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DiNaPic Feb 11th, 2003 09:12 AM

Fortsetzungsroman TENNIS KRIMI
 
This is a writing project in GERMAN language. We are going to write a crime story around the GERMAN OPEN of Berlin.
If you can understand GERMAN, enjoy the posts. If you can write in German, you are invited to contribute. If you can read German, but not write, you are welcome to post your ideas in a personal mail to the undersigned, who will try his best to put it into German language and post it here.


In diesem Projekt wollen wir einen Kriminalroman schreiben, der während der GERMAN OPEN in Berlin spielt. Jeder ist eingeladen, seine Ideen zu posten, ob mit einem Satz, einem neuen Absatz oder einem ganzen Kapitel, wie jeder will und kann. (Und wer nur eine grobe Idee hat, kann die natürlich auch posten, damit sie jemand anderes dann umsetzt und ausformuliert)

Über den Titel werden wir entscheiden, wenn feststeht, welches Verbrechen überhaupt geschehen ist: wird der Pokal gestohlen? wird dem Turnierdirektor das Jackett entwendet? Oder wird gar ein Attentat verübt?

Nur einige Regeln wollen wir bitte beachten:
:devil: Alles soll realistisch ablaufen (also bitte keine Zaubereien, Zeitreisen oder Fliegende Teppiche),
:devil: Bitte benutzt keine QUOTE, die frühere Posts nur wiederholt, und bitte lasst eure Signaturen weg, damit man leichter und flüssiger lesen kann. (Den Haken vor "Show Signature" wegklicken)
:devil: Bitte benutzt keine Originalnamen von Spieler(innen), Offiziellen oder Zuschauern, sondern verschlüsselt sie je nach Belieben (also vielleicht “Lissy Herzog” statt “Steffi Graf”, oder “Helene Diddelidou” statt “Eleni Daniliidou”)
:devil: …. und am Ende soll das Kommissaren-Duo Michael Strich und Doris Baecker natürlich alles auflösen….
:bounce:
Wir freuen uns auf eine lustige und spannende Geschichte. Mit dem Anfang geht’s los:

DiNaPic Feb 11th, 2003 09:12 AM

Carl Maria von Lankowitz war früh dran an diesem Freitagmorgen, dem letzten Tag vor Beginn der GERMAN OPEN in Berlin. Er parkte sein Auto auf dem Besucherparkplatz des Clubs, dessen Benutzung den Angestellten zwar ausdrücklich untersagt war, aber Carl wusste aus vertraulicher Quelle, daß der einzige, der sich trauen würde, ihn darauf anzusprechen, heute nicht im Club sein würde: Clubchef Kunibert Venske war heute in geheimer Mission unterwegs; so geheim, daß nur Carl davon wusste, und das auch nur, weil er selbst Herrn Venske gestern abend zum Bahnhof gefahren hatte. Alle anderen Clubmitglieder hätten es nie gewagt, ihn auf sein Vergehen des Falschparkens aufmerksam zu machen, denn Carl war eine Respektsperson im Club. Er war seit 35 Jahren im Club; angefangen hatte er damals noch als einfacher Platzwart, heute war er sozusagen die rechte und die linke Hand des gesamten Clubvorstands gleichzeitig. Damit war auch klar, daß es heute für ihn ein stressiger Tag werden würde. Der Höhepunkt des Jahres stand unmittelbar bevor: die Offenen Deutschen Tennismeisterschaften sollten, wie schon seit Jahren, wieder in “seinem” Club ausgetragen werden, und da das auch in den nächsten Jahren so bleiben sollte, würde natürlich alles perfekt organisiert ablaufen müssen. Deshalb machte Carl, noch bevor er in sein Büro hinaufging, eine schnelle Runde über die Clubanlagen.

S-T-E-V-E Feb 11th, 2003 06:31 PM

Er lief ohne an etwas schlimmes zu denken. Doch plötzlich kam hörte er Schreie im Gebüsch. Was kann dass nur sein?

wencky Feb 11th, 2003 06:57 PM

.....aber es waren nur ein paar häßliche Enten, die am Hundekehlesee um ein Stück Brot stritten....also machte er sich auf zur Geräteschuppen um sein Werkzeut zu holen.....

wencky Feb 11th, 2003 07:00 PM

Denn Carl ließ es sich nicht nehmen das Netz auf dem Center Court jedes Jahr selbst zu spannen...aus Tradition....

Frau Antje Feb 11th, 2003 07:04 PM

Nachdem er seine obligatorische Runde gedreht hatte, ging er in sein Büro. Er hing seine Jacke an den Haken, so wie er es immer machte. Er ging in die kleine Küche, holte sich einen Kaffee, so wie er es immer machte. Eigentlich machte er alles wie immer, aber irgendetwas war heute anders.

DiNaPic Feb 12th, 2003 10:25 AM

Und die Tatsache, dass sein Mousepad falschherum auf dem Schreibtisch lag, war es nicht; so pingelig war er eigentlich nie mit seinen Sachen.
Auch, dass die Morgenzeitungen noch nicht dort lagen, wo sie hingehörten, war es nicht, was ihn störte. Schliesslich war er früher im Büro als sonst, und seine Sekretärin Verena Geldhusch, die die Zeitungen jeden Morgen vom Bahnhofskiosk mitbrachte, war ja schliesslich auch noch nicht da.
Nachdem er sich also im ganzen Büro umgeschaut hatte, was es war, was ihm dieses komische Gefühl vermittelte, er aber nichts auffälliges finden konnte, ging er automatisch ans Fenster und blickte abwesend über die Tennisplätze vor dem Vereinsheim; und da fiel ihm endlich doch auf, was er die ganze Zeit übersehen hatte: mitten auf dem Center Court stand ...

S-T-E-V-E Feb 12th, 2003 11:46 AM

eine junge, hübsche frau mit rotbraunen haaren, die mit gewaltiger Kraft Bälle auf die andere Seite schlug. Sie war von oben bis unten mit Muskeln bepackt und hatte nur Hotpants sowie ein knappes Bustie mit einem "F" an.

DiNaPic Feb 12th, 2003 01:56 PM

Carl hatte schon viele Spielerinnen gesehen, berühmte und unbekannte, junge und alte, schlanke und dicke, gut aussehende und – naja, weniger gutaussehende, aber so eine wie diese noch nicht. Angesichts des grossen “F” war ihm aber natürlich sofort klar, um wen es sich handelte, geisterte ihr Name doch schon seit Wochen durch die Lokalpresse: kommt sie nun, oder kommt sie nicht:

Foxy Millions !

Da war sie nun, die lebende Legende aus den USA. Und Kunibert Venske, der Turnierdirektor, war nicht da! Carl war sicher, Herr Venske wäre jetzt sofort hinübergelaufen und hätte sie mit einem großen Blumenstrauß begrüßt, und hätte sich dabei mit seinen katastrophalen Englischkenntnissen wieder mal bis auf die Knochen blamiert.
Jetzt wäre es eigentlich Carls Aufgabe, sie zu begrüssen, aber er konnte eigentlich noch weniger Englisch, und einen einfachen Blumenstrauss wollte er ja nun auch nicht verschenken. “Den bekommt sie sicher auf jedem Turnier,” dachte er sich, “und dann verwelkt er doch in ihrem Hotelzimmer. Da aber Berlin schon immer etwas besonderes war, werde ich ihr auch etwas besonderes schenken, und ich weiss auch schon, was! In meinem Schrank habe ich ja für solche Fälle noch meinen letzten …

Frau Antje Feb 12th, 2003 06:39 PM

Teller aus echtem Meißner Porzellan, hergestellt im Jahre 1837, und damit DAS angemessene Geschenk für Foxy Millions. Carl wußte, daß Foxi Antiquitäten aus Leidenschaft sammelte und freute sich schon jetzt wie ein kleines Kind darauf, Foxy endlich dieses wertvolle Geschenk überreichen zu dürfen. Er schloß also den Schrank auf, nahm den kleinen Tresor heraus, griff in seine Brieftasche, um den kleinen Tresorschlüssel herauszuholen, von dem nur er und sein Chef Kunibert Venske einen hatte. Er schloß also den Tresor auf und ...

wencky Feb 12th, 2003 06:49 PM

Carl schob seine Brille richtig auf die Nase...er konnte es nicht fassen, traute seinen Augen nicht, doch es war wie es ist:

Der Teller war nicht aus dem Jahre 1837 sondern 1974! Ein Plagiat! Fast wäre er ihm aus den Händen gefallen, der Schock saß tief. Was nun??????

Frau Antje Feb 12th, 2003 07:17 PM

Dabei hatte er den Teller vor vielen Jahren auf einer Auktion ersteigert und hatte sogar ein Echtheitszertifikat. Das konnte doch nicht sein? Hatte er damals tatsächlich eine Fälschung erworben oder hatte ihm da jemand den Teller aus echtem Meißner Porzellan entwendet und ihm stattdessen den falschen untergeschoben? Er beschloß, der Sache auf den Grund zu gehen. Noch neben dem verschwundenen Teller gab es noch immer ein Problem: Foxy's Geschenk

DiNaPic Feb 13th, 2003 08:54 AM

Carl stellte den Teller zurück in den Tresor und griff sich kurz entschlossen den Teddybären mit dem Berliner Wappen auf dem Bauch, den seine Sekretärin Verena Geldhusch immer neben ihrem Schreibtisch stehen hatte, und eilte die Treppe hinab, lautstark über die Kieselsteine stürmend, mit denen der Vorplatz ausgelegt war. Als er an der Treppe des Center Courts angekommen war, hatte er so viel Geschwindigkeit drauf, dass er fast der Länge nach auf die Stufen geknallt wäre, aber im letzten Moment konnte er sich noch absichern. “Nur nicht den Teddybären in den Dreck fallen lassen,” dachte er sich, “dann stehe ich ganz mit leeren Händen da.” Bei der schlichten Vorstellung, im letzten Moment alles zu vermasseln, lief ihm schon der Angstschweiss den Rücken hinab. Oben auf der Ballustrade angekommen, wollte er schnell die Zuschauerreihen hinab, auf den Platz, aber blieb doch verwundert stehen:

wo war Foxy Millions?

Der Center Court lag verwaist da, Foxys Schlägertasche, das Springseil, und mehrere Tennisschläger lagen auf der Spielerbank, und etwa fünf oder sechs Tennisbälle lagen verteilt auf dem Court, aber von Foxy keine Spur.
Carl schaute sich um: gerade war sie doch noch da gewesen, hatte Aufschläge geübt. Wo war sie nun abgeblieben?

Frau Antje Feb 13th, 2003 11:24 AM

aber da kam sie auch schon um die Ecke gebogen, hatte ihr kleines Hündchen dabei, daß sie seit einiger Zeit auf Tennisturniere begleitete. Der kleine Fips, wie er hieß, mußte wohl nur mal schnell Gassi

DiNaPic Feb 13th, 2003 12:18 PM

Carl eilte die Stufen hinunter, um bei Foxy zu sein, bevor diese ihren Schläger wieder in die Hand nehmen und das Training fortsetzen würde, denn dann würde er lange auf eine neue Pause warten müssen. Als Carl den Court betrat, kam Fips laut kläffend auf ihn zu gerannt, und als er nur noch einen Meter vor ihm stand, blieb er stehen, aber mit dem lauten Kläffen hörte er nicht auf. Es war nur ein sehr kleiner Hund, aber dafür war das Kläffen um so lauter. Carl hatte noch nie Angst vor Hunden gehabt, ja, er hatte sogar immer insgeheim über Leute gelächelt, die diese Angst äusserten, aber in diesem Moment wusste er denn doch nicht weiter. Zum Glück rief Foxy ihren Hund zurück, und der gehorchte sofort.
Carl ging hinüber zu Foxy, um sie zu begrüssen und um das Geschenk zu überreichen. Aber was sah er? Das war ja gar nicht Foxy Millions! Das war doch ihre Schwester:

Fix Millions !




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