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Sein heiliges Wasser und der Guru waren also nutzlos...
 

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Discussion Starter #5,982
Es geschah also alles mit guter Absicht. Und wo genau bleibt jetzt die Entschuldigung und die Reue? Der Typ hat jeden Respekt für alles verloren bei mir.
 

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Schon komisch, rund 20000 Teilnehmer demonstrierten jeweils in HH und Berlin fast auf Kommando und unter dem Beifall von Medien und Politik bis weit in die Reihen der CSU für das ach so ehrenwerte Anliegen von BLM - Leben zählen, aber nur wenn sie schwarz sind -, und keine Sau interessiert sich für dafür, wer sich da mit Corona infiziert hätte. Antifa und und ein paar eingewanderte Randalierer, sorry gemeint ist natürlich die hippe Partyszene der hippen Bawü-Metropole, verwüsten Stuttgart, den Ort, wo gerade der DTB ein nahezu steril-vorbildliches Anti-Adria-Event organisiert hatte, Corona? Offenbar Fehlanzeige.

Ein Novak Djokovic trommelt eine Hand voll Tennisprofis zusammen, rund 4000 Zuschauer wohnen dem Spektakel bei, der Erlös kommt einem guten Zweck zu, und plötzlich ist Land unter, die Katastrophe ist nah, der renommierte Profi wird zum Rapport, zur öffentlichen Abbitte bestellt. Tests werden gemacht, und prompt sind ein paar hochdotierte Profis positiv getestet.

Was lernen wir daraus? Nicht feiern, nur nix hinterfragen, Hauptsache, die Gesinnung stimmt. Infektionsschutz ist so einfach, man mag es kaum glauben.
 

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Meine Güte, jetzt schiebt Vater Djokovic alle schuld auf Grigor, Mutter Djokovic hetzt über die Medien...diese ganze Familie ist derart verstört und abgehoben und voller Verschwörungstheorien..und so was ist die #1 der ATP..man man..die Ehefrau teilt irre Verschwörungstheorien auf Instagram die von Insta selbst als Fake News gekennzeichnet werden..HILFE
 
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Der Corona-Ausbruch bei der von Novak Djokovic mitorganisierten Adria Tour 2020 sorgt weiter für Kritik. Auch Patrik Kühnen hat bei SPORT1 eine klare Meinung dazu.

Starke Worte von Patrik Kühnen.
Der ehemalige Kapitän des deutschen Davis-Cup-Teams hat sich in den SPORT1 News (täglich ab 19.30 Uhr auf SPORT1) zu den Corona-Vorfällen bei der von Novak Djokovic mitorganisierten Adria Tour 2020 geäußert und dabei nicht mit Kritik an der Nummer eins der Welt gespart.
Nach Meinung des 54-Jährigen hat der Serbe alle Bemühungen im Kampf gegen Corona "mit Füßen getreten".

Bereits vor Bekanntwerden der Corona-Erkrankungen von Djokovic selbst und anderen Teilnehmern der Turnierserie habe er sich über die Bilder gewundert, erklärte Kühnen. "Solche Bilder, wie wir sie dort gesehen haben, sind absolut verstörend und passen überhaupt nicht in diese Zeit."

Zudem habe Djokovic damit alle bisherigen Anstrengungen der Tennis-Welt untergraben. "Die ATP und WTA bemühen sich intensiv, mit Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zurückzukehren. Das Konzept mit Maskenpflicht und Abstandsregeln wurde über Wochen erstellt", erklärte Kühnen die Anstrengungen der letzten Wochen hinter den Kulissen, die nun dank Djokovic zunichte gemacht seien: "Diese Bilder von der Adria Tour konterkarieren die komplette Tennis-Szene."
Fehlende Solidarität und ein Bärendienst
Vor allem die Sorglosigkeit, mit der der Serbe an die Turnierserie herangegangen sei, stieß Kühnen sauer auf. "Wenn man so ein Event auf die Beine stellt, muss man um die Situation wissen. Da ist Djokovic seiner Verantwortung überhaupt nicht gerecht geworden."

Zudem spricht Kühnen dem 33-Jährigen, der auch als Spielerpräsident fungiert, Solidarität gegenüber den anderen Spielern ab: "Man muss auch die Spieler sehen, die nicht so weit vorne stehen. Für die geht es um Geld und Punkte. Die haben wochenlang nicht gespielt. Da wird das bei der Adria Tour mit Füßen getreten."
Schlussendlich kommt Kühnen zu einem eindeutigen Fazit: "Djokovic hat hier dem Tennis einen Bärendienst erwiesen."
 

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Mal was Persönliches abseits von der Djokovic-Diskussion
Meine neueste Ergänzung meiner Shirtsammlung
20200623_202324.jpg
 
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Jankos East Eurpean Championships Tour ist dann auch gestartet, mit Dumzhur, Lajovic und Krajinovic sind heute auch 3 Spieler der Adria Tour dabei...aber die machen es ganz anders..keine Zuschauer, keine Ballkids, keine Linienrichter..selbst der arme Schiri trägt Maske bei 35 Grad
 

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Dass Bino wieder zu viel auf der AfD-Facebookseite rumgehangen hat?
Da muss man nicht zur AfD Seite. Das ganze ist doch eine Farce und muss hinterfragt werden. Medial wird aufgestachelt auf jeden Einzelnen draufgegangen, die Gefährlichkeit ist ja nun auch geklärt. Und um Bino und wie viele andere sich fragen, warum sind diese Demo Leute noch gesund lach. Berlin müsste halb tot sein, wie representativ ist ein Test? Haben wir sicher fast alle Antikörper? Also ich fühle mich verarscht, wenn es ein Killervirus wäre, dann dürfte keiner frei laufen und die alten Säcke von Potikern leben auch noch alle.
Dann wird das schon....
Und das Land das an allem Schuld hat, kauft noch groß ein im Ausland und kommt so davon. Von daher gebe ich Bino vollkommen recht. Auf den Einzelnen drauf gehen, wie zu Stasi Zeiten, so fühle ich mich momentan.

Bis dann in ein paar Wochen, wenn Tennis los geht....

Corana WTA Tour.
 

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Berlin müsste halb tot sein, wie representativ ist ein Test? Haben wir sicher fast alle Antikörper? Also ich fühle mich verarscht, wenn es ein Killervirus wäre, dann dürfte keiner frei laufen und die alten Säcke von Potikern leben auch noch alle.
Ich mein, was soll man zu sowas sagen? Ein bisschen informieren sollte man sich halt schon.
 

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Ich mein, was soll man zu sowas sagen? Ein bisschen informieren sollte man sich halt schon.
Am besten bei ARD und ZDF, da sitzen Sie in der ersten Reihe.

Ansonsten könnte man sich auch mal darüber informieren, wie wenig die Drosten-Tests mit wissenschaftlichen Standards korrelieren. Einfach mal Kochsche Postulate recherchieren, und überprüfen, wie sehr sich Professor Drosten daran hält.
 

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Adria-Tour: Novak Djokovic ist statt der Star der Master des Desasters
Eigentlich sollte die Turnierserie zum Triumphzug durch seine alte Heimat werden. Stattdessen ist Novak Djokovics Adria-Tour nun unversehens ein Corona-Hotspot. Der Weltranglistenerste im Tennis wurde selber positiv aufs Virus getestet – und sein Imageschaden ist immens.


Irgendwann, wenn der Pulverdampf zerstoben ist und das Covid-19-Virus und all das Leid, mit dem es die Welt übergezogen hat, nur noch eine böse Erinnerung sind, dann wird Bilanz gezogen. Doch zumindest einer der Verlierer dieser aussergewöhnlichen Krise steht schon jetzt fest: Es ist Novak Djokovic, 17-facher Grand-Slam-Sieger, Nummer 1 im Männer-Tennis und daneben Ehemann und zweifacher Vater, dem nichts mehr am Herzen liegen sollte als das Wohl seiner Familie. Denkt man.


Doch Djokovic reichen all die Erfolge, die er in seiner Karriere bereits gefeiert hat, all das Glück, das ihm Frau und Kinder immer wieder bescheren, offensichtlich nicht. Er will mehr. Er will geliebt werden. Deshalb hat er sich in die Idee dieser Adria-Tour verrannt: Belgrad, Zadar, Montenegro, Banja Luka, Sarajevo. Es hätten die Stationen eines Triumphzuges werden sollen. Nun sind sie Synonyme für ein Desaster.

Eine vernichtende Bilanz
Am Dienstagnachmittag, als Dj0kovic längst schon das Feindbild Tausender, wenn nicht von Millionen war, meldete er sich in einer Erklärung zu Wort. «Alles, was wir im letzten Monat getan haben, taten wir mit reinem Herzen und in bester Absicht. Unsere Turniere sollten Menschen zusammenbringen und ein Signal der Solidarität und des Mitgefühls für die ganze Region sein. Es sollte Spielern aus dem Südosten Europas eine Wettkampfgelegenheit gegeben werden. Und hinter all dem stand der philanthropische Gedanke, Geld für Menschen in Not zu sammeln.»

Doch die Bilanz all dieses guten Willens könnte kaum vernichtender sein – Grigor Dimitrow: positiv auf Corona getestet. Borna Coric: positiv auf Corona getestet. Viktor Troicki: positiv auf Corona getestet. Djokovics Fitnesstrainer: positiv auf Corona getestet. Und Djokovic schrieb in seinem Statement: «Auch ich bin positiv, genau wie meine Frau Jelena, während die Resultate unserer Kinder negativ sind.»

Noch am Montag bei der Abreise aus dem zweiten Spielort im kroatischen Zadar hatte sich Djokovic einem Test mit dem Hinweis widersetzt, er fühle sich gesund und habe keinerlei Symptome. In Belgrad liess er sich danach trotzdem testen – offensichtlich nach einiger Überzeugungsarbeit aus seinem Umfeld.


Nick Kyrgios, australischer Tennisflegel mit philanthropischer Ader, fasste das Desaster auf Twitter in zwei Wörtern zusammen: «Oh boy.» Andere Nutzer der sozialen Netzwerke waren in ihren Kommentaren weniger lakonisch. Einer schrieb: «Es war schon immer klar, dass Djokovic nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Doch das schlägt alles.» Ein zweiter kommentierte: «Eine weitere heilsame Erinnerung, dass Starrsinn und Draufgängertum nicht immun gegen Covic-19 machen.» Ein dritter kalauerte: «Smile and cheer, COVID’s here.»

Nun ist Zahltag. All die geistreichen und weniger geistreichen Auftritte in den vergangenen tennisfreien Wochen fliegen dem 33-jährigen Serben nun um die Ohren. Er und vor allem sein Umfeld hatten keine Gelegenheit verpasst, sich mit ungeschickten Äusserungen in die Nesseln zu setzen. Ausgerechnet Roger Federer war das bevorzugte Ziel der Djokovic’schen Diktion. Mutter Dijana fand den Schweizer Star öffentlich «ein bisschen arrogant», Vater Srdjan riet ihm über serbische Medien, doch zurückzutreten, Skifahren zu gehen und seine Kinder grosszuziehen.

Doch wer Federer kritisiert, der erntet Sturm – und zwar nicht nur aus der Schweiz, sondern weltweit. Kein anderer Tennisspieler und kaum ein anderer internationaler Sportler ist populärer als der Baselbieter. Das ist Teil von Djokovics Dilemma, das ihn immer wieder ins Abseits rennen lässt. Er hat im Januar das Australian Open gewonnen und ist 2020 noch ungeschlagen. Längst hat er Federer den Rang als bester Tennisspieler des Moments abgelaufen. Seit dem Wimbledon-Halbfinal 2012 hat Djokovic keinen wichtigen Match gegen Federer mehr verloren. Er bedrängt dessen 20 Grand-Slam-Titel und auch den Rekord von 310 Wochen an der Weltranglistenspitze. Doch das reicht Djokovic nicht: Er will nicht nur bewundert, sondern auch geliebt werden.

Kritik von Andy Murray
Seit der ersten Station in Belgrad, wo sich die von Djokovic eingeladenen Spieler in Partylaune zeigten und nichts aufs Distanzhalten gaben, stand die Adria-Tour unter einem schlechten Stern. Auch die Zuschauer hielten sich nicht an Hygiene- und Abstandsregeln. Nun ist dieser Event, der dank seinem gemeinnützigen Hintergrund zur Propaganda-Show von Djokovic hätte werden sollen, definitiv zum PR-Flop verkommen. Andy Murray, ein alter Freund und alles andere als Provokateur in eigener Sache, sagte der «London Times» noch vor dem positiven Corona-Test von Djokovic: «Das macht keinen guten Eindruck. Wenn man durch schwere Zeiten wie diese geht, ist es umso wichtiger, dass die Topathleten der Welt zeigen, dass sie das alles extrem ernst nehmen.»


Novak Djokovic ist die Nummer 1 im Ranking. Er ist aber nicht nur der momentan beste Spieler, sondern auch der Präsident des Spielerrats. Vor einem Jahr zog er die Kritik auf sich, weil er gegen den Willen vieler Spieler die Absetzung des ATP-Chairman Chris Kermode durchgeboxt hatte. Er verbündete sich dafür mit dem streitbaren Amerikaner Justin Gimelstob, der in seiner Heimat wegen häuslicher Gewalt verurteilt worden ist. Und nun also sorgt er mit seiner Adria-Tour ausgerechnet in jenem Moment für einen herben Rückschlag, in dem Corona zumindest in Europa einigermassen unter Kontrolle zu sein scheint und die ATP die Wiederaufnahme der Tour ab Mitte August plant.

Wer spricht noch davon, dass unter anderem auch der Weltranglistendritte Dominic Thiem oder der Weltranglistensiebente Alexander Zverev mit Djokovic durch den Balkan tourten? Thiem ist mittlerweile bereits in Frankreich, Zverev wird in zwei Wochen in Berlin zu einem Schauturnier erwartet. Beide liessen sich testen und sind – nach dem neusten Wissensstand – Covid-19-frei.

Doch das Aushängeschild der Adria-Tour war Djokovic. Er sollte der umjubelte Mittelpunkt des Anlasses werden. Stattdessen ist er nur der Master des Desasters. Und er wird mit dem Vorwurf leben müssen, sich selber, seine Familie und Tausende von Anhängern, die gekommen waren, um ihm die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die ihm in Melbourne, Paris, London oder New York so fehlt, in tödliche Gefahr gebracht zu haben. Am Ende seiner Mitteilung schreibt Djokovic: «Mir tut jede einzelne der Ansteckungen unendlich leid.» An einer Last so gross wie dieser sind schon Karrieren zerschellt.
 
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Am besten bei ARD und ZDF, da sitzen Sie in der ersten Reihe.
Wissenschaftliche Studien? Schon mal gehört? Aber da könnte Kai sicherlich einige Antworten auf seine Fragen bezüglich Letalität (Stichwort: Killervirus), Antikörpern, Ansteckungsgefahr finden. Ach nee sorry, die sind ja alle böse. Und es stimmt ja sowieso nur das, was nicht im Mainstream läuft, weil das ist ja das Qualitätskriterium. Ups, vergessen.

An deiner Drosten-Obsession habe ich nicht so ein großes Interesse.
 

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An deiner Drosten-Obsession habe ich nicht so ein großes Interesse.
Jeder mag sich für das interessieren, was ihm wichtig erscheint.

Die Kochschen Postulate finde ich beispielsweise wichtig, wenn man sich mit sogenannten Killerviren beschäftigt.
 

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Thiem-Manager Straka: „Keiner der Profis erfüllte seine Vorbildfunktion“


Herwig Straka, Manager von Dominic Thiem und Mitglied im ATP-Board, äußert sich im Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ kritisch zu der von Novak Djokovic initiierten Adria-Tour.


Mittlerweile ist die Adria-Tour, die als Einlandungs-Turnierserie für einen guten Zweck auf dem Balkan von Novak Djokovic ins Leben gerufen wurde, in der internationalen Sportszene ein feststehender Begriff. Allerdings nicht im positiven Sinne. Die Adria-Tour steht nun dafür, was mit dem Coronavirus passiert, wenn sich Promi-Sportler so verhalten, als würde es keine Pandemie mehr geben.

Vier Profispieler sind inzwischen positiv auf Covid-19 getestet worden, darunter auch Initiator Novak Djokovic. Hygiene- und Abstandsregeln wurden bei den Stationen in Belgrad und Zadar strikt ignoriert. Die Quittung dafür ist ein globales Kopfschütteln für unverantwortliche Tennisprofis, deren Videos vom ischglhaften Engtanzgehabe – oberkörper- und distanzfrei – auf der Aftershow-Party in Belgrad via Twitter und Instagram um die Welt gingen.

STRAKA: „JEDER WEISS, ES WAR DUMM
Herwig Straka, Manager von Dominic Thiem, Turnierdirektor in Wien und Mitglied im höchsten Gremium der Herrentour (ATP-Board), ordnet das Geschehen nun in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ ein. Mit Blick auf die Videos aus dem Nachtclub in Belgrad und einer bislang ausgebliebenen Entschuldigung seines Schützlings Thiem sagt Straka: „Im Nachhinein ist klar, dass es ein Blödsinn war. Auch wenn es erlaubt war. Jeder weiß, es war dumm, da hilft keine öffentliche Entschuldigung. Der Einzige, der sich entschuldigen muss, ist Djokovic, weil er alles inszeniert hat. Die anderen waren nur dabei, haben keinen umgebracht.“ Inzwischen hat sich Dominic Thiem allerdings via Instagram entschuldigt. Thiem schreibt dort unter anderem: „Unser Verhalten war ein Fehler, wir haben uns zu euphorisch verhalten.“




Grundsätzlich kritisiert Straka das Verhalten von Novak Djokovic aufs Schärfste: „Er ist Präsident der Spieler und wurde der Rolle nicht gerecht. Aus Sicht der ATP war es eine unnötige Veranstaltung.“ Und weiter: „Die Spieler sind Djokovic zuliebe hingefahren. Er hat sie selbst dauernd angerufen. Das war außerhalb der Kontrolle von einem Manager, da geht es um Beziehungen und Freundschaften unter den Spielern. Ruft ein Roger Federer oder Rafael Nadal an, kommt man eben.“

STRAKA: ATP-RESTART NICHT IN GEFAHR
Straka ärgert sich auch darüber, wie mit den coronaüblichen Hygiene- und Abstandsregeln auf der Adria-Tour umgegangen wurde: „Im Vorhinein habe ich darauf bestanden, dass wir klare Covid-19-Richtlinien kriegen. Dort stand drin, dass maximal 1000 Zuschauer kommen dürfen, Social Distancing wurde garantiert. Nur unter diesen Voraussetzungen habe ich Dominic freigegeben. Das war zwei Tage davor. Sie haben sich nicht daran gehalten, für mich war das ärgerlich.“ Sein Fazit fällt für alle Profis, die an der Adria-Tour teilnahmen, vernichtend aus – inklusive seines Klienten Thiem: „Keiner, der dabei war, hat seine Vorbildfunktion erfüllt. Das ist traurig.“

Den geplanten Start der ATP-Tour ab Mitte August in den USA sieht Straka aber nicht in Gefahr: „Die Amerikaner haben auf der Basis der jetzigen Situation die Turniere erlaubt, und die Lage in den USA ist ja dramatisch. Da hat sich nichts geändert. Die Spieler haben endlich verstanden, warum es diesen strengen Vorschriften gibt. Insofern hat die Geschichte auch etwas Gutes.“
 

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Dass Bino wieder zu viel auf der AfD-Facebookseite rumgehangen hat?
Mal im Ernst: Stört es dich nicht, dass die so genannten Anti-Corona-Demos verumglimpft wurden und dass da alle ganz entsetzt waren, nur weil diese Leute einfach demonstrieren wollten? Aber ein paar Wochen später regt sich fast niemand auf, wenn Tausende Menschen dicht gedrängt auf "Black Lives Matter"-Demos mitlaufen und sich augenscheinlich genau so wenig an die geltenden Corona-Regeln halten.

Und bevor das missverstanden wird: Nein, ich verteidige keine einzelne dieser kruden Verschwörungstheorien ("Bill Gates will uns alle vergiften" etc.), die auf den Anti-Corona-Demos teilweise geäußert wurden. Darum geht es auch nicht. Aber ich finde schon, dass man die Frage stellen darf und muss, woher diese Doppelmoral kommt. Und die Antwort von @Bino ist da einfach zutreffend: Wer die richtige Gesinnung hat, der hat einen Freifahrtsschein. Und wer für eine vermeintlich gute Sache demonstriert, die zudem auch noch mainstream- und zeitgeistkompatibel ist ("Black Lives Matter"), der hat es in der öffentlichen Wahrnehmung ohnehin um einiges leichter.
 
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