Es bleibt Dir unbenommen, den Erfolg von Kristina Barrois/Jasmin Wöhr über Liezel Huber/Maria Martinez-Sanchez in Stuttgart 2011 als Beleg für einen Karriereschub zu sehen, oder ihn zunächst als Eintagsfliege zu verbuchen und dafür jeweils brauchbare Gründe anzuführen.
Jasmin Wöhr ist für mich in erster Linie eine
Web-Designerin, die überwiegend Tennisspielerinnen betreut und in zweiter Linie Nebenerwerbs-Tennisprofi, die als Doppelspezialistin beachtliche Erfolge vorzuweisen hat. Dass sie mit einer geeigneten Dauerpartnerin noch besser als mit verschiedenen Spielerinnen abschneiden könnte, leuchtet mir ein; allerdings ist der Weg dorthin keine Einbahnstraße, wie Du sie am Beispiel von Liezel Huber zeichnest, welche sich im Ausklang ihrer Karriere wiederholt und erfolgreich verschiedenen Doppelspezialistinnen anbietet. Deine Ausführungen zum Beitrag Liezel Huber's zu den immerhin vier GS Championate und 29 WTA Titel mit Cara Black möchte ich nicht kommentieren.
Sollte Kristina Barrois ihre Einzelkarriere beenden, was sie derzeit offensichtlich nicht plant
und professionell weiter Doppel spielen möchte, dann kann eine Dauerpartnerschaft mit Jasmin Wöhr für beide Früchte tragen. Andernfalls lässt sich diese Kombination – ähnlich wie bei Anna Lena Grönefeld – deswegen nicht bilden, weil eine Doppelspezialistin die die Top 20 anstrebt, andere Turniere bestreiten muss, als sie Kristina Barrois im Einzel spielen kann.