dicht zu halten.





Im Gegenzug bezieht die Türkei Milliardenbeträge zur Beherbergung von über 3,5 Millionen Syrern. Dieser Teil des Abkommens funktioniert gut: Die Syrer bleiben nicht zuletzt dank dieser Unterstützung in der Türkei.

Was nicht funktioniert, aber auch Teil des Abkommen ist, sind drei Versprechen: die Zollunion mit der EU, die ausgeweitet werden soll, die Visa-Liberalisierung und die Fortsetzung der Beitrittsverhandlungen.

Der türkische EU-Beitritt ist seit Jahren ein totes Pferd. Zollunion und Visa-Liberalisierung sind heikle Verhandlungsgegenstände, weil sie einen funktionierenden Rechtsstaat in der Türkei voraussetzen.

Jetzt kommt das alles wieder auf den Tisch: Die EU will über Zollunion, Visa-Liberalisierung und Beitritt reden – dank den Grenzkrawallen, die Erdogan mit verzweifelten Migranten inszeniert hat. Dieser Erpressung dürfe man nicht nachgeben, heisst es. Aber die Krise ist vor allem eine Chance für die EU, ihr Verhältnis mit dem Nachbarn im Südosten zu klären.

Lebenslügen wie die vom möglichen EU-Beitritt müssen jetzt beerdigt werden. Stattdessen ist zu prüfen, wo die gemeinsamen strategischen Interessen liegen. Zwar ist die EU in der Migrationsfrage von der Türkei abhängig – aber umgekehrt ist die Türkei ebenso auf die EU angewiesen.



Doch zuerst muss Ballast abgeworfen werden. Dazu gehört das Theater um den Beitrittsprozess. Die Türkei ist seit 1999 ein offizieller Beitrittskandidat. Auch wenn damals alle Mitgliedstaaten Ja sagten, war der Schritt immer kontrovers. Viele EU-Bürger empfanden das Land als zu gross, zu arm und zu muslimisch.

Aber auch die politischen Eliten waren uneins. Während die Briten geostrategisch dachten und mehr am gemeinsamen Markt als am gemeinsamen Haus Europa interessiert waren, hatten Frankreich und Deutschland früh Bedenken. 2007 versuchten Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy den Beitrittsprozess zu stoppen. Er wurde weitergeführt und verkam 2016 nach Putsch und Repressionswelle in der Türkei vollends zur Farce.

Wenn nun Frau von der Leyen nochmals mit der Beitrittskarte winkt, ist das nicht nur unredlich. Es ist auch unnötig: Denn es gibt genügend aussenpolitische und sicherheitspolitische Felder, auf denen sich die europäischen und die türkischen Interessen überlappen. Darauf sollte die strategische Partnerschaft der beiden Nachbarn beruhen.

Der Grundgedanke des Abkommens von 2016 zählt dazu: Die Türkei verhindert irreguläre Grenzübertritte, und Europa übernimmt kleine Kontingente von Flüchtlingen. Das dient beiden Seiten. Auch mit der Unterstützung einer Sicherheitszone in der Region Idlib würde die EU der Türkei helfen und gleichzeitig sich selber: wenn es gelingt, eine neue Flüchtlingswelle zu verhindern.



Dem türkischen Ersuchen um Luftraumüberwachung und Luftverteidigung an der Südgrenze sollte von EU-Ländern in Absprache mit der Nato entsprochen werden. Den Nachbarn vor einer Destabilisierung durch die russisch-syrische Kriegsführung zu schützen, liegt auch im europäischen Interesse.

Kurzum: Die künftigen Beziehungen sollten nicht mehr auf der Schimäre der Integration beruhen, sondern auf einem realpolitischen Ausgleich von Interessen.
 

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Oh.. Rassismus Vorwürfe gegen Naidoo


DSDS-JUROR WIRD FREMDENHASS VORGEWORFEN
Riesen-Aufregung um
Video von Xavier Naidoo



Ein Video des deutschen Soulsängers sorgt im Internet für Aufregung und Kopfschütteln.
In einem Clip, der seit Dienstagabend auf sozialen Netzwerken kursiert, ist dem Anschein nach Popstar Xavier Naidoo (48) zu sehen. Und zu hören, wie er einen kurzen Song singt.
▶︎ Der Juror der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ filmt sich, wie es aussieht, selbst dabei, wie er in befremdlichem Singsang die gesellschaftliche Situation in Deutschland aus seiner Sicht beschreibt.
Wörtlich singt Naidoo: „Ich habe fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt?“



762 Nutzer sprechen darüber



In den Kommentaren bei Twitter werfen zahlreiche Nutzer dem Sänger Rassismus und Fremdenhass vor. Und auch einige Musiker und Prominente schalten sich ein.
► So teilte Jan Böhmermann das Video mit den Worten „Alles klar“. Smudo von den Fantastischen Vier appelliert via Twitter u.a. an den Sender RTL: „Checkt den rechten Freestyle vom „Kollegen“ – tut was. Danke.“

65 Nutzer sprechen darüber



► Und RTL distanzierte sich am Mittwoch von dem Video, twitterte eine kurze Stellungnahme: „Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Rassismus. Auch wir sind irritiert von dem aufgetauchten Video. Wir erwarten klare Antworten von Xavier.“
Gegenüber BILD sagt RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer: „Wir sind auch irritiert über das Video von Xavier Naidoo auf den Social-Media-Kanälen. RTL distanziert sich klar von Rassismus in jeglicher Form. Wir klären mit Xavier, was es damit auf sich hat und melden uns sobald wie möglich.“

RTL

@RTLde

https://twitter.com/RTLde/status/1237674585539182592

1. Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Rassismus
2. Auch wir sind irritiert von dem aufgetauchten Video
3. Wir erwarten klare Antworten von Xavier
#Naidoo

3.348

10:39 - 11. März 2020
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1.106 Nutzer sprechen darüber



Naidoo selbst meldete sich zu dem Clip noch nicht zu Wort. Wer das Material wann ins Netz stellte, ist auch noch unklar.
Weiter singt Naidoo in dem Clip: „Ihr seid verloren, macht nicht einmal den Mund für euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf. Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden.“

Wer mit „Wölfen“ gemeint ist, wird der Interpretation des Zuschauers überlassen.
Auch an der Politik lässt der Song kein gutes Haar, es heißt: „Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Hauptsache, es ist politisch korrekt, auch wenn ihr daran verreckt.“
Der Abschluss des Videos klingt ein wenig nach Drohung: „Keiner darf meine Leute quälen. Wenn doch, der kriegt's mit mir zu tun. Lasst uns das beenden und zwar nun! Ihr seid verloren.“
Offenbar wurde das Video in der Kommunikations-App „Telegramm“ in Gruppen versendet. Als einer der ersten in den sozialen Medien brachte es der AfD-Politiker Stephan Protschka (42) in Umlauf, der es am Dienstagabend auf seinem Facebook-Profil veröffentlichte. Mit der fragwürdigen Zusammenfassung: „Xavier Naidoo – ein Künstler mit Mut zur Wahrheit.“
Naidoo ist seit Jahren wegen seiner politischen Ansichten umstritten.
Im Song „Marionetten“ seiner Band „Söhne Mannheims“ aus dem Jahr 2017 spricht er unter anderem von „Volksvertretern“, die „Volks-in-die-Fresse-Treter“ seien. Er droht darin auch Gewalt gegen Politiker an: „Wenn ich so ein’ in die Finger krieg, dann reiß’ ich ihn in Fetzen.“
2011 feierten ihn „Reichsbürger“ für seine Äußerungen im ARD-„Morgenmagazin“: „Wir sind nicht frei. Wir sind immer noch ein besetztes Land. Deutschland hat keinen Friedensvertrag und dementsprechend ist Deutschland auch kein echtes Land und nicht frei.“
 

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***EIL***EIL***EIL**EIL

RTL trennt sich mit sofortiger Wirkung von Xavier Naidoo
War zwar zu erwarten, macht aber fassungslos..meine Güte, was sind wir bloss für ein Land geworden wo man die Wahrheit nicht mehr sagen darf!
 

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War zwar zu erwarten, macht aber fassungslos..meine Güte, was sind wir bloss für ein Land geworden wo man die Wahrheit nicht mehr sagen darf!
Und die Framing- und Manipulationsmaschinerie läuft sofort auf Hochtouren. Es wird pausenlos betont, Xavier Naidoo sei wegen seiner rassistischen Äußerungen aus der Jury geworfen worden, so nach dem Motto: Je öfter man eine Sache wiederholt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei den Leuten etwas davon hängen bleibt, selbst wenn die Behauptungen noch so falsch und absurd sind.

Xavier Naidoos Video macht auf mich einen befremdlichen und ziemlich skurrilen Eindruck. Das Ganze klingt so, als könne er sich nicht zwischen Rappen, Singen und normalem Sprechen entscheiden, aber der Inhalt (und darum geht es ja) ist weder rassistisch noch Hetze noch sonst irgendwas in diese Richtung, sondern einfach nur die - für viele sicherlich unangenehme - Wahrheit.

Aber klar, in vorauseilendem Gehorsam hat RTL, das jüngste Opfer des Mainstreams und der political correctness, auf Rückgrat und Standhaftigkeit verzichtet und sich vor den Karren der links-grünen Gesinnungsgenossen spannen lassen. Armes Deutschland. Meinungsfreiheit war mal ein hohes Gut, mittlerweile wird sie einfach nur noch mit Füßen getreten.
 

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Und die Framing- und Manipulationsmaschinerie läuft sofort auf Hochtouren. Es wird pausenlos betont, Xavier Naidoo sei wegen seiner rassistischen Äußerungen aus der Jury geworfen worden, so nach dem Motto: Je öfter man eine Sache wiederholt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei den Leuten etwas davon hängen bleibt, selbst wenn die Behauptungen noch so falsch und absurd sind.

Xavier Naidoos Video macht auf mich einen befremdlichen und ziemlich skurrilen Eindruck. Das Ganze klingt so, als könne er sich nicht zwischen Rappen, Singen und normalem Sprechen entscheiden, aber der Inhalt (und darum geht es ja) ist weder rassistisch noch Hetze noch sonst irgendwas in diese Richtung, sondern einfach nur die - für viele sicherlich unangenehme - Wahrheit.

Aber klar, in vorauseilendem Gehorsam hat RTL, das jüngste Opfer des Mainstreams und der political correctness, auf Rückgrat und Standhaftigkeit verzichtet und sich vor den Karren der links-grünen Gesinnungsgenossen spannen lassen. Armes Deutschland. Meinungsfreiheit war mal ein hohes Gut, mittlerweile wird sie einfach nur noch mit Füßen getreten.
Naidoo war immer schon umstritten. RTL wusste das, ich erinnere nur daran, dass er damals bei der EUROVISION nicht singen durfte wegen seiner Verschwörungstheorien und seinem Reichsbürger Geschwafel..man hat ihn trotzdem in die DSDS Jury geholt..als das bekannt wurde, schrieb ich damals Dieter Bohlen auf Insta und fragte ihn, wie das sein kann und ob er das so richtig findet und er antwortete " Ich habe einen exzellenten Musiker in die DSDS Jury geholt. Alles andere interessiert mich nicht"...und nun auf einmal, weil es angeblich gegen die " Flüchtlinge" geht, fliegt er raus für etwas, was doch nur die Wahrheit ist??
 

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Naidoo war immer schon umstritten. RTL wusste das, ich erinnere nur daran, dass er damals bei der EUROVISION nicht singen durfte wegen seiner Verschwörungstheorien und seinem Reichsbürger Geschwafel..man hat ihn trotzdem in die DSDS Jury geholt..als das bekannt wurde, schrieb ich damals Dieter Bohlen auf Insta und fragte ihn, wie das sein kann und ob er das so richtig findet und er antwortete " Ich habe einen exzellenten Musiker in die DSDS Jury geholt. Alles andere interessiert mich nicht"...und nun auf einmal, weil es angeblich gegen die " Flüchtlinge" geht, fliegt er raus für etwas, was doch nur die Wahrheit ist??
Dass Naidoo schon immer umstritten war, sehe ich auch so (wobei "umstritten" auch nichts Schlechtes sein muss, dieses Wort wird halt nur inflationär verwendet). Ich sage auch ganz ehrlich, dass ich seine veschwörungstheoretischen Ansichten für absoluten Stuss halte. Und dass er den so genannten Reichsbürgern nahe steht, sehe ich äußerst kritisch. Mit solchen Ansichten habe ich nichts zu tun und will ich auch nicht. Aber unabhängig von alledem muss es doch möglich sein, jede Aussage von ihm so unvoreingenommen wie möglich zu betrachten und nicht alles über einen Kamm zu scheren.

Fakt ist: Nichts von dem, was er in diesem kurzen Video sagt/rappt/singt, ist rassistisch. Er hat enfach nur festgestellt, dass mit der Masseneinwanderung der letzten Jahre die Kriminalität gestiegen ist. Was ist daran falsch? Und vor allem: An welcher Personengruppe liegt das wohl? Sind die Deutschen seit 2015 plötzlich aus unerklärlichen Gründen krimineller geworden als vorher oder könnte das nicht doch eher an der massenhaften Zuwanderung kulturfremder Personen liegen, die ein Wertesystem mit hierher bringen, das mit unserem nicht vereinbar ist?

Wenn die Feststellung dessen schon rassistisch ist und man deswegen sogar mit negativen beruflichen Konsequenzen zu rechnen hat, dann ist das wirklich der Gipfel der Absurdität und ein Armutszeugnis für die einstmals so hoch gehandelte Meinungsfreiheit in diesem Land.
 

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Ich erinnere mich noch gut an 2015 als es um die #Flüchtlinge ging..was wurde da aufgeschrien und gejammert vom freien Europa ohne Grenzen und den Werten Europas und das Europa mit nationalen Grenzen tot sei..und nun, bei #Corona gibt es Grenzschliessungen überall und keiner jammert
 

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Ich erinnere mich noch gut an 2015 als es um die #Flüchtlinge ging..was wurde da aufgeschrien und gejammert vom freien Europa ohne Grenzen und den Werten Europas und das Europa mit nationalen Grenzen tot sei..und nun, bei #Corona gibt es Grenzschliessungen überall und keiner jammert
Selten so etwas dummes gelesen und das soll hier schon was heißen. Flüchtlinge sind Menschen, Corona ist eine Krankheit.
 

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Selten so etwas dummes gelesen und das soll hier schon was heißen. Flüchtlinge sind Menschen, Corona ist eine Krankheit.
Es geht um Grenzen und Grenzschliessungen..damals wurde uns erklärt dass es nicht möglich sei Grenzen zu schliessen innerhalb Europas und heute sieht man dann doch wie schnell es geht wenn man nur will
 

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Selten so etwas dummes gelesen und das soll hier schon was heißen. Flüchtlinge sind Menschen, Corona ist eine Krankheit.
Ja und? Erstens wird Corona durch Menschen übertragen, das heißt, Menschen können andere Menschen anstecken und stellen somit eine Gefahr für andere dar, und zweitens geht es ums Prinzip: Unsere werten Damen und Herren Politiker haben uns 2015 lang und breit erklärt, warum es angeblich nicht möglich sei, Grenzen zu schließen, und nun geht es auf einmal doch. Der Grund ist erst einmal nebensächlich, sondern es geht darum, dass eine Grenzschließung eben doch möglich ist, wenn man es denn nur will.

Insofern muss man jetzt, fünf Jahre nach der Flüchtlingskrise 2015, zu dem Schluss kommen, dass Merkel und Co. die Grenzen hätten schließen können, es aber nicht wollten. Und das ist eine schädliche und grob fahrlässige Politik. Darum geht es.
 

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Ja und? Erstens wird Corona durch Menschen übertragen, das heißt, Menschen können andere Menschen anstecken und stellen somit eine Gefahr für andere dar, und zweitens geht es ums Prinzip: Unsere werten Damen und Herren Politiker haben uns 2015 lang und breit erklärt, warum es angeblich nicht möglich sei, Grenzen zu schließen, und nun geht es auf einmal doch. Der Grund ist erst einmal nebensächlich, sondern es geht darum, dass eine Grenzschließung eben doch möglich ist, wenn man es denn nur will.

Insofern muss man jetzt, fünf Jahre nach der Flüchtlingskrise 2015, zu dem Schluss kommen, dass Merkel und Co. die Grenzen hätten schließen können, es aber nicht wollten. Und das ist eine schädliche und grob fahrlässige Politik. Darum geht es.
Danke. Genauso sieht es aus. Und Merkel ist ja nicht mal heute bereit ihre eigenen Bürger zu schützen und die Grenzen zu schliessen..das überlässt sie dem Rest Europas...
 

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Genie Bouchard of TF
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Ich feier gerade das Ergebnis der Stadtratswahl in meiner Stadt.

Ein ehemaliger Arbeitskollege wollte es mal wieder in den Stadtrat schaffen.

2008 ist er gescheitert
2014 ist er gescheitert
2020 ist er gescheitert

aber die ganze Geschichte des Heuchlers

Er wollte immer in den Betriebsrat kommen und ist immer gescheitert.
Bei der SPD hat er Plakate geklebt und Infostände gemacht.
Dann 2008 war er zum ersten Mal auf der Liste.
2012 herum suchte die SPD einen Ausländerbeauftragten für ihre Partei und weil es keiner machen wollte sah er seine Chance.
Wir auf Arbeit haben uns nur gewundert, schließlich war er dafür bekannt darüber zu lästern das Ausländer alles bekommen und deutsche mit Hartz4 leben müssen etc.
Also war der Posten des Ausländerbeauftragten nur Mittel zum Zweck.
2014 hat er dann Haustürwahlkampf gemacht und ist ständig früher von Arbeit nach Hause um das machen zu können.
Wieder nicht rein gekommen in den Stadtrat.

Dann 2015, die Flüchtlingswelle.
Als Ausländerbeauftragter war er dann immer da wenn ein Flüchtlingsbus ankam.
Schließlich war ja da auch die lokale Presse dabei.
Dann die letzten Jahre Demos veranstaltet „Kulmbach ist bunt“
Wo jeder sich gefragt hat was das soll. In Kulmbach ist das Zusammenleben gut und es gab nie Probleme mit Ausländern und/oder Nazis. Aber einfach auf einen Zug aufspringen weil es Hip ist. Da kamen 100 Kulmbacher, und mit den Willkommenklatschern aus den Nachbarstädten waren es 1000.

Die Lokalpresse ließ sich davon blenden und er bekam eine Bürgermedaille von der Zeitung.
Das Ganze brachte in auf Listenplatz 3 von 30.

Wir alle waren uns sicher, diesmal schafft er es.
Aber nein, die Bürger haben sich nicht blenden lassen.

Trotz Listenplatz 3 wurde er nur 10. und seine SPD hat lediglich 8 Plätze im Stadtrat gewonnen.
 

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Ja, ich glaube dass ist ein ganz grosses Problem...viele vertreten für eine politische Karriere immer die dafür nötige Meinung...
 

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Die «Festung Europa» wird Realität
Die EU will ab sofort für 30 Tage ihre gemeinsamen Aussengrenzen schliessen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Darauf einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstagabend.



Für 30 Tage sollen sämtliche unnötige Reisen in den Schengen-Raum untersagt werden, um die Mobilität in Europa drastisch zu senken und das Coronavirus besser zu bekämpfen.

Nun ist sie also wirklich da, die «Festung Europa». Die EU macht dicht nach aussen – aber längst nicht nur gegenüber Migranten und Flüchtlingen, wie der Begriff bisher suggerierte.





Bürger aus Drittstaaten sollen generell nicht mehr in die Staatengemeinschaft einreisen dürfen, jedenfalls nicht ohne zwingenden Grund, das ist die neue Realität auf dem Kontinent. Für vorläufig 30 Tage sollen sämtliche unnötige Reisen in den Schengen-Raum untersagt werden, um die Mobilität in Europa drastisch zu senken und das Coronavirus besser zu bekämpfen. So hatte es am Montagabend die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen, und so nickten es am Dienstagabend die 27 Staats- und Regierungschefs der EU ab.

Bereits zum zweiten Mal in einer Woche hatten sich die Europäer in einer Videokonferenz über ihr Vorgehen in der Coronavirus-Krise abgestimmt. Nachdem mehrere Mitgliedstaaten in den vergangenen Tagen einseitig und ohne Rücksprachen Grenzschliessungen, Personenkontrollen und Reiseverbote verkündet hatten, versuchten von der Leyen und EU-Rats-Chef Charles Michel am Dienstag Ordnung in das europäische Chaos zu bringen. «Wir müssen zusammenarbeiten», hatte Michel schon vorige Woche nach dem ersten Videogipfel die Staats- und Regierungschefs beschworen. Zumindest auf das Abriegeln der EU-Aussengrenze konnten diese sich nun einigen.

Betroffen sind von der Regelung alle 27 EU-Staaten ausser Irland sowie die assoziierten Schengenländer Norwegen, Schweiz, Island und Liechtenstein. Irland und Grossbritannien, die durch ihr gemeinsames Reisegebiet aneinander gebunden sind, wurden jedoch dazu ermuntert, sich an der Massnahme zu beteiligen. Es liege nun an den Mitgliedstaaten, den Beschluss umzusetzen, sagte von der Leyen. Sie hätte ihr aber zugesagt, dies sofort tun zu wollen.


Zu den Staaten, die keine Zeit verstreichen liessen, gehört Frankreich, das bereits am Dienstagmittag die Regelung in Kraft setzte. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer wartete immerhin noch den Ratsbeschluss ab und ordnete kurz darauf ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger an. Das Verbot betrifft alle Flüge und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt ausserhalb der Europäischen Union haben. Weiter einreisen dürfen neben allen EU-Bürgern und ihren Angehörigen Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, Diplomaten, Ärzte, Krankenpfleger, Forscher und Experten. Auch Menschen, die wichtige Güter transportieren, und Pendler in Grenzregionen sollen weiter in die EU kommen dürfen.

In Brüssel besteht nun die Hoffnung, dass nach der Schliessung der Aussengrenzen die Kontrollen an den Binnengrenzen der EU gelockert werden könnten. Etliche Länder hatten in den vergangenen Tagen Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt. So staute sich vielerorts der Güterverkehr und Pendler konnten nicht zur Arbeit kommen.
 
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