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Today 08:06 AM
Tecumseh
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

tennis.com - Kvitova: Kerber is still getting used to being a Grand Slam champion

Quote:
Kvitova: Kerber is still getting used to being a Grand Slam champion

WEDNESDAY, MAY 04, 2016 /BY KAMAKSHI TANDON

Petra Kvitova says Angelique Kerber is still adjusting to being a Grand Slam champion, having had a similar experience when she won her first Wimbledon title.

The sixth-ranked Kvitova said she was not surprised by the top three seeds’ early exits. (No. 4 seed Victoria Azarenka is also out of the tournament after withdrawing with a back injury.) Kerber fell to Barbora Strycova, 6-4, 6-2, in the first round.

"I know how difficult women's tennis [is] right now,” said Kvitova, who was upset by Daria Gavrilova, 6-3, 6-4, in the third round. "For Angie, it's really difficult. She just won Stuttgart, and I think she would be very exhausted afterward. And Barbora, of course, is always giving [a] hard time on the court."

Kerber, who won the Australian Open, did not win a match in her two WTA tournaments following Melbourne, but has since reached two semifinals and claimed a title at Stuttgart.

Kvitova has acknowledged that it took her a while to get used to her new status upon winning her first major in 2011. The Czech, who has won two Grand Slams, said Kerber has done well considering the increased attention and pressure.

"From my side, I know how difficult it is,” she said. “Czech Republic is kind of [a] small country if I compare it to Germany. So I can't really imagine German fans … Overall, like it's not really easy that everybody is expecting that you [are] going to win everything. All of the players are just motivated to beat [the] Grand Slam champion, especially if it's this year.

"I think that Angie showed great tennis in Stuttgart last week, and I think that she's kind of taking it nicely, so far. So I hope that she will find a way to deal with all the pressure."

Kerber is currently third in the rankings. She reached a career-high No. 2 following her Grand Slam victory.
May 2nd, 2016 01:50 AM
mememe
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Hope her back isn't anything more serious than just fatigue...

Early on Estadio 3, Roberta Vinci and Angelique Kerber were the first two seeds of the day to fall as each went down in straight sets. Dispatched at the hands of Danka Kovinic, Vinci admitted that her foot had been troubling her previously and she didn’t get a lot of time on the practice courts in advance of the tournament — but Kerber’s loss was a result of the traveling and matches she played in April finally taking their toll.

“I think to be honest I’m really tired and didn’t play my best tennis today,” Kerber said after her 6-4, 6-2 loss to a rock-solid Barbora Strycova. “I made a lot of unforced errors. I was trying in the second set to find the rhythm and come back but I was not able to play my game actually today.

“My back is a little bit stiff but I think my whole body is a little bit tight and stiff from the last matches especially on clay so I will make sure I will have a good recovery in the next few days — to be in shape again.”


https://thetennisisland.com/2016/05/...-open-day-one/
Apr 28th, 2016 08:12 PM
Tecumseh
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Apr 21st, 2016 03:18 PM
selesia
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Angelique Kerber: „Ich möchte die Nummer eins werden“


von Petra Philippsen

Angelique Kerber im Interview über die Folgen ihres Grand-Slam-Siegs und wie ihr das Tennis-Idol Steffi Graf bei der Verarbeitung geholfen hat.


Frau Kerber, Sie haben mit dem deutschen Fed-Cup-Team am Wochenende den Abstieg aus der Weltgruppe verhindert. Andrea Petkovic meinte, sie sei heilfroh, dass es vorbei ist. Wie erleichtert sind Sie?
Ich bin auch sehr erleichtert und froh, dass wir nicht abgestiegen sind. Aber den Gedanken habe ich gar nicht an mich herangelassen, weil ich fest an unser Team geglaubt habe. Klar, der Druck war bei uns natürlich da. Aber umso schöner, dass wir nächstes Jahr wieder in der Weltgruppe angreifen können.

Nach Ihrem Grand-Slam-Sieg in Melbourne sprach man schon vom neuen Tennis-Boom, doch bisher blieben vor allem schlechte Fernsehquoten im Fed-Cup hängen. Erwarten wir einfach ad hoc zu viel oder spüren Sie einen Aufschwung?
Natürlich ist es schwer, genau das Gleiche zu machen wie damals bei Steffi und Boris. Die hatten auch sehr viel früher ihre Erfolge, und es war eine ganz andere Zeit. Heute haben wir viel mehr Konkurrenz durch andere Sportarten. Aber wenn man das vergleicht, ist auf jeden Fall ein Tennis-Boom da. Ich habe jedenfalls alles dafür getan. Und ich spüre, dass das Interesse wieder da ist. Viele Leute kommen zu mir und erzählen, dass sie selbst nach Jahren wieder den Schläger in die Hand nehmen und dass sie Tennis wieder verfolgen. Vor allem bei Jugendlichen merke ich, dass sie Lust auf Tennis haben und dass das Leuchten in den Augen da ist.

Was hat sich für Sie seit Melbourne am meisten verändert?
Ich investiere jetzt viel mehr Stunden bei Turnieren, ich habe mehr Verpflichtungen und Termine. Das ist neu für mich. Der Rummel um meine Person, die Medienaufmerksamkeit und natürlich der Druck. Denn viele denken jetzt: Geht da noch mehr?

Sie sprachen die Erwartungshaltung an. Erwarten Sie von sich selbst nun auch mehr?
Ich bin auf jeden Fall motiviert, noch mehr große Turniere zu gewinnen. Aber ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass nichts von alleine kommt. Ich muss auf meinem Weg bleiben und weiter hart arbeiten. Es kommen so viele neue, junge Spielerinnen nach, und die haben alle nichts zu verlieren und wollen mich schlagen. Die wittern ihre große Stunde. Das merke ich, aber genauso spüre ich auch den Respekt. Denn sie wissen, dass sie zwei, drei Stunden lang ihr bestes Tennis spielen müssen, um mich zu schlagen.

Werden Sie unter den Konkurrentinnen seit dem Sieg anders wahrgenommen?
Ich merke auf jeden Fall, dass der Respekt noch größer geworden ist. Viele haben es mir gegönnt, aber alle wollen mich jetzt umso mehr schlagen. Ich bin zwar schon vier Jahre in den Top Ten und wurde immer respektiert. Aber es ist noch einmal ein Unterschied, ob man die Nummer eins ist oder einen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Das hat einen ganz anderen Stellenwert.

Nach Ihrem Sieg in Melbourne taten Sie sich auf dem Platz schwer. Haben Sie ein bisschen unterschätzt, was alles auf Sie zukommen würde? Waren es ein paar Termine zu viel?
Ich habe aus den letzten Wochen gelernt, dass ich auch Zeit für mich brauche. Ich kann nicht alle Termine wahrnehmen. Besonders während der Turniere brauche ich mal ein paar Stunden, in denen ich für mich bin, mal ein Buch lese oder Ähnliches. In denen ich frei werde, nicht ans Tennis denke. Und dann kann ich auch wieder mit Energie auf den Platz gehen. Es hat ein bisschen gebraucht, in die Situation reinzuwachsen. Der Prozess dauert noch, aber ich merke jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, damit umzugehen.

Es scheint, als habe der Abstecher zu Steffi Graf auch dabei geholfen, um nach Melbourne wieder in die Spur zu finden. Ein paar gute Ratschläge von ihr und Sie erreichten das Halbfinale in Miami. Ist es wirklich so einfach?
Nein, nicht wirklich. Ich habe dieses und letztes Jahr in Indian Wells nicht gut gespielt und da ist der Weg nach Las Vegas nicht weit. Deshalb bin ich zu ihr hingefahren. Für mich ist das Wichtigste, dass ich drei, vier Tage Zeit hatte, mich wieder zu konzentrieren. Mich darauf zu besinnen, was mich stark gemacht hat – nämlich die harte Arbeit. Natürlich ist es nicht neu, was Steffi mir sagt. Aber es ist schön, auch mal von jemandem wie Steffi oder Andre Agassi zu hören, dass man auf einem guten Weg ist. Oder sich ihre Meinung anzuhören. Sie wissen eben ganz genau, wie man sich da fühlt, was auf einen zukommt. Das ist das Besondere daran, mit Steffi zu sprechen. Sie ist ein Champion und versteht mich einfach. Sie weiß, wie es ist.

Haben Sie ihr zum Dank denn wenigstens einen Kuchen gebacken?
Das ist immer so eine Sache, man weiß im Nachhinein trotzdem nicht, welches Detail am Ende wirklich geholfen hat (lacht). Es ist irgendwo die Mischung. Ich versuche, viele Sachen auszuprobieren und mittlerweile weiß ich auch, was mir in den Situationen gut tut. Ich weiß, dass ich gut spiele. Aber es wird auch immer wieder Phasen geben, in denen ich mal drei Turniere am Stück schlecht spiele. Es kommt nur darauf an, dass ich nicht komplett verzweifle und alles in Frage stelle. Damit gehe ich jetzt besser um – durch wessen Hilfe auch immer (lacht).

Ist es trotzdem schwierig, nach so einem großen Erfolg wieder neue Ziele zu finden?
Ich glaube, mit den Olympischen Spielen in Rio ist es ohnehin ein ganz besonderes Jahr. Das war als Kind schon mein Traum. Und jetzt nach dem Sieg in Melbourne weiß ich erst recht: Das kann mein Jahr werden. Ich war in London bei den Spielen dabei, auch bei der Eröffnungsfeier, und das war pure Gänsehaut. Das wird das große Highlight für mich, mein großes Ziel. Aber das heißt nicht, dass die drei Grand Slams weniger wichtig für mich sind.

Machen Sie sich schon Gedanken, wie es bei den French Open sein wird, wenn alle Augen plötzlich auf Sie gerichtet sind?
Nein, ich habe überhaupt keine Angst vor dem, was in Paris auf mich zukommt. Ich bin eher erleichtert seit Melbourne, denn das kann mir niemand mehr nehmen. Egal, was jetzt kommt. Das wird immer bleiben. Natürlich wird der Druck dort größer sein, aber ich weiß auch, was ich kann. Ich muss den Glauben an mich behalten, denn ich kann mittlerweile genauso gut auf Sand spielen wie auf Hartplatz.

Gehört zu den Zielen für diese Saison auch Weltranglistenplatz eins? Serena Williams hat zwar mehr als 3000 Punkte Vorsprung, aber unmöglich ist es ja nicht.
Der Ranglistenplatz ist mir schon wichtig. Aber ich bin keine, die jede Woche guckt, wo sie steht. Für mich ist das wie mit dem Grand Slam: Wenn die Zeit kommt, kommt auch die Nummer eins. Das Wichtigste ist, dass ich bei den Turnieren konstant gut spiele und Punkte sammle. Dann kommt das Ranking irgendwann von alleine. Aber klar: Ich möchte gerne die Nummer eins werden, das ist mein Ziel.

Tennis: Angelique Kerber: ?Ich möchte die Nummer eins werden? - Sport - Tagesspiegel

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Apr 18th, 2016 11:07 PM
kerberfan
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

https://thetennisisland.com/2016/04/...-to-stuttgart/
Apr 12th, 2016 08:03 AM
Katja
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Tennis-Star Angelique Kerber: ?2016 soll mein Jahr werden? - Sportmix - Stuttgarter Nachrichten

Quote:
Trotz ihrer Aufgabe beim Turnier in Charleston ist ein Start von Angelique Kerber beim Porsche Tennis Grand Prix vom 16. bis 24. April nicht gefährdet. „Ich fühle mich schon wieder besser“, sagt die Grand-Slam-Siegerin im Interview.

Frau Kerber, Sie mussten am Wochenende im Halbfinale des WTA-Turniers in Charleston aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Wie geht es Ihnen?
Ich fühle mich gut. Ich bin am Sonntag aus Charleston zurückgeflogen, und mir geht es schon wieder etwas besser. Ich bin froh, dass ich vor der wichtigen Fed-Cup-Begegnung am Wochenende in Rumänien noch etwas Zeit habe, mich zu erholen. Und dann steht ja der Porsche-Tennis-Grand-Prix in Stuttgart auf dem Programm. Ich freue mich sehr auf dieses Turnier und hoffe, dass ich bis dahin wieder fit und gut in Form bin.
Müssen Sie sich nach Ihrem Triumph in Melbourne eigentlich manchmal kneifen?
(Lacht.) Anfangs schon, aber mittlerweile habe ich begriffen, dass ich Grand-Slam-Siegerin bin.
Sie sind längst wieder im Alltag angekommen. Wie sehr hat sich der Alltag seit dem Triumph in Melbourne für Sie verändert?
Natürlich merke ich, dass vieles anders geworden ist. Bei den Turnieren habe ich zum Beispiel viel mehr zu tun als vorher – insbesondere außerhalb des Tennisplatzes. Sponsorentermine, Verpflichtungen gegenüber der WTA, Interviewanfragen. Mein Alltag ist viel stressiger geworden.
Sie werden nun aber auch von Ihren Konkurrentinnen anders wahrgenommen.
Auf jeden Fall. Ich habe das Gefühl, dass sie mir mit noch mehr Respekt gegenübertreten. Zwar war das vorher auch schon so, weil ich ja in den vergangenen Jahren immer in den Top Ten war, aber mit mir wird nun anders umgegangen. Viele gratulieren mir beispielsweise immer noch nachträglich. So eine Situation habe ich noch nicht erlebt.
Und jede Spielerin auf der Tour will nun die amtierende Australian-Open-Siegerin bezwingen. Spüren Sie mehr Druck?
Anderen Druck. Grundsätzlich ist der Druck ja von mir selbst gewachsen, weil ich auch von mir mehr verlange. Denn 2016 soll mein Jahr werden. Und natürlich bemerke ich auch, dass jetzt jeder mehr von mir erwartet. Jeder denkt jetzt, dass die Australian Open der ganz große Durchbruch für mich waren und ich nun jede Spielerin 6:1, 6:1 vom Platz fegen könnte. Dabei ist das gar nicht meine Art zu spielen. Ich mag ja vor allem die langen Matches, in denen ich meine Fähigkeiten zeigen kann. Wichtig ist, dass ich weiterhin entspannt an die Sache rangehe. Der Stress und der Druck haben mich auch schon einige Matches gekostet. Wie beim Masters in Singapur Ende des vergangenen Jahres. Deshalb muss ich lernen, meine Mitte zu finden – die richtige Balance.
Direkt nach Melbourne ist Ihnen das aber nicht gelungen. Bei den Auftaktniederlagen in Doha und Indian Wells hatte man das Gefühl, dass Sie in ein Spannungsloch gefallen sind. Trügt der Eindruck?
Gar nicht. Ich war nach dem ganzen Trubel, nach der Ankunft in Deutschland und Polen sowie nach dem Fed Cup nicht nur körperlich leicht angeschlagen, sondern vor allem eines: müde. Auch mental war da eine gewisse Leere. Ich hatte nicht damit gerechnet, was mich alles erwartet: dieses riesige Medieninteresse, diese Aufmerksamkeit auf den Straßen und auf Flughäfen. Auf einmal erkennen mich viel mehr Menschen.
Stört Sie das?
Nein, ich gebe gerne Autogramme oder mache Fotos. Aber es hat sich eben einiges verändert. Viele Sportler, die schon mal einen großen Erfolg gefeiert haben, wissen, wovon ich rede. Es dauert eben seine Zeit, das alles sacken zu lassen.
Mittlerweile sind Sie auch wieder in der Erfolgsspur. Zuletzt haben Sie ein Sondertraining mit Steffi Graf und Andre Agassi in Las Vegas absolviert. Hat Ihnen das geholfen, wieder die Kurve zu bekommen?
Unter anderem. Genauso wichtig war aber, dass ich gelernt habe, wie ich mit meiner Situation umgehen muss. Das war ein Lernprozess. Und seitdem ich mich wieder voll auf den Sport fokussiere, mehr auf die Arbeit auf dem Platz und die Pflichten außerhalb etwas reduziert habe, fühle ich mich auch wieder befreiter und lockerer – alles ist irgendwie entspannter. Entscheidend ist allerdings auch, dass ich wieder mit viel Selbstvertrauen auftrete, weil ich weiß, dass ich es kann – auch wenn mein Aufschlag immer noch verbesserungswürdig ist.
Um Ihr Spiel zu perfektionieren, haben Sie auch Ihr Team professioneller aufgestellt.
Das stimmt. Ich habe in Dominik Labonté einen Fitnesscoach mit in die USA genommen. Ansonsten begleiten mich weiterhin mein Trainer Torben Beltz und Physiotherapeut Simon Iden. Nach dem Triumph in Melbourne war es mir wichtig, mein Team noch mal zu verbessern, um mein Spiel noch mehr zu optimieren.
Apropos Torben Beltz: Welchen Anteil hat Ihr Coach am Erfolg?
Er ist ein wichtiges Puzzlestück auf dem Weg zum Erfolg. Torben kennt mich in- und auswendig – seit Beginn meiner Karriere. Er weiß, wann er mich in Ruhe lassen und wann er mich motivieren muss. Er hat das Gespür dafür, wie ich ticke. Ihm gelingt es, den perfekten Mix zu finden aus harter Arbeit auf dem Court und relaxten Momenten.
Der Arme muss jetzt auch noch aus dem Flugzeug springen. Das war eine Wette, falls Sie in Melbourne gewinnen.
Ja, im Sommer werden wir irgendwo in Deutschland den Fallschirmsprung wagen. Aber nicht nur ihm, auch mir schlottern schon die Knie.
Demnächst geht’s wieder nach Deutschland. Beim Porsche-Grand-Prix vom 16. bis zum 24. April sind Sie in Stuttgart Titelverteidigerin.
Da freue ich mich wie verrückt drauf. Es ist mein Lieblingsturnier.
Dabei ist es von der Papierform nur ein kleines Turnier, eines der Premier-700er-Kategorie.
Ja, aber hier spielen die besten Spielerinnen der Welt. Und das Besondere ist für mich, dass ich vor Heimpublikum spiele, meine Familie wird wieder da sein. Allein deshalb will ich meinen Titel verteidigen.
Was haben Sie eigentlich mit dem Porsche Cabrio gemacht, das Sie im vergangenen Jahr gewonnen haben?
Noch gar nicht viel. Es ist erst kurz bevor ich auf die US-Tour gegangen bin, geliefert worden. Dementsprechend bin ich noch keinen einzigen Kilometer damit gefahren.
Aber der Porsche passt in Ihr Portfolio schneller Autos.
Genau. Deshalb werde ich ihn nicht verkaufen, sondern auf jeden Fall behalten.
Wie geht es nach Stuttgart für Sie weiter?
Die Olympischen Spiele in Rio sind für mich der Höhepunkt des Jahres. Vor vier Jahren hat es in London für das Viertelfinale gereicht. Ich war knapp an einer Medaille dran, die will ich dieses Mal holen. Ansonsten werde ich mich mehr auf die großen Turniere und die Grand Slams konzentrieren.
Was fehlt Ihnen noch zur Nummer eins?
Punkte. Sogar noch ziemlich viele. Aber ich glaube daran, dass ich es schaffen kann. Ich habe alle Top-Spielerinnen inzwischen schon mal geschlagen. Trotz des großen Abstands zu Serena Williams dürfte mir nicht mehr viel fehlen.
Sie hat sich nach der Endspielniederlage in Melbourne vorbildlich verhalten. Es schien, als ob sie Ihnen den Titel von ganzem Herzen gönnt. Hat Sie das überrascht?
Nein, Serena ist eine sehr faire Sportsfrau. Wer sie kennt, weiß das. Und wir verstehen uns ja schon seit Jahren sehr gut.
Glauben Sie, dass in Deutschland nach Ihrem Erfolg nun ein kleiner Tennisboom ausgelöst werden könnte?
Ich hoffe es. Aber es wird extrem schwer. Nach Steffi Graf und Boris Becker kann ich mir kaum vorstellen, dass es noch einmal so eine Entwicklung geben kann. Aber nach meinem Sieg sind vielleicht einige erwacht und greifen jetzt wieder öfter zum Schläger. Ich habe zuletzt jedenfalls so häufig gehört, dass viele Menschen mein Finale im TV angeschaut haben – erstmals wieder seit Boris und Steffi. Dadurch, glaube ich, ist Tennis wieder mehr in den Vordergrund getreten. Ob das dauerhaft so bleibt, wird man sehen.
Sie haben Boris Becker und Steffi Graf angesprochen – nervt Sie manchmal der Vergleich mit den Legenden?
Nein, die beiden haben Unglaubliches für das Tennis hierzulande geleistet. Es ist für mich daher eher eine Ehre, jetzt mit Steffi verglichen zu werden, obwohl sie so viele Grand Slams gewonnen hat.
Der Tennissport schreibt gerade negative Schlagzeilen. Erst der groß angelegte Wettbetrug, jetzt die Dopingbeichte von Maria Scharapowa. Wie ordnen Sie das ein?
Anfangs wusste ich gar nicht, was ich davon halten soll. Marias Beichte hat mich wie viele andere völlig überrascht. Am Ende des Tages gelten aber die gleichen Regeln für alle.
Noch mal zurück zu Ihrem Melbourne-Erfolg. Der Pokal ist inzwischen bei Ihnen eingetroffen. Hat er einen Ehrenplatz erhalten?
Noch nicht. Er steht bei mir zu Hause im Wohnzimmer. Mitten auf dem Tisch. Wenn ich mal wieder daheim bin, werde ich einen geeigneten Platz suchen und ihn immer wieder anschauen. Es ist eine so schöne Trophäe.
Feb 24th, 2016 12:58 PM
Schnffy
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

QATAR TOTAL OPEN

February 23, 2016

Doha, Qatar

S. ZHENG/A. Kerber 7-5, 6-1

THE MODERATOR: Questions for Angelique Kerber.

Q. Could you tell us what went wrong, especially in the second set?

ANGELIQUE KERBER: I don't know. I think it was completely not my day. That's actually it. I was not feeling the ball. I was not finding my rhythm at all. At the end, it was actually not my day. I made too many mistakes. It was not my game.

Q. Did you feel that before actually the start of the match? Is it part of the difficulty of starting again in a tournament after such a high that you had last month?
ANGELIQUE KERBER: Yeah, I mean, for sure it's a completely new situation for me. But, still, actually I was practicing very well in the last few days. But today, also my practice this morning was not the best. So I was feeling, yeah, not good from the beginning. So I think, yeah, you have sometimes days like this. Of course it's sad that's the first round here in Doha for me. Still, I mean, it was not my day. That's all I can say today.

Q. Can you talk about the disappointment of it today.
ANGELIQUE KERBER: Of course I'm disappointed. When you lose, you're always disappointed. But, yeah, we try to not make big deal about this match. I mean, I've played so many good matches this year, so I will try to take just the positive things and also the good practice days I had here. Sometimes you have days like this and, yeah.

Q. Was it something you talked about with your coach, how it might be coming back to tournaments after winning the Australian Open?
ANGELIQUE KERBER: No, it's a completely new situation for me. But of course I was trying to give everything I could. But I think at the end, yeah, it's tough. But, you know, I have a lot of confidence from the last weeks and it's still there. But today I was just feeling that nothing works. I mean, I made too many mistakes. I was not moving so well and my serve was not the best. So everything comes together today and that's why it was not my day. But, yeah, I mean, like I said, I will not make a drama about today. Still I have few more tournaments to go. We just start the year. So, yeah, I think still everything is on a good way.

Q. Next is Indian Wells?
ANGELIQUE KERBER: I go to Indian Wells.

Q. Your return in Fed Cup, was it a little bit easier for you to handle than this one? I mean, it's totally different circumstances, but it was also post --
ANGELIQUE KERBER: I think it's completely different. I mean, I can't, like, you know, say what was easy or what was --- it's completely different because now here, it's a new tournament. It was the next tournament after Australia. I tried my best, but it was not working because I was really not playing very good today. I was playing really not good.

Q. Was it a case of lack of match fitness or reacting to pressure for the first time as a Grand Slam champion?
ANGELIQUE KERBER: I don't know if it was the pressure or no. I know, of course, pressures from the last years, but maybe it was both. It was more like -- I mean, I can't say nothing else. I mean, I was feeling this morning also not good when I was practicing. This is actually what I can say, I don't know how many mistakes I did today. This is not my game, to make so many mistakes. I was trying to go for it. I think it was more like I was not feeling my game and not finding my rhythm.

FastScripts Transcript by ASAP Sports
Feb 12th, 2016 10:12 AM
Schnffy
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Kiel ehrt Angelique Kerber: "Ein schöner Moment"
Quote:
Gut gelaunt hat sich Tennis-Star Angelique Kerber heute Vormittag ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Kiel eingetragen. "Das ist ein schöner Moment für mich", freute sich die 28-Jährige im Interview mit NDR 1 Welle Nord. Sie sprach auch von einer "Riesenehre". Dass Kerber für den Eintrag so schnell nach Kiel gekommen ist, sei eine große Ehre, betonte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Als eine Stadt des Handballs sei Kiel zwar vielen bekannt, so Kämpfer. "Doch dass die zweite Grand-Slam-Siegerin nach Steffi Graf hier ihre Wurzeln hat, wussten noch nicht alle", sagte der Oberbürgermeister zur Begrüßung.

Das Medieninteresse in Kiel war gewaltig: Reporter von Fernsehen, Radio und Zeitungen drängten sich um Kerber, viele Journalisten standen sogar Schlange, um ein Selfie mit Angelique Kerber zu machen. Sie selbst wirkte dabei locker und gelöst. "Ich fühle mich sehr gut und genieße jeden Moment", sagte sie. "Dieser Empfang, den ich seit meiner Rückkehr von den Australian Open in Deutschland bekommen habe, ist etwas ganz Besonderes, Spezielles." Sie freut sich auch darüber, dass ihr Sport durch ihren Erfolg jetzt viel Aufmerksamkeit bekommt. "Ich sehe, dass ganz Deutschland wieder tennisbegeistert ist", sagte Kerber.

Vor knapp zwei Wochen hatte sie die Australian Open in Melbourne gewonnen. Mit 6:4, 3:6, 6:4 besiegte sie im Finale die große Favoritin und Weltranglistenerste Serena Williams aus den USA. "Ich habe mein ganzes Leben lang so hart gearbeitet, und jetzt ist mein Traum in Erfüllung gegangen", sagte die 28-Jährige nach dem Match. Inzwischen ist wieder ein bisschen Alltag eingekehrt, und es gab auch einen kleinen Dämpfer: Mit der deutschen Fed-Cup-Mannschaft verlor Kerber das Viertelfinale gegen die Schweiz. Danach hat sich die Kielerin eine kleine Pause gegönnt. "Jetzt werde ich wieder den Tennisschläger in die Hand nehmen und ein bisschen trainieren", sagte Kerber mit Blick auf die kommenden Turniere in Doha, Indian Wells und Miami.

Kerber ist in Kiel aufgewachsen und hat dort auch das Tennisspielen gelernt. Ihr Sieg in Australien war der erste seit Steffi Graf im Jahr 1994. Dadurch rückte Kerber in der Weltrangliste auf Rang zwei vor - die beste Platzierung ihrer Karriere. Ihre größten Ziele für den weiteren Verlauf dieses Jahres sind ein Triumph in Wimbledon und eine Medaille bei Olympia in Rio.

Riesentrubel um Angie
Quote:
Kiel. Knapp zwei Wochen nach ihrem Triumph bei den Australian Open hat sich Tennis-Star Angelique Kerber am Freitag ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Kiel eingetragen. „Das ist eine Riesenehre für mich“, sagte die 28 Jahre alte Kielerin im Rathaus. Sie ist in Kiel aufgewachsen und hat dort auch das Tennisspielen gelernt. „Wir sind superstolz, dass Sie hier sind“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Kerber hatte am 30. Januar in Melbourne als erste Deutsche seit Steffi Graf wieder ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Sie rückte damit auf Platz zwei der Weltrangliste vor. Anfang dieser Woche wurde sie außerdem von den Lesern der Kieler Nachrichten zu Kiels "Sportlerin des Jahres 2015" gewählt.

„Mein Traum ist wahr geworden“, sagte Kerber, die von ihrer Mutter begleitet wurde. „Langsam habe ich realisiert, was ich geschafft habe.“ Nun freue sie sich, nach dem Erfolg von Melbourne wieder an der Förde zu sein. „Nach zwei Wochen endlich in Kiel angekommen zu sein, ist schon was Besonderes.“ Sie wolle jetzt ein paar freie Tage in Kiel genießen und Freunde treffen. „Kiel ist sehr wichtig für mich - ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe meine Freunde hier“, sagte Kerber, die derzeit wie große Teile ihrer Familie überwiegend bei Posen in Polen lebt.

In der nächsten Woche steht für Kerber schon wieder das nächste Turnier in Doha an. „Ich werde mit viel Selbstbewusstsein in die nächsten Turniere gehen“, sagte sie. Wimbledon, die anderen Grand-Slam-Turniere und Olympia in Rio seien die großen Ziele in diesem Jahr. „Es ist mein Ziel, mich weiter da oben zu etablieren.“

Kerber reiht sich mit ihrem Eintrag ins Goldene Buch in eine lange Reihe von Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft ein. Die Liste reicht von Willy Brandt über Konrad Adenauer, Elizabeth II., Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Angela Merkel und Joachim Gauck bis zu den aktuellen Handball-Europameistern vom THW, Rune Dahmke, Christian Dissinger und Steffen Weinhold.
Feb 11th, 2016 12:50 PM
Kampi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/let-s-dance-2017-angelique-kerber-prueft-ihre-teilnahme-aid-1.576036I

I'm seriously annoyed by this and especially that her managers obviously welcomes the whole idea already for 2017. If it's true, I have to ask what kind of idiot is he? Tennis must be the No. 1 priority and not to "sell off" Angie for every kind of stupid show and endanger her tennis success. It's enough time for that in the future if Angie really wants to do it, but imo NOT within the next 2 years. You know, we already have one "attention seeker" among our female pros and that's far than enough imo. It would hurt bad if Angie's manager now tries to make her the next one. Money, Money, Money.
I very much prefer a succesful Angie on the court and that's by far the most important thing.
Feb 8th, 2016 09:34 PM
tennisfreak13
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Quote:
Originally Posted by ~Poseidon~ View Post
Also:
"Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt"
Probably the authors couldn't believe that she bought the ring just because she played a good match vs Vika and "corrected" it.
Feb 8th, 2016 09:05 PM
~Poseidon~
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

This interview can't be directly quoted. In which universe would Angie say "Außerdem ist meine Wahlheimat Posen nicht gerade der Glamour-Hotspot".

No way, now way in 1000 years has she said that!

Also:
"Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt"

Amnesia?
Feb 8th, 2016 04:13 PM
Kampi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Quote:
Originally Posted by Schnffy View Post
Once again you don't really find a corresponding answer from Angie in contrast to the headline. First they used "Angie Kerber hinted the weeding between Anna and Basti" and then they changed it to "...hinted the love affair between both". Which btw, is very, very old news. Typical for the Yellow-Press to make even the slightest hint a big thing and changing topics at will.
Feb 8th, 2016 04:04 PM
Schnffy
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Interesting interview with BUNTE...

http://www.bunte.de/stars/star-news/...rt-242971.html
Quote:
Seit 1999 hat keine deutsche Tennisspielerin mehr bei einem der vier großen Grand-Slam-Turniere gewonnen. Die gebürtige Bremerin Angelique Kerber (28) mit Zweitwohnsitz in Kiel tritt damit in die Fußstapfen ihres „großen Idols“ Steffi Graf (46). Im Interview mit BUNTE spricht sie über ihren Triumph, aber auch über ihr Privatleben.

BUNTE: Was war das für ein Gefühl, als Sie den entscheidenden Matchball verwandelt haben?
Das ist kaum in Worte zu fassen. Ich war übermannt von einem unendlichen Glücksgefühl. Serena hat mir bei der Siegerehrung gesagt, dass ich den Moment wirklich genießen soll – das erste Mal sei immer am schönsten. Und es ist auch wirklich berauschend.

Wer hat schon alles gratuliert?
Alle. Sogar Angela Merkel! So viele Sportler haben sich bei mir gemeldet. Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger haben zum Beispiel ein Foto mit Glückwünschen geschickt. Ana ist eine meiner engsten Freundinnen während der Turniere. Die beiden sind so süß, ich freue mich schon auf ihre Hochzeit.

Hat sich auch Steffi Graf gemeldet?
Mehrmals sogar. Nach dem Halbfinale schrieb sie mir eine Nachricht. Und nach dem Finale: „Gratuliere! Siehst du: Harte Arbeit zahlt sich aus!“ Später rief sie sogar an, gratulierte mir und sagte, ich hätte großartig gespielt und einen guten Job gemacht. Sie alle hätten die Daumen gedrückt. Sie freue sich sehr für mich – sei total stolz auf mich, schreibt sie. Ich solle die nächsten Wochen genießen und so bleiben, wie ich bin. Dann würde auch künftig alles in den richtigen Bahnen verlaufen.

Sie sind als Tennisspielerin nach Melbourne geflogen und als Tenniskönigin zurückgekehrt. Haben Sie Angst vor dem Ruhm?
Nein, ich bin nicht der Typ, dem so was zu Kopf steigt. Tennis, das ist das, was mich interessiert, darauf liegt mein Fokus. Und das wird auch so bleiben. Außerdem ist meine Wahlheimat Posen nicht gerade der Glamour-Hotspot, aber fürs Training ist das genau richtig. Natürlich freue ich mich, wenn ich jetzt zu Veranstaltungen eingeladen werde, bei denen ich noch nie war. Darauf bin ich neugierig. Ich bin jetzt ja wohl das, was man als prominent bezeichnet, oder? Aber ich glaube und hoffe, dass ich daraus auch neues Selbstbewusstsein ziehen kann.

Ja, jetzt sind Sie prominent! Wird der Druck dadurch größer?
Nein. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Ich habe gezeigt, dass ich ganz oben mitspielen kann, ich habe Geschichte geschrieben. Das wirkt eher befreiend.

Was sind Ihre weiteren Ziele?
Ich bin jetzt die Nummer zwei der Welt. Jetzt will ich natürlich auch Nummer eins werden. Das ist einer meiner Kindheitsträume. Ich werde hart daran arbeiten, um mir diesen Wunsch auch noch zu erfüllen.

Apropos: Sie haben 2,2 Mio. Dollar Preisgeld gewonnen. Schon Pläne, was Sie sich davon gönnen?
Ich werde bestimmt etwas kaufen. Schmuck wahrscheinlich. Ich liebe Mode und Schmuck.

Sie trugen während des Turniers immer die gleiche diamantene Blütenkette, Brillantohrringe und einen Diamantring. Sind das Glücksbringer?
Die Kette habe ich mir vor Jahren bei Tiffany gekauft, sie ist eines meiner Lieblingsstücke. Die Ohrringe sind ein Weihnachtsgeschenk meiner Tante. Und den Ring habe ich mir letztes Jahr nach meinem unglaublichen Sieg gegen Wiktoria Asarenka in New York bei Tiffany gegönnt, damit er mich immer daran erinnert, wie gut ich da gespielt habe. Mit solchen Sachen belohne ich mich manchmal selbst.

Man sagt, Sie haben einen für Tennisspieler ungewöhnlich großen Kleiderschrank …
Das kann sein! Ich liebe Shoppen: Schuhe, Handtaschen, schöne Kleider. In Posen habe ich ein gut gefülltes Ankleidezimmer. Aber ansonsten bin ich nicht der Typ, der das Geld mit vollen Händen ausgibt.

Wir werden also nicht in 30 Jahren die Schlagzeilen lesen: „Ex-Tennisstar Angie Kerber – wo sind Ihre Millionen geblieben?“
Bestimmt nicht. Ich lege mein Geld sehr traditionell an. Ich überlege, ob ich mir ein Ferienhaus kaufe. Auf Mallorca vielleicht, ich liebe diese Insel. Das kann ja auch eine gute Wertanlage sein.

Während des Turniers waren nur Ihr Trainer und Ihr Physiotherapeut dabei. Warum kommt Ihre Familie nicht mit?
Wir machen das immer so. Das ist ja auch eine sehr lange Reise. Und man weiß ja nie, wie weit man kommt. In den Vorjahren bin ich ja immer deutlich früher ausgeschieden …

Tennis ist ein sehr einsamer Sport. Fühlen Sie sich manchmal allein?
Das kommt schon vor. Aber das ist der Preis, den man bezahlen muss, wenn man ganz nach oben will. Es gibt da Momente, in denen du nicht gerade glücklich bist – als ich zum Beispiel die Hochzeit meiner Freundin verpasst habe oder den 18. Geburtstag meiner kleinen Schwester nicht mitfeiern konnte. Aber diesen Sieg sehe ich als Entschädigung dafür.

Können Sie gut allein sein?
Ich habe mich daran gewöhnt. Ich kann gut allein in ein Café gehen oder mich auf eine Parkbank setzen und ein Buch lesen. Vor dem Finale hatte ich einen Tag frei und da bin ich rausgegangen, habe mich irgendwo hingesetzt und mein Buch fertiggelesen.

Was lesen Sie gerade?
Einen Krimi, „Die stille Bestie“ von Chris Carter. Das kann man gut weglesen.

Und was ist auf Ihrer Playlist?
Taylor Swift höre ich zurzeit gern. Und Helene Fischer. Ich war sogar auf ihrem Konzert in Berlin. Leider habe ich sie noch nicht persönlich kennengelernt.

Frau Kerber, eines müssen Sie mir noch erklären: Warum ist eine so sympathische, erfolgreiche und gut aussehende Frau wie Sie eigentlich Single?
Oh, danke für das Kompliment! Mein Leben ist einfach sehr schwierig. Ich glaube zwar nicht, dass es für mich unmöglich ist, einen Mann kennenzulernen, aber es ist schon eine Herausforderung: Ich reise von Turnier zu Turnier. Und wenn ich mal jemanden treffe, bin ich daher schnell wieder weg. Zeit, um sich richtig kennenzulernen, bleibt da einfach nicht. Das macht nicht jeder mit. Irgendwann werde ich aber bestimmt den Richtigen finden! Dass das möglich ist, beweisen ja Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger. Momentan lebe ich meinen Traum – und ich habe gesehen, dass Träume wahr werden können. Auch deshalb bin ich mir sicher: Das andere kommt auch irgendwann!
Feb 3rd, 2016 06:44 PM
Jogi
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

good analysis on the final, you really feel how Kerber won them over in the last week, especially with the way she played in the final. and I'm sure that's how a lot of people feel
Feb 3rd, 2016 04:39 PM
Tecumseh
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

An interesting podcast with Courtney Nguyen and Reem Abuleil about Angie's win at the AO. It also contains an interview with Angie at the end.

https://soundcloud.com/wta-insider/e...ustralian-open
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