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Thread: Babsi Rittner Cheering Thread!!! Reply to Thread
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Apr 25th, 2016 11:18 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Im Deutschlandradio nimmt Rittner Lisicki in Schutz....
Apr 25th, 2016 11:00 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Bundestrainerin Rittner
Die Gründe für den Aufschwung im deutschen Frauentennis
Das deutsche Frauentennis ist in einem hervorragenden Zustand. Das deutsche Fed-Cup-Team sicherte sich jüngst den Verbleib in der Gruppe der stärksten Nationen. Beim Finale in Stuttgart musste sich Topspielerin Angelique Kerber sogar gegen eine Landsfrau durchsetzen. Doch woher rühren die Erfolge?
Barbara Rittner im Gespräch mit Marina Schweizer


Beim Turnier in Stuttgart setzte sich ein Hype fort: Alle wollten Angelique Kerber sehen. Die erste deutsche Siegerin bei einem Grand-Slam-Turnier nach viele Jahren war der unumstrittene Star und entschied auch das Finale für sich. Nach dem Erfolg in Melbourne hat sich Kerber in der Weltelite etabliert. Auch beim Spiel um den Klassenerhalt im Fed-Cup hielt sie das deutsche Team in der Gruppe der stärksten Nationen.
Barabara Rittner sieht darin auch eine Weiterentwicklung für das gesamte deutsche Team, denn die Mannschaft bekomme durch Kerber insgesamt eine Favoritenrolle.
Kerbers bestechende Form will Barbara Rittner nicht zu sehr auf sich zurückführen. Viele wichtiger sei Kerbers privartes Team und ihre Familie. Rittner selbst gebe außerhalb der Fed-Cup-Wochenenden ehrliches Feedback und muntere in schlechteren Momenten auf.

Wichtige Kooperation mit dem Turniersponsor

Generell erklärt Rittner, dass sie ein gutes Verhältnis zu den Privattrainern der Spielerinnen habe. Die seien näher dran, ein konstruktiver Austausch sei ihr wichtig.
Beim Porsche-Turnier in Stuttgart ist natürlich auch der Hauptsponsor ein Thema. Er unterstützt die Nachwuchsarbeit im Frauenbereich des Deutschen Tennis Bundes. Diese Kooperation stellt Rittner als besonders wichtig hervor. So sei es möglich, junge Spielerinnen beim Weg in die Weltklasse wirklich zu unterstützen.


Rittner kritisch zum Fall Scharapowa und WADA-Entscheidung

Der Fall des wegen Meldonium-Konsums gesperrten russischen Superstars Maria Scharapowa hat Rittner überrascht. Sie wolle nicht darüber urteilen, sagte Rittner. "Das einzige was ich sagen kann, ist, dass eine Maria Scharapowa viel für die Sportart Tennis getan hat. Aber wenn sie da Mist gebaut hat, dann muss sie dafür gerade stehen und muss auch bestraft werden."
Was den Umgang der Welt-Anti-Doping-Agentur mit der gehäuften Anzahl von Meldonium-Fällen angeht, sagte Rittner: "Wenn man im Nachhinein was verändert mit der Begründung, dass jetzt so viele Fälle publik geworden sind, dann finde ich hat das mit mangelnder Glaubwürdigkeit zu tun." Sie bekomme viele Kontrollen mit, auch bei ihren Spielerinnen, sagte Rittner.
"Wenn die WADA so aufwendige Kontrollen macht - die nehmen Blut und Urin - dann muss man, wenn was auffällt, auch voll durchgreifen. Und dieses Aufweichen: Da bin ich kein Freund davon."

Das vollständige Gespräch können Sie bis mindestens 24. Oktober 2016 in unserer Mediathek nachhören.

Bundestrainerin Rittner - Die Gründe für den Aufschwung im deutschen Frauentennis

Hier zum Nachhören

http://srv.deutschlandradio.de/theme...de=2&audioID=4
Apr 25th, 2016 08:50 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Danke @Bodensee und Happy Birthday sexy Babs.
Apr 25th, 2016 08:46 AM
Bodensee
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

„Vor Angie Kerber ziehe ich nur noch den Hut!“

Quote:
Frau Rittner, ein Endspiel zwischen Grand-Slam-Siegerin und Überraschungsspielerin der Woche – besser ging's eigentlich nicht. Es war leider nur etwas kurz.

Es war eine tolle Woche! Im Finale waren beide sehr müde, Laura hatte acht Matches gespielt mit der Qualifikation, Angie sechs mit dem Fed Cup… Das läppert sich zusammen. Bei Laura war dann noch etwas mehr die Luft raus. Aber das zeichnet Angie auch aus, dass sie körperlich noch eins draufsetzen kann. Aber es gab noch nie ein deutsches Finale beim Porsche Tennis Grand Prix, einem der bestbesetzten Turniere der Welt. Für Laura war es eine sensationelle Woche, das kann man gar nicht anders sagen. Wie sie Agnieszka Radwanska geschlagen hat, vorher gegen Roberta Vinci schon unglaublich gespielt hat. Ich freue mich auf das, was in den nächsten Wochen von ihr kommt, wie sie das kompensieren kann, welchen Schub ihr das geben wird. Mit Sicherheit viel Selbstvertrauen. Abgesehen davon, dass sie jetzt eh schon um Rang 40 in der Welt stehen wird.

War im Endspiel dann etwas die Luft raus, körperlich und mental?

Das muss sie letztlich selbst beantworten. Ich glaube, dass es hauptsächlich körperlich war, aber auf der anderen Seite mit Angie Kerber eine stand, die unbedingt gewinnen wollte und noch einen Tick draufsetzen konnte. Es tat mir etwas leid, ein 6:4, 6:4 wäre schön gewesen, auch für die Zuschauer. Aber im zweiten Satz ging offensichtlich körperlich nichts mehr.

Laura Siegemund ist schon lange dabei, kam früher mit dem Druck nicht so ganz klar. Kann sie jetzt locker weiterspielen?

Wenn du so lange dabei bist und jetzt so einen Durchbruch schaffst, schon in Australien gut spielst, das genießt, topfit bist… Sie ist ja eine der fittesten Spielerinnen. Da lass die nächsten Wochen kommen! Laura ist unglaublich schwer zu spielen. Auf schnelleren Belägen wird man noch sehen, aber mit so viel Übersicht und Spielwitz kann sie auf jedem Belag Erfolg haben. Ich freue mich einfach drauf, weil es Spaß macht, ihr zuzuschauen.

Als Fed-Cup-Teamchefin ist solch eine Spielerin natürlich eine tolle Sache. Da kommt eine, die quasi schon weg war vom Tennis, und greift noch mal an. Und Sie haben plötzlich noch mehr Auswahl als ohnehin schon.

Die Auswahl ist das eine, das bin ich ja gewohnt mittlerweile. Aber Laura ist auch ein Beispiel für diejenigen, die es lange versuchen, nicht den Durchbruch schaffen, sich dann öffnen für etwas anderes, ein bisschen entspannen… Da ist sie ein Paradebeispiel, wie es gehen kann. Das tut unheimlich gut. Das wird vielen anderen die Kraft geben, noch mal dranzubleiben. Genauso wie es hilft, dass Angie Grand-Slam-Siegerin geworden ist. Das sind alles Geschichten, die anderen als Vorbild dienen, die Augen öffnen und Mut machen.

Was Angelique Kerber geleistet hat, muss man auch schaffen: Sie kommt als Australian-Open-Siegerin hierher, als Titelverteidigerin, hat den Fed Cup in den Knochen und zig Promo-Termine. Und gewinnt das Ding.

Bei aller Laura-Siegemund-Story: Für mich ist das die noch viel größere Geschichte. Das muss man erst mal leisten, grade wenn man Angie kennt. Als Porsche-Markenbotschafterin, als Titelverteidigerin hierher zu kommen, sich so präsentieren zu wollen, auch eine Carla Suarez Navarro, die solche ein Turnier immer gewinnen kann, so dominant zu schlagen im Viertelfinale! Danach gegen Petra Kvitova, da kriegt man eh keinen Rhythmus… Dann das Finale gegen eine langjährige Jugendkonkurrentin. Die beiden kennen sich ja aus der Kindheit. Hier so ruhig zu bleiben, nachdem Laura rauskommt wie die Feuerwehr. Das wird sie weiter stabilisieren. Ich bin unendlich stolz, das miterleben zu dürfen. Auch in der persönlichen Entwicklung. Jetzt hat sie sich ein paar Tage Auszeit verdient. Ich ziehe einfach den Hut vor dem, was Angie die letzten Monate geleistet hat.

Was kann sie denn noch alles kommen für sie in 2016?

Da ist schon so viel gekommen! Man muss da die Kirche im Dorf lassen und immer von Turnier zu Turnier denken. Grade, wenn man sieht, wie eng das zusammen ist. Aber mit dem Selbstvertrauen, das sie jetzt hat… Ich habe immer gesagt: Angie ist eine, die Wimbledon gewinnen kann. Das ist meiner Meinung nach das, was ihrem Spiel noch mehr liegt…

… weil sie eher flach spielt, mit wenig Spin…

Ja, flach, und weil sie unheimlich gut in der Balance steht. Da ist sie eine der Besten auf Rasen. Auch Olympia ist ein Riesenziel. Ich hoffe, dass sie sich jetzt etwas rausnimmt, um sich auf die Höhepunkte zu konzentrieren. Wir hatten nun zwei Fed Cups, die Australian Open, Stuttgart war für sie als Porsche-Botschafterin ein Höhepunkt. Jetzt kommen Paris, Wimbledon, Olympia, die US Open. Da wird sicher mal die ein oder andere bittere Niederlage dabei sein. Wichtig ist aber die Art und Weise, wie sie auftritt. Und das war in Stuttgart erste Klasse.

Das Gespräch führte Florian Goosmann.
Apr 18th, 2016 11:28 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Barbara Rittner im Interview – „Das hat die Sportfans schon wachgerüttelt“
Die deutsche Fed-Cup-Chefin im Interview über die Auswirkungen von Angelique Kerbers Grand-Slam-Sieg und den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart.
VON Jörg Allmeroth

Frau Rittner, der Australian-Open-Sieg von Angelique Kerber wurde auch als Chance für einen neuen Tennis-Aufschwung in Deutschland betrachtet. Ist davon wirklich etwas zu spüren?

Barbara Rittner: Das Interesse am Tennis ist eindeutig gewachsen. Man merkt, dass alle genauer hinschauen bei den Turnieren, wo unsere Topspielerinnen antreten. Dass auch die Medien alles mehr im Fokus haben. Melbourne, der Sieg von Angie dort, das hat auch die Sportfans schon wachgerüttelt. Und der Name Kerber ist natürlich viel populärer geworden. Wie nachhaltig das alles ist, wird sich an den Erfolgen bemessen, gerade bei den nächsten Topturnieren. Daheim jetzt in Stuttgart beim Porsche Tennis Grand Prix, später bei den Grand Slams in Paris und Wimbledon.

Sie haben selbst viel Kontakt zur Tennis-Basis. Hat sich dort die Stimmung aufgehellt. Jahrelang kämpfte Tennis schließlich mit dauernden Negativschlagzeilen, mit Mitgliederschwund in den Vereinen?

Rittner: Es gibt schon länger eine zarte Aufwärtstendenz in den Clubs. Viele Kids wollen durchaus wieder Tennis spielen, sehen dort wohl auch eher eine Chance für eine Karriere. Da kommt Angies Sieg gerade recht. Viele haben ihr das ganz besonders gegönnt, einfach, weil sie das nette Mädchen von nebenan ist. Und nicht eine unnahbare Figur, mit der man sich nicht identifizieren könnte.

Wie kann der DTB, wie kann das Tennis insgesamt in Deutschland diesen Grand-Slam-Coup nutzen?

Rittner: In jedem Fall ist Angie schon zu einer sportlichen Leitfigur aufgestiegen. Das strahlt auf das ganze deutsche Tennis ab, sorgt für Schlagzeilen. Auch die Turniere in Stuttgart und später noch in Nürnberg werden medial ganz anders beobachtet werden. Ich würde mir wünschen, dass viele Kids jemandem wie Angie, aber auch unseren anderen Topspielerinnen nacheifern wollen. Wir müssen vermitteln, welch toller Sport Tennis ist – ein Sport, den man auch sein ganzes Leben lang betreiben kann.

Nach Kerbers Erfolg sagten Sie: Es gibt keine Limits für sie in der Zukunft. War das nicht etwas zu forsch?

Rittner: Nein. Wenn bei Angie alles stimmt, so wie in Melbourne, dann sind ihr weitere Grand-Slam-Titel zuzutrauen. Bei einem Major-Turnier kann vieles passieren, negativ wie positiv. Du kannst in der ersten Runde ausscheiden, das haben wir ja bei den Australian Open auch gesehen. Aber du kannst dann auch gewinnen, dich durchkämpfen, die Allerbesten schlagen. Und so einen Weg kann Angie nun immer wieder gehen, sie hat die Möglichkeiten, Williams oder Azarenka zu schlagen. Ich bin sehr gespannt, was in Wimbledon passieren wird. Meine Vorhersage war ja immer: Sie wird, wenn, als erstes in Wimbledon gewinnen. Denn Rasen passt perfekt zu ihrem Spiel.

Kerber tat sich anfangs schwer, den Erfolg von Melbourne zu bestätigen.

Rittner: Es war Wahnsinn, was da alles auf sie eingeprasselt ist nach den Australian Open und beim Fed Cup in Leipzig. Deshalb wäre ihr sogar noch eine längere Ruhepause nach diesen turbulenten Wochen zu wünschen gewesen. Für die Turniere in Doha und Indian Wells hatte sie noch nicht den nötigen Energielevel, auch nicht die mentale Kraft. Die Situation, derart gejagt zu werden von allen auf der Tour, ist auch noch mal neu, eine andere Herausforderung. Generell muss Angie ihre ganzen Abläufe rund um ein Turnier jetzt noch straffer organisieren und sagen: Ich mache meine Termine bis zu einem bestimmten Zeitpunkt – und dann geht´s nur noch um mein Tennis.

Im Schatten von Kerber machten zuletzt Spielerinnen aus der nächsten Generation von sich reden: Annika Beck, Anna-Lena Friedsam.

Rittner: Das war wirklich ein schöner Saisonstart für Annika und Anna-Lena, Achtelfinale in Melbourne und die Art und Weise, wie sie sich auf dieser großen Bühne verkauft haben. Annikas starkes Debüt beim Fed-Cup-Spiel in Leipzig kam als Pluspunkt hinzu. Sie ist als Persönlichkeit viel reifer geworden, hat sich spielerisch deutlich weiterentwickelt. Anna-Lena macht nicht diese Riesensätze nach vorn, das ist ein beharrlicher Aufstieg. Aber bei ihrer Karriere schließe ich nichts aus. Sie wird ihre Zeit brauchen, aber da ist Großes möglich. Nicht zu vergessen ist auch Carina Witthöft: Sie wird sich denken, letztes Jahr war ich doch dran, nach vorne zu kommen. Jetzt stehlen die mir die Show, da will ich nachziehen. Alle werden natürlich auch die Tatsache motiviert, dass wir jetzt in Deutschland eine aktuelle Grand-Slam-Siegerin haben.

Andrea Petkovic und Sabine Lisicki haben erneut mit Anlaufschwierigkeiten in dieser Saison zu kämpfen. Was erwarten Sie noch von Ihnen?

Rittner: Nach langer Zeit habe ich beiden wieder ein deutlich besseres Gefühl. Andrea machte vor dem tollen Sieg im vorentscheidenden Fed-Cup-Spiel in Cluj aus ihren jüngsten Niederlagen kein großes Drama, analysierte ganz sachlich und kühl, was falsch gelaufen ist. Sie wirkt klar, sehr erwachsen nun. Und arbeitet weiter, immer weiter. Ich fühle, dass sie mit dem erfahrenen, überzeugenden Trainer Jan de Witt auf dem richtigen Weg ist. Cluj, dieses Erlebnis, das dürfte ihr noch mal einen Schub geben. Ich erwarte mir eine Menge von ihr gerade jetzt in der Sandplatzsaison. Bei Sabine habe ich den Eindruck: Sie will es einfach mal allen zeigen. Körperlich ist sie absolut fit, dazu fokussiert aufs Tennis. Wer weiß, was da kommt. Überraschungspotenzial gibt es allemal.

Sie haben im Zusammenhang mit Kerbers Erfolgen auch mehr TV-Zeiten fürs Tennis in den öffentlich-rechtlichen Anstalten angemahnt. Beide Sender wehrten das recht kühl ab.

Rittner: Ich habe mit nichts anderem gerechnet. Allerdings nicht unbedingt damit, dass man mir Blauäugigkeit vorwirft. Meine Meinung bleibt: ARD und ZDF hätten durchaus Abmachungen treffen können, um bei solchen Erfolgen im Halbfinale oder beim Endspiel in so ein Grand-Slam-Turnier einzusteigen. Das Kerber-Williams-Finale hätte bei den Öffentlich-Rechtlichen auch eine hohe Millionenquote gehabt, kein Zweifel. Die Leute interessieren sich schon für Tennis, nicht nur für Langlauf, Skispringen und Biathlon. Mal abgesehen vom Fußball, der rauf und runter gesendet wird.

Der Porsche Tennis Grand Prix hat so etwas wie eine Leuchtturm-Funktion in Deutschland, mit allen deutschen Stars, mit internationalen Topspielerinnen. Was erwartet uns da 2016?

Rittner: Sicher viele bewegende, emotionale Momente. Denn in diesem Jahr kommt eine deutsche Grand-Slam-Siegerin nach Stuttgart, die als Nummer zwei gesetzt und auch noch Titelverteidigerin des Turniers ist. Das werden tolle Tage, da bin ich sicher. Auch alle anderen deutschen Spielerinnen werden die Euphorie zu spüren bekomme, unterstützt auch durch den Verbleib in der Weltgruppe im Fed Cup. Ich hoffe, dass wir wieder eine deutsche Siegerin feiern können am Ende, aber bei diesem brutal starken Feld ist das eine harte Aufgabe. Schön ist auch immer, dass sich unsere jungen Spielerinnen aus dem Talent Team in der Qualifikation versuchen können.

Das Gespräch führte Jörg Allmeroth.
Apr 8th, 2016 12:47 PM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Apr 8th, 2016 12:13 PM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Rittner als Werbegesicht für Nürnberg

Apr 7th, 2016 05:10 PM
mk27
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Problem ist aber, dass der Jg. 99 aus meiner Sicht nicht gerade ein Top-Jahrgang bei den Deutschen ist.
Apr 7th, 2016 04:55 PM
rucolo
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Quote:
Originally Posted by GoDominique View Post
Jule Niemeier Top-Talent? OK.
In Deutschland in ihrem Jahrgang ist Niemeier ein "Top-Talent"

Weltweit gesehen nicht, aber darum ging es nicht
Apr 7th, 2016 10:58 AM
GoDominique
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Jule Niemeier Top-Talent? OK.
Apr 7th, 2016 10:05 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Rittner begeistert weiter mit ihrer hervorragenden Nachwuchsarbeit...auch die neu fusionierte Waske/Nensel Akademie ist sehr angetan von sexy Babs...

University-Boss Waske und Chefausbilder Nensel setzen zugleich auf eine enge Kooperation mit den Entscheidungsträgern beim Tennisverband, also Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann und Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner . So schickte man in der vergangenen Woche das Top-Talent Jule Niemeier zu einem Lehrgang nach Stuttgart mit Rittner und verzichtete auf einen Turnierstart. Es ist wichtig, dass Barbara unsere Jugendlichen im Auge hat und sie auch beurteilen kann, sagt Nensel, ich hoffe, dass wir in Zukunft weitere Spieler und Spielerinnen für die Nationalteams aufbauen können.

(tennisnet.com) Deutsches Tennis Sascha Nensel und Alexander Waske bündeln ihre Kräfte - de.tennisnet.com
Feb 2nd, 2016 12:04 PM
rucolo
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Ein Radio-Interview mit Babsi zu Kerber`s Aus Open-Triumph

http://www.deutschlandfunk.de/angeli...icle_id=344117

Quote:
30.01.2016

Angelique Kerber

"Ein Paradebeispiel für Nachwuchsspielerinnen"

Die FedCup-Teamchefin Barbara Rittner war nach dem Sieg Angelique Kerbers bei den Australian Open "erleichtert und stolz". "Sie war in den entscheidenden Momenten die coolere Spielerin," sagte sie im DLF. Kerber habe gezeigt, dass harte Arbeit sich lohne - und sei damit auch ein gutes Vorbild für den Nachwuchs.

Barbara Rittner im Gespräch mit Astrid Rawohl

Das Finale gegen Serena Williams sei eins von Kerbers besten Matches gewesen, sagte Rittner. "Und das im wichtigsten Match ihrer Karriere!" Mit starkem Willen habe sie das Spiel selbst gewonnen und "nicht drauf gewartet, es geschenkt zu bekommen." Bis zum Ende habe sie an sich geglaubt und es mit vollem Herzen durchgezogen.

"Man kann den Erfolg nach zehn Jahren harter Arbeit nicht hoch genug bewerten," sagte Rittner weiter. "Das ist eine Riesensache für Tennis-Deutschland." Sie zollte auch der unterlegenen Serena Williams Respekt: Die habe sehr fair verloren.

"Harte Arbeit zahlt sich aus"

Kerber sei in den letzten Jahren erwachsener geworden und habe stets aus ihren Fehlern gelernt. "Sie ist ein Paradebeispiel für Nachwuchsspielerinnen, indem sie zeigt, dass harte Arbeit sich auszahlt," meint Rittner. Sie erhofft sich von Kerbers Sieg auch eine positive Wirkung auf das FedCup-Team, das Anfang Februar beim FedCup in Leipzig antritt.
Ein sehr gutes Interview von Babsi
Jan 17th, 2016 11:00 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Quote:
Sabine Lisickis Weg dagegen scheint eher eine Mischung aus Glamour und Arbeit zu sein. Bereitet es Ihnen Sorgen, dass sie wegen ihrer Beziehung zu Oliver Pocher oft mehr in den Klatschspalten auftaucht als im Sportteil?

Rittner : Nein. Sie ist ein erwachsener Mensch und kann nur selbst beurteilen, ob ihr das Leben, das sie führt, guttut. Sie spielt mit dem Glamourfaktor, und sie sagt, dass ihr das Spaß macht und sie es genießt. Für mich sieht es manchmal so aus, als sei es zu viel. Aber die Ergebnisse werden zeigen, ob sie richtig liegt.
Jan 17th, 2016 09:55 AM
Saraya!
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Danke..sehr schönes Interview..wie die immer mit keinem Wort auf Barthel, Maria und Siegemund eingeht

immer noch verletzt wegen Sotchi
Jan 17th, 2016 07:29 AM
Bodensee
Re: Babsi Rittner Cheering Thread!!!

Barbara Rittner: "Carina Witthöft wird es schwer haben"

Quote:
Vor dem Start der Australian Open spricht die Tennis-Bundestrainerin über die Perspektiven ihrer Spielerinnen für die Saison 2016.

Die Lust auf die lange Reise nach Australien, die Barbara Rittner am vergangenen Dienstagabend antrat, hielt sich in Grenzen. "Wenn man das 25. Jahr in Serie nach Melbourne fliegt, dann ist das nicht mehr so aufregend, sondern eher anstrengend", sagt die Tennis-Bundestrainerin, die seit 2005 die Geschicke der deutschen Damen leitet. An diesem Montag startet mit den Australian Open das erste Grand-Slam-Turnier der Saison 2016, und spätestens dann stellt sich auch der Spaß wieder ein. "Dann freue ich mich darauf, alle wiederzusehen", sagt die 42-Jährige.

Hamburger Abendblatt : Frau Rittner, war nach dem eher enttäuschenden Ende des Tennisjahres 2015 die Zeit zum Ausruhen ausreichend, damit Sie mit vollem Elan in die Saison 2016 gehen können?

Barbara Rittner: Für mich gibt es selten Ruhe, da ich als Bundestrainerin auch für den Nachwuchs verantwortlich bin. Ich hatte über Weihnachten und Neujahr zehn Tage Urlaub, das war es. Aber das ist kein Problem, im Gegenteil. Die Arbeit mit den Talenten macht mir so viel Spaß, sie ist ein wunderbarer Ausgleich zum Profigeschäft. Die Jugendlichen sind noch richtig aufgeregt, wenn ich mit ihnen rede, die hören sehr aufmerksam zu und saugen alles auf.

Ist in der Altersklasse zwischen 14 und 18 Jahren jemand zu sehen, der die Perspektive hat, in die Weltklasse vorzudringen?

Rittner : Ich kann keinen Namen nennen, weil die Überfliegerin derzeit fehlt, von der ich mir sicher sein könnte, dass sie es schafft. Was ich sagen kann: Die neue Generation arbeitet sehr intensiv im Team zusammen, sie sind alle sehr fleißig und fokussiert und bringen eine tolle Einstellung mit. Aber man muss ihnen die notwendige Zeit geben.

Sprechen wir über die aktuelle Profigeneration. Der Start ins Jahr war mit den Finalteilnahmen von Angelique Kerber in Brisbane und Julia Görges in Auckland verheißungsvoll.

Rittner : Das Wichtigste ist, dass bis auf Mona Barthel alle gesund waren. Wer aus der Vorbereitung kommt, fragt sich immer, wo er steht. Wenn zwei Spielerinnen Finals erreichen, kann das positiv auf das gesamte Team abfärben. Auf jeden Fall ist es ein Zeichen dafür, dass sich das harte Training ausgezahlt hat.

Fast alle Ihre Topspielerinnen haben teils einschneidende Veränderungen vollzogen. Am krassesten war der Fall An*drea Petkovic, die im zweiten Halbjahr 2015 völlig frustriert war und ans Karriereende dachte und die nun mit Jan de Witt als neuem Trainer durchstartet. Wie fragil ist bei ihr die Lage derzeit?

Rittner : Ich war eine der wenigen, die sich keine gesteigerten Sorgen um die Petko gemacht hat. Sie hatte die Unbeschwertheit verloren, nichts war ihr mehr gut genug. Aber sie hat diese Phasen immer wieder, ihre Stimmungsschwankungen machen sie interessant und sind Teil ihrer Persönlichkeit.

Es schien diesmal aber schlimmer zu sein als sonst. Wenn jemand mit 28 ans Karriereende denkt, obwohl er noch viel Potenzial hat, ist das ernst zu nehmen.

Rittner : Natürlich, aber ich habe nie befürchtet, dass sie es wirklich durchziehen würde. Die Bereitschaft, es mit einem neuen Trainer zu versuchen, die ist wichtig. Ich habe mit Jan de Witt gesprochen, nachdem beide ein paar Wochen zusammengearbeitet hatten, und ihn gefragt, ob er das Gefühl habe, dass sie wieder Spaß am Tennis empfindet. Das hat er bestätigt, und den Eindruck macht die Andrea auf mich auch. Jetzt ist wichtig, dass sie ihrem neuen Coach auch tatsächlich Verantwortung überträgt. Am Anfang ist ja immer alles toll. Ob es funktioniert, muss man abwarten. Aber ich denke, dass es klappen wird.

Auch Julia Görges hat mit Michael Geserer einen neuen Trainer. Die Trennung von Sascha Nensel scheint ihr gutgetan zu haben, immerhin war Auckland ihr erstes WTA-Finale seit 2012.

Rittner : Jule hat sich komplett neu aufgestellt, mit neuem Trainerteam, neuem Ausrüster. Ich denke, das ist ein Spiegelbild ihres eigenen Wohlbefindens. Sie wirkte im vergangenen Jahr unglücklich und nicht frei. Sascha hat einen Riesenjob gemacht, aber irgendwann nutzt sich alles ab, und dann muss man etwas anderes probieren. Ich freue mich sehr für sie, dass das zu funktionieren scheint. Sie muss ja gar nicht ihr eigenes Spiel neu erfinden. Wichtig ist, dass sie mit frischem Wind an die Aufgaben geht, die sich ihr stellen.

Glauben Sie, dass unserer deutschen Nummer eins, Angelique Kerber, in diesem Jahr endlich der große Wurf bei einem Grand-Slam-Turnier gelingt?

Rittner : Bei ihr sind zwei Dinge wichtig. Sie hat das Bewusstsein dafür geschaffen, daran arbeiten zu wollen, bei den großen Turnieren konstant ihre beste Leistung abrufen zu können. Und sie hat das umgesetzt, indem sie nach einer kurzen Pause sehr hart an ihrem Aufschlag und an der Aggressivität im Spiel gearbeitet hat. In Brisbane hat sie das sehr gut umgesetzt. Deshalb denke ich, dass sie auf dem richtigen Weg ist.

Sabine Lisickis Weg dagegen scheint eher eine Mischung aus Glamour und Arbeit zu sein. Bereitet es Ihnen Sorgen, dass sie wegen ihrer Beziehung zu Oliver Pocher oft mehr in den Klatschspalten auftaucht als im Sportteil?

Rittner : Nein. Sie ist ein erwachsener Mensch und kann nur selbst beurteilen, ob ihr das Leben, das sie führt, guttut. Sie spielt mit dem Glamourfaktor, und sie sagt, dass ihr das Spaß macht und sie es genießt. Für mich sieht es manchmal so aus, als sei es zu viel. Aber die Ergebnisse werden zeigen, ob sie richtig liegt.

Beim Hopman Cup hat sie jüngst alle ihre drei Einzel verloren.

Rittner : Das stimmt, und wenn man in drei Matches keinen Satz gewinnt, ist das nicht gut fürs Selbstvertrauen. Aber in Sydney hat sie in dieser Woche ihr Auftaktmatch gewonnen. Sie ist für Melbourne ja gesetzt; ich hoffe, dass sie weit kommt.

Aus Hamburger Sicht ist Carina Witthöfts Weg sehr interessant. Sie hat 2015 die Top 50 geknackt, steht momentan auf Rang 63. Der Bonus des Newcomers ist weg, sie gilt jetzt als etablierte Spielerin, alle kennen sie. Was bringt 2016 für sie?

Rittner : Es wird ein schwieriges Jahr, weil sie einige Punkte zu verteidigen hat. Jetzt wird sich zeigen, ob sie so gut aufgestellt ist, dass sie es dauerhaft unter die Top 50 schaffen kann. Spielerisch hat sie das Potenzial, konstant dort zu stehen, und mit ihren Qualitäten muss das das Ziel sein. Dennoch ist sie noch zu schwankend in ihren Leistungen. Ich habe Hochachtung vor dem, was ihre Eltern und ihr Freund, der ihr als Sparringspartner dient, in der Trainingsarbeit leisten. Aber ich wünsche mir, dass sie wenigstens wochenweise einen erfahrenen Mentor hinzuziehen würde, der das Ganze im Hintergrund lenkt. Das würde ihr helfen.

Mit Mona Barthel, Annika Beck, Tatjana Maria, Anna-Lena Friedsam und Laura Siegemund stehen fünf weitere Spielerinnen in den Top 100. Wer von denen hat das Potenzial, die Überraschung der Saison zu werden?

Rittner : Ich glaube, dass Anna-Lena uns richtig positiv überraschen wird. Die hat einen tollen Sprung gemacht, sich in der vergangenen Woche im Halbfinale in Shenzhen gegen eine Topspielerin wie Agnieszka Radwanska gut behauptet. Auf sie bin ich richtig gespannt.

Könnten Friedsam oder Witthöft auch schon Kandidatinnen für die Erstrundenbegegnung im Fedcup gegen die Schweiz Anfang Februar sein?

Rittner : Ich lege mich da noch nicht fest. Aber alle meine Spielerinnen haben ein klares Bekenntnis abgelegt, dass sie für Deutschland spielen wollen. Die Lust, es noch einmal zu versuchen, diesen Titel zu holen, ist bei allen sehr groß.

Ist die Enttäuschung aus dem Halbfinal*aus in Russland in der vergangenen Saison verarbeitet? Welche Lehren haben Sie daraus gezogen?

Rittner : Verarbeitet ist das noch nicht, wir werden in Leipzig darüber noch einmal eindringlich sprechen. Für mich war das Fedcupjahr 2015 ein Misserfolg, obwohl wir im Halbfinale standen. Meine Lehre daraus ist, dass ich meine Ideen noch mehr einbringen werde. Die Partie gegen die Schweiz ist richtungweisend. Ich freue mich riesig darauf. Die Arena ist fast ausverkauft. Das zeigt die Begeisterung, die um das deutsche Damentennis herrscht. Nun liegt es an uns, diese zu rechtfertigen.

Ein gutes Abschneiden in Melbourne wäre dafür sicherlich eine Initialzündung. Welcher deutschen Spielerin trauen Sie dort am meisten zu, und wer sind Ihre Favoritinnen?

Rittner : Nach dem enttäuschenden vergangenen Jahr hoffe ich erst einmal, dass einige Spielerinnen wenigstens die zweite Woche erreichen. Das wäre schon wichtig für die Köpfe. International ist für mich die Weißrussin Victoria Asarenka eine heiße Kandidatin auf den Titel. Sie scheint sehr gut in Form zu sein, was der klare Finalsieg gegen Angelique Kerber in Brisbane gezeigt hat. Gespannt bin ich auf Garbine Muguruza, aber auch auf die Jungstars wie Sloane* Stephens, Eugenie Bouchard, Belinda Bencic oder Madison Keys. Ich glaube, dass in dieser Saison einige Überraschungen drin sind. Wenn eine meiner Spielerinnen dabei wäre, wäre das umso schöner.
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