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Wie bitte? Was ist das denn?

Edit: OK, das scheint so eine Art Beliebtheitswettbewerb zu sein. Dann ist ja gut. Ich dachte schon, das sei ein öffentlicher Pranger oder so. Danke für deine Nominierung, Saraya. :)
 

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Wie bitte? Was ist das denn?

Edit: OK, das scheint so eine Art Beliebtheitswettbewerb zu sein. Dann ist ja gut. Ich dachte schon, das sei ein öffentlicher Pranger oder so. Danke für deine Nominierung, Saraya. :)
Ja, sehr gerne..aber ich glaube, Dich kennen international einfach zu wenige ( von den paar Usern die wir hier noch sind)
 

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Danny Hollek, also der, der die Ansicht vertreten hat, dass nicht #Umweltsau, sondern #Nazisau auf unsere Großeltern viel eher zutreffen würde, hat Ende November noch Folgendes gepostet:


Da sieht man natürlich auf einen Blick, was das für eine Person ist und wessen Geistes Kind er ist. Mich würde an der Stelle mal interessieren, wie es angehen kann, dass es speziell im öffentlich-rechtlichen Rundfunk derart viele Linksextreme und Antifa-Sympathisanten gibt? Sollte man, gerade wenn man im öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet, nicht zur Neutralität und zur Mäßigung verpflichtet sein? Oder dürfen sich diese Leute alles erlauben, weil sie ja schließlich die vermeintlich Guten sind?

Jeder, der seine deutsche Heimat verachtet, hat anscheinend einen Platz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das erklärt auch die seit Jahren vorherrschende einseitige Berichterstattung in nahezu allen relevanten Themenfeldern, in denen man als Rechter eine abweichende Meinung hat.

Darauf, dass Leute wie Danny Hollek wegen antideutscher Hetze entlassen werden, kann man wohl lange hoffen.
 

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Beides sind absolut zutreffende Analysen. Diese Doppelmoral in der Öffentlichkeit und den Medien ist wirkllich widerlich. Und das Gedankenexperiment, was passiert wäre, wenn nicht irgendwelche Omas, sondern z.B. Leute mit Migrationshintergrund beleidigt worden wären, ist definitiv ein Gedanke wert. Dass es dann sofort einen Sturm der Entrüstung gegeben hätte und sich alle über angeblichen "Alltagsrassismus" aufgeregt hätten, dürfte klar sein. Aber in diesem Fall ist scheinbar alles erlaubt und in Ordnung.
 

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Beides sind absolut zutreffende Analysen. Diese Doppelmoral in der Öffentlichkeit und den Medien ist wirkllich widerlich. Und das Gedankenexperiment, was passiert wäre, wenn nicht irgendwelche Omas, sondern z.B. Leute mit Migrationshintergrund beleidigt worden wären, ist definitiv ein Gedanke wert. Dass es dann sofort einen Sturm der Entrüstung gegeben hätte und sich alle über angeblichen "Alltagsrassismus" aufgeregt hätten, dürfte klar sein. Aber in diesem Fall ist scheinbar alles erlaubt und in Ordnung.
Ich habe noch kein Land erlebt wo die Bevölkerung sich selbst derart zu hassen scheint wie unseres ..und unsere Politiker haben auch vergessen wer sie gewählt hat und wofür sie gewählt wurden..die Szene damals als Merkel dem Gröhe die Deutschlandfahne mit empörtem Gesicht entriss war bezeichnend...
 

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Um mal wieder zu zeigen, dass hier nicht nur einseitig Kritik geübt wird, hier noch etwas zum Thema WDR-Kinderlied:
Ich habe große Achtung vor der Arbeit des Herrn Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, aber diesen Tweet halte ich für eine Frechheit:
Die ziterte Aussage des Chorleiters ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen und noch dazu 10 Jahre alt. Das vollständige Zitat lautet nämlich so:
Mir persönlich liegt viel daran, diese Offenheit der Kinder zu nutzen. Den Kindern kann man alles präsentieren, wenn sie jung sind, wenn sie im ersten, zweiten, dritten Schuljahr sind. Das nutzen wir positiv. Wir bieten den Kindern nicht nur das Musiktheater an als Inhalt, sondern auch sakrale Musik, auch Chorsinfonik. Also das sind die großen drei Säulen, mit denen sich die Kinder beschäftigen. Immer schön abwechselnd, so dass es für die Kinder auch hoffentlich nie langweilig wird.
Herr Davutovic sprach sich also 2009 mitnichten für eine Indoktrination von Kindern aus, sondern dafür, ihre Offenheit dafür zu nutzen, sie an einen möglichst großen Ausschnitt des eigenen Fachgebiets (in seinem Fall der Musik) heranzuführen, was im übrigen Aufgabe eines jeden und Passion eines jeden guten Pädagogen ist. Außerdem sprach er damals nicht als Leiter des WDR-Kinderchores (ich weiß nicht einmal, ob er das damals schon war), sondern als Leiter des Opern-Kinderchores der Dortmunder Chorakademie.
Kritiker der herrschenden Zustände beschweren sich zurecht, wenn versucht wird, sie durch falsche und zusammenhanglose Zitate zu diffamieren. Aber gerade deshalb kann es nicht angehen, dass einer ihrer führenden Vertreter gleiches tut.
Das Lied war eine Unverschämtheit, sowohl den Kindern als auch den Omas gegenüber. Es war, kurz gesagt, unter aller Umweltsau. Herr Steinhöfels Tweet war es leider auch.
 

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Ich will nicht in einer gelenkten Demokratie leben

Tugendwächter schwächen die freie Debatte, um die Demokratie zu retten. Das ist Sterbehilfe statt Therapie.




Das Tugendwächteramt ist ein toller Job. Wo hat man sonst eine solche Amtsfülle? Man ist Gesetzgeber, Prediger, Staatsanwalt, Richter und Vollzugsbeamter in einem. Man bestimmt, was geht und was eben nicht geht, ist also auch noch Volkserzieher. Man steht moralisch stets auf der richtigen Seite und hat zudem auch noch immer recht. Wer in der Heilsarmee der politisch Korrekten dient, geniesst zudem eine Art Immunität. Und selbst wenn man einmal in der Kritik steht, hat man es wenigstens für die gute Sache gemacht, bekommt also mildernde Umstände.

Zum Tugendwächter eignet sich erst einmal jeder. Ein gewisses Polarisierungspotenzial ist wichtig und auch die Beherrschung eines Twitter-Accounts, sonst sind die Vorbildung oder der Hauptjob egal: Staatssekretärin, Journalist, Spassmacher, Aktivist – Freiwillige stehen reichlich zur Verfügung, und staatliche Alimentation ist kein Hindernis. Dann kann es auch schon losgehen mit dem Umarmen von alten weissen Männern oder der Bezeichnung von Nicht-Grünen-Wählern als Nazis. Und wer ohnehin nicht schnell genug «Nazis raus» retweetet, ist vermutlich selber einer.

Tugendwächter führen ein ständiges Plebiszit zur Herstellung der Harmonie unter den «billig und gerecht Denkenden» dieser Welt durch. Wer sich gegen diese Art des reversen Trollings wehrt, ist schon in die Falle getappt: Wer sich beschwert, wird sich wohl angesprochen gefühlt haben!

Nahezu perfekt erfüllt hat sein Amt vor kurzem ein Team um Jan Böhmermann, das den Twitter-Account einer deutschen Wochenzeitung kuratieren sollte und dazu aufrief, «Trolle» und Accounts zu blockieren, die es mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung (fdGO) «nicht so haben». Die Anordnung «blockieren» war eindeutig, wer Troll ist und was genau nicht unter die fdGo fällt, konnte ja jeder mit dem eigenen Empfinden abgleichen, es würde schon die Richtigen treffen.




Dass zur Demokratie auch die immer schmerzhafte Auseinandersetzung mit konträren Meinungen gehört: geschenkt. Jeder kann sich natürlich auch in sozialen Netzwerken Scheuklappen aufsetzen – aber gibt es dafür nicht schon private Gruppen, Foren und Algorithmen? Satiriker dürfen zwar nahezu alles, aber als Erzieher zum betreuten Denken mit Gratismut braucht sie niemand.


«Virtue signalling» in Form von bot-artigen Twitter-Aufrufen ist Aktivismus für Faule und noch dazu wirkungslos. Feinde der Demokratie lässt es kalt, und Debatten zu narkotisieren, um die Demokratie zu retten, hat mehr von Palliativmedizin statt von Therapie.

Im Grunde brauchte die Demokratie eine Rosskur. Die Tugendwächter rekrutieren jedoch vor allem ein Heer von Pseudoaktivisten, die mit einem Mausklick ihren Zivildienst für die Demokratie abzuleisten glauben. Wem die Demokratie wahrhaftig am Herzen liegt, der sucht die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden und arbeitet am argumentativen Kern der trennenden Themen, statt moralisches Whitewashing in eigener Sache zu betreiben.

Wer sich vor allem in die eigene Echokammer zurückzieht, fragmentiert den öffentlichen Debattenraum und nährt dadurch Fanatismus, egal ob den der Guten oder den der Schlechten.

Als Gegenmittel gegen Fanatismus bot der Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell einmal die «Zehn Gebote des Liberalen» an. Eines davon lautet, keine Meinung zu unterdrücken, die man selbst für gefährlich hält, sonst würde man irgendwann selbst von einer solchen unterdrückt. Der Tugendwächter wird irgendwann Opfer des eigenen Bumerangs, also eines Wurfgeschosses, welches er nicht wieder einfangen kann. Das Tugendwächteramt ist letztlich kein toller Job.
 

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Genie Bouchard of TF
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Gestern wurde am Radio gesagt das in Großstädten 1/6 der Feinstaubmenge des Jahres an Sylvester entsteht.

Da stellt sich bei mir die Frage, ist Feinstaub gar nicht so gefährlich? Und wenn doch, warum lässt man seit Jahren zu das die Leute sich da selbst in eine giftige Feinstaubwolke hüllen.?
 

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Man findet wohl kaum unpassendere Schlagwörter aber wenn man sich das politische Deutschland so anschaut dann könnte man ohne weiteres zu dem Schluss kommen, dass Deutschland wohl zu wenigen Zeiten so "anti-deutsch" war wie heute - vorausgesetzt man betrachtet u.A. (das Bemühen um) Einigkeit als eine Art Gradmesser für so einen Begriff.
Dass es hierzulande keine unaufgeregte, ehrliche öffentliche Diskussion z.B. in Fragen der Migration bzw. des Klimawandels gibt ist dabei mMn genauso symptomatisch wie das eigensinnige und spalterische Geplänkel von Rechts- wie Linksintellektüllen in den diversen Medien, dem die weitestgehend desinteressierte sogenannte Mitte der Gesellschaft mehr oder weniger schweigend gegenübersteht.
Womit die eigentliche gegenwärtige Katastrophe in Deutschland in kurzer Form beschrieben wäre in der eine wirkliche Auseinandersetzung innerhalb der Gesellschaft de facto gar nicht mehr statt findet/möglich ist.
 

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Der Ex-AfD-Abgeordnete Mario Mieruch hat kurz vor der Weihnachtspause im deutschen Bundestag eine sehr interessante Rede gehalten, weil er dort etwas aus dem Nähkästchen geplaudert und verdeutlicht hat, wie weit rechtsextremes Gedankengut in der AfD verbreitet ist.
 

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Der Ex-AfD-Abgeordnete Mario Mieruch hat kurz vor der Weihnachtspause im deutschen Bundestag eine sehr interessante Rede gehalten, weil er dort etwas aus dem Nähkästchen geplaudert und verdeutlicht hat, wie weit rechtsextremes Gedankengut in der AfD verbreitet ist.
Es wäre schön, wenn du die Rede verlinkt hättest, damit man sich ein eigenes Bild machen kann. Ich habe mal etwas recherchiert und die einzige Rede, die in Frage kommen könnte und auf deine Beschreibung passt, ist diese hier: Redebeitrag Von Mario Mieruch (fraktionslos) Am 19.12.2019 Um 12:08 Uhr (137. Sitzung, TOP ZP 3-5) Plenarsitzungen - Video Podcasts podcast

Ansonsten hast du wohl mal wieder nur das gehört, was du hören wolltest. Vorbehaltlich der Tatsache, dass das wirklich die Rede ist, die du meinst, hat Mieruch auch die anderen Fraktionen für deren Verfehlungen kritisiert. Und damit hat er absolut Recht, denn Antisemitismus gibt es nicht nur bei Rechtsextremen. Auch linker Antisemitismus ist weit verbreitet, vom importierten muslimischen Antisemitismus fange ich erst gar nicht an.

Ich habe den AfD-Parteitag Ende November bei Youtube verfolgt und als Wolfgang Gedeon seine Rede gehalten hat, hat ein Großteil der Delegierten ihm den Rücken zugekehrt und ihn ausgepfiffen. Folgerichtig wurde er dann auch nicht gewählt, was ich alles zu 100% gut finde. Zusätzlich läuft gegen ihn ein Parteiausschlussverfahren, ebenso wie gegen Herrn Räpple, der sich ähnlich wie Herr Gedeon äußert. Beide Verfahren finde ich absolut richtig und ich hoffe, dass beide Personen aus der AfD ausgeschlossen werden. Insofern muss sich die AfD, was die Abgrenzung zum Antisemitismus betrifft, vor niemandem verstecken.

Ansonsten weiß ich nicht, was Björn Höcke mit dem Thema der Bundestagsdebatte zu tun hat. Die Hisbollah verbieten zu wollen, sollte nun wirklich Konsens unter allen im Bundestag vertretenen Parteien sein. Dass sich die anderen Parteien schwer tun, einem AfD-Antrag zuzustimmen, auch wenn sie ihn wahrscheinlich insgeheim für richtig halten, zeigt einfach nur deren peinlichen Umgang mit der AfD.

Die AfD hat in mehreren Landtagen schon gezeigt, dass sie Anträgen der anderen Parteien zustimmt, wenn sie sie für sinnvoll hält. Auf das gleiche Verhalten wartet man bei den anderen Parteien vergebens.
 

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Ich habe gehört, dass es für AfD-Politiker wohl vollkommen in Ordnung ist, wenn Wehrmachts-Bilder verschickt werden und dass Äußerungen wie die über die NPD auch nicht für Entsetzen sorgen. Aber was soll man von Parteimitgliedern erwarten, die Faschisten und Rechtsradikale an der Spitze der Landesverbände dulden.
 

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Ich habe gehört, dass es für AfD-Politiker wohl vollkommen in Ordnung ist, wenn Wehrmachts-Bilder verschickt werden und dass Äußerungen wie die über die NPD auch nicht für Entsetzen sorgen. Aber was soll man von Parteimitgliedern erwarten, die Faschisten und Rechtsradikale an der Spitze der Landesverbände dulden.
Was innerhalb der Partei besprochen und wie intern mit solchen Leuten umgegangen wird, kann ich nicht beurteilen und das maße ich mir auch nicht an. Du etwa? Ich weiß nur, dass die AfD in den bisher 6,5 Jahren ihres Bestehens schon etliche Parteiausschlussverfahren gegen diverse Mitglieder durchgeführt hat. Das alleine zeigt mir, dass man solche Dinge nicht auf die leichte Schulter nimmt. Dass man aber gut daran tut, solche Dinge eben nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten, weil sowieso alles gegen die AfD verwendet werden würde, dürfte auch klar sein. Daraus jetzt aber zu schließen, dass die Parteispitze das gut findet, halte ich für sehr gewagt. Meuthen, Weidel, Gauland, Chrupalla und Co. sind weder Nazis noch Faschisten noch sonst irgendwas. Wer etwas anderes behauptet, ist in der Beweispflicht.

Und zum x-ten Mal: Björn Höcke darf zwar als Faschist bezeichnet werden, das heißt aber nicht, dass er auch einer ist. Das Gericht hat mit seinem Urteil einfach nur die Meinungsfreiheit stärken und ausdrücken wollen, dass solche Aussagen von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Und das sind sie ja auch, deswegen habe ich mit dem Urteil überhaupt kein Problem. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Aussage inhaltlich richtig ist. Merkel darf auch als Volksverräterin bezeichnet werden. Ob sie tatsächlich eine ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls hat die Tatsache, dass eine Aussage von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, nichts damit zu tun, ob die Aussage inhaltlich richtig ist oder nicht.

Dass Politiker der anderen Parteien sich jetzt ständig auf dieses Gerichtsurteil berufen und es anscheinend nicht richtig verstanden haben, zeigt, dass ihnen im Kampf gegen die AfD offenbar jedes Mittel recht ist. Dass man damit allerdings zeigt, wie unredlich und intellektuell arm man selbst ist, scheint diese Leute nicht zu interessieren.
 

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Was innerhalb der Partei besprochen und wie intern mit solchen Leuten umgegangen wird, kann ich nicht beurteilen und das maße ich mir auch nicht an. Du etwa? Ich weiß nur, dass die AfD in den bisher 6,5 Jahren ihres Bestehens schon etliche Parteiausschlussverfahren gegen diverse Mitglieder durchgeführt hat. Das alleine zeigt mir, dass man solche Dinge nicht auf die leichte Schulter nimmt. Dass man aber gut daran tut, solche Dinge eben nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten, weil sowieso alles gegen die AfD verwendet werden würde, dürfte auch klar sein. Daraus jetzt aber zu schließen, dass die Parteispitze das gut findet, halte ich für sehr gewagt. Meuthen, Weidel, Gauland, Chrupalla und Co. sind weder Nazis noch Faschisten noch sonst irgendwas. Wer etwas anderes behauptet, ist in der Beweispflicht.

Und zum x-ten Mal: Björn Höcke darf zwar als Faschist bezeichnet werden, das heißt aber nicht, dass er auch einer ist. Das Gericht hat mit seinem Urteil einfach nur die Meinungsfreiheit stärken und ausdrücken wollen, dass solche Aussagen von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Und das sind sie ja auch, deswegen habe ich mit dem Urteil überhaupt kein Problem. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Aussage inhaltlich richtig ist. Merkel darf auch als Volksverräterin bezeichnet werden. Ob sie tatsächlich eine ist, muss jeder selbst entscheiden. Jedenfalls hat die Tatsache, dass eine Aussage von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, nichts damit zu tun, ob die Aussage inhaltlich richtig ist oder nicht.

Dass Politiker der anderen Parteien sich jetzt ständig auf dieses Gerichtsurteil berufen und es anscheinend nicht richtig verstanden haben, zeigt, dass ihnen im Kampf gegen die AfD offenbar jedes Mittel recht ist. Dass man damit allerdings zeigt, wie unredlich und intellektuell arm man selbst ist, scheint diese Leute nicht zu interessieren.

Dass Du die Nerven dafür hast..der postet hier aus heiterem Himmel und völlig aus dem nichts ein Posting zur puren Provo rein...
 

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Dass Du die Nerven dafür hast..der postet hier aus heiterem Himmel und völlig aus dem nichts ein Posting zur puren Provo rein...
Keine Sorge, ich habe Nerven wie Drahtseile. ;) Ich werde allerdings jede sich mir bietende Gelegenheit nutzen, um die AfD zu verteidigen oder in ein besseres Licht zu rücken, weil ich es wichtig finde, dass die öffentlichen und medialen Zerrbilder endlich aufgebrochen werden - ohne selbst in Lobhudelei zu verfallen und alles kritiklos gut zu finden.

Dass die politischen Gegner der AfD keine inhaltlichen Argumente haben, sondern immer mit den gleichen Plattitüden und Phrasen ankommen (Nazis, Rassisten, Faschisten etc.), zeigt, dass die AfD sehr viel richtig macht, denn aus den großspurigen Ankündigungen, die AfD inhaltlich stellen zu wollen, ist nichts geworden - wie denn auch ohne Argumente?

Manche Leute, ob in der Politik, in den Medien oder sonstwo, scheinen immer noch nicht verstanden zu haben, dass man in einer Diskussion Argumente braucht. Die Gegenseite einfach als moralisch verwerflich zu erklären, funktioniert jedenfalls nicht und das ist auch gut so.
 

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Kommentar zum US-Luftschlag gegen den iranischen Terror-General
Trump hat die Welt
von einem Monster befreit



Irans Terror-General Ghassem Soleimani (62) wurde in der Nacht zu Freitag bei einem US-Luftschlag ausgeschaltet
Irans Terror-General Ghassem Soleimani (62) wurde in der Nacht zu Freitag bei einem US-Luftschlag ausgeschaltetFoto: Uncredited / dpa



Der iranische Terror-Pate Ghassem Soleimani stand für eine Welt, die kein friedliebender Mensch wollen kann: Eine Welt, in der man jederzeit von einer Bombe zerfetzt werden kann, weil man zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Eine Welt, in der ganze Städte ausgelöscht werden wie Aleppo, in der blutrünstige Milizen von Tür zu Tür gehen und Zivilisten exekutieren. In der Kindergärten in Deutschland jederzeit in einem Feuerball verglühen können, bloß weil die Kinder darin jüdisch sind. In der Israel jeden Tag von der Auslöschung bedroht ist.
Soleimani, der abstoßendste und blutrünstigste Terrorist der Welt, der im Auftrag der Mullahs Leid und Unheil über die Menschheit brachte, war ein Feind unserer Zivilisation. Er stand für den unerträglichen Gedanken, dass Mörder sicherer und unantastbarer leben, je mehr Menschen sie (mit staatlichem Rückhalt) ermorden.
Sein gewaltsames und überfälliges Ende setzt nicht dem globalen Terrorismus ein Ende, aber trotzdem geht eine kraftvolle Botschaft von seinem verglühten Autowrack aus: US-Präsident Donald Trump hat deutlich gemacht, dass die übelsten Gestalten der Welt, wie großmäulig und skrupellos sie auch sein mögen, sich nicht vor der Stärke Amerikas verstecken können.

Sie mögen Schwächere und Verzweifelte quälen, foltern, drangsalieren, terrorisieren können, aber gegen die mächtigste Demokratie der Welt können sie nichts ausrichten, sondern sich höchstens in Löchern verkriechen und hoffen, dass man sie nicht finden wird.
Und wenn sie behaupten, sie würden den Tod nicht fürchten, dann lügen diese Schlächter – sie sind Feiglinge, die das süße, korrupte Leben lieben.
Präsident Trump hat die Welt von einem Monster befreit, dessen Lebensziel ein Atompilz über Tel Aviv war. Trump hat in Selbstverteidigung gehandelt. Selbstverteidigung der USA – und aller friedliebenden Menschen.
 
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