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Thread: Angie: Interviews, Tweets and Articles! Reply to Thread
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Feb 12th, 2016 11:12 AM
Schnffy
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Kiel ehrt Angelique Kerber: "Ein schöner Moment"
Quote:
Gut gelaunt hat sich Tennis-Star Angelique Kerber heute Vormittag ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Kiel eingetragen. "Das ist ein schöner Moment für mich", freute sich die 28-Jährige im Interview mit NDR 1 Welle Nord. Sie sprach auch von einer "Riesenehre". Dass Kerber für den Eintrag so schnell nach Kiel gekommen ist, sei eine große Ehre, betonte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Als eine Stadt des Handballs sei Kiel zwar vielen bekannt, so Kämpfer. "Doch dass die zweite Grand-Slam-Siegerin nach Steffi Graf hier ihre Wurzeln hat, wussten noch nicht alle", sagte der Oberbürgermeister zur Begrüßung.

Das Medieninteresse in Kiel war gewaltig: Reporter von Fernsehen, Radio und Zeitungen drängten sich um Kerber, viele Journalisten standen sogar Schlange, um ein Selfie mit Angelique Kerber zu machen. Sie selbst wirkte dabei locker und gelöst. "Ich fühle mich sehr gut und genieße jeden Moment", sagte sie. "Dieser Empfang, den ich seit meiner Rückkehr von den Australian Open in Deutschland bekommen habe, ist etwas ganz Besonderes, Spezielles." Sie freut sich auch darüber, dass ihr Sport durch ihren Erfolg jetzt viel Aufmerksamkeit bekommt. "Ich sehe, dass ganz Deutschland wieder tennisbegeistert ist", sagte Kerber.

Vor knapp zwei Wochen hatte sie die Australian Open in Melbourne gewonnen. Mit 6:4, 3:6, 6:4 besiegte sie im Finale die große Favoritin und Weltranglistenerste Serena Williams aus den USA. "Ich habe mein ganzes Leben lang so hart gearbeitet, und jetzt ist mein Traum in Erfüllung gegangen", sagte die 28-Jährige nach dem Match. Inzwischen ist wieder ein bisschen Alltag eingekehrt, und es gab auch einen kleinen Dämpfer: Mit der deutschen Fed-Cup-Mannschaft verlor Kerber das Viertelfinale gegen die Schweiz. Danach hat sich die Kielerin eine kleine Pause gegönnt. "Jetzt werde ich wieder den Tennisschläger in die Hand nehmen und ein bisschen trainieren", sagte Kerber mit Blick auf die kommenden Turniere in Doha, Indian Wells und Miami.

Kerber ist in Kiel aufgewachsen und hat dort auch das Tennisspielen gelernt. Ihr Sieg in Australien war der erste seit Steffi Graf im Jahr 1994. Dadurch rückte Kerber in der Weltrangliste auf Rang zwei vor - die beste Platzierung ihrer Karriere. Ihre größten Ziele für den weiteren Verlauf dieses Jahres sind ein Triumph in Wimbledon und eine Medaille bei Olympia in Rio.

Riesentrubel um Angie
Quote:
Kiel. Knapp zwei Wochen nach ihrem Triumph bei den Australian Open hat sich Tennis-Star Angelique Kerber am Freitag ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Kiel eingetragen. „Das ist eine Riesenehre für mich“, sagte die 28 Jahre alte Kielerin im Rathaus. Sie ist in Kiel aufgewachsen und hat dort auch das Tennisspielen gelernt. „Wir sind superstolz, dass Sie hier sind“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Kerber hatte am 30. Januar in Melbourne als erste Deutsche seit Steffi Graf wieder ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Sie rückte damit auf Platz zwei der Weltrangliste vor. Anfang dieser Woche wurde sie außerdem von den Lesern der Kieler Nachrichten zu Kiels "Sportlerin des Jahres 2015" gewählt.

„Mein Traum ist wahr geworden“, sagte Kerber, die von ihrer Mutter begleitet wurde. „Langsam habe ich realisiert, was ich geschafft habe.“ Nun freue sie sich, nach dem Erfolg von Melbourne wieder an der Förde zu sein. „Nach zwei Wochen endlich in Kiel angekommen zu sein, ist schon was Besonderes.“ Sie wolle jetzt ein paar freie Tage in Kiel genießen und Freunde treffen. „Kiel ist sehr wichtig für mich - ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe meine Freunde hier“, sagte Kerber, die derzeit wie große Teile ihrer Familie überwiegend bei Posen in Polen lebt.

In der nächsten Woche steht für Kerber schon wieder das nächste Turnier in Doha an. „Ich werde mit viel Selbstbewusstsein in die nächsten Turniere gehen“, sagte sie. Wimbledon, die anderen Grand-Slam-Turniere und Olympia in Rio seien die großen Ziele in diesem Jahr. „Es ist mein Ziel, mich weiter da oben zu etablieren.“

Kerber reiht sich mit ihrem Eintrag ins Goldene Buch in eine lange Reihe von Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft ein. Die Liste reicht von Willy Brandt über Konrad Adenauer, Elizabeth II., Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Angela Merkel und Joachim Gauck bis zu den aktuellen Handball-Europameistern vom THW, Rune Dahmke, Christian Dissinger und Steffen Weinhold.
Feb 11th, 2016 01:50 PM
Kampi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/let-s-dance-2017-angelique-kerber-prueft-ihre-teilnahme-aid-1.576036I

I'm seriously annoyed by this and especially that her managers obviously welcomes the whole idea already for 2017. If it's true, I have to ask what kind of idiot is he? Tennis must be the No. 1 priority and not to "sell off" Angie for every kind of stupid show and endanger her tennis success. It's enough time for that in the future if Angie really wants to do it, but imo NOT within the next 2 years. You know, we already have one "attention seeker" among our female pros and that's far than enough imo. It would hurt bad if Angie's manager now tries to make her the next one. Money, Money, Money.
I very much prefer a succesful Angie on the court and that's by far the most important thing.
Feb 8th, 2016 10:34 PM
tennisfreak13
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Quote:
Originally Posted by ~Poseidon~ View Post
Also:
"Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt"
Probably the authors couldn't believe that she bought the ring just because she played a good match vs Vika and "corrected" it.
Feb 8th, 2016 10:05 PM
~Poseidon~
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

This interview can't be directly quoted. In which universe would Angie say "Außerdem ist meine Wahlheimat Posen nicht gerade der Glamour-Hotspot".

No way, now way in 1000 years has she said that!

Also:
"Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt"

Amnesia?
Feb 8th, 2016 05:13 PM
Kampi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Quote:
Originally Posted by Schnffy View Post
Once again you don't really find a corresponding answer from Angie in contrast to the headline. First they used "Angie Kerber hinted the weeding between Anna and Basti" and then they changed it to "...hinted the love affair between both". Which btw, is very, very old news. Typical for the Yellow-Press to make even the slightest hint a big thing and changing topics at will.
Feb 8th, 2016 05:04 PM
Schnffy
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Interesting interview with BUNTE...

http://www.bunte.de/stars/star-news/...rt-242971.html
Quote:
Seit 1999 hat keine deutsche Tennisspielerin mehr bei einem der vier großen Grand-Slam-Turniere gewonnen. Die gebürtige Bremerin Angelique Kerber (28) mit Zweitwohnsitz in Kiel tritt damit in die Fußstapfen ihres „großen Idols“ Steffi Graf (46). Im Interview mit BUNTE spricht sie über ihren Triumph, aber auch über ihr Privatleben.

BUNTE: Was war das für ein Gefühl, als Sie den entscheidenden Matchball verwandelt haben?
Das ist kaum in Worte zu fassen. Ich war übermannt von einem unendlichen Glücksgefühl. Serena hat mir bei der Siegerehrung gesagt, dass ich den Moment wirklich genießen soll – das erste Mal sei immer am schönsten. Und es ist auch wirklich berauschend.

Wer hat schon alles gratuliert?
Alle. Sogar Angela Merkel! So viele Sportler haben sich bei mir gemeldet. Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger haben zum Beispiel ein Foto mit Glückwünschen geschickt. Ana ist eine meiner engsten Freundinnen während der Turniere. Die beiden sind so süß, ich freue mich schon auf ihre Hochzeit.

Hat sich auch Steffi Graf gemeldet?
Mehrmals sogar. Nach dem Halbfinale schrieb sie mir eine Nachricht. Und nach dem Finale: „Gratuliere! Siehst du: Harte Arbeit zahlt sich aus!“ Später rief sie sogar an, gratulierte mir und sagte, ich hätte großartig gespielt und einen guten Job gemacht. Sie alle hätten die Daumen gedrückt. Sie freue sich sehr für mich – sei total stolz auf mich, schreibt sie. Ich solle die nächsten Wochen genießen und so bleiben, wie ich bin. Dann würde auch künftig alles in den richtigen Bahnen verlaufen.

Sie sind als Tennisspielerin nach Melbourne geflogen und als Tenniskönigin zurückgekehrt. Haben Sie Angst vor dem Ruhm?
Nein, ich bin nicht der Typ, dem so was zu Kopf steigt. Tennis, das ist das, was mich interessiert, darauf liegt mein Fokus. Und das wird auch so bleiben. Außerdem ist meine Wahlheimat Posen nicht gerade der Glamour-Hotspot, aber fürs Training ist das genau richtig. Natürlich freue ich mich, wenn ich jetzt zu Veranstaltungen eingeladen werde, bei denen ich noch nie war. Darauf bin ich neugierig. Ich bin jetzt ja wohl das, was man als prominent bezeichnet, oder? Aber ich glaube und hoffe, dass ich daraus auch neues Selbstbewusstsein ziehen kann.

Ja, jetzt sind Sie prominent! Wird der Druck dadurch größer?
Nein. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Ich habe gezeigt, dass ich ganz oben mitspielen kann, ich habe Geschichte geschrieben. Das wirkt eher befreiend.

Was sind Ihre weiteren Ziele?
Ich bin jetzt die Nummer zwei der Welt. Jetzt will ich natürlich auch Nummer eins werden. Das ist einer meiner Kindheitsträume. Ich werde hart daran arbeiten, um mir diesen Wunsch auch noch zu erfüllen.

Apropos: Sie haben 2,2 Mio. Dollar Preisgeld gewonnen. Schon Pläne, was Sie sich davon gönnen?
Ich werde bestimmt etwas kaufen. Schmuck wahrscheinlich. Ich liebe Mode und Schmuck.

Sie trugen während des Turniers immer die gleiche diamantene Blütenkette, Brillantohrringe und einen Diamantring. Sind das Glücksbringer?
Die Kette habe ich mir vor Jahren bei Tiffany gekauft, sie ist eines meiner Lieblingsstücke. Die Ohrringe sind ein Weihnachtsgeschenk meiner Tante. Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt, damit er mich immer daran erinnert, wie gut ich da gespielt habe. Mit solchen Sachen belohne ich mich manchmal selbst.

Man sagt, Sie haben einen für Tennisspieler ungewöhnlich großen Kleiderschrank …
Das kann sein! Ich liebe Shoppen: Schuhe, Handtaschen, schöne Kleider. In Posen habe ich ein gut gefülltes Ankleidezimmer. Aber ansonsten bin ich nicht der Typ, der das Geld mit vollen Händen ausgibt.

Wir werden also nicht in 30 Jahren die Schlagzeilen lesen: „Ex-Tennisstar Angie Kerber – wo sind Ihre Millionen geblieben?“
Bestimmt nicht. Ich lege mein Geld sehr traditionell an. Ich überlege, ob ich mir ein Ferienhaus kaufe. Auf Mallorca vielleicht, ich liebe diese Insel. Das kann ja auch eine gute Wertanlage sein.

Während des Turniers waren nur Ihr Trainer und Ihr Physiotherapeut dabei. Warum kommt Ihre Familie nicht mit?
Wir machen das immer so. Das ist ja auch eine sehr lange Reise. Und man weiß ja nie, wie weit man kommt. In den Vorjahren bin ich ja immer deutlich früher ausgeschieden …

Tennis ist ein sehr einsamer Sport. Fühlen Sie sich manchmal allein?
Das kommt schon vor. Aber das ist der Preis, den man bezahlen muss, wenn man ganz nach oben will. Es gibt da Momente, in denen du nicht gerade glücklich bist – als ich zum Beispiel die Hochzeit meiner Freundin verpasst habe oder den 18. Geburtstag meiner kleinen Schwester nicht mitfeiern konnte. Aber diesen Sieg sehe ich als Entschädigung dafür.

Können Sie gut allein sein?
Ich habe mich daran gewöhnt. Ich kann gut allein in ein Café gehen oder mich auf eine Parkbank setzen und ein Buch lesen. Vor dem Finale hatte ich einen Tag frei und da bin ich rausgegangen, habe mich irgendwo hingesetzt und mein Buch fertiggelesen.

Was lesen Sie gerade?
Einen Krimi, „Die stille Bestie“ von Chris Carter. Das kann man gut weglesen.

Und was ist auf Ihrer Playlist?
Taylor Swift höre ich zurzeit gern. Und Helene Fischer. Ich war sogar auf ihrem Konzert in Berlin. Leider habe ich sie noch nicht persönlich kennengelernt.

Frau Kerber, eines müssen Sie mir noch erklären: Warum ist eine so sympathische, erfolgreiche und gut aussehende Frau wie Sie eigentlich Single?
Oh, danke für das Kompliment! Mein Leben ist einfach sehr schwierig. Ich glaube zwar nicht, dass es für mich unmöglich ist, einen Mann kennenzulernen, aber es ist schon eine Herausforderung: Ich reise von Turnier zu Turnier. Und wenn ich mal jemanden treffe, bin ich daher schnell wieder weg. Zeit, um sich richtig kennenzulernen, bleibt da einfach nicht. Das macht nicht jeder mit. Irgendwann werde ich aber bestimmt den Richtigen finden! Dass das möglich ist, beweisen ja Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger. Momentan lebe ich meinen Traum – und ich habe gesehen, dass Träume wahr werden können. Auch deshalb bin ich mir sicher: Das andere kommt auch irgendwann!
Feb 3rd, 2016 07:44 PM
Jogi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

good analysis on the final, you really feel how Kerber won them over in the last week, especially with the way she played in the final. and I'm sure that's how a lot of people feel
Feb 3rd, 2016 05:39 PM
Tecumseh
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

An interesting podcast with Courtney Nguyen and Reem Abuleil about Angie's win at the AO. It also contains an interview with Angie at the end.

https://soundcloud.com/wta-insider/e...ustralian-open
Feb 2nd, 2016 08:17 PM
Kampi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Quote:
Originally Posted by Bodensee View Post

Jetzt sogar schon Tennis Göttin. Tja, die Bild halt, aber selbst schuld, warum spielte sie auch so stark, haha.
Feb 2nd, 2016 07:34 PM
Bodensee
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Tennis-Göttin in Leipzig angekommen
Feb 2nd, 2016 01:01 AM
Katja.
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

News | WTA Tennis English

Quote:
MELBOURNE, Australia - Angelique Kerber was still riding the high of winning her first major title when I caught up with her on Sunday morning, less than 12 hours after her Australian Open triumph. On Saturday, Kerber became the first German to win a major since Steffi Graf in 1999, beating World No.1 Serena Williams 6-4, 3-6, 6-4 to with the Australian Open.

En route to her Champion's Photo Shoot in front of the Government House in Melbourne, Kerber spoke to WTA Insider about her whirlwind 24 hours and how her up-and-down career led her perfectly to this very moment.

WTA Insider: Angelique Kerber. 2016 Australian Open champion. Does it still sound weird to say it out loud?

Kerber: You know, it still sounds a little bit weird, but I think after a few hours, it's still coming into my mind that I really won the title and won my first Grand Slam. Like I said, it's a dream come true, and it sounds really nice.

WTA Insider: How was the water in the Yarra? Do you regret the decision to jump in and why did you decide to do it?

Kerber: Two weeks ago when we were walking along the river and talking a little bit about the Australian Open, about the last few weeks. We spoke about how Jim Courier did it once a lot of years ago. Then we decided, ok, let's make a bet that if I reach the final and I win it after two weeks, we will go in the river.

At the end, it was nice, something different. I won the Australian Open and I love bets, so it's something really special. You know, the river was really cold and a little bit dirty!

WTA Insider: That was the worry, that it might be a little dodgy.

Kerber: It was a little bit dirty but I was just trying to go for it and trying to keep my face above the river, so it was actually not so bad.

WTA Insider: Be honest: how many hours have you slept since last night?

Kerber: I told you I haven't been sleeping. I came back at 4am to the hotel and then we decided to go for a drink at the bar. At 7 o'clock in the morning, I had my first interview again. There was no chance to sleep. But I know in a few hours I will on the plane, and I will for sure be sleeping the whole 24 hours.

WTA Insider: Yesterday, your phone was exploding. Players were congratulating you a lot on Twitter. The theme of the tweets was that this was a well deserved title for you. What do you think makes your win resonate in the locker room?

Kerber: It means a lot that there are people and champions or legends writing that I deserved it. I beat Serena in the final and it was an honor for me to play against her. To play against the best in the world and to win against her, because it was a great match and at the end I was going for it. It's something really special that I won it at the end.

Everybody knows me, that I'm a really hard worker and this is why everybody told me or wrote I deserve it. It's what I'm really proud of.

WTA Insider: You talked a lot this week about changing your mindset to be about trying to win matches as opposed to waiting for things to happen, for your opponent to miss and give it to you. That's some nice symbolism for the last four years of career. You've said you were someone who has always struggled with self-belief. Why did you lack belief?

Kerber: I think I'm a person that needs a little bit of time. Of course, I believed in myself, but I had a lot of up and downs in my career where I was thinking, is this the right way? Could I reach my goals? But I had a great team around me always telling me that, 'You're a great player and you're practicing and working so hard. One day you will deserve it.' I was trusting my team more than myself.

I think in these two weeks, it changed a little bit when I won against Azarenka, and I felt, 'Ok, I can believe in myself.' This is actually the only way to win a Grand Slam. That was the change that I made in the last few days, to go for it and believe in myself and be aggressive and not hope that someone will give it to me. That was also the key to winning the Australian Open.

WTA Insider: Last year you played a lot of three set matches, classics in fact. But more often than not you were coming out on the losing side of them, especially at the big stages. Do you think some of those tough three-set losses set you up for this win?

Kerber: I think all of the tough losses, or the matches where I lost in three sets, were a way to reach the Grand Slam at the end. I had a lot of experience and I played so many great matches against top players. Some I won, some I lost. At the end, I was always playing good tennis.

It was always tough and three hour matches and everyone's still playing good against me because they know they must play good to beat me. It was also something that I realized, that they have respect when playing against me. It was a process to really take the next step to win a grand slam. After four yeas in the Top 10, I made the next step and I won it at the end.

WTA Insider: When the on-court announcer said you would rise to World No.2 on Monday, you looked as surprised about that as you were about winning the title. Is that even weirder?

Kerber: It sounds crazy to be the No.2 player in the world. That's my highest ranking and I've reached it at the end. It's just something so special; I mean, the moment when they said I'd be No.2 on Monday, it's a great feeling to reach my highest ranking in my career.
The link also has the interview as audio (as well as Courtney and Reem talking about Angie before the interview).
Feb 1st, 2016 01:31 AM
kerberfan
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Random articles:

No rest as Kerber jets off for Fed Cup - SuperSport - Tennis

Australian Open 2016: Kerber, grand slam champion, in uncharted waters

Angelique Kerber makes a big splash after seeing her grand slam dreams come true - Telegraph

Jan 30th, 2016 01:59 PM
Bino
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Good analysis from the AO app:

By Craig O'Shannessy

Saturday 30 January 2016

Angelique Kerber looked mission impossible in the eye, and made her blink first.

She made Serena Williams miss – a lot – while remarkably not missing herself.

Kerber had so many boxes to tick to beat Williams in this moment, on this stage, that it seemed insurmountable. Who dared think it was possible …

One young lady certainly did.

Kerber’s stunning 6-4 3-6 6-4 victory in the Australian Open women’s singles final on Saturday night was completely born from the courage to do all the small things exactly right.

Match report: Kerber stuns Serena

For two hours and eight minutes, Kerber created a body of work that brought the raucous crowd at Rod Laver Arena continuously to their feet, stunning the tennis world with her bravery and conviction.

The first strategic box she ticked was disarming Williams’ utter control over short rallies in the 0-4 shot range.

Williams had not come close to having an opponent get the better of her with “first strike” tennis this fortnight.

Kerber won this critical battle 60-52, which unlocked others doors and dungeons all over Rod Laver Arena.

In six matches, Williams was a collective +117 (295-178) in 0-4 shot rallies in her run to the final, with nobody daring to stare her in the eye and challenge her in this key area.

Kerber did. It was the most pivotal thing she accomplished all night.

Kerber also got Williams to play 22 extended rallies that were at least nine shots long. In all six matches Williams played leading to the final, she had collectively only played 25.

Kerber dominated short rallies, and then moved Williams out her comfort zone to play a lot of longer rallies.

An opponent dictating to Williams on this level is something previously unimaginable.

There were more critical boxes that needed ticking, with a lot more balls needing to be run down Down Under.

The next box that needed ticking was providing Williams with the opportunity to miss.

If Kerber could achieve this, she would cause havoc in Williams’ mind, and create another critical opponent for the world number one – herself.

All night long Williams looked a little off, a little tight, a little tentative. Give Kerber all the credit for manufacturing that.

This box got ticked very early in the match, with Williams racking up 20 unforced errors (10 forehand/10 backhand) in the opening set.

Overall, Williams missed the court a lot more than we are used to seeing, especially with the stakes this sky-high.

Williams committed 46 unforced errors for the match, while Kerber only made 13. That’s something that only Kerber could see coming.

Then there was the last box that needed ticking – without doubt the toughest one of all.

It’s one thing to get ahead in a match like this.

How do you finally get over the finish line, when thinking about the finish line is without doubt the worst thing you can possibly do?

At the start of the third set, the finish line appeared in sight for Kerber, and she knew she had to cross it all by herself.

The crowd was trying their best to hold her hand, guide her in the right direction, but ultimately it’s a bridge that you must cross all on your own.

It needed to be over, and she needed to make it over.

In the third set, Kerber broke first for a 2-0 lead with a forehand winner down the line to break Williams to love. Dagger.

Of course you get broken straight back – that’s just the way it works.

Things ultimately got sideways for Williams serving at 2-3 in the third. It was a game that had five deuces. Williams hit two aces in the game, but two double faults stopped her in her tracks.

Kerber raced to an unthinkable 5-2 lead, and Williams broke Kerber when she served for it at 5-3. Nothing is ever as straight-forward as you want it to be.

On championship point, with Williams serving at 4-5, ad out, Kerber put a backhand return in play, but it was way too short. Too short was actually the best thing that could have happened.

Williams had no option but to approach, taking her out of her comfort zone of the baseline, and into the tightness of the net.

Kerber made Williams hit a forehand volley standing right in the middle of the court.

Williams pushed it long, and Kerber laid down on the baseline and immediately burst into tears.

Every emotion that she had ever felt on a tennis court since first putting her hand on the grip of a tennis racquet came flooding hard at her.

A lifetime of devotion was rewarded in an instant. Every practice session, every lost match and every mile travelled came pouring out of her all at once.

It is sport’s finest moment. A lifetime of work rewarded in an instant.

Kerber finally ticked the last box, and won one of the most compelling finals in Australian Open history.

Craig O'Shannessy is the lead strategy analyst for the ATP Tour, and the 2015 USPTA Tour Coach of the Year.
Jan 29th, 2016 10:16 PM
kerberfan
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Australian Open 2016 - Kerber hoping to channel her inner Steffi Graf
Jan 29th, 2016 01:17 PM
Poldo
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Tennis | Australian Open: Angelique Kerber: Nie wieder Nervenbündel - ZDFsport.de



Quote:
Angelique Kerber: Nie wieder Nervenbündel

von Petra Philippsen, Melbourne
Seit vier Jahren gehört Angelique Kerber zu den Top Ten der Tenniswelt, doch erst jetzt - mit dem Finaleinzug bei den Australian Open - ist ihr der endgültige Durchbruch gelungen. Denn bisher flatterten ihr zu oft die Nerven. Im Endspiel gegen Serena Williams (Samstag, 9.30 Uhr / MEZ) will sie davon verschont bleiben.


Neun Stunden hat Angelique Kerber in den vergangenen zwei Wochen auf den blauen Hartplätzen des Melbourne Parks verbracht, bis sich die erste Hälfte ihres großen Traumes durch den Einzug ins Endspiel der Australian Open erfüllt hatte. Doch diese Strecke war noch gar nichts, gemessen an jenem Marathon, den sie am Tag vor dem Finale absolvieren musste: dem Medien-Marathon.

Neue Erfahrung
"Ich habe jetzt noch größeren Respekt vor Serena", meinte Kerber und pustete in gespielter Erschöpfung tief durch, "die stemmt dieses Programm ja ständig. Für mich ist das neu, aber mir macht es Spaß." Die 28 Jahre alte Kielerin wirkte so gelöst und offen, wie man sie - die eher Introvertierte - sonst selten erlebte. Doch sie plauderte munter in die TV-Kameras und erzählte der internationalen Presse wieder und wieder, warum denn nach vier Jahren, in denen sie zu den vier besten Tennisspielerinnen der Welt gehört hatte, nun doch noch der endgültige Durchbruch auf der Grand-Slam-Bühne geklappt hat.

13 Jahre lang fehlte das Selbstvertrauen
Kerber hatte lange auf diesen großen Moment warten müssen, denn bisher war es die Krux ihrer 13-jährigen Profilaufbahn gewesen, dass sie ihre Chancen bei den wichtigsten Turnieren nie zu nutzen vermochte. In Melbourne nun schien es, als hätte sich Kerber von einem bösen Geist befreit." Ich habe vorher auch oft gut gespielt, aber ich war einfach nie da, wenn es darauf ankam." Jetzt ist sie da und spielt gegen Serena Williams um den Titel. Die Trophäe gegen die 21-malige Grand-Slam-Siegerin und Weltranglistenerste zu gewinnen, ist extrem schwer. Aber ihren persönlichen Sieg hat Kerber ohnehin längst eingefahren: "Ich bin so stolz, dass ich endlich dem Druck standgehalten habe."

Zitter-Spiele
Die Norddeutsche mit den polnischen Wurzeln wird allseits respektiert auf der Damentour, von vielen gemocht. Doch Kerber hat einen Ruf als Nervenbündel. Als Favoritin knickte sie regelmäßig ein. Sie führt oft in Sätzen schnell sehr hoch und beginnt dann doch zu zittern. 2014 erreichte Kerber vier Endspiele - und verlor allesamt. Bei den Majors hatte sie schon oft günstige Auslosungen erwischt, um weit zu kommen. Doch dann scheiterte sie vorzeitig. Ihr mangelte es an Selbstvertrauen, dabei hat sie Qualität genug. Dass sie diese Schwäche auf der großen Grand-Slam-Bühne von Melbourne nun tatsächlich überwinden konnte, ist sogar noch beeindruckender, als der Finaleinzug an sich. Wohl auch für Kerber selbst, das ist spürbar.

Schlüsselerlebnis in Singapur
Und darüber sinnierte sie auch in ihrem Medien-Marathon. Über jenen Moment im vergangenen Oktober, der ihre Wandlung in Gang gebracht hatte. Kerber spielte als eine der acht Besten der Saison bei den Tour-Finals in Singapur, und es wurde ein Desaster und der schlimmste Tiefpunkt eines ohnehin schwierigen Jahres. Im letzten Gruppenspiel brauchte Kerber bloß einen einzigen Satzgewinn, dann wäre sie für das Halbfinale qualifiziert gewesen. Doch die Kielerin brach völlig ein. Und das gegen die Tschechin Lucie Safarova, die wochenlang kein einziges Match gewonnen hatte.

Viel gegrübelt
Kerber war fertig. "Ich höre noch das Gerede", erzählte sie nun, "alle haben gesagt: 'Sie hat ihre Nerven nicht im Griff. Sie kann mit dem Druck nicht umgehen.' Das ging mir noch tagelang im Kopf herum." Sie machte Urlaub, aber "es fühlte sich nicht nach Urlaub an". Dieses beklemmende Gefühl auf dem Platz, das eingeschnürt sein von den eigenen Erwartungen, vom Druck - "diese Anspannung, das wollte ich nie wieder fühlen", sagte sie, "ich wollte dem Druck nie wieder die Oberhand überlassen."

Offensive Zielsetzung
Es war ein Schlüsselerlebnis für Kerber. Sie erklärte ihrem Trainer Torben Beltz: "Das passiert mir nie wieder." Und Kerber schuftete in der Wintervorbereitung, noch härter als sie es ohnehin tut und gab die Erfolge bei den Grand Slams erstmals offensiv als ihr Saisonziel aus. Und plötzlich stand da im Viertelfinale der Australian Open gegen ihre Angstgegnerin Victoria Asarenka jene Angelique Kerber auf dem Platz, die sie immer sein wollte: selbstbewusst, aggressiv, entschlossen. "Die Zeit war jetzt einfach reif", erklärte sie, "ich bin seit vier Jahren in den Top Ten, hatte so viele Aufs und Abs, aber habe immer hart gearbeitet und doch an mich geglaubt - das zahlt sich jetzt aus."

"Nicht daran denken"
Sie hat im Laufe des Turniers eine Taktik entwickelt, sich selbst den Druck zu nehmen. Wie ein ständiges Mantra sagt sie sich: 'Nicht daran denken, welche Runde und welches Turnier es ist. Es ist kein Grand Slam, es ist irgendein kleines Turnier. Nicht überlegen, was alles passieren kann, wenn man verliert. Nur spielen.' "So habe ich es geschafft", sagte Kerber stolz, "es wurde ja auch mal Zeit. Es musste noch mal etwas anderes kommen bei den Grand Slams. Das habe ich auch so formuliert. Nun bin ich hier, mit Ansage."
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