TennisForum.com - View Single Post - Anna-Lena Friedsam

View Single Post

Old Sep 25th, 2009, 03:15 PM   #32
country flag rucolo
Senior Member
 
rucolo's Avatar
 
Join Date: Feb 2009
Posts: 12,150
rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute rucolo has a reputation beyond repute
Re: Anna-Lena Friedsam

Weitere Artikel
Quote:
04.09.09
Vorbereitung auf die Junior US Open

Anna-Lena Friedsam (Andernacher TC) kämpft mit der Umstellung auf Hartplatz: Achtelfinalaus beim ITF-Turnier in Kanada

Ungewohnter Belag, schnelleres Tennis, neue Taktik: Anna-Lena Friedsam steckt kurz vor dem Start in ihr erstes Grand Slam Junior Turnier mitten in der Umgewöhnungsphase. Das 15-jährige Ausnahmetalent des rheinland-pfälzischen Tennisverbandes musste beim ITF-Vorbereitungsturnier im kanadischen Repentigny die Überlegenheit ihrer Gegnerin Elina Svitolina http://www.itftennis.com/juniors/pla...ayer=100131002 anerkennen. Friedsam unterlag der gleichaltrigen Ukrainerin im Achtelfinale 4:6, 0:6. Eine neue Erfahrung.

Noch vor wenigen Wochen hatte Friedsam im Europacup einen ungefährdeten Zwei-Satz-Sieg über Svitolina gefeiert. Auf Sand. Auf dem schnelleren Hartplatz allerdings stellte die Ukrainerin nach einer 3:0-Führung für die junge Deutsche ihr Spiel um, agierte druckvoll direkt von der Grundlinie und brachte Friedsam so mehr und mehr in die Bredouille. Die Konsequenz: Das TVRP-Talent, aktuell die Nummer 28 in der ITF-Juniorenweltrangliste, leistete sich ungewohnt viele leichte Fehler. „Die Bälle springen viel flacher ab als auf Asche und kommen ohne viel Spin. Dadurch hat Anna Probleme mit dem Timing“, erklärte Verbandstrainer Bijan Wardjawand. „Sie tut sich noch etwas schwer auf Hartplatz.“ Zeitweise klappe die Umstellung schon ganz gut, Friedsam bewege sich dann schneller und komme mit dem aggressiveren Spiel der Konkurrenz (Wardjawand: „Auf Sand stehen die Gegnerinnen weit hinter der Grundlinie und Anna diktiert das Geschehen, auf Hartplatz spielen die mit ihrer Geschwindigkeit“) schon gut klar. Aber eben noch nicht konstant genug. Auch im Doppel an der Seite von Sina Haas – das deutsche Duo geht auch in Flushing Meadows an den Start - musste Friedsam in Kanada das frühe Aus hinnehmen.

Insgesamt kein Grund zur Beunruhigung. Nach einem sensationell starken Sommer auf Sand ist diese Erfahrung der nächste (logische) Schritt in der noch jungen Tenniskarriere. Hilfreich für die Entwicklung. Technisch und taktisch muss Friedsam auf dem anderen Belag an ihrem Spiel feilen. Nuancen entscheiden. „Wir wissen, woran wir in Zukunft intensiv arbeiten müssen“, sagt Wardjawand und fügt hinzu: „Aber ich bin überzeugt, dass Anna lernt, auch auf Hartplatz gutes Tennis zu spielen.“ Eine Frage der Zeit. Und davon hat der 15-Jährige nationale Shootingstar noch genügend.

Den Freitag nutzt das TVRP-Duo in Kanada zusammen mit den deutschen Tenniskollegen und deren Gastfamilien zu einem Ausflug nach Montreal. Abschalten. Den Kopf frei kriegen. Bevor am Samstag der Weiterflug nach New York ansteht. Dort ist nach der Akkreditierung ein erstes Training und womöglich noch eine zweite kleine Übungseinheit geplant, bevor Anna-Lena Friedsam am Sonntag oder Montag bei ihrem ersten Grand Slam Junior Turnier in der ersten Runde serviert. Ohne den ganz großen Druck. Aber mit der Hoffnung, dass die Umstellung noch einen Tick besser klappt. Wardjawand: „In New York springt der Ball etwas höher ab. Wir brauchen etwas Glück bei der Auslosung und dann können nach einem guten Spiel die kleinen Probleme schon weg sein.“ So oder so: Der nächste wertvolle Schritt in einer jungen Tenniskarriere.
Quote:
18.09.09
Premiere beim Jugend Grand Slam-Turnier

Anna-Lena Friedsam sammelt wertvolle Erfahrungen bei den US Open in New York

Ein sonniger September-Sonntag in New York. Angenehme Temperaturen. Die Tennisanlage in Flushing Meadows füllt sich mehr und mehr mit Menschen. Der Park im nördlichen Queens ist in diesen Tagen der Mittelpunkt der Tenniswelt. Die internationale Tennisjugend startet – parallel zu den Profis – in das vierte und damit traditionell letzte Grand Slam Turnier des Jahres. Mit dabei ist Anna-Lena Friedsam. Die 15-jährige Ausnahmespielerin des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz (TVRP) hatte sich dank einer herausragenden Erfolgsserie während des Sommers als Nummer 28 der ITF-Weltrangliste aller Juniorinnen unter 18 Jahren für diesen großen Moment qualifiziert.

Kurz vor 11 Uhr am Vormittag. Anna-Lena Friedsam wird von der Umkleidekabine zusammen mit ihrer Gegnerin Yulia Putintseva aus Russland durch die Menschenmassen auf der gigantischen Tennisanlage rund ums Arthur Ashe Stadion zum Court 15 begleitet. Das sind die Minuten, in denen der jungen deutschen Tennisspielerin bewusst wird, dass die Teilnahme an einem Jugend Grand Slam Turnier nicht zu vergleichen ist mit den bisher besuchten Veranstaltungen. „Die Eindrücke waren gigantisch“, gesteht Anna-Lena Friedsam. „Ich war ziemlich aufgeregt.“ Beeindruckt von der Kulisse, der Stadt, der Tennisanlage, den vielen Zuschauern bekommt die 15-Jährige bei ihrer Grand-Slam-Premiere ihre Nervosität nicht in den Griff und unterliegt zum Auftakt Putintseva 4:6, 4:6. Auch im Doppel an der Seite von Sina Haas muss sich die Spielerin des Andernacher TC gegen Elena Bogdan (ROU)/Noppawan Lertcheewakarn (THA), den an Position drei gesetzten French Open-Siegerinnen, in der ersten Runde 3:6, 4:6 geschlagen geben. „Anna hatte kein leichtes Los. Weder im Einzel noch im Doppel“, erklärt Verbandstrainer Bijan Wardjawand. „Sie hat gekämpft bis zum Umfallen, aber sie war insgesamt überwältigt.“

Auf dem Platz setzte Friedsam alles daran, mit einem Erfolg über die kämpferisch starke Russin (Friedsam: „Sie ist nicht gerade meine Lieblingsgegnerin“), gegen die sie Wochen zuvor in Berlin in einem hoch spannenden Finale den Titel bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften gewonnen hatte, in die zweite Runde einzuziehen. Das erklärte Ziel im Vorfeld. „Aber ich habe die Bälle nicht so sauber getroffen. Ich war zwar konzentriert, aber auch verkrampft“, berichtet Friedsam, die vor ihrem Auftaktmatch nur ein Mal auf dem Belag trainieren konnte. „Ich war mehr mit mir selbst beschäftigt. Die vielen Leute, die Ballkinder, schon in der ersten Runde in Knaller – darauf war ich nicht eingestellt.“ Das Resultat war eine ungewöhnlich hohe Fehlerquote. Eindeutiges Indiz waren Friedsams viele Doppelfehler. „Anna war sehr unruhig und hat entsprechend hoch und runter gespielt“, sagt Wardjawand. Ein auch für den Trainer ungewöhnlicher Auftritt seines ansonsten in sich selbst ruhenden Schützlings mit dem starken Nervenkostüm. „Danach wusste ich: Auch Anna ist also aus der Ruhe zu bringen.“

Spielerin und Trainer gehen davon aus, dass dieses US Open-Debüt eine Erfahrung war, die das deutsche Tennistalent in ihrer sportlichen Karriere weiter antreibt. Aus zwei Gründen: Zum einen haben Anna-Lena Friedsam und Bijan Wardjawand in New York gesehen, dass die besten Nachwuchsspielerinnen nicht weit weg sind. „Anna gehört vom Niveau her genau dorthin“, sagt der TVRP-Verbandstrainer aus dem Koblenzer Leistungszentrum auf der Karthause. „Bei so einem Turnier ist es die Kunst, cool zu bleiben und sich auf sich selbst zu konzentrieren.“ Zum anderen habe die 15-Jährige aus Flushing Meadows mitgenommen, dass sie gewisse Trainingsinhalte wie die Vor- und Nachbereitung eines Matches noch bewusster machen müsse. Gleiches gelte für den Kraft- und Ausdauerbereich. „Ich muss kleine Dinge noch verbessern“, bestätigt Friedsam. Eine wertvolle Erkenntnis. Und Motivation zugleich. „Denn mit solchen Ergebnissen will ich nicht immer vom Grand-Slam-Turnier zurückkommen.“ Dass sie sich ein kleines Andenken der unfreiwilligen Art aus New York mitgebracht hat, hat Anna-Lena Friedsam schon abgehakt. Die junge Spielerin des Andernacher TC kam beim Versuch, eine Rolltreppe gegen die eigentliche Richtung hoch zu laufen ins Stolpern, rutschte ab und holte sich eine schmerzhafte Schürfwunde. „Das ist leider die einzig bleibende Erinnerung“, sagt Friedsam. Momentan genießt die 15-Jährige eine trainingsfreie Woche, ehe vom 29. September bis 4. Oktober mit der Junior-Fedcup-Endrunde in Mexiko ein nächster Höhepunkt ansteht. So richtig freuen kann sich Anna-Lena Friedsam über die Verschnaufpause aber nicht. „Jetzt sollten die US Open beginnen. Dann würde ich besser spielen und gewinnen.“
__________________
Serena: "We have great personalities like Jelena (Jankovic) on the tour."
Jelena: "If I had to pick someone after me, I'd pick Serena."

Good Luck
Serena Williams Maria Sharapova Jelena Jankovic
A. Radwanska V. Zvonareva C. Wozniacki N. Petrova M. Hingis
T. Paszek A. Chakvetadze K. Sprem J. Dokic I. Tulyaganova A. Myskina
GNTM 2014 ist Stefanie !
rucolo is offline View My Blog!   Reply With Quote