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Budapest will play on clay.
 

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Rittner und Klaus entsetzt

Fed Cup: Finalturnier ab 2020 in Budapest

Nach dem Davis Cup bekommt nun auch der Fed Cup ein Finalturnier. Ab 2020 soll für drei Jahre im April in Budapest gespielt werden.


Der Fed Cup bekommt nun wohl auch seine Reform. Der Mannschaftswettbewerb im Damentennis erhält wie der Davis Cup ein Finalturnier. DTB-Präsident Ulrich Klaus hatte im Interview mit tennis MAGAZIN bereits angekündigt: „Ende Februar gab es eine Fed Cup-Komitee-Sitzung in London, wo über das Jahr 2020 informiert wurde. Man plant eine Finalrunde mit zwölf Teams im April mit einer vorherigen Qualifikation im Home-and-Away-Modus im Februar. Tschechien, Weißrussland und wir haben darum gebeten, uns das neue Format des Davis Cups in diesem Jahr erst einmal anzuschauen und zu warten, bevor man den Fed Cup angleicht. Letztendlich sind wir aber machtlos“, sagte Klaus.

FED CUP: FINALTURNIER IN BUDAPEST AUF SAND

Die Pläne der ITF werden nun umgesetzt. Der Sieger im Fed Cup wird ab 2020 in einem sechstägigen Finalturnier ermittelt. Gespielt wird von 2020 bis 2022 in Budapest (Ungarn) im April auf Sand – mit einem Preisgeld von 18 Millionen US-Dollar. Die Qualifikationsrunde für das Finalturnier findet im Februar statt. Das berichtet der renommierte Tennis-Journalist der New York Times, Ben Rothenberg. Die ITF werde die Reform mit dem Finalturnier heute bekanntgeben, schrieb der Amerikaner auf Twitter.


Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis und langjährige Fed-Cup-Kapitänin, hatte in der Vergangenheit immer wieder ihren Wunsch nach einer Weltgruppe mit 16 Nationen zum Ausdruck gebracht. Auch Klaus ist für diese Lösung. „Acht Teams sind einfach zu wenig. Ich persönlich würde beim alten Format bleiben und versuchen, eine 16er-Weltgruppe zu formen“, sagte der DTB-Präsident. Sein Wunsch wird nun nicht in Erfüllung gehen.
https://www.tennismagazin.de/news/fed-cup-finalturnier-ab-2020-in-budapest/
 

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Dann müssen die DTB Mädels nur paar mal gewinnen und schon ist der Verband saniert :eek:h:
Wenn man sieht wie Internationals und normale Premier , auch viele Traditionsturniere, mit harter Arbeit und Liebe zum Sport ums Überleben kämpfen und dann dagegen stellt wie alberne Grossveranstaltungen, von Laver Cup bis sonst wohin mit Geld zugeschüttet werden, kann einem nur schlecht werden...
 

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Dann müssen die DTB Mädels nur paar mal gewinnen und schon ist der Verband saniert :eek:h:
Auf Sand kann man das wohl direkt vergessen. :hysteric:

Ich hoffe, dass Stuttgart nicht noch mehr darunter leidet... Aber wenigstens sind die Spielerinnen dann nicht mehr in allen Ländern der Welt unterwegs. Von Budapest ist es ja nicht so weit.
 

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Diese Preisgelder sind lächerlich. Ein Fed Cup ist kein Slam, sondern Herzensangelegenheit und Highlight einer jeden Spieler-Biographie... Wenn man es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass man den Fed Cup systematisch kaputt machen will. Und dann auch noch Rumänien mit seinen nationalistischen Fans.
 

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Diese Preisgelder sind lächerlich. Ein Fed Cup ist kein Slam, sondern Herzensangelegenheit und Highlight einer jeden Spieler-Biographie... Wenn man es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass man den Fed Cup systematisch kaputt machen will. Und dann auch noch Rumänien mit seinen nationalistischen Fans.
Ungarn...

12 Mio für die Spieler, 6 Mio für die Verbände..unfassbar
 

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Genie Bouchard of TF
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Dann müssen die DTB Mädels nur paar mal gewinnen und schon ist der Verband saniert <img src="http://www.tennisforum.com/images/smilies/oh.gif" border="0" alt="" title="oh" class="inlineimg" />
Wenn man sieht wie Internationals und normale Premier , auch viele Traditionsturniere, mit harter Arbeit und Liebe zum Sport ums Überleben kämpfen und dann dagegen stellt wie alberne Grossveranstaltungen, von Laver Cup bis sonst wohin mit Geld zugeschüttet werden, kann einem nur schlecht werden...
LaverCup lebt von Federer.
Die Leute sind einfach verrückt danach ihn spielen zu sehen.
Hat man ja in RolandGarros gesehen.

Man muss dann sehen wie es weiter damit geht wenn Federer aufhört.
Halle wird auch Probleme bekommen ohne Federer
 

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Genie Bouchard of TF
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Diese Preisgelder sind lächerlich. Ein Fed Cup ist kein Slam, sondern Herzensangelegenheit und Highlight einer jeden Spieler-Biographie... Wenn man es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass man den Fed Cup systematisch kaputt machen will. Und dann auch noch Rumänien mit seinen nationalistischen Fans.
Was haben die nationalitischen Fans von Rumänien mit Budapest zu tun?
 

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Nach beschlossener Fed Cup-Reform: Rittner kritisiert ITF

Nachdem am Donnerstag bekannt wurde, dass auch der Fed Cup, der internationale Teamwettbewerb der Frauen, eine vorgezogene Endrunde erhält, hat sich Barbara Rittner in ihrer Funktion als Head of Women’s Tennis im DTB zu Wort gemeldet. Gegenüber tennis MAGAZIN kritisiert die 46-Jährige die Entscheidung und den Weltverband.

Der Fed Cup wird – ähnlich wie der Davis Cup bei den Herren – reformiert. Am Donnerstagvormittag kursierte im Netz die Meldung, dass der Weltverband ITF die Reform im Laufe des Tages bekanntgeben werde. Inhalt: zwölf Teams, die im April 2020 in einem sechstägigen Finalturnier auf Sand in Budapest um den Titel spielen. Im Februar soll es wie beim Davis Cup auch eine K.o-Runde zuvor geben. Der Weltverband will 18 Millionen US Dollar an Preisgeld ausschütten – sechs davon an die nationalen Verbände. (zur News).

Mittlerweile hat das der Weltverband bestätigt. Insgesamt 20 Nationen werden an der K.o.-Runde im Februar teilnehmen. vom 14. bis 19. April 2020 steigt dann die neue Endrunde in der Laszlo Papp-Arena in Budapest.

Barbara Rittner galt bisher als Verfechterin des bisherigen Modus und plädierte in ihrer Funktion als Head of Women’s Tennis im DTB für eine Aufstockung auf 16 Teams bei Beibehaltung des K.o-Systems mit Heim- und Auswärtsspielen. Nun ist sie froh, dass es überhaupt mehr Teams geworden sind. Die Reform bezeichnet sie gegenüber tennis MAGAZIN als „eine Kompromisslösung“, schränkt aber ein: „Angestrebt wurde von den Verantwortlichen immer, dass 16 Teams um den Titel kämpfen sollen. Jetzt sind es zwölf bei der Endrunde, allerdings sind darin zwei Wildcards einberechnet.“

Kritik übt die frühere langjährige Teamchefin von Angelique Kerber, Julia Görges, Andrea Petkovic und Co. an der Kommunikation der ITF. „Es gab leider keine Kommunikation mit den Teamchefs und den Spielerinnen vor dieser Entscheidung.“

RITTNER: „ITF GEHT ES PRIMÄR UMS GELD“

In dem Komitee seien zwar Verbandspräsidenten eingebunden gewesen. Aber der Weltverband habe nach Rittners Verständnis die Vollmacht gehabt, die Reform alleine abzusegnen. Rittner, die sich bisher mit dem tschechischen Kapitän Petr Pala und der spanischen Kapitänin Anabel Medina Garrigues über die Neuerung ausgetauscht hat, sagt: „Die Spielerinnen und Teamchefs wussten bisher nichts und sind auch nicht wirklich begeistert.“

Rittner kritisiert weiter: „Dem Weltverband geht es primär nur ums Geld – auch im Herrenbereich. Dieses Gefühl habe ich schon seit langem.“ Auch den Termin im April findet Rittner unpassend. „Ich bin mir sicher, dass viele Topspielerinnen und Trainer einen Termin nach den vier Grand Slams im September oder Oktober bevorzugt hätten. Jetzt haben wir ein Match im Februar und eine Endrunde im April und dann zehn Monate keinen Teamwettbewerb. Das finde ich schwierig.“

Ähnlich wie die deutschen Herren will aber auch Rittner der neuen Endrunde eine Chance einräumen. „Am Ende müssen sich die Verantwortlichen an der Umsetzung der Endrunde messen lassen. Ich bin gespannt, auch auf die Endrunde des Davis Cups, aber ich bin nicht begeistert.“
https://www.tennismagazin.de/news/fed-cup-reform-budapest-itf-barbara-rittner/
 

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Das kann nur ein Desaster werden. Wie wollen die denn 6 Tage lang eine 12500er Arena voll bekommen, wenn da dann Kalinskaya, Lottner, Niculescu und Kenin antanzen?

Die Menschen, die man durch den Aspekt des Nationenkampfes angesprochen hat, fallen damit ja nun komplett weg.
 

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2 WC´s ..hm..eine geht natürlich an Ungarn und das dann wohl 3 Jahre lang :rolleyes:
 

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Das kann nur ein Desaster werden. Wie wollen die denn 6 Tage lang eine 12500er Arena voll bekommen, wenn da dann Kalinskaya, Lottner, Niculescu und Kenin antanzen?

Die Menschen, die man durch den Aspekt des Nationenkampfes angesprochen hat, fallen damit ja nun komplett weg.
Glaube ehrlich gesagt bei dem Preisgeld nicht, dass die Besetzung so schlecht sein wird. Zumindest die europäischen Topspielerinnen erwarte ich da schon, es sei denn sie wollen das wirklich boykottieren wie Halep. Allerdings ist es natürlich trotzdem fraglich, ob die Halle voll wird. Wenn ich mir anschaue, wie leer die Ränge in Roland Garros letztens waren...
 
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