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Discussion Starter · #1 ·
Weiß eigentlich jemand, was mit Andrea Glass los ist?
Sie hat dieses Jahr noch kein Turnier gespielt. Weder WTA Tour, noch ITF. Auch ihre Homepage ist seit einiger Zeit geschlossen.
Hat sie ihre Karriere beendet, oder ist sie nur verletzt?
Mochte sie eigentlich immer sehr gerne.
 

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nein, keine ahnung. aber einen rücktritt kann ich mir gut vorstellen. ich habe eh nicht mehr damit gerechnet, dass ANDREA es noch einmal in die top100 zurück schafft. als sie einen top100-platz inne hatte, reichte ihr tennis um den platz zu halten, aber nach ihrem durch krankheiten und verletzungen bedingten absturz waren ihre generell sehr unkonstanten leistungen nicht mehr ausreichend.
schade, in manchen turnieren hat sie mir sehr gut gefallen, doch sehr großes habe ich nicht von ihr erwartet. dazu fehlte ihr der kopf und der "killerinstinkt". mit schaudern denke ich an dieses furchtbare drittrundenmatch in melbourne, als sie gegen eine ANNA K. mit über 30 doppelfehlern die klar bessere spielerin war, das für sich selbst aber nicht zu realisieren schien und verlor...
wir erfahren bestimmt bald, ob sie nur pausiert oder tatsächlich aufgehört hat!
 

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Nachgefragt bei Andrea Glass
"Ich arbeite an der Basis"


2002 trat Andrea Glass vom Profitennis zurück. tennis magazin traf die Ex-Fed Cup-Spielerin beim Training in der Türkei.

Frau Glass, was machen Sie hier gerade
Ein Trainingslager für Jugendliche und Erwachsene. Ich betreibe mit meinem Freund und einem weiteren Partner die mobile Tennisschule ACT-Tennis in Neu-Isenburg. Wir bieten alles an: Training, Vereinsmanagement, Turnierorganisation - und auch Trainingscamps im Ausland wie dieses hier in der Türkei.

Können Sie das denn alles?
Ich habe nach meinem Rücktritt vom Profitennis Sportmanagement studiert, und 2005 den B-Trainerschein gemacht.

Im Alter von 26 Jahren hörten Sie mit dem Profitennis auf. Vermissen Sie es?
Mein Rücktritt war keine freiwillige Entscheidung. Es ging einfach nicht anders. Ständig war ich verletzt, dann bekam ich Pfeiffersches Drüsenfieber. Den Profizirkus habe ich anfangs sehr vermisst. Mittlerweile bin ich froh, dass ich überhaupt Sport treiben kann - nicht leistungsambitioniert, sondern einfach so.

Wenn Sie zurückdenken: Was waren Ihre schönsten Momente auf der Tour?
Das Fed Cup-Aufstiegsspiel gegen Japan 1999 in Hamburg war toll. Ich gewann beide Einzel und wir waren wieder erstklassig. Schön waren auch die Siege gegen Arantxa Sanchez-Vicario und Conchita Martinez.

Sieht man Sie eines Tages vielleicht als Trainerin auf der Tour wieder?
Könnte sein. Anfragen gab es schon. Aber ich will nicht mehr so viel reisen, und ein Trainerjob auf Fulltime-Basis ist nichts für mich. Ich will lieber regional an der Basis arbeiten. Das macht mir sehr viel Spaß.

 
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