TennisForum.com - View Single Post - Tamira Paszek Articles and Interviews Thread

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Old Jun 15th, 2011, 06:04 PM   #67
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Re: Tamira Paszek Articles and Interviews Thread

http://www.tennisnet.com/oesterreich...Top-10/2028430

Quote:
24.05.2011

Tamira Paszek im Interview: "Mein Ziel sind die Top 10"


Nach der Erstrunden-Niederlage bei den French Open in Paris spricht Österreichs Nummer eins mit Andreas Du-Rieux über Ziele, ihre Rolle als Österreichs Nummer eins und den Rücktritt von Sybille Bammer.

Tamira, wie bilanziert man, wenn so ein Turnier gleich nach Runde eins zu Ende ist?

Sehr, sehr traurig natürlich, dass es gleich nach dem zweiten des Turniers schon wieder vorbei ist. Am Dienstag ist noch das Doppel, jetzt schau ich nach vorne und konzentriere mich auf das Doppel und danach geht es mit der Rasensaison weiter.

Was war entscheidend, warum hast du nicht in dein Spiel gefunden?

Ich habe sehr gut begonnen bis zum 3:3, dann die zwei Breakchancen nicht genutzt. Zwei Returnfehler, die nicht passieren dürfen und mit neuen Bällen viel zu viele Eigenfehler. Ich habe zu viele zweite Aufschläge gebraucht, sie hat sehr aggressiv gespielt und ich zu defensiv.

Du bist nicht die einzige Österreicherin, die dieses Schicksal erlitten hat. Wie kommentierst du das?

Es ist ein Sport, es sind Matches an denen man arbeiten muss und man hofft, dass es beim nächsten Turnier nicht so passiert – und ich glaube, da geht es den beiden anderen genauso.

Es kristallisiert sich heraus, dass Sybille Bammer aufhört. Du bist plötzlich wieder Nummer eins. Was bedeutet das für dich? Wie kommentierst du ihren Rücktritt?

Es ist sehr Schade. Wir haben viele Jahre auch im Team gemeinsam FedCup gespielt und haben uns immer super verstanden. Sie war eine tolle Sportlerin und eine sehr nette Person. Ich glaube, sie möchte das Leben nach der tollen Karriere genießen. Dabei wünsche ich ihr viel Glück und viel Freude.

Hat es einen Stellenwert für dich, Nummer eins in Österreich zu sein?

Natürlich ist es schön, Nummer eins im Land zu sein. Aber meine Ziele sind Top 10 international und daran werde ich arbeiten. Ohne irgendwie darauf zu schauen, Nummer eins oder zwei im eigenen Land zu sein, sondern einfach meine internationalen Ziele zu verfolgen und an meinem Spiel so zu arbeiten, um dorthin zu kommen, wo ich hin will.

Wie geht es jetzt weiter für dich?

Im Einzel werde ich mich auf die Rasensaison fokussieren, das ist mein Lieblingsbelag. Ich spiele drei Turniere und Wimbledon, darauf freue ich mich sehr. Da werde ich mich Schritt für Schritt darauf konzentrieren, weiterhin am aggressiven Spiel arbeiten und dann hoffe ich, nächstes Jahr bei Olympia dabei zu sein.

Für Österreich hast du im FedCup nicht immer gespielt. Was müsste sich ändern, damit das in Zukunft wieder der Fall ist?

Da waren ein paar Fragen offen, mit dem Verband, ein paar interne Dinge, die noch geklärt werden müssen, aber die Tür steht offen.

Von deiner Seite steht also nichts im Weg?

Mit den Personen gibt es keine Probleme. Es sind in der Vergangenheit Dinge vorgefallen, die geklärt werden müssen. Es sind ein paar Kleinigkeiten, dann steht die Tür offen und ich würde liebend gerne nächstes Jahr Olympia spielen.

Du warst mit 16 Nummer 35 der Welt – die einziger, der das so früh gelungen ist. Jetzt gibt es ein Super-Turnier, danach wieder einige Erstrunden-Niederlagen. Wo steht Tamira Paszek derzeit vom Leistungsvermögen?

Ich glaube es liegt momentan an der Konstanz, dass es zu sehr auf und ab geht. Dass ich oft in Matches führe, wie in Stuttgart gegen Petkovic mit 2:0 im dritten Satz mit Break und es dann nicht zu mache. Das ist der größte Bereich an dem ich arbeiten muss.

Ist es dir früher leichter gefallen? War das auch diese Unbekümmertheit und jetzt ist bist doch schon arriviert. Macht das einen Unterschied aus?

Früher war ich in der Schule. Tennis war ein Hobby, nicht wirklich ein Beruf. Wenn ich zuhause war, war ich in der Schule – das war eigentlich mein Vollzeitberuf. Man wird erwachsen, übernimmt Verantwortung, man lernt auf sich selbst zu hören und seinen eigenen Weg zu gehen. Es ist schon was anderes, wenn man nicht den ganzen Tag in der Schule zu sitzt, Bücher liest und lernt. Jetzt ist natürlich Tennis der Beruf, aber es macht Spaß so.

Man entwickelt sich weiter, auch die Konkurrenz entwickelt sich weiter. Hast du damals besser Tennis gespielt?

Das würde ich so nicht sagen. Ich habe damals konstanter gespielt. Es war so ein Lauf. Ich habe bis zu meinen Rückenproblemen 2009 keine Verletzungen gehabt, der Weg war frei und ich hab sehr konstant gespielt. Das war der Grund, warum ich mich von 180 im Jänner auf Platz 35 im Juli verbessert habe – das waren die konstanten Resultate.

Du hast Petkovic angesprochen, aber auch Görges ist vielleicht ein Beispiel: Beide explodieren in einem Alter, das du gerade hast. Ist das ein Hoffnungsschimmer, orientiert man sich daran?

Tennis ist ein Sport, wo man jede Woche die Chance hat ungd ein Turnier kann das Leben verändern. Bei Görges waren es mit Stuttgart und Madrid zwei Turniere und sie steht Top 20. Es geht schnell und das ist die Chance, wo man sagen muss: „Das Turnier ist vorbei, es ist nicht so gelaufen wie erhofft, aber das nächste Turnier kommt nächste Woche und da greift man wieder an.“

Also immer nach vorne schauen…

… auf jeden Fall!

Das Interview führte Andreas Du-Rieux
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Serena: "We have great personalities like Jelena (Jankovic) on the tour."
Jelena: "If I had to pick someone after me, I'd pick Serena."

Good Luck
Serena Williams Maria Sharapova Jelena Jankovic
A. Radwanska V. Zvonareva C. Wozniacki N. Petrova M. Hingis
T. Paszek A. Chakvetadze K. Sprem J. Dokic I. Tulyaganova A. Myskina
GNTM 2014 ist Stefanie !
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