Kristina Barrois - TennisForum.com
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Old Feb 16th, 2005, 12:29 PM   #1
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K. Barrois.

K. Barrois. Discuss.

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Old Feb 16th, 2005, 12:30 PM   #2
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http://www.lsvs.de/intern/news16120401.htm

16. Dezember 2004 „Ich kann mit Tennis was erreichen"
Kristina Barrois will sich ganz auf Tennis konzentrieren und Profi werden


Von SZ-Mitarbeiter Sascha Sprenger

Isernhagen/Oberlinxweiler. Noch einen Tag nach dem Finale ärgert sich Kristina Barrois etwas über die verpasste Chance. Dass die 23-Jährige vom TC Bous das Finale der Deutschen Tennismeisterschaften in Isernhagen gegen Angelika Bachmann vom TEC Waldau Stuttgart am Ende verloren hat, hat aber auch etwas Gutes. "Da habe ich ein großes Ziel für das nächste Jahr", meint sie
Denn es war knapp. 4:2 hatte die ungesetzte Barrois im ersten Satz gegen die an zwei gesetzte Favoritin Bachmann geführt. "Und ich hatte eigentlich überhaupt nicht das Gefühl, dass ich ein Aufschlagspiel verlieren könnte. Denn bis dahin habe ich sehr gut gespielt." Aber dann läuft es plötzlich gar nicht mehr. Bachmann gewinnt Satz eins mit 6:4. Satz zwei verläuft kurios: Bis zum 4:4 bringt keine der beiden Finalistinnen ihren Aufschlag durch. "Als ich dann erstmals meinen Aufschlag gewonnen habe, dachte ich einfach: So, jetzt noch ein Break", erklärt Kristina. "Doch dann hat sie einfach sehr gut gespielt und ich habe in den entscheidenden Momenten ein paar Fehler zu viel gemacht. Meine Gegnerin war nicht wirklich besser", analysiert sie.
Aber das wirft Kristina Barrois nicht zurück. Ganz im Gegenteil: Sie hat nun endgültig gemerkt, dass sie mit Tennis wirklich etwas erreichen kann. Schon vor zwei Jahren spielte sie sehr gut. Dachte dabei aber, dass es nicht besser geht. Trotzdem machte sie im letzten Jahr wieder einen Sprung nach vorne, was auf ihr erhöhtes Trainingspensum zurückzuführen war. Mittlerweile steht sie unter den 20 besten Spielerinnen in Deutschland. Und jetzt der Coup bei den deutschen Meisterschaften, der sie wieder etwas nach vorne katapultieren wird.
Ihr Vorteil ist ihre Unberechenbarkeit. Auf der im Damenbereich seltenen einhändigen Rückhand spielt sie öfters einen tiefen Slice, der ihr gerade auf langsamen Belägen einen Vorteil bringt. Dazu ist ihr Spiel sehr variabel, nicht selten taucht sie am Netz auf und sucht dort die Entscheidung.
Die letzten Erfolge bringen Barrois endgültig dazu, nun noch mehr auf Tennis zu setzen. "Ich war schon etwas enttäuscht, als ich in der letzten deutsche Rangliste trotz guter Ergebnisse um zwei Plätze gefallen bin. Aber das liegt daran, dass andere Spielerinnen noch ein paar bessere Ergebnisse bei internationalen Turnieren vorweisen können."
Diesen Weg will sie nun auch gehen. Im nächsten Jahr will sie kleine ITF-Turniere spielen, um mehr Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln und sich weiter zu verbessern. Ihr nächstes Ziel sind die Top Ten in Deutschland. Weiter will die 23-Jährige aus Oberlinxweiler noch nicht denken.

Hintergrund
Als Ungesetzte sorgte Kristina Barrois bei der Deutschen Meisterschaft in Isernhagen bereits in der ersten Runde für Furore, als sie die an Nummer vier gesetzte Angelika Roesch aus Moers mit 6:0 und 6:1 besiegte. Ebenso eine leichte Aufgabe wurde das Achtelfinale gegen Laura Haberkorn (6:2, 6:1). Gegen die an Nummer sieben gesetzte Angelique Kerber musste Barrois über drei Sätze gehen, setzte sich aber im dritten Satz mit 6:2 klar durch. Dass sie die Top-Gesetzte Stephanie Gehrlein (Karlsruhe) im Halbfinale mit 6:1, 6:4 fast vom Platz fegte, darf unter der Rubrik Überraschung vermerkt werden.


Quelle: Saarbrücker Zeitung

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Old Feb 16th, 2005, 12:36 PM   #3
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http://web1.y144.yellow.fastwebserve...0105/35-36.pdf (awesome! )

SPORTLERPORTRAIT VIPST.WENDEL 35



Waren das noch Zeiten, als man sich mit

Spannung und Freude Spiele der ehemaligen

Tennis-Heros Boris und Steffi

anschaute. Nachnamen sind auch heute

noch völlig unwichtig, jedermann weiß,

dass es sich um Boris Becker und Steffi

Graf dreht. Heute sieht die Tenniswelt

aus deutscher Sicht eher trostlos aus.

Wirklich? – In Urexweiler, in der Talstraße

20, sieht man die Situation aus gutem

Grund etwas anders: Tochter Kristina

Barrois ist seit wenigen Wochen Profi-

Tennisspielerin.

Karrierebeginn bereits mit 9 Jahren

Wie bei vielen Profi-Sportlern üblich,


hat auch Kristina Barrois mit Kindesbeinen

ihr Hobby begonnen. 1990, mit

neun Jahren, nahm sie im Heimatverein

TC Urexweiler erstmalig ein Racket,

damals noch die „Blätsch“, in die

Hände – und los gings. Über die Stationen

Ottweiler, Heiligenwald und

Saarlouis (hier schnupperte sie erstmalig

2000-2002 Bundesligaluft! und

errang 2001 die dt. Mannschaftsvizemeisterschaft)

kam Kristina 2002 nach

Bous, wo sie heute in der 2. Bundesliga

spielt.

Trainerstab Dirk Dier,

Patrick Schmidt und


Bernd Franke

Die Namen ihres Trainer- und Betreuerstabes
sprechen eigentlich Bände:
Patrick Schmidt ist ehemaliger Bundesligaspieler
und genießt hohes Ansehen,
was bei dem ehemaligen deutschen
Davis-Cup-Spieler Dirk Dier sowieso
der Fall ist. Mit beiden trainiert Kristina
Barrois bereits seit mehreren Jahren.
Dass die Kondition und Kraft auch im
letzten Satz noch da sind, dafür sorgt
ein weiterer Profi: Bernd Franke, heute
ADIDAS-Generalbevollmächtiger. Als
ehemaliger deutscher Fußball-Nationaltorhüter
weiß er natürlich, wie
Sportler wirklich fit werden – und bleiben.
Bisher wurde wöchentlich regelmäßig
5 Mal trainiert, wobei die Einheiten
immer unter den Trainern abgestimmt
wurden, damit keine zu hohe
Belastung der Muskulatur erfolgt – es
soll ja nichts „sauer“ werden.


Professionelle Einstellung,
Biss und Fitness,
Talent: notwendige
Voraussetzungen


„Wer im Sport als Profi erfolgreich sein
will, braucht gewisse Voraussetzungen.

Dies sind neben dem notwendigen

Talent vor allem Disziplin, eine professionelle

Lebenseinstellung, Ergeiz und Siegeswillen

und natürlich große Fitness.

Kristina bringt dies alles mit. Sie ist bei

rund 1,83 m Größe sehr gut austrainiert,

hat keine Pfunde zu viel, ist schnell auf

den Beinen, konditionsstark und

beherrscht alle Schläge, die man braucht.

Cleverness und Erfahrung wachsen mit

der Zeit.“ Bernd Franke ist von den positiven

Eigenschaften seines Schützlings

absolut überzeugt und weiß, dass Kristina

noch genügend Potenzial für eine

Tennis-Karriere hat. Sie soll also ihren

Weg gehen. Immerhin ist sie heute

schon die Nr. 18 in Deutschland – angefangen

hat sie mit Platz 300!



Berufliche Ausbildung

war die Nr. 1 –


jetzt kommt Tennis!

Nach der Schule folgte die Ausbildung
als Beamtin des gehobenen Dienstes bei

der Landesregierung mit dem entsprechenden

Studium an der Fachhochschule

für Verwaltung. Jetzt ist die Dipl.-Verwaltungswirtin

und Regierungsinspektorin

Kristina Barrois für drei Jahre freigestellt

um ihr Glück als Tennisprofi zu versuchen.

„Ich muss mich nach meinem 2.

Platz bei den gerade beendeten Deutschen

Meisterschaften noch zweimal fürs

Hauptfeld bei den sog. ITF Turnieren

qualifizieren. Dann erhalte ich weitere

Punkte, erreiche die Setzliste und Weltranglistenpunkte.

Und dann winken die

großen Turniere.“ Kristina Barrois sieht

die ganze Sache realistisch, schwärmt

nicht, wie dies bei Teenies der Fall ist. Sie

ist ja auch kein Mädel mehr, sondern

eine erwachsene junge Frau, die inzwischen

weiß, was sie will – und kann.

„Meine Eltern waren immer bestrebt,

dass ich eine ordentliche Schulausbil-
dung absolviere und einen „anständigen“ Beruf erlerne. Beides ist jetzt Realität.

Und auch jetzt stehen sie voll hinter

mir. Ich bin ihnen wirklich sehr dankbar

für alles, was sie für mich getan haben,

sowohl finanziell und vor allem in zeitlicher

Hinsicht. Es war doch eine riesige

Fahrerei die ganze Zeit. Ich hoffe, dass

ich jetzt einiges mit Zinsen „zurückzahlen“

kann“, freut sich Kristina. Hilde und

Waldemar Barrois sind bodenständige

Menschen und in Urexweiler bekannt,

wie der sprichwörtliche bunte Hund. Kristina

hat sich vieles von ihnen abgeschaut

und zu Herzen genommen – das

kommt ihr jetzt zu Gute.






Ab Januar 2005 mit
der ITF-Tour europaweit

unterwegs!

Ab Januar 2005 wird Kristina Barrois in


der ITF-Tour starten; betreut wird sie

dabei von Dirk Dier und Patrick Schmidt.

Für Turniere in England, Portugal, Italien

und Frankreich hat sie bereits gemeldet.

Ab Mai spielt sie dann für Bous bis Ende

Juli in der Bundesliga und greift anschließend

wieder in die „Tour“ ein. Dies

kostet natürlich richtig Geld. HEAD und

ADIDAS sind zwei Firmen, die Kristina

bereits entdeckt und unter Vertrag

genommen haben. „Ich würde mich

allerdings riesig freuen, wenn noch weitere

potenzielle Sponsoren anrufen würden.

Denn ohne die richtigen Leute im

Rücken ist es nahezu unmöglich erfolgreich

zu sein.“ Kristina hat natürlich

Recht: ohne Moos nichts los! Da helfen

auch die besten Trainer und Trainingsmöglichkeiten

nicht viel weiter. Glücklicherweise

ermöglicht ihr der saarl. Tennisbund

kostenfreie Trainingsmöglichkeiten

inkl. Trainer auf dem Gelände der

Sportschule Saarbrücken, wofür sie

natürlich sehr dankbar ist.
Unvergeudete Jugend –
voller Akku – optimale


Leistungsfähigkeit bei

hoher Motivation

Wenn sogenannte Tennisküken mit 14,
15 oder 16 Jahren bereits in der WTATour

weltweit mitmischen, ist die Wahrscheinlichkeit

sehr groß, dass deren Lust

an Tennis schon weg ist, bevor die Karriere

beginnt. Bei Kristina ist das völlig

anders: sie wurde langsam und auf lange

Sicht aufgebaut, hat jetzt mit 23 Lenzen

einen vollen Akku und ist hochmotiviert.

Sie kann ihre Leistungsfähigkeit nun voll

ausschöpfen. „Sie ist total frei im Kopf,

weil sie einen Beruf hat, in den sie jederzeit

zurück kann, wenn es einmal nicht

mehr so läuft. Der Trainerstab übt keinerlei

Druck aus, Kristina bekommt die

Zeit, die sie braucht.“ Bernd Franke

bringt es auf den berühmten Punkt:

Höhen und Tiefen werden kommen, da

muss sie durch. Nackenschläge verdauen

gehört natürlich ebenso dazu, wie die

Last, Erfolge zu verkraften!

Bisherigen Ergebnisse
machen berechtigte


Hoffnung auf

weitere Karriere

Erfolge zu verkraften, hat sie allerdings schon reichlich oft geübt: seit 2003 hat
sie annähernd 30 Turniersiege bei nationalen

Preisgeldturnieren errungen, dritte

und zweite Plätze bei Deutschen Meisterschaften

kommen dazu, Saarlandmeisterschaften

sowieso. Gerade 2004

war ein sehr erfolgreiches Jahr, denn sie

konnte die German Masters Series als

Siegerin beenden, eine hohe Kategorie,

die sie als punktbeste Spielerin Deutschlands

ausweist! Und erste Weltranglistenpunkte

sammelte Kristina durch ihren

Sieg beim 10.000-Dollar-Turnier in Bielefeld.

Da kann man nur hoffen, dass es so

weiter geht. Jedenfalls ist Kristina Barrois

jetzt die erste Profi-Tennisspielerin im

Saarland seit der Ära einer gewissen

Claudia Kohde-Kilsch. Und die war

immerhin schon auf dem „heiligen

Rasen“ von Wimbledon erfolgreich!

Wenn das kein Ansporn ist?!
Besonderen Dank
an Bernd Franke

„Bernd ist für mich mehr als ein Trainer.


Wir sind richtig gute Freunde – obwohl

er mich ganz schön „strietzt“. Aber das

muss sein. Durch seine Arbeit bin ich im

Ausdauerbereich deutlich verbessert,

verfüge über „schnelle Beine“. Und

durch die Einheiten im Kraftraum habe

ich an Muskulatur auch gut zugelegt. Ich

muss ihm einfach unglaublich viel

DANKE! sagen. Ohne Bernd wäre ich

nicht dort, wo ich heute stehe. Danke

Berni!“ Ehrliche Wort einer starken Frau.

„Ess jetzt gudd – Du bist talentiert, hast

Ergeiz und die richtige Einstellung. Man

muss Dich nicht prügeln, dass Du trainierst.

Und das macht mir ebenfalls viel

Spass.“ Hier haben sich offensichtlich

zwei zu einem Team gefunden, das optimal

funktioniert. Wollen wir hoffen, dass

es noch lange so bleibt.

Wäre doch echt geil, wenn irgend wann

demnächst eine gewisse Kristina Barrois

racketschwingend über die TV-Bildschir-



me flimmern würde und sich die Reporterfragen, ob der Nachname französisch

„Barrwoi“ oder exwellerisch „Barrowiss“

ausgesprochen wird und was ein Hanjob

ist. Wir wissens: Barrois! Und ein Hanjob

ist – na, Sie wissen schon!

Viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg

wünscht Dir.

das VIP’s St. Wendel

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Old Feb 16th, 2005, 12:50 PM   #4
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Tennis: Lucky Loser gewinnt TennisBase Open
Horst Huber (24.01.2005) - Tscheche Robin Vik bezwingt im Finale Nachwuchstalent Andreas Beck. Rein deutsches Endspiel bei den Damen

Diesen Artikel an Geschäftsfreunde und Bekannte weiterleiten

Robin VikDa strahlte David Prinosil - eben hatte sein Schützling Robin Vik die mit 10 000 Dollar dotierte TennisBase Open im LLZ Oberhaching gewonnen. Der Tscheche profitierte allerdings von der Leistenverletzung, die sich Andreas Beck im dritten Satz zuzog. Weltranglistenspieler der Positionen 186 (Summerer) bis 417 nahmen an dem zur "Daviscup-Winners 2010"-Serie zählenden Turnier teil. Robin Vik (ATP 433) musste auf Grund seines Rankings über die Qualifikation, verlor dort gegen den Deutschen Markus Bayer, kam aber als "Lucky Loser" ins Hauptfeld. Der von Carsten Arriens trainierte 18-jährige Württemberger Andreas Beck (ATP 335) wiederum hatte sich kurzfristig entschieden am Turnier teilzunehmen und musste deshalb mit einer Wild Card in die Qualifikation gehievt werden. Der topgesetzte TennisBase-Spieler Tobias Summerer scheiterte bereits in der zweiten Runde am Kroaten Zeljko Krajan, Teamkollege Philipp Petzschner im Halbfinale. Der neue Deutsche Meister unterlag DTB-Kader-Spieler Andreas Beck.
Kristina BarroisBei den Damen - das Turnier war ebenfalls mit 10 000 Dollar dotiert - gab es ein deutsches Endspiel. Auch hier siegte eine Qualifikantin. Kristina Barrois, die bei der Deutschen Meisterschaft im Finale Angelika Bachmann unterlag, gewann das Oberhachinger Finale gegen Sabine Klaschka (früher Iphitos, jetzt Ludwigshafen). Die 23-jährige Saarländerin, die den früheren Fußballtorwart Bernd Franke als Konditionstrainer engagiert hat, besiegte im Halbfinale die topgesetzte Tschechin Lucie Hradecka (WTA 238).Die an Position zwei gesetzte 24-jährige Sabine Klaschka (WTA 246) besiegte auf ihrem Weg ins Finale nacheinander Danielle Harmsen (NED), die deutschen Spielerinnen Justine Ozga und Laura Siegemund und im Halbfinale Danica Krstajic (SCG).
Marcel Zimmermann
und Peter Steinberger
Bis ins Doppel-Finale kämpfte sich das TennisBase-Team Marcel Zimmermann und Peter Steinberger - hier unterlagen sie allerdings dem Doppel Adam Cadaj/Philipp Marx. Einen weiteren Titel gewann die Einzelsiegerin. Mit ihrer deutschen Partnerin Korina Perkovic gewann Kristina Barrois das Doppelfinale gegen die Tschechinnen Hradecka und Zalabska.
Nicht ohne Hintergedanken hatte BTV-Präsident Dr. Eberhard Mensing zu einer Präsidiumssitzung nach Oberhaching eingeladen. Pünktlich zur Halbfinalbegegnung ließ der Präsident die Sitzung unterbrechen, zusammen mit seinen Vizepräsidenten konnte so das packende Halbfinale zwischen Andreas Beck und Philipp Petzschner beobachtet werden.


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Old Feb 16th, 2005, 01:02 PM   #5
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http://www.bielefeld-open.com/06news...#Pressemeldung: 28. August 2004

Bielefeld – Kristina Barrois (Schwarz-Weiß Bous) ist die Internationale Westfälische Meisterin 2004. Mit einem 6:4, 6:1-Finalsieg über Nicole Seitenbecher (Ruderclub Hamm) sicherte sich die 22-jährige Saarländerin den Herforder Pils-Cup des mit 10.000 US-Dollar dotierten Weltranglistenturniers. Im Doppel-Wettbewerb setzten sich die Geschwister Carmen und Sabine Klaschka (beide MTTC Iphitos München) durch. Den bkn-Cup bei den Bielefeld Open der Herren gewann Markus Menzler (TC Amberg am Schanzl). Mit 3:6, 6:4, 6:0 siegte er im Endspiel über Andy Fahlke (Marienthaler THC).
Insgesamt acht Einzelmatches hatte Kristina Barrois bei den Internationalen Westfälischen Meisterschaften der Damen im Tennispark Bielefeld zu bestreiten, um nach dem letzten Matchball den Herforder Pils-Cup in die Höhe halten zu können. Dabei war die Bouser Zweitligaspielerin zum ersten Mal überhaupt bei einem internationalen Turnier am Start. Nach dem Abitur begann sie eine Ausbildung zur Regierungsinspektorin beim Innenministerium des Saarlandes. So konzentrierte sie sich bisher auf die nationalen Preisgeldturniere und dies mit beträchtlichem Erfolg. In den letzten zwölf Monaten gewann sie allein zehn solcher Veranstaltungen. „Dass es jetzt bei meinem ersten internationalen Turnier auch gleich so gut klappt, hätte ich nicht gedacht“, freute sich die frisch gebackene Titelträgerin. Dennoch sieht sie eine Profikarriere mit Skepsis entgegen. „Erst einmal will ich meine Ausbildung beenden. Dann muss ich abwägen, was ich in Zukunft machen möchte“, bleibt sie trotz des Erfolges mit beiden Beinen auf dem Boden.

Mit dem defensiven Spiel der Saarländerin kam Nicole Seitenbecher im Verlauf des Endspiels nicht zurecht. „Diese Slice-Bälle von Kristina in das Halbfeld sind Gift für mein Spiel“, analysierte die Hammer Zweitligaspielerin nach ihrer Niederlage treffend. Ihr druckvolles Grundlinienspiel, mit dem sie in das Finale gestürmt war, kam nicht zur Geltung. Stattdessen wurde ihre Fehlerquote immer höher. „Kristina war einfach besser“, lobte sie ihre siegreiche Gegnerin, um anschließend ihrer eigenen Zufriedenheit über das gesamte Turnier Ausdruck zu verleihen: „Die Finalteilnahme ist ein toller Erfolg für mich.“

Zufrieden waren auch die Geschwister Carmen und Sabine Klaschka, die wie im Vorjahr das Finale des Damen-Doppel-Wettbewerbs erreichten. Mit dem einen, wichtigen Unterschied. In diesem Jahr verließen sie als Siegerinnen den Platz. In beiden Sätzen dominierten sie die Partie gegen Christiane Hoppmann und Madita Suer. Sie agierten aggressiver und zwangen dementsprechend ihre Gegnerinnen zu Fehlern. Ihr Sieg war vollauf verdient.

Zum Abschluss des Finaltages startete Andy Fahlke richtig durch. Nach gewonnen Satz im Herren-Finale um den bkn-Cup ließ er jedoch nach. Und sein Kontrahent Markus Menzler nutzte die sich bietenden Chancen immer mehr. So stand am Ende ein verdienter 3:6, 6:4, 6:0-Erfolg für den Amberger Regionalligaspieler zu Buche, der seit 2 ½ Jahren als Trainer beim TC Herford fungiert.

Zum Abschluss der Internationalen Westfälischen Meisterschaften um den Herforder Pils-Cup sowie den Bielefeld Open der Herren um den bkn-Cup schien sogar die Sonne. „Nach den Regengüssen im Verlauf der Turniertage haben wir das Turnier gebührend beendet“, zeigten sich die Turnierorganisatoren Marc Kuchenbecker und Jan Miska insgesamt zufrieden. „Leider hat das schlechte Wetter uns auch einige Zuschauer gekostet. Das ist insofern schade, weil die sportlichen Leistungen der Spielerinnen und Spieler mehr Zuschauer verdient gehabt hätten“, resümierten sie. „Jetzt gilt es fünf Jahre Bielefeld Open zu analysieren und zu bewerten. Und dann werden wir sehen, wie es mit dem Bielefelder Tennis-Highlight weitergeht“, erklärten beide zur Zukunft des Turniers.


Die Resultate von Sonntag, 29. August 2004, auf einen Blick:
Damen-Einzel-Hauptfeld – Finale:
Kristina Barrois (Schwarz-Weiß Bous) – Nicole Seitenbecher (Ruderclub Hamm) 6:4, 6:1.


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Old Feb 16th, 2005, 01:03 PM   #6
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http://www.fptenis.pt/homenoticias.asp?article_id=318

13-02-2005 IV Albufeira Ladies Open Alemã Kristina Barrois vence o open

Realizaram-se no Domingo dia 13, as finais do IV Albufeira Ladies Open com o jogo em singulares entre a Alemã e a Holandesa:



Kristina Barrois - Lisanne Balk 6-2, 6-2



E em pares o jogo entre a dupla Francesa e a dupla Eslováquia:



Broosova/Juricova - Bacquet/Laurendon 6-4, 2-6, 6-2



A Kristina Barrois depois de fazer um excelente torneio evidenciou grande superioridade em relação à sua adversária, com o seu forte e colocado serviço e com uma excelente pancada de fundo de court.

Num jogo em que se notou que a atleta está a preparar a passagem para um nível superior no ténis.



Chega assim ao final mais um Albufeira Ladies Open, que em termos de balanço final foi um sucesso pelo elevado número de participações de atletas de todo o mundo, pelas qualidade dos jogos que passaram pelos courts rígidos do Hotel Montechoro e também pela forma como correu a organização.

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Old Feb 16th, 2005, 01:15 PM   #7
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German National Championships (December 2004)

Damenfinale zwischen Angelika Bachmann und Kristina Barrois

Das Finale der Deutschen Tennismeisterschaften der Damen und Herren in Isernhagen findet ohne Titelverteidigerin Stephanie Gehrlein statt. Die topgesetzte Nr. 4 der Deutschen Rangliste unterlag völlig überraschend der ungesetzten Kristina Barrois vom saarländischen TV SW Bous mit 1:6, 4:6. Die angehende Verwaltungskauffrau im saarländischen Innenministerium begeisterte die 500 Zuschauer mit varianten- und ideenreichem Spiel.


Angelika Bachmann ist neue Deutsche Meisterin

Die neue Deutsche Tennis-Meisterin heißt Angelika Bachmann. Die 25jährige gebürtige Münchnerin gewann das Endspiel der Deutschen Meisterschaften in Isernhagen am Sonntag mit 6:4 und 7:5 nach eineinhalb Stunden gegen die ungesetzte Saarländerin Kristina Barrois. Angelika Bachmann, die jetzt für den TEC Waldau Stuttgart spielt, wird damit Nachfolgerin von Stephanie Gehrlein, die am Samstag im Halbfinale an der Außenseiterin Kristina Barrois gescheitert war.
Vor rund 400 Zuschauern stand das Damen-Finale bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Vor allem im zweiten Satz nahmen sich beide Spielerinnen mehrfach den Aufschlag ab. Mit dem ersten Matchball beendete Angelika Bachmann, die bereits zum dritten Mal in Folge im Finale stand das Endspiel. "Ich freue mich riesig über den Titelgewinn", sagte Bachmann, die zudem Komplimente an den Turnierveranstalter verteilte. "Es war eine schöne Woche hier, es hat Spaß gemacht in Isernhagen zu spielen."
Für die 23-jährige Kristina Barrois war es trotz der Niederlage der Abschluss einer sehr erfolgreichen Woche. Unmittelbar vor diesen Meisterschaften hatte sie ihre Ausbildung zur Regierungsinspektorin im saarländischen Innenministerium erfolgreich abgeschlossen.

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Old Feb 17th, 2005, 11:08 AM   #8
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Old Feb 18th, 2005, 04:22 PM   #9
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Old Feb 19th, 2005, 02:39 AM   #10
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Old Feb 21st, 2005, 06:07 AM   #11
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unbelievable: she won four (!) of the six itf's she played!
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Old Feb 21st, 2005, 03:44 PM   #12
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Two articles from Biberach (the latest title )

http://www.szon.de/lokales/biberach/...502210072.html
http://www.szon.de/lokales/biberach/...502210295.html
Eine Späteinsteigerin drängt nach vorn

BIBERACH (aw) Noch vor wenigen Monaten war Kristina Barrois überregional kaum bekannt. In kürzer Zeit hat sich das aber geändert, die Saarländerin gewann in Biberach bereits ihr drittes Turnier in diesem Jahr, im Eiltempo klettert sie die Weltrangliste hoch. Die 23-Jährige ist derzeit die Entdeckung im deutschen Damentennis.

Kristina Barrois war in Biberach nicht unter den gesetzten Spielerinnen, weil ein Dutzend der angetretenen Damen in der Rangliste vor ihr stehen. Noch, muss man sagen - in Biberach bezwang die Saarländerin mit Lucie Hradecka die Nummer 232 der Welt, mit Antonia Matic die 275 und mit Maria Geznenge die 330. Für Rolf Schmid, Turnierdirektor in Biberach und Sportwart des Deutschen Tennisbundes (DTB), wird es nicht lange dauern, bis die Saarländerin in diese Gefilde vorgedrungen ist. "Ich behaupte, sie kommt bald auf eine 200er-Position vor." Biberach war ein weiterer Schritt in diese Richtung: Barrois kam als Nummer 599 und ging auf einer Position zwischen 400 und 500.

Kristina Barrois stammt aus einem kleinen Ort bei Saarbrücken. Viel weiß man tief im Süden nicht über das Saarland. Noch am ehesten, dass diese Region auf eine wechselhafte Geschichte zurückblickt und die Bewohner oft französisch klingende Nachnamen haben. Im Sport brachten es die Fußballer des 1. FC Saarbrücken und Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch zu größerer Bekanntheit. Ob Kristina Barrois es einmal annäherend so weit bringt wie Kohde-Kilsch, die in den 1980er-Jahren zur Weltspitze gehörte, ist fraglich. Denn Barrois ist eine Spätstarterin, die als Jugendliche selten an überregionalen Wettbewerben teilnahm ("Ich kam aus dem Saarland kaum heraus, habe nie bei einer deutschen Jugendmeisterschaft gespielt") und die erst jetzt, im Alter von 23 Jahren, in der Tenniswelt Grenzen überschreitet.

Das Einstiegsalter muss aber kein Nachteil sein: Wenn Experten über Kristina Barrois und ihren späten Profibeginn reden, fällt als Vergleich immer wieder der Name Michael Stich. Auch Stich war nicht mehr ganz jung, als er auszog, die großen Turniere zu erobern. Auf die Frage, ob sie die verpassten Jahre als Tennisprofi nicht bereue, antwortet Barrois ohne Zögern: "Wenn ich es gar nicht gemacht hätte, hätte ich es vielleicht bereut. So aber habe ich noch ein paar Jahre Zeit."


BIBERACH (aw) Noch vor wenigen Monaten war Kristina Barrois überregional kaum bekannt. In kürzer Zeit hat sich das aber geändert, die Saarländerin gewann in Biberach bereits ihr drittes Turnier in diesem Jahr, im Eiltempo klettert sie die Weltrangliste hoch. Die 23-Jährige ist derzeit die Entdeckung im deutschen Damentennis.

Kristina Barrois war in Biberach nicht unter den gesetzten Spielerinnen, weil ein Dutzend der angetretenen Damen in der Rangliste vor ihr stehen. Noch, muss man sagen - in Biberach bezwang die Saarländerin mit Lucie Hradecka die Nummer 232 der Welt, mit Antonia Matic die 275 und mit Maria Geznenge die 330. Für Rolf Schmid, Turnierdirektor in Biberach und Sportwart des Deutschen Tennisbundes (DTB), wird es nicht lange dauern, bis die Saarländerin in diese Gefilde vorgedrungen ist. "Ich behaupte, sie kommt bald auf eine 200er-Position vor." Biberach war ein weiterer Schritt in diese Richtung: Barrois kam als Nummer 599 und ging auf einer Position zwischen 400 und 500.

Kristina Barrois stammt aus einem kleinen Ort bei Saarbrücken. Viel weiß man tief im Süden nicht über das Saarland. Noch am ehesten, dass diese Region auf eine wechselhafte Geschichte zurückblickt und die Bewohner oft französisch klingende Nachnamen haben. Im Sport brachten es die Fußballer des 1. FC Saarbrücken und Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch zu größerer Bekanntheit. Ob Kristina Barrois es einmal annäherend so weit bringt wie Kohde-Kilsch, die in den 1980er-Jahren zur Weltspitze gehörte, ist fraglich. Denn Barrois ist eine Spätstarterin, die als Jugendliche selten an überregionalen Wettbewerben teilnahm ("Ich kam aus dem Saarland kaum heraus, habe nie bei einer deutschen Jugendmeisterschaft gespielt") und die erst jetzt, im Alter von 23 Jahren, in der Tenniswelt Grenzen überschreitet.

Das Einstiegsalter muss aber kein Nachteil sein: Wenn Experten über Kristina Barrois und ihren späten Profibeginn reden, fällt als Vergleich immer wieder der Name Michael Stich. Auch Stich war nicht mehr ganz jung, als er auszog, die großen Turniere zu erobern. Auf die Frage, ob sie die verpassten Jahre als Tennisprofi nicht bereue, antwortet Barrois ohne Zögern: "Wenn ich es gar nicht gemacht hätte, hätte ich es vielleicht bereut. So aber habe ich noch ein paar Jahre Zeit."

Ausbildung im Ministerium

In der Vergangenheit waren ihr andere Dinge wichtiger. Statt als Teenager in den internationalen Turnier-Zirkus einzusteigen, legte Kristina Barrois ein berufliches Fundament. Im saarländischen Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport ließ sie sich zur Regierungsinspektorin ausbilden. In der Freizeit nahm sie gelegentlich an kleineren Preisgeld-Turnieren in Deutschland teil, nicht selten mit Erfolg. Im August 2004 war die Saarländerin erstmals bei einer 10 000-Dollar-Veranstaltung in Bielefeld am Start. Und gewann auch hier. Die Lust am Turniertennis wuchs, und nach dem Ende ihrer Ausbildung im Dezember "habe ich mich dazu entschlossen, mal eine Zeitlang nur noch Tennis zu spielen". Barrois geht damit kein Wagnis ein: Die Tür ins Ministerium steht ihr jederzeit offen, sie ist für drei Jahre freigestelllt. "Die berufliche Sicherheit war mir wichtig, sonst hätte ich"s mir mit dem Profitennis noch mal überlegt."

Seither trainiert Kristina Barrois mehr als einmal pro Tag und reist von Turnier zu Turnier - mit wachsenden Erfolgen. Noch im Dezember verlor sie bei den deutschen Einzelmeisterschaften erst im Finale, im Januar gewann sie ein Turnier in Oberhaching und kurz darauf eins in Portugal. Sie beschreibt sich selbst als kondititonsstark - um ihre Fitness kümmert sich der frühere Fußball-Nationaltorwart Bernd Franke -, als technische Vorzüge nennt die 1,83 m große Rechtshänderin den Aufschlag und den Rückhand-Slice. DTB-Sportwart Schmid, dem Barrois erstmals bei den deutschen Meisterschaften 2003 aufgefallen war, schätzt an Barrois vor allem den Return. "Kristina schafft es, den Aufschlag der Gegnerin so zu entschärfen, dass er keine Waffe mehr ist. Wie keine andere deutsche Spielerin hat sie eine ganz kurze Ausholbewegung." Schmid erinnert diese Gabe "ansatzweise" an zwei Große im deutschen Tennis: an Steffi Graf und Boris Becker.

An die Erfolge dieser beiden Asse wird Kristina Barrois nicht anknüpfen, die Prognose dürfte nicht verwegen sein. Aber dass man von ihr noch reden wird, davon ist Sportwart Rolf Schmid überzeugt. "Sie wird in diesem Jahr noch bei anderen Turnieren auf sich aufmerksam machen."

Barrois siegt im Finale gegen Hradecka

BIBERACH (aw) Kristina Barrois hat das mit insgesamt 10 000 US-Dollar dotierte Tennisturnier in Biberach gewonnen. Die mit einer Wild Card ins Feld gekommene Saarländerin bezwang gestern im Finale die an Nummer eins gesetzte Tschechin Lucie Hradecka mit 7:5, 6:4.

Vor kurzem in Oberhaching waren Lucie Hradecka und Krisitna Barrois schon einmal aufeinandergetroffen, damals siegte Barrois im Halbfinale in drei Sätzen. Auch in Biberach lieferten sich die Beiden, diesmal im Endspiel, ein ausgeglichenes Duell. Obwohl aufschlagstark, hatten beide Finalistinnen im ersten Satz teils große Mühe, ihr Service durchzubringen. Es gab viele Breakbälle und insgesamt fünf Aufschlagverluste. Der am Ende entscheidende unterlief Hradecka zum 5:6.

Im zweiten Durchgang dominierten die Aufschlägerinnen. Bis zum 4:4 gab es keinen Breakball, ehe Barrois die Serie durchbrach und 5:4 führte. Bei eigenem Aufschlag hatte die Saarländerin dann Mühe ("Bei den letzten Punkten habe ich etwas gezittert"), aber nach einer Spielzeit von fast genau 90 Minuten nutzte sie ihren zweiten Matchball zum 6:4. Barrois kassierte für ihren dritten Turniersieg in diesem Jahr sechs Weltranglistenpunkte und 1568 US-Dollar Siegprämie, Lucie Hradecka blieben vier Punkte, 980 Dollar Preisgeld - und der Erfolg im Doppel. Hier siegte das tschechische Duo Lucie Hradecka/Sandra Zahlavova gegen die deutsche Kombination Kristina Barrois/Stefanie Weis mit 5:7, 6:2, 7:5.




BIBERACH (aw) Kristina Barrois hat das mit insgesamt 10 000 US-Dollar dotierte Tennisturnier in Biberach gewonnen. Die mit einer Wild Card ins Feld gekommene Saarländerin bezwang gestern im Finale die an Nummer eins gesetzte Tschechin Lucie Hradecka mit 7:5, 6:4.

Vor kurzem in Oberhaching waren Lucie Hradecka und Krisitna Barrois schon einmal aufeinandergetroffen, damals siegte Barrois im Halbfinale in drei Sätzen. Auch in Biberach lieferten sich die Beiden, diesmal im Endspiel, ein ausgeglichenes Duell. Obwohl aufschlagstark, hatten beide Finalistinnen im ersten Satz teils große Mühe, ihr Service durchzubringen. Es gab viele Breakbälle und insgesamt fünf Aufschlagverluste. Der am Ende entscheidende unterlief Hradecka zum 5:6.

Im zweiten Durchgang dominierten die Aufschlägerinnen. Bis zum 4:4 gab es keinen Breakball, ehe Barrois die Serie durchbrach und 5:4 führte. Bei eigenem Aufschlag hatte die Saarländerin dann Mühe ("Bei den letzten Punkten habe ich etwas gezittert"), aber nach einer Spielzeit von fast genau 90 Minuten nutzte sie ihren zweiten Matchball zum 6:4. Barrois kassierte für ihren dritten Turniersieg in diesem Jahr sechs Weltranglistenpunkte und 1568 US-Dollar Siegprämie, Lucie Hradecka blieben vier Punkte, 980 Dollar Preisgeld - und der Erfolg im Doppel. Hier siegte das tschechische Duo Lucie Hradecka/Sandra Zahlavova gegen die deutsche Kombination Kristina Barrois/Stefanie Weis mit 5:7, 6:2, 7:5.
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Old Feb 21st, 2005, 04:10 PM   #13
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danke!!!

sehr beeindruckender start auf die tour! bin gespannt, wie sie sich bei 25ern schlägt, deren qualis sie ja bald erreichen dürfte. schade, dass sie im dm-finale verlor - sonst wäre ihr eine wc für berlin sicher (oder gibt es diese regelung nicht mehr???) - ein sicher interessantes match hätte dort auf uns gewartet!
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Old Mar 16th, 2005, 12:40 AM   #14
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15.03.2005 13:00

Tennis: Kristina Barrois will unter die ersten 100 der WTA-Rangliste

Nach vier Turniersiegen in wenigen Wochen peilt Kristina Barrois vom TC Bous den Sprung unter die besten 100 Tennisspielerinnen der Welt an.

Ihr Trainer, Patrick Schmitt, sagte im SR, in diesem Jahr könne die 23-Jährige bereits unter die ersten 200 der WTA-Liste kommen. Derzeit steht Barrois auf dem 441.Rang. In der deutschen Rangliste steht sie unter dem ersten 20.

Schmitt lobte seinen Schützling als "solide Spielerin". Sie habe "keine Schwächen" und spiele neben guten Vorund Rückhandschlägen auch Volleys, was bei Spielerrinnen selten sei.
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Old Mar 16th, 2005, 01:48 PM   #15
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Im neuen Tennismagazin 04/2005 gibt es einen Artikel über sie.

Porträt Kristina Barrois
Mit 23 Jahren den Sprung auf die Profitour gewagt.

Wenn mein Aboheft endlich ankommt, kann ich ja einen Auszug posten.
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