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Wann ist aus sozialistisch normal geworden? Seit dem SED/SPD-Papier? Seit Kohl? Seit Merkel? Oder waren die Übergänge fließend?
Das ist eine sehr berechtigte Frage, spätestens, seitdem die neue SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken meinte, den so genannten "demokratischen Sozialismus" wieder stärker in den Fokus zu rücken.


Diese Frau ist wirklich von allen guten Geistern verlassen. Alleine schon die Bezeichnung "demokratischer Sozialismus" ist ein Widerspruch in sich. Sozialismus war und ist niemals demokratisch, das geht überhaupt nicht. Sozialismus ist genau so ein autoritäres System wie der Nationalsozialismus oder der Faschismus. Im Grunde genommen ist der Sozialismus zutiefst menschenverachtend, weil den Leuten alles weggenommen wird bzw. weil der Besitz von privatem Eigentum eigentlich von vornherein unmöglicht gemacht wird (durch Enteignungen und Verstaatlichungen etc.).

Bürgerrechte und individuelle Freiheitsrechte sind für Sozialisten völlig wertlos. Sie wollen einfach nur ihre kranke und abartige Gleichheitsideologie durchdrücken. Menschen sind aber nicht alle gleich und das ist auch gut so! Menschen sind unterschiedlich begabt und - auch wenn manche das nicht gerne hören werden - unterschiedlich fleißig. Und warum sollen diejenigen, die einfach keinen Bock haben, am Ende genau so viel (oder wenig) haben wie jemand, der fleißig ist und sich angestrengt hat, um sich einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten? Diese Gleichheitsideologie ist menschenverachtend, weil die individuellen Eigenschaften eines Menschen überhaupt nicht beachtet werden.

Durch ideologischen Starrsinn und geballte wirtschaftliche Inkompetenz werden die Güter knapp (Stichwort: Planwirtschaft), der Wohlstand sinkt und die Menschen verlassen in Scharen das Land, wenn sie noch können, denn jedes sozialistische Regime wird die Menschen natürlich früher oder später an der Ausreise hindern. Warum eigentlich? Sozialismus ist doch angeblich so toll. :unsure: Eine evtl. Mauer wird dann beschönigend und realitätsverweigernd als "antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet. Jaja, alles Nazis und Faschisten. Auf dem Trip war, wie man sieht, also schon die DDR-Führung. Dass ein diktatorisches, sozialistisches Regime aber genau so faschistisch ist wie der Faschismus, erkennen diese Leute nicht.
 

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Ich liebe Sasi. Endlich wird - nach über 100 Jahren - der Sozialismus endlich mal richtig gemacht und führt nicht zwangsläufig zu Armut, Zerfall, Zerstörung und was auch immer.

Brüder (und gendergerecht natürlich auch Schwestern), zur Sonne zur Freiheit!

MIr gefallen schon ihre Fotos. Diese Frau weiß, dass sie auf der richtigen Seite steht und allen anderen daher moralisch überlegen ist. Ich feiere die SPD so hart, das ist unnormal.
 

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Das mit dem Flugzeug Abschuss ist schon krass.
Es zeigt wie schlecht der Iran seine "Waffen" im Griff hat wenn sie nichtmal ein Passagierflugzeug von einem Gegenschlag der USA unterscheiden können.
Die haben ihre Waffen sehr wohl im Griff. Ich habe gleich gesagt, dass das ein Abschuß war, an so viele Zufälle glaube ich nicht. Ich wurde gebeten, doch erstmal zu warten, bis die Bericht blablabla.

Und nach dem heutigen Eingeständnis der Iraner glaube ich, dass das mit Absicht geschah. Just in der Nacht, in der sie 2 Bases der Amis im Irak attackieren, fällt das Kommunikationssystem aus und ein Praktikant muss entscheiden? Yeah, right.

Kurz vor diesem Flug sind Flugzeuge von Lufthansa, Austrain Airlines, Turkish Airlines, Aeroflot und Qatar Airways gestartet. Alles politisch große Player, Österreich über Lufthansa und die EU. Und dann kommt das Flugzeug der popeligen Ukraine und bääääm. Was für ein Versehen. Aber jetzt weiß jeder, was die iranische Luftabwehr draufhat.
 

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Ich liebe Sasi. Endlich wird - nach über 100 Jahren - der Sozialismus endlich mal richtig gemacht und führt nicht zwangsläufig zu Armut, Zerfall, Zerstörung und was auch immer.

Brüder (und gendergerecht natürlich auch Schwestern), zur Sonne zur Freiheit!

MIr gefallen schon ihre Fotos. Diese Frau weiß, dass sie auf der richtigen Seite steht und allen anderen daher moralisch überlegen ist. Ich feiere die SPD so hart, das ist unnormal.
Ich bin wirklich entsetzt darüber, wie viel Dummheit gepaart mit Ignoranz in der SPD vorherrscht. Der Sozialismus ist in der Vergangenheit immer und überall ausnahmslos gescheitert, egal wo, egal wann. Das ist eine unumstößliche Tatsache, die sich z.B. durch die Lektüre eines Geschichtsbuches bestätigen lässt.

Jedes Land ist durch den Sozialismus zugrunde gegangen, Güterknappheit aufgrund von Planwirtschaft, Armut, sinkender Wohlstand bei gleichzeitiger Erhöhung der Staatsverschuldung, Bekämpfung von privatem Eigentum, Überwachung, Bespitzelung etc. Die Liste ist lang, wie man sieht.

Völlig absurd ist auch die Ansicht, dass in allen Ländern, in denen der Sozialismus gescheitert ist, das angeblich nur nicht richtig gemacht wurde, denn wenn man das richtig machen würde, dann würde das alles total gut funktionieren und das Land wäre das tollste Land der Welt. Das ist alleine schon deshalb Blödsinn, weil man damit den Sozialisten in diesen Ländern unterstellt, ihre eigene Ideologie nicht richtig zu kennen und nicht richtig umsetzen zu können. Honecker, Stalin, Kim, Maduro, die Castro-Brüder etc. kannten also alle ihre eigene Ideologie angeblich nicht und sind deshalb gescheitert? Wie auch immer, jedenfalls spricht das noch viel stärker gegen als für den Sozialismus.

Das wäre in etwa so, als würde man behaupten, der Faschismus sei eigentlich eine super Sache gewesen und Hitler und die Nazis hätten das nur falsch umgesetzt. Und wenn man das richtig umsetzen würde, dann wäre Faschismus was ganz Tolles. Das sagt aber niemand, natürlich aus gutem Grund. Dass aber beim Sozialismus genau andersherum argumentiert wird und der Sozialismus damit verharmlost wird, ist schon einigermaßen verstörend.
 

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Die schwache Kanzlerin



Wladimir Putin gibt den Ton – Angela Merkel ist nur noch eine schwache Kanzlerin
Wladimir Putin gibt den Ton – Angela Merkel ist nur noch eine schwache KanzlerinFoto: SPUTNIK / Reuters


Wo ist die Kanzlerin, die wir einst kannten?
Die Nacht des 11. auf den 12. Februar 2015 war eine Sternstunde für Angela Merkel. 16 Stunden lang rang die Bundeskanzlerin mit Wladimir Putin um einen Stopp der russischen Offensive in der Ostukraine. Mit diplomatischem Geschick und harten Sanktionen im Handgepäck gelang Merkel schließlich der Durchbruch.

Fünf Jahre später ist alles anders. Ob Ukraine, Syrien, Libyen oder Iran: Putin zeigt, wohin es geht. Merkel nickt alles höflich ab, nimmt jede seiner zynischen Provokationen reglos hin. Sie schweigt, wenn er den Tiergarten-Mord rechtfertigt. Sie spricht über Frieden in Syrien, während er Bomben auf syrische Zivilisten regnen lässt.
Aus den einstigen Rivalen auf Augenhöhe sind Taktgeber und Bittstellerin geworden. Nicht, weil Putin seine aggressive Außenpolitik zurückgefahren hat. Sondern weil Merkel ihm nichts mehr entgegensetzt.


Europa braucht dringend einen ebenbürtigen Widersacher für Putin. Angela Merkel ist es schon lange nicht mehr.
 

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Ich bin wirklich entsetzt darüber, wie viel Dummheit gepaart mit Ignoranz in der SPD vorherrscht. Der Sozialismus ist in der Vergangenheit immer und überall ausnahmslos gescheitert, egal wo, egal wann. Das ist eine unumstößliche Tatsache, die sich z.B. durch die Lektüre eines Geschichtsbuches bestätigen lässt.

Jedes Land ist durch den Sozialismus zugrunde gegangen, Güterknappheit aufgrund von Planwirtschaft, Armut, sinkender Wohlstand bei gleichzeitiger Erhöhung der Staatsverschuldung, Bekämpfung von privatem Eigentum, Überwachung, Bespitzelung etc. Die Liste ist lang, wie man sieht.

Völlig absurd ist auch die Ansicht, dass in allen Ländern, in denen der Sozialismus gescheitert ist, das angeblich nur nicht richtig gemacht wurde, denn wenn man das richtig machen würde, dann würde das alles total gut funktionieren und das Land wäre das tollste Land der Welt. Das ist alleine schon deshalb Blödsinn, weil man damit den Sozialisten in diesen Ländern unterstellt, ihre eigene Ideologie nicht richtig zu kennen und nicht richtig umsetzen zu können. Honecker, Stalin, Kim, Maduro, die Castro-Brüder etc. kannten also alle ihre eigene Ideologie angeblich nicht und sind deshalb gescheitert? Wie auch immer, jedenfalls spricht das noch viel stärker gegen als für den Sozialismus.

Das wäre in etwa so, als würde man behaupten, der Faschismus sei eigentlich eine super Sache gewesen und Hitler und die Nazis hätten das nur falsch umgesetzt. Und wenn man das richtig umsetzen würde, dann wäre Faschismus was ganz Tolles. Das sagt aber niemand, natürlich aus gutem Grund. Dass aber beim Sozialismus genau andersherum argumentiert wird und der Sozialismus damit verharmlost wird, ist schon einigermaßen verstörend.
Ich bin da ganz bei Dir. Aber so sindse eben. Völlig lustig die heute geleakten Videos der Sanders-Campaigner in den USA, die über Gulags zur Umerziehung schwadronieren, prophezeihen, dass Städte brennen werden, wenn Trump wiedergewählt wird (und das wird er).

Sie wissen von sich (und das sieht man an der Mimik der Esken ebenfalls), dass sie auf der richtigen Seite stehen. Der Seite der Guten und Gerechten. Und da ist eben jeder Feind, der nicht Freund ist. Andersdenkende sind der Feind, sie müssen umerzogen werden. Typisch links. Null überraschend.

Mal sehen, ob der Sanders DAS überlebt. Dann kriege ich doch noch Pocahontas als Kandidatin, das wird ein extrem unterhaltsamer Wahlkampf

Anderes Beispiel: Die Bratzen von FfF meinen jetzt allen Ernstes, Siemens vorschreiben zu können, welche Geschäfte es machen darf und welche nicht. Und wenn sie dann ein Nein bekommen, völlig durch die Decke gehen.
 

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Ich bin da ganz bei Dir. Aber so sindse eben. Völlig lustig die heute geleakten Videos der Sanders-Campaigner in den USA, die über Gulags zur Umerziehung schwadronieren, prophezeihen, dass Städte brennen werden, wenn Trump wiedergewählt wird (und das wird er).

Sie wissen von sich (und das sieht man an der Mimik der Esken ebenfalls), dass sie auf der richtigen Seite stehen. Der Seite der Guten und Gerechten. Und da ist eben jeder Feind, der nicht Freund ist. Andersdenkende sind der Feind, sie müssen umerzogen werden. Typisch links. Null überraschend.
Ja, das ist wirklich typisch links. Und vor allem sind das ausgerechnet diejenigen, die von sich immer behaupten, tolerant zu sein, aber eine abweichende und etwas kritischere Meinung, z.B. zum Thema Migration, wird dann oft direkt aufs Übelste diffamiert. Wenn sich die eigene Toleranz aber nur auf Meinungen beschränkt, die mit der eigenen Meinung übereinstimmen, dann hat das mit Toleranz überhaupt nichts zu tun, sondern das Gegenteil ist der Fall.

Von der grenzenlosen Arroganz dieser Leute, auf der moralisch richtigen und guten Seite zu sein, fange ich gar nicht erst an. Diese moralische Selbstüberhöhung gibt diesen Leuten nach ihrer eigenen Logik scheinbar das Recht, alles, was nicht konsequent links-grün ist, als moralisch verwerflich zu bezeichnen.

Dass eine Diskussion aber immer ergebnisoffen geführt werden muss (denn sonst ist es keine Diskussion), verstehen diese Leute nicht. Ebenso verstehen sie nicht, dass es in einer Diskussion ausschließlich auf die besseren Sachargumente ankommt und nicht darauf, wer ein besonders guter Mensch ist, wer die Moral scheinbar auf seiner Seite hat oder wer sich an die Regeln des politisch korrekten Sprechens hält. Wer die besseren Argumente hat, gewinnt. So einfach ist das. Und wenn das die ach so bösen Rechten sind, ja, dann ist das halt so. Dann muss man sich beim nächsten Mal eben die besseren Argumente überlegen, ganz einfach.

Das wissen diese Leute auch insgeheim. Um dem aber schon von vornherein entgegen zu wirken, bauen sie eine Art verbale Schutzmauer auf ("Mit Rechten redet man nicht", "Kein Dialog mit Rechten" etc.), um sich mit der eigenen argumentativen Unzulänglichkeit von vornherein gar nicht erst auseinandersetzen zu müssen.
 

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Dass eine Diskussion aber immer ergebnisoffen geführt werden muss (denn sonst ist es keine Diskussion), verstehen diese Leute nicht. Ebenso verstehen sie nicht, dass es in einer Diskussion ausschließlich auf die besseren Sachargumente ankommt und nicht darauf, wer ein besonders guter Mensch ist, wer die Moral scheinbar auf seiner Seite hat oder wer sich an die Regeln des politisch korrekten Sprechens hält. Wer die besseren Argumente hat, gewinnt. So einfach ist das. Und wenn das die ach so bösen Rechten sind, ja, dann ist das halt so. Dann muss man sich beim nächsten Mal eben die besseren Argumente überlegen, ganz einfach.

Das wissen diese Leute auch insgeheim. Um dem aber schon von vornherein entgegen zu wirken, bauen sie eine Art verbale Schutzmauer auf ("Mit Rechten redet man nicht", "Kein Dialog mit Rechten" etc.), um sich mit der eigenen argumentativen Unzulänglichkeit von vornherein gar nicht erst auseinandersetzen zu müssen.
Ich hatte so eine Diskussion heute auf Facebook mit einem Typen aus meiner Stadt, der erst bei den Piraten war und jetzt bei der SPD ist.

Der fand es völlig normal, Leute, die gegen ein Tempolimit in Deutschland und für das 2nd Amendment in den USA sind, als "krank" zu bezeichnen. Damit bin ich also gleich 2x krank. Ich hab mir bewusst nen SmartForFour gekauft, der kommt nicht mal annähernd an 130 ran, aber ich bin gegen ein Tempolimit. Die Gefahr auf den Autobahnen sind nicht die, die schneller als 130 fahren, sondern die LKWs. Die gerne mal ohne zu blinken auf die MIttelspur ausscheren, deren Fahrer besoffen sind, auf ihren Handys daddeln oder was weiß ich.

Und könnte ich mir ne Wumme kaufen, hätte ich eine. Es sind Menschen, die töten, nicht Waffen. In Israel ist jeder junge Mensch bewaffnet und hat seine MP zuhause, weil er bei der Armee ist. Passieren da diese Amokläufe? Nein. Weil da nur Leute, die klar im Kopf sind, ne Waffe bekommen. Da liegt der Hund begraben. Wenn man Waffenbesitz freigibt, aber vermeintliche Halter mal auf ihren Kopf hin überprüfeen würden, dann wäre auch alles schön.
 

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Der WDR..unfassbar


WDR tritt giftige Debatte los
Handball soll plötzlich zu „weiß“ sein

Öffentlich-rechtliche Doku: Verband geht zu wenig auf Migranten zu

Spieler der DHB-Auswahl am Samstagabend in Wien
Spieler der DHB-Auswahl am Samstagabend in WienFoto: Robert Michael / dpa





Dieser öffentlich-rechtliche Beitrag zur Integration in Deutschland ging voll nach hinten los. Tenor der Sendung: Deutschlands Handballspieler seien zu „weiß und deutsch“, um den Sport für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv zu machen.
In sozialen Netzwerken ist eine giftige Debatte entbrannt: Der Kampf des WDR gegen vermeintlichen Rassismus – wird er etwa selbst mit rassistischen Argumenten geführt?
Der WDR hat während der gerade stattfindenden Handball-Europameisterschaft 2020 einen Beitrag zum Thema Migration uns Sport gesendet, der auf massive Kritik stößt – auch bei Migranten. Eine zwölfminütige Doku vom 12. Januar trägt den Titel „Handball in Deutschland: Weiß und deutsch wird zum Problem“.
In der Dokumentation wird kritisiert, der Deutsche Handballbund (DHB) gehe zu wenig auf Menschen mit Migrationshintergrund zu, beziehe sie nicht mit ein und konzentriere sich stattdessen auf deutschstämmige Spieler.

Der TBV-Lemgo-Jugendtrainer Yilmaz Dogan stellt in der Sendung die These in den Raum, beim Deutschen Handballbund folge man in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund dem Motto, „die sollen lieber da bleiben, wo sie sind und nicht zu uns kommen“.
Bei ausländisch-stämmigen Menschen in der Bundesrepublik herrsche beim Thema Handball „kein Zusehenswunsch“, da es in der Handballnationalmannschaft „nur blonde Köpfe, wenig schwarze Köpfe“ gebe. Eine Aussage, die unter dem YouTube-Videos des Beitrags als „höchst bedenklich“ und „reinste Form des Rassismus“ bezeichnet wird.

Der Sportwissenschaftler Klaus Cachey spricht von „verborgenen Talenten“ unter den Zuwanderern, die man „möglicherweise rekrutieren“ könne. Es handele sich um ein „funktionales Problem“, das dazu führe, dass immer weniger Deutsche sich für den Sport interessierten und aktiv Handball spielen wollen würden.
Ein Nutzer kommentiert das Video der Sendung bei YouTube: „Ich als Deutscher mit Migrationshintergrund aus dem arabischen Raum weiß gar nicht, wovon ich mich in diesem schrecklichen Beitrag mehr beleidigt fühlen soll: Meine deutsche Hälfte davon, dass meine blonden Landsmänner, wenn sie im eigenen Land in Überzahl erscheinen, sogleich als Problem wahrgenommen werden; oder meine arabische Hälfte, die scheinbar für so hilfsbedürftig gehalten wird, dass man ihr nicht mal den Beitritt eines Sportvereins zutraut … Hier ebenfalls, say no to racism! Auch zu eurem, WDR!“
Ein Vorwurf, den der steuerfinanzierte Sender „Deutsche Welle“ nicht gesehen zu haben scheint. Er veröffentlichte am 17. Januar einen Artikel mit dem Titel „Deutscher Handball kämpft gegen das Kartoffel-Image“. Eine klare Reduzierung deutschstämmiger Menschen auf ihr Äußeres und damit ein weiterer Fall von Rassismus.

  • In dem „Deutsche Welle“-Beitrag wiederholt Sportsoziologin Carmen Borggrefe die Argumentation des WDR, die von vielen als rassistisch wahrgenommen wird. Sie behauptet: „Handballvereine wirken sehr traditionell, sehr geschlossen – auch in ihrer Bildsprache. Wir sehen nur blonde Haare auf den Bildern.“ Dies führe zu einer Wahrnehmung als „deutsche Sportart“, so die Soziologin.
Verband reagiert gelassen

DHB-Vorstandschef Mark Schober reagierte unterdessen. „Der Handball ist offen für Menschen jeder Herkunft“, sagte er der „Deutsche Welle“. Dem Sender erklärte er: „Die Ursachen sind vielschichtig, zum Teil ist das auch eine kulturelle Frage – Kinder türkischer oder afrikanischer Herkunft kennen den Fußball aus ihrer Familie heraus, Handball ist eher in Osteuropa verbreitet. Und da die Mehrzahl unserer Zuwanderer eben aus der Türkei kommt, sind sie im Handball nicht entsprechend vertreten.“
Reichlich Resonanz findet der Beitrag auch unter Anhängern der AfD – mit wirdersprüchlichem Tenor. Der agrarpolitische Sprecher der Fraktion, Stephan Protschka, behauptete bei Twitter: „Für die AfD ist jeder gut integrierte Einwanderer Teil Deutschlands.“
Hintergrund: 2016 hatte Ex-AfD-Chef Alexander Gauland über den schwarzen deutschen Nationalspieler Jérôme Boateng gesagt: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ Später behauptete er, er habe nicht gewusst, welche Hautfarbe Boateng hat.
Das ist so lächerlich und grotesk dass einem die Worte fehlen!!
 

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Ahmad Mansour provoziert die Deutschen – er hält ihre toleranten Integrationskonzepte für untauglich

Der Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour sagt den Deutschen, was sie nicht gerne hören: dass sie bei der Integration fast alles falsch machen. Dafür zahlt er einen hohen Preis.


Veranstaltungen mit Ahmad Mansour laufen nicht ab wie andere öffentliche Diskussionen. Wenn der Psychologe und Islamismusexperte auftritt, werden Taschen kontrolliert, nur angemeldete Gäste eingelassen und rechts und links der Bühne sitzen zwei diskrete Herren in Zivil: staatliche Personenschützer, die mit hochkonzentriertem Blick die Sitzreihen des Publikums scannen. Es ist ein herbstwarmer Montagabend in Leipzig, und einer der beiden Polizisten hat seine Jacke ausgezogen. Unter dem einen T-Shirt-Ärmel schaut, auf einem beachtlichen Bizeps, ein Teil eines Tattoos hervor. Der andere Polizist ist kleiner, drahtiger und behält seine Schimanski-Jacke an.

Die beiden Beamten sind verantwortlich für die körperliche Unversehrtheit eines Mannes, der tut, was sich nur wenige zwischen Kiel und München öffentlich trauen: Er haut den Deutschen ihr Integrationskonzept um die Ohren, lässt kein gutes Haar daran und legt sich dabei mit allen Seiten gleichzeitig an – den Islamverbänden, den Linken, den Rechten und auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst.

Antisemitismus als «Folklore»

In dem klassizistischen Veranstaltungssaal der Volkshochschule Leipzig geht es eigentlich um Antisemitismus, und der andere Gast, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, referiert auch brav zum Thema. Mansour wippt derweil unruhig mit dem Fuss wie ein Rennpferd kurz vor dem Startschuss. Für ihn hängt alles mit allem zusammen, der Antisemitismus bei einem Teil der Migranten ist seiner Ansicht nach Ausdruck einer gescheiterten Integration in Deutschland. Man lasse muslimischen Zugewanderten ihren Antisemitismus quasi als Folklore durchgehen oder verharmlose ihn als Ausdruck des schwelenden israelisch-arabischen Konflikts.


Endlich ist er dran. Deutschland habe eine absurde und gefährliche Vorstellung von Integration, sagt er. «Bisher bedeutete sie: Sprache plus Arbeit minus Kriminalität», kritisiert Mansour. «Nach diesem Massstab war Mohammed Atta, einer der Attentäter vom 11. September, super integriert.» Die erste Ohrfeige ist ausgeteilt. Im Saal ist es still, die Stimmung fast betreten. Atta hatte in Hamburg Stadtplanung studiert und einen Abschluss als Diplomingenieur gemacht, bevor er einer der fünf Entführer auf dem American-Airlines-Flug 11 wurde. Mansour gefällt dieses Beispiel, er führt es oft an, denn es zeigt auf besonders drastische Weise, was ihm so missfällt: falsch verstandene Toleranz. Viele Deutsche wollten so dringend beweisen, dass sie besser seien als ihre Eltern oder Grosseltern in der Nazizeit, dass sie vor jeder Fehlentwicklung die Augen verschlössen. Genau das führe dazu, das Migranten nie ankämen und in Parallelwelten feststeckten.



Und dann sagt er einen Satz, der insbesondere in linksliberalen Kreisen eigentlich tabu ist: «Integration ist eine Bringschuld der Migranten.» Man müsse sie nicht schonen oder, noch schlimmer, patriarchale Strukturen als Teil ihrer kulturellen oder religiösen Identität rechtfertigen. Mansour schnaubt geradezu. «Wir sind doch keine Kuscheltiere!» Es ist einer seiner Lieblingswutsätze. Bei Migranten einen anderen Massstab anzulegen als bei anderen, zumeist einen weniger strengen, sei völlig inakzeptabel. Das mache ihn richtig sauer.

Integration durch Putzdienst in der WG

Mansour selbst lebt seit vierzehn Jahren in Deutschland und hat es weit gebracht in dieser Zeit. Aus dem Studenten aus einem palästinensischen Dorf in Israel, der um seine Fassung rang, weil seine WG-Mitbewohnerinnen ihn für den Putzdienst einteilten, ist eine der einflussreichsten Figuren in der deutschen Migrationsdebatte geworden. Sein Erfolg ist jedoch nicht nur seinen rhetorischen Fähigkeiten und einer geschickten Selbstvermarktung geschuldet. Mansour ist all das, was er heute so scharf kritisiert, einmal selbst gewesen.


Er war dreizehn Jahre alt, als er in seinem Heimatdorf Tira unter den Einfluss von Islamisten geriet und sich radikalisierte. Er fühlte sich auserwählt, überlegen, sogar gegenüber seinen Eltern, die gar nicht sonderlich religiös waren. Erst durch sein Psychologiestudium in Tel Aviv löste er sich vom Fundamentalismus. Genau diese Erfahrung nutzte er später in seiner Arbeit mit radikalisierten Muslimen in Schulen und Gefängnissen. Sie machte ihn, als der IS im Laufe des Syrien-Krieges ein grosses Thema wurde, überall bekannt. Kaum eine Talkshow, in der nicht auch Mansours Expertise gefragt war, zumal er sich gut ausdrücken kann und gerade das Buch «Generation Allah» geschrieben hatte.



Ein Preis nach dem anderen wurde ihm verliehen. Doch die Begeisterung über den telegenen 42-Jährigen ebbte deutlich ab, als Mansour sich nicht mehr nur zu Salafismus und IS-Rekruten äusserte, sondern sich auch herausnahm, die deutsche Politik und die Zivilgesellschaft für die gescheiterte Integration verantwortlich zu machen.


Mansour weiss, wie es sich anfühlt, neu in einem Land zu sein, an der fremden Sprache zu verzweifeln und sich an Landsleute und Gewohnheiten aus der Heimat zu klammern. Heute ist er mit einer Deutschen verheiratet und hat eine kleine Tochter. Seit einem Jahr ist er deutscher Staatsbürger. Aber manchmal fragt er sich, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er sich selbst auch in der Parallelwelt eingerichtet hätte. Einfacher wäre es gewesen, ist er überzeugt. «Wenn man sich nicht kritisch hinterfragt, kommt man emotional nie an, man distanziert sich von Deutschland», sagt er. «Und mit der Distanz kommt die Abwertung.»

Linke sind sauer, die Rechten verschnupft

All das hört man in Deutschland nicht besonders gern. Zum gesellschaftlichen Mainstream gehört es, die multikulturelle Gesellschaft gut zu finden, andere Kulturen und Religionen nicht nur zu achten, sondern auch als gleichwertig anzusehen. Und dann kommt Ahmad Mansour daher und stört mit seinen Zwischenrufen. Er fragt mit geradezu missionarischem Eifer: Wollt ihr wirklich patriarchale Familienstrukturen akzeptieren? Gewalt gegen Kinder, die nicht beten wollen? Ehrenmorde? Kopftuchzwang? Grundschüler, die umkippen, weil sie gedrängt werden zu fasten? Mädchen, die nicht schwimmen lernen dürfen? Mansour macht das schöne Bild des friedlichen Miteinanders kaputt.


Viele nehmen ihm das übel. Die Linken sind sauer, weil das Modell der offenen Gesellschaft und der Kampf gegen Diskriminierung zu ihrer politischen DNA gehören. Die Islamverbände sind empört, weil nach ihrer Lesart keinerlei Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus bestehe und Mansour Islamophobie schüre. Die Kirchen mögen nicht, dass Mansour ihnen vorwirft, mit dem konservativen Islam zu paktieren und damit ein «schmutziges Spiel» zu betreiben. Die Vertreter der Volksparteien schätzen es nicht, wenn ihnen Mansour vorwirft, in der Integrationspolitik komplett planlos zu sein. Und für die Rechten ist seine Definition von Deutschsein zu sehr an die Verfassung und zu wenig ans Volk geknüpft.



Dennoch lesen ihn alle oder zumindest doch sehr viele. Sein neues Buch, «Klartext zur Integration», kam schon auf die Bestsellerliste des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel», bevor es überhaupt offiziell vorgestellt wurde. Mansour ist darüber auch ein wenig erstaunt. Er sitzt auf der Bühne im vollbesetzten Urania in Berlin in seinem üblichen, sehr smarten Business-Casual-Outfit, mit Dreitagebart und kahlrasiertem Schädel. Links und rechts wieder die diskreten Herren vom Landeskriminalamt, am Eingang die strenge Einlasskontrolle. Mansour wippt mit dem Fuss.


Die Moderatorin fragt ihn, ob er religiös sei. «Ich bin ein Muslim mit Zweifeln», erklärt Mansour. «Das ist Teil meiner Religiosität.» Und dann haut er mal eben wieder so eine Provokation heraus, für die man in manchen islamischen Ländern ins Gefängnis kommen kann: «Die Menschenrechte stehen über dem Koran. Die deutsche Verfassung ist für mich wichtiger als das heilige Buch.» Und ja, natürlich hätten Islamismus und islamischer Terror auch mit dem Islam zu tun. «Heutzutage wird die Rassismuskeule zu schnell geschwungen.» Manche im Publikum nicken, anderen reissen erschrocken die Augen auf.

Integration ist machbar

Mansour gefällt sich in der Rolle des Provokateurs. Geliebt wird er dafür allerdings nicht. Was andere Personen des öffentlichen Lebens als «Shitstorm» erleben, ist bei Mansour Dauerzustand. Hasskommentare, Hass-Mails, Verwünschungen bis hin zu Todesdrohungen gehören zu seinem Alltag. Er wird abwechselnd als «Drecksau», «Hetzer», «Ehrloser», «Onkel-Tom-Kanake», «zionistischer Agent» oder «Kafir» (Ungläubiger) beschimpft, dem man «ins Gesicht spucken» oder den man «ins Koma boxen» will. Gegen manches geht er juristisch vor, bei den meisten Hasstiraden zuckt er nur die Schultern. «In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit.»



Integration sei machbar, aber nicht mit Naivität, sagt Mansour oft.


Allerdings stösst sie immer auch an Grenzen, sogar bei Mansour, dem frisch Eingebürgerten, der heute manchmal sogar auf Deutsch träumt und gerne «wir» sagt, wenn er von den Deutschen spricht. Bei ihm hapert es vor allem an der landesüblichen Freude am Mülltrennen, der Begeisterung für den «Tatort» um 20 Uhr 15 am Sonntagabend und speziell an der Leidenschaft fürs Spazierengehen. Erst wenn sie geweckt seien, sagen Mansours Schwiegereltern, sei er richtig integriert.
 

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Der WDR..unfassbar

Das ist so lächerlich und grotesk dass einem die Worte fehlen!!
Tja, dem WDR hat der Skandal und der völlig berechtigte Shitstorm um das "Umweltsau"-Lied offensichtlich noch nicht gereicht, da wird gleich mal der nächste hanebüchene Unfug behauptet.

Ich habe erst gestern irgendwo gelesen, dass Handball eine Sportart ist, die bei Menschen mit Migrationshintergrund einfach zu unattraktiv ist. Ja und? Dann ist das eben so. Die scheinen eben einfach andere Interessen zu haben. Wo ist das Problem? Ich sehe da keins.

Daraus jetzt aber den Vorwurf zu konstruieren, der deutsche Handball würde absichtlich keine schwarzen Spieler für die Nationalmannschaft nominieren, ist einfach Unsinn. Wenn es Schwarze gäbe, die gut genug wären, dann würde der Bundestrainer sie selbstverständlich auch aufstellen, was denn sonst? Alles andere würde überhaupt keinen Sinn ergeben und er würde sich selbst und der Mannschaft absichtlich schaden, indem man auf mögliche bessere Resultate verzichtet, was wie gesagt völliger Unfug ist. Kein Trainer in egal welcher Sportart würde so handeln. Von daher hat sich der WDR mal wieder richtig schön lächerlich gemacht.

Aber davon mal ganz abgesehen verstehe ich mal wieder nicht, warum die Hautfarbe der Spieler plötzlich zu einem so großen Thema gemacht wird, und auch noch ausgerechnet von denjenigen, die sonst immer Vielfalt und Buntheit propagieren und die der Meinung sind, die Hautfarbe würde keine Rolle spielen. Tut sie ja auch nicht, und nun soll eben diese Hautfarbe plötzlich doch relevant sein? Warum muss man vermeintliche "Vielfalt" und "Buntheit" immer und überall krampfhaft zu einem Kriterium machen, wenn es eigentlich gar kein Kriterium ist?

Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber diese Multikulti-Ideologie und das krampfhafte Suchen nach immer mehr "Buntheit" und "Vielfalt" nimmt inzwischen immer absurdere Züge an.
 

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Ich bin wirklich entsetzt darüber, wie viel Dummheit gepaart mit Ignoranz in der SPD vorherrscht. Der Sozialismus ist in der Vergangenheit immer und überall ausnahmslos gescheitert, egal wo, egal wann. Das ist eine unumstößliche Tatsache, die sich z.B. durch die Lektüre eines Geschichtsbuches bestätigen lässt.

Jedes Land ist durch den Sozialismus zugrunde gegangen, Güterknappheit aufgrund von Planwirtschaft, Armut, sinkender Wohlstand bei gleichzeitiger Erhöhung der Staatsverschuldung, Bekämpfung von privatem Eigentum, Überwachung, Bespitzelung etc. Die Liste ist lang, wie man sieht.

Völlig absurd ist auch die Ansicht, dass in allen Ländern, in denen der Sozialismus gescheitert ist, das angeblich nur nicht richtig gemacht wurde, denn wenn man das richtig machen würde, dann würde das alles total gut funktionieren und das Land wäre das tollste Land der Welt. Das ist alleine schon deshalb Blödsinn, weil man damit den Sozialisten in diesen Ländern unterstellt, ihre eigene Ideologie nicht richtig zu kennen und nicht richtig umsetzen zu können. Honecker, Stalin, Kim, Maduro, die Castro-Brüder etc. kannten also alle ihre eigene Ideologie angeblich nicht und sind deshalb gescheitert? Wie auch immer, jedenfalls spricht das noch viel stärker gegen als für den Sozialismus.

Das wäre in etwa so, als würde man behaupten, der Faschismus sei eigentlich eine super Sache gewesen und Hitler und die Nazis hätten das nur falsch umgesetzt. Und wenn man das richtig umsetzen würde, dann wäre Faschismus was ganz Tolles. Das sagt aber niemand, natürlich aus gutem Grund. Dass aber beim Sozialismus genau andersherum argumentiert wird und der Sozialismus damit verharmlost wird, ist schon einigermaßen verstörend.
Das Problem liegt mMn woanders, bzw. man müsste die Frage nach einer sozialen Gesellschaft mit der größtmöglichen individuellen Freiheit, falls ernst gemeint, ganz anders stellen.
Eine solche kann eigentlich nur entstehen wenn sie freiwillig und aus Überzeugung von jedem Einzelnen unabhängig von dessen Funktion, Einkommen, etc. mitgetragen und gestaltet wird. Was hiesse das Individualität und Empathie in einer Gesellschaft sich im Grunde genommen in keinster Weise gegenseitig einschränken oder gar ausschließen sondern im Gegenteil sich gegenseitig bedingen und fördern.
Stand jetzt ist, dass weder das ideologisierte politische System so etwas hergibt, noch die Bevölkerung dazu in der Lage wäre.
 

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Natürlich.. KITA verbietet Faschingskostüme am Rosenmontag wegen " kultursensiblem Umgang"...


Unklar ist, was die Kita und der Träger unter „kultursensiblem Umgang“ verstehen. Auf BILD-Nachfrage heißt es ausweichend, man wolle die Kinder „sensibilisieren für Stereotype, die für die Betroffenen schmerzhaft, z. T. sogar entwürdigend sein könnten“.
🤦‍♀️ 🤦‍♀️
 

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Der Spiegel indes gilt in der Türkei als schönstes Geschenk eines Manns an eine Frau. Motto: „Ich konnte dir kein schöneres Geschenk machen als dich selbst.“
Als Merkel und ihr Gastgeber später vor die Presse traten, um über ihre Verhandlungen zur Flüchtlingskrise zu berichten, war die Stimmung frostig. Genauso wie die künstlich heruntergekühlte Temperatur in Erdogans Protz-Palast.

Jetzt wetterte der Türken-Präsident über die stockende finanzielle Gegenleistung für SEINEN Part im Flüchtlingsdeal: durch geschlossene Grenzen die Migranten aus dem Nahen Osten gar nicht erst nach Europa weiter fliehen zu lassen.


Von den dafür versprochenen sechseinhalb EU-Milliarden sei nur knapp die Hälfte angekommen, klagte Erdogan. Die Türkei habe jedoch allein mehr als 40 Mrd. Dollar in die dort gestrandeten gut 3,7 Millionen Flüchtlinge aus Syrien investiert.

Merkel ließ sich nicht festnageln, sagte schnippisch: „Die Gelder kommen direkt den Flüchtlingen zugute, ich glaube, das ist unstrittig!“
Zudem will Merkel im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nun dafür sorgen, dass die zugesagten Gelder auch fließen.

Ein weiteres Versprechen der Kanzlerin: Die Bekämpfung der Schleuser! Merkel ist es leid, dass Kriminelle mit dem Leid der betroffenen Menschen Geld verdienen.

► Tatsächlich nehmen die Schleusungen zu: 2019 waren es mehr als 70 000 Migranten (2018: 48 300).

Die Schlepper haben sich laut einem vertraulichen Regierungsbericht zur Migration (liegt BILD vor) verbündet, „arbeiten eng zusammen“, sprechen Preise ab. Je nach Herkunft zahlen Migranten für die Überfahrt nach Griechenland auch unterschiedlich viel Geld:

Palästinenser (rd. 2000 Dollar), Syrer (1200–1600), Afghanen (800–1200), Afrikaner „müssen vergleichsweise wenig bezahlen“ (300–600).
 
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