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Discussion Starter #24
Das Ergebnis sagt so leider überhaupt nichts aus, weil keiner weiß, auf welchem Niveau Bacsinszky spielt.
 

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Sieht man doch an den Ergebnissen zuvor und Morderger hat ja durchaus ein paar gute Gegnerinnen hier geschlagen.


Yana wird sie wohl jetzt trösten müssen :hug:
Schade, aber da war ein Sieg absolut drin. Hatte ja alleine 3 oder 4 Breakchancen zum 5:1 im 3.Satz, dazu Matchball bei 6:5.
 

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Das ist alles nicht so schlimm. Ich denke Timea auch auch viel von Ihrer Erfahrung wettmachen können. Aber super Turnier. Ich denke Frauenfels kann kommen :)
 

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Taya :hug: Aber sie kann stolz auf die Woche sein, 3 Sätze gegen die ehemalige #37 Bacsinszky :yeah:

Beide stehen ja ab Montag in der Weltrangliste. Wünsche den 2 viel Glück in ihrer Karriere ! :bounce:
 

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http://www.morderger.com/blog-1/

Wir haben zwei tolle Turnierwochen verbracht.In der Schweiz war es im Halbfinale ein bisschen bitter für mich,aber ich habe es schon verarbeitet.Ich möchte jetzt die Frage über den Matchball im Halbfinale beantworten.

Es war leider kein Matchball für mich.Es stand 6:5 für mich und 30:30 und dann hab ich ein Winner geschlagen und der Ball war ganz klar im Feld.Der Stuhlschiedsrichter und der Linienrichter haben beide den Ball gut gegeben,aber die Gegnerin hat es nicht akzeptiert und fing an zu diskutieren und plötzlich hat der Stuhlschiedsrichter die Meinung geändert und den Punkt gegen mich entschieden.Das hat mich ein bisschen durcheinander gebracht.Ich habe den nächsten Punkt gewonnen und konnte eigentlich schon das Match gewinnen...aber es ist so wie es ist.Es war trotzdem ein schönes Match und jetzt verstehe ich ganz genau warum die Spieler mit den Schiedsrictern diskutieren und streiten.
Taya hatte also keinen Matchball, wie hier falsch behauptet wurde :p
 

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Wie ist denn die Spielweise der beiden? Sind sie eher aggressiv aufm Platz oder eher "Pusherinnen" ?? Hat sie schon mal jemand spielen sehen?? Vielen Dank im voraus für eure Hilfe :)
 

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Hier ein Porträt der zwei ;)

 

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2009 DJM Ludwigshafen Finale

 

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http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/kreis-unna/alles-dreht-sich-um-tennis-id6123147.html

Alles dreht sich um Tennis

30.11.2011
In der Familie Morderger dreht sich alles um Tennis. Genauer gesagt um Tayisiya (Taya) und Yana, Zwillinge, 14-jährige Ausnahmespielerinnen, beide sind auf dem Weg nach oben. Möglichst nach ganz oben, hin zu einer Profikarriere.

In der Familie Morderger dreht sich alles um Tennis. Genauer gesagt um Tayisiya (Taya) und Yana, Zwillinge, 14-jährige Ausnahmespielerinnen, beide sind auf dem Weg nach oben. Möglichst nach ganz oben, hin zu einer Profikarriere.

„Die Mädchen wollen das“, klärt Mutter Julia auf, „also begleiten wir sie als Eltern auf diesem Weg, tun alles dafür.“ Die Mutter hat sogar ihren Job als Diplom-Betriebswirtin geopfert, ist ständig an der Seite der Zwillinge, koordiniert alles, Termine, Wettkämpfe, Training. Vater Vitali, selbst auch ein guter Tennisspieler, trainiert Taya und Yana so oft es geht. Es geht: Nachts arbeitet er, tagsüber wird ein Tennis-Programm durchgezogen. Morgens läuft es an. Und wenn er ab mittags für ein paar Stunden schläft, dann gehen die Töchter joggen, machen Kraftübungen oder tun was für ihre Fitness. Dass die Zwillinge an ihrer Physis arbeiten müssen, das wissen sie, das wissen die Eltern. Sie sind ja gerade auch erst 14 Jahre, können und müssen noch körperlich zulegen. Mareike Kottmann (früher Müller), Sportlehrerin und Mannschaftskollegin beim TC Methler, hilft ihnen dabei. „Wenn immer es ihre Zeit erlaubt, steht sie uns zur Seite“, lobt Julia Morderger.

Überhaupt der TC Methler, ihr Verein. Die Familie Morderger wohnt zwar im benachbarten Dortmund, die Zwillinge spielen aber schon länger für den TCM in der Frauen-Mannschaft, sowohl in der Winter- wie auch in der Sommerrunde. Vater Vitali bei den Senioren. „Wir alle fühlen uns wohl in dem Verein“, sagt Julia Morderger, „warum sollten wir jetzt wechseln ?“

Taya und Yana Morderger sind Dauergäste im Leistungszentrum des Westfälischen Tennis-Verbandes Kamen. Sie gelten als die größten Nachwuchs-Talente des Verbandes, ja, auch des Deutschen Tennis-Bundes. Für Deutschland spielten sie jüngst bei der Europameisterschaft in der Kamener WTV-Halle. Westfalen- und auch Deutsche Meistertitel sind bisher der Lohn für ihren Trainingsaufwand. Zudem diverse Turniersiege in ihren Altersklassen. Sie sind viel unterwegs, meistens in Begleitung der Mutter.

So waren sie kürzlich für eine Woche in der Schweiz auf Einladung des dortigen Verbandes und spielten beim früheren Steffi Graf-Trainer Heinz Günthardt vor. Auch der bestätigte den Morderger-Zwillingen viel Talent. Beide maßen sich vor seinen kritischen Augen mit anderen Spielerinnen der Jugend-Weltrangliste. Günthardt entließ die beiden mit vielen Tipps wieder nach Hause.

Angefangen mit dem Tennis spielen haben Taya und Yana mit sechs Jahren. „Sie wollten das, wir haben sie nicht dazu gedrängt. Der Vater war sogar dagegen“, erinnert sich Mutter Julia. Dann ging’s los, immer weiter, immer besser.

Bei allem Engagement für den Tennissport ist es den Eltern wichtig, dass ihre Töchter glücklich sind. Offenkundig sind sie es, „bestätigen uns das auch.“ Duelle gegeneinander lassen sich in ihrer Altersklasse nicht vermeiden. Linkshänderin (Taya) gegen Rechtshänderin (Yana). „Alles bewegt sich dabei aber im sportlichen Rahmen“, da schauen die Eltern da genauer hin, „sie stacheln sich gegenseitig an.“.

Natürlich gibt es neben Tennis auch andere Vorlieben der Mädchen. Sie spielen Klavier, lesen, stricken, meistens im Auto, wenn es zu Turnieren geht oder zur Schule nach Mannheim. So oft es möglich ist, sitzen sie dort in der Schulbank, eine Privatschule, wo auch der Kontakt über das Internet möglich ist. Mutter Julia kutschiert sie überall hin. Der Tennissport bestimmt ihre Termine, sozusagen den Alltag - und natürlich den ihrer beiden Töchter.
 

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http://www.derwesten.de/region/westfalen/zwillinge-auf-den-spuren-von-steffi-graf-id6348683.html

Unternehmen Profi-Sport

Zwillinge auf den Spuren von Steffi Graf

13.02.2012
Dortmund/Kamen. Tayisiya und Yana Morderger sind auf dem besten Weg zum Tennisprofi. Ihre Eltern stellen sich aufopferungsvoll in den Dienst der 14-jährigen Töchter.

Vater Vitali, 36, ein Diplom-Tennistrainer, fährt Lastwagen, um die Miete zu zahlen. Natürlich nur nachts, wenn seine Mädchen schlafen. Mutter Julia, 35, eine Diplom-Betriebswirtin, sammelt morgens wie abends die Bälle auf, die ihre Mädchen tausendfach am Tag übers Netz dreschen. Die sollen sich schließlich aufs Wesentliche konzentrieren können. Das Leben der Mordergers ist eine minutiös durchgeplante Investition. Eine Art Familienunternehmen, das zwar noch keine Gewinne erzielt, aber in dessen Mittelpunkt zwei der derzeit größten deutschen Tennistalente stehen: ihre Töchter, die eineiigen Zwillinge Tayisiya und Yana. Die eine Nummer eins in der deutschen Rangliste. Die andere amtierende deutsche Meisterin. Beide auf dem allerbesten Weg ins Profi-Geschäft.

Es ist kurz nach zehn Uhr morgens, ein Freitag. In den Schulen verteilen sie gerade die Zeugnisse, als die 14-jährigen Zwillinge aus Dortmund die neunte Trainingseinheit dieser Woche beginnen. Noch sind drei der vier Hallenplätze im Kamener Leistungszentrum frei – auch die Verbandselite drückt die Schulbank. Nicht so Yana und Tayisiya: Sie lernen an einer Privatschule, flexibel, ohne Anwesenheitspflicht. Dies ist nur ein Baustein eines Systems, das – wenn es funktioniert – in der Weltspitze enden soll. Ein ambitioniertes Ziel, das ihnen selbst ausgewiesene Experten zutrauen. Neulich spielten sie bei Heinz Günthardt, dem einstigen Steffi Graf-Trainer, in der Schweiz vor. Sein Urteil: Er habe in seiner gesamten Laufbahn noch nie bessere 14-jährige Tennisspielerinnen gesehen.

Besessenheit ist der Motor – Verbissenheit die Bremse!

Das rote Hütchen an der Grundlinie ist das einzige, das an diesem Morgen stillsteht. Papa Vitali, als Junior selbst mal auf dem Sprung ins Millionengeschäft Tennis, spielt die Bälle im Drei-Sekunden-Takt zu. Yana und Tayisyia peitschen sie abwechselnd wie Kanonenkugeln zurück. Präzise, kraftvoll, es folgen schnelle Schritte ums rote Hütchen. Hunderte Male pro Tag, tausende Male pro Woche. Hier macht’s nicht „plopp“, hier macht’s „bumm“. Geredet wird wenig, gelacht selten, auf die Zähne gebissen – immer.

Die Anweisungen von Trainer Vitali sind ruhig. Diesmal. „Ich kann auch wie der Klopp explodieren“, sagt er und lacht. Seine Frau fügt hinzu: „Jetzt geht es nicht mehr nur um Spaß. Es ist auch ein Job.“ Später werden die sympathischen Talente einstimmig sagen: „Natürlich würden wir manchmal lieber ausschlafen, das passiert aber nur drei, vier Mal im Jahr. Selbst dann motivieren wir uns gegenseitig.“ In Sachen Disziplin geht Vater Vitali ja auch vorbildlich voran: Nachts bis zu zehn Stunden im 40-Tonner Geld verdienen, morgens zweieinhalb Stunden die Töchter trainieren, nachmittags fünf Stunden schlafen, abends wieder zwei Stunden die Töchter trainieren, spätabends zwei Stunden dösen. Und wieder alles auf Anfang. Täglich grüßt das Murmeltier. Wer behauptet, der Weg nach ganz oben sei ein Spaziergang, dem beweisen die Mordergers das Gegenteil.

Gibt es eine bessere Motivation als den Erfolg?

Die Hälfte dieses Weges hätten sie bereits hinter sich, schätzen die Zwillinge. Die Eltern nicken zustimmend. Einen Plan B gibt es nicht. Warum auch? Einen Masterplan, wann der Durchbruch gelingen soll, aber auch nicht. „Ich weiß ja nicht, was morgen passiert“, sagt Trainer Vitali. Er meint nicht die Pubertät, den ersten Freund, die erste durchzechte Nacht oder andere Unwägbarkeiten, die Mädchen in diesem Alter vom rechten Weg abbringen können. Er meint Verletzungen. Die eine klagte zuletzt über leichte Knie-, die andere über Rückenprobleme. Schuld sei das Wachstum, sagen die Ärzte. Verletzungen sind für das Familienunternehmen Morderger das, was Kurseinbrüche für Aktiengesellschaften sein können: unkalkulierbar, verlustreich, existenzbedrohend.

Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.

Vorbilder haben Tayisiya und ihre wenige Minuten ältere Schwester keine. Dabei lägen so viele nahe: die Williams-Schwestern – klar. Der geflochtene, blonde Zopf – erinnert an Anna Kournikowa. Die knallharte Vorhand, die beidhändige Rückhand – ähnelt dem Spielstil von Maria Sharapowa. „Die beiden wollen sie selbst sein“, sagt Frau Mama. Und mit dieser Einstellung feiern sie Triumph um Triumph. Beide spielen in der Westfalenliga für den Kamener Verein TC Methler – an Position eins und zwei, versteht sich. Sie haben schon Gegnerinnen geschlagen, die gar schon unter den Top 500 der Damen-Weltrangliste positioniert waren. Und spielen nun vom kommenden Freitag an für Deutschland um die Team-Europameisterschaft in Tschechien.

Mindestens so professionell wie ihre Einstellung auf dem Platz ist ihr Umfeld: Diverse Fitnessgeräte stehen daheim, ein Schlägervertrag ist längst abgeschlossen, eine eigene pinkfarbene Homepage eingerichtet. Selbst ein eigener Pressebeauftragter steht an ihrer Seite. Einzig ein Sponsor, der das finanzielle Risiko der Familie mindert, fehlt noch. Und die Eltern, die stellen sich ohnehin aufopferungsvoll in den Dienst der Töchter. „Eigentlich habe ich nicht sechs Jahre studiert, um nur Tennis-Mami zu sein“, seufzt Julia Morderger am Rande des Trainingsplatzes, um nur ein paar Augenblicke später zu sagen: „Um 19 Uhr haben WIR wieder Training.“
 

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Discussion Starter #38
Die Anweisungen von Trainer Vitali sind ruhig. Diesmal. „Ich kann auch wie der Klopp explodieren“, sagt er und lacht. Seine Frau fügt hinzu: „Jetzt geht es nicht mehr nur um Spaß. Es ist auch ein Job.“
Herzlichen Glückwunsch. Ich dachte diese Herangehensweise an die Profi-Karriere hat ausgedient.......
 

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Geredet wird wenig, gelacht selten, auf die Zähne gebissen – immer.
Das finde ich schade.

Vorbilder haben Tayisiya und ihre wenige Minuten ältere Schwester keine. Dabei lägen so viele nahe: die Williams-Schwestern – klar. Der geflochtene, blonde Zopf – erinnert an Anna Kournikowa. Die knallharte Vorhand, die beidhändige Rückhand – ähnelt dem Spielstil von Maria Sharapowa.
Das mit Kournikova musste natürlich auch wieder sein. Als ob man das bei einem männlichen Talent geschrieben hätte. :rolleyes:
 

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Viele Wege führen nach Rom und wenn dies der Weg ist, den Sie als Familie entschieden habe, dann soll es so sein:)
Viel Glück den beiden !!!:)
 
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