TennisForum.com - Reply to Topic
Thread: Petko Articles & Interviews Reply to Thread
Title:
Message:
Trackback:
Send Trackbacks to (Separate multiple URLs with spaces) :
Post Icons
You may choose an icon for your message from the following list:
 

Register Now



In order to be able to post messages on the TennisForum.com forums, you must first register.
Please enter your desired user name, your email address and other required details in the form below.

User Name:
Password
Please enter a password for your user account. Note that passwords are case-sensitive.

Password:


Confirm Password:
Email Address
Please enter a valid email address for yourself.

Email Address:
OR

Log-in









Human Verification

In order to verify that you are a human and not a spam bot, please enter the answer into the following box below based on the instructions contained in the graphic.



  Additional Options
Miscellaneous Options

  Topic Review (Newest First)
Today 06:38 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Von Henrike Maas
Die Saison von Andrea Petkovic ist bisher eher eine zum Vergessen. Es läuft einfach nicht rund bei der Darmstädterin. Von zwanzig gespielten Turnieren war bei elf in der ersten Runde Schluss. So auch in Seoul. Dort verlor die 30-Jährige gegen Denisa Allertova mit 2:6 7:5.
Andrea Petkovic ist nach wie vor bei ihrem eigenen Aufschlag massiv angreifbar. Das zerstört ihr auch die Momente, wo sie sich kassierte Breaks wieder zurückholt. Am Trainingsaufwand kann es kaum liegen. Die 30-Jährige, immer schon sehr fit unterwegs, wirkt austrainiert und laufstark. Nur an der Umsetzung hapert es gewaltig. Wann es da klick macht, ist nicht zu erkennen.
WTA Seoul: Erneut frühes Aus für Petkovic
Aug 28th, 2017 05:48 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Tennis-Profi Petkovic vor den US Open im Interview
"Ich weiß nicht, ob ich schon bereit bin"


Bei den US Open für eine Überraschung sorgen? Im Interview gibt sich Tennis-Profi Andrea Petkovic aus Darmstadt eher zurückhaltend – und spricht über ihre Pläne für die Zeit nach der Karriere.

Am Dienstag (17 Uhr MESZ) startet Tennis-Profi Andrea Petkovic in die US Open. In ihrem Erstrunden-Match trifft die Darmstädterin auf die US-Amerikanerin Jennifer Brady. Im Vorfeld nahm sich die 29-Jährige Zeit für ein Gespräch mit unserem Reporter.

hessenschau.de: Frau Petkovic, wie kommen Sie mit der in New York üblichen Hektik zurecht?
Andrea Petkovic: Ich bin jetzt schon seit einer Woche hier. Entweder bin ich durchgedreht, oder ich habe mich daran gewöhnt (grinst). Außerdem will ich ja nach meiner Karriere hierher ziehen. Deswegen darf ich mich nicht beschweren. Irgendwann werde ich hier leben.

hessenschau.de: Haben Sie sich schon ein Viertel ausgesucht?

Petkovic: Auf jeden Fall Manhattan und dort das East Village. Dort leben viele junge Leute, es ist entspannter, sehr europäisch – deswegen mag ich es.

hessenschau.de: Jetzt stehen aber erst einmal die US Open auf dem Programm. Wie gehen Sie in das Turnier rein, wie fühlen Sie sich?

Petkovic: Ich habe echt super trainiert, in Washington endlich mal wieder ein Halbfinale gespielt und einen Schritt nach vorne gemacht. In Cincinnati bin ich an meinen eigenen Erwartungen gescheitert – und an einer schwierigen Gegnerin (Magdalena Rybarikova; d. Red.). Meiner Angstgegnerin, gegen die ich noch nie gewonnen habe.

hessenschau.de: Haben Sie einen Anspruch an Sie selbst, was die US Open angeht?

Petkovic: Nicht wirklich. Ich glaube, dass ich viel in mir habe. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt schon bereit bin. Um bei einem Grand Slam was reißen zu können, muss man vorher ein paar gute Turniere gespielt haben. Deswegen mache ich mir keinen Druck. Ich weiß, dass ich seit einigen Monaten wieder richtig gut spiele. Rainer Schüttler (Ex-Profi aus Nordhessen; d. Red.) hat mir neulich erzählt: Immer dann, wenn er drei Monate gut gespielt hat, kam ein großes Ergebnis. Bei mir waren es zweieinhalb, drei Monate – ich bin also genau an der Kante und warte jetzt auf Rainer Schüttlers großes Ergebnis (lacht).

hessenschau.de: Die Weltranglisten-Sechste Angelique Kerber sagt über sich selbst, sie sei so befreit wie lange nicht mehr. Wie schätzen Sie sie ein?

Petkovic: Sie macht auf jeden Fall einen besseren Eindruck als am Anfang des Jahres. Damals habe ich eine große Anspannung in ihr bemerkt. Jetzt scheint sie echt entspannt. Sie ist nicht mehr die Nummer 1, muss nicht mehr jedes Match klar gewinnen, ohne dass alle schreiben: "Angelique Kerber versagt".

hessenschau.de: Für jemanden, der noch nie hier war: Wie würden Sie die US Open beschreiben?

Petkovic: US Open ist Chaos, US Open ist laut und hektisch. Es passieren 37 Sachen gleichzeitig und man möchte sich am liebsten dreiteilen, um überall anwesend sein zu können. Der Verkehr ist verrückt, es ist anstrengend. Aber ich bin ein großer Fan und finde es sehr inspirierend.

Das Gespräch führte Tim Brockmeier (hr-sport).
Quelle: hessenschau.de
Tennis-Profi Petkovic vor den US Open im Interview | hessenschau.de | Mehr Sport
Aug 28th, 2017 05:47 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Bei den US Open für eine Überraschung sorgen? Im Interview gibt sich Tennis-Profi Andrea Petkovic aus Darmstadt eher zurückhaltend ? und spricht über ihre Pläne für die Zeit nach der Karriere.

Am Dienstag (17 Uhr MESZ) startet Tennis-Profi Andrea Petkovic in die US Open. In ihrem Erstrunden-Match trifft die Darmstädterin auf die US-Amerikanerin Jennifer Brady. Im Vorfeld nahm sich die 29-Jährige Zeit für ein Gespräch mit unserem Reporter.

hessenschau.de: Frau Petkovic, wie kommen Sie mit der in New York üblichen Hektik zurecht?
Andrea Petkovic: Ich bin jetzt schon seit einer Woche hier. Entweder bin ich durchgedreht, oder ich habe mich daran gewöhnt (grinst). Außerdem will ich ja nach meiner Karriere hierher ziehen. Deswegen darf ich mich nicht beschweren. Irgendwann werde ich hier leben.

hessenschau.de: Haben Sie sich schon ein Viertel ausgesucht?

Petkovic: Auf jeden Fall Manhattan und dort das East Village. Dort leben viele junge Leute, es ist entspannter, sehr europäisch ? deswegen mag ich es.

hessenschau.de: Jetzt stehen aber erst einmal die US Open auf dem Programm. Wie gehen Sie in das Turnier rein, wie fühlen Sie sich?

Petkovic: Ich habe echt super trainiert, in Washington endlich mal wieder ein Halbfinale gespielt und einen Schritt nach vorne gemacht. In Cincinnati bin ich an meinen eigenen Erwartungen gescheitert ? und an einer schwierigen Gegnerin (Magdalena Rybarikova; d. Red.). Meiner Angstgegnerin, gegen die ich noch nie gewonnen habe.
hessenschau.de: Haben Sie einen Anspruch an Sie selbst, was die US Open angeht?


Petkovic: Nicht wirklich. Ich glaube, dass ich viel in mir habe. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt schon bereit bin. Um bei einem Grand Slam was reißen zu können, muss man vorher ein paar gute Turniere gespielt haben. Deswegen mache ich mir keinen Druck. Ich weiß, dass ich seit einigen Monaten wieder richtig gut spiele. Rainer Schüttler (Ex-Profi aus Nordhessen; d. Red.) hat mir neulich erzählt: Immer dann, wenn er drei Monate gut gespielt hat, kam ein großes Ergebnis. Bei mir waren es zweieinhalb, drei Monate ? ich bin also genau an der Kante und warte jetzt auf Rainer Schüttlers großes Ergebnis (lacht).
hessenschau.de: Die Weltranglisten-Sechste Angelique Kerber sagt über sich selbst, sie sei so befreit wie lange nicht mehr. Wie schätzen Sie sie ein?
Petkovic: Sie macht auf jeden Fall einen besseren Eindruck als am Anfang des Jahres. Damals habe ich eine große Anspannung in ihr bemerkt. Jetzt scheint sie echt entspannt. Sie ist nicht mehr die Nummer 1, muss nicht mehr jedes Match klar gewinnen, ohne dass alle schreiben: "Angelique Kerber versagt".
hessenschau.de: Für jemanden, der noch nie hier war: Wie würden Sie die US Open beschreiben?
Petkovic: US Open ist Chaos, US Open ist laut und hektisch. Es passieren 37 Sachen gleichzeitig und man möchte sich am liebsten dreiteilen, um überall anwesend sein zu können. Der Verkehr ist verrückt, es ist anstrengend. Aber ich bin ein großer Fan und finde es sehr inspirierend.
Das Gespräch führte Tim Brockmeier (hr-sport).
Quelle: hessenschau.de
Tennis-Profi Petkovic vor den US Open im Interview | hessenschau.de | Mehr Sport
Aug 6th, 2017 07:20 PM
rucolo
Re: Petko Articles & Interviews

http://www.citiopentennis.com/en/new...04/petko-power

Quote:
Petko Power: Andrea Petkovic More Determined Than Ever

If you have ever watched Andrea Petkovic play tennis, you’ve probably been a fan ever since. If you’ve ever seen one of her interviews or, better yet, met her in person, you might just want to be her best friend.

The 29-year-old German has long been a fan favorite, thanks in part to her talent and athleticism, but she has always been an open book with the media as well – a rarity in professional sports. She can just as easily talk about Dostoyevsky as she can a drop shot. She has cried in the interview room after tough losses and laughed with journalists after big wins. She has become known for her post-match victory jig fans affectionately call the “Petko Dance.”

On Thursday, after she defeated Eugenie Bouchard to reach her first quarterfinal of 2017, she started her press conference by addressing the media: “I brushed my teeth for you guys!”

There was a period of time where very few of Petkovic’s press conferences began so cheerily. She had the best year of her career in 2011, when she reached two Grand Slam quarterfinals and broke into the top 10, but a string of injuries in 2012 sidelined her for nearly a year. She briefly reentered the top 10 in 2015, but has been unable to find a consistent rhythm since.

“I was struggling both mentally and emotionally a few years back and last year was the hangover,” she said. “But now I feel like I am on the other side, and I’m very blessed.”

Her hard work and humor have created loyal fans, even as her ranking dropped out of the top 100, but Petkovic isn’t in this to win a popularity contest. She’s more determined than ever to play her best tennis. In addition to employing a mental coach, she now has an agent handling her contracts and endorsements for the first time in her career.

“I feel as if the puzzle is falling into place this year, especially with my team,” she said. “I have a great team, a fitness coach, a trainer. It’s like the band who has an album that you don’t really get, but they need do it to get to the next step. That’s how this year feels to me.”

Petkovic, a 2013 finalist in Washington, D.C., will have an opportunity to move one step closer to a repeat performance on Friday when she faces 17-year-old Bianca Andreescu in the quarterfinals.
Aug 6th, 2017 07:19 PM
rucolo
Re: Petko Articles & Interviews

Aug 2nd, 2017 08:44 PM
rucolo
Re: Petko Articles & Interviews

Jul 4th, 2017 08:05 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews



Quote:
Andrea Petkovic scheitert nach irrem Rasen-Thriller an Dominika Cibulkova

Andrea Petkovic ist in der 1. Runde von Wimbledon nach einem wahnsinnig intensiven Match gescheitert. Die Darmstädterin musste sich nach 2:43 Stunden der an Position acht gesetzten Dominika Cibulkova mit 3:6, 6:3 und 7:9 geschlagen geben. Fünf Matchbälle hatte Petkovic abgewehrt, ehe sie die Partie schließlich verloren geben musste.


Petkovic war nach dem dramatischen Match den Tränen nahe. "Ich habe schon lange keine Top-10-Spielerin mehr an den Rand einer Niederlage gebracht. Das ist ein Fortschritt, aber das bringt mir jetzt auch nichts", sagte die frühere Weltranglisten-Neunte tief enttäuscht. Im Ranking wird sie weiter abstürzen, derzeit liegt sie auf Platz 90.

Sage und schreibe 83 Minuten lang dauerte der entscheidende Satz zwischen Petkovic und Cibulkova. Die Fans auf Court 12 bekamen einen Nerven-Krimi zu sehen, der von klasse Winnern und großen Problemen beim Aufschlag geprägt war. Keine der beiden Spielerinnen konnte ab dem Stand von 4:4 ihr Service mehr halten. Als es Cibulkova im 16. Spiel dann doch gelang, war das Match entschieden.
Wimbledon 2017 - Andrea Petkovic scheitert nach irrem Rasen-Thriller an Dominika Cibulkova - Wimbledon 2017 - Tennis - Eurosport Deutschland
Jun 14th, 2017 05:32 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Ausgerechnet, will man sagen. Auf dem eher ungeliebten Rasen findet Andrea Petkovic überraschend wieder zurück in die Siegspur.

Gegen Kiki Bertens gelang ihr in 2:29 Stunden ein 7:6 (8:6), 2:6, 6:2-Erfolg.

Die ehemalige Weltranglistenneunte (aktuell WTA 84) aus Darmstadt gewann nach sechs Erstrundenniederlagen in Folge ihr Auftaktmatch im niederländischen ’s-Hertogenbosch gegen die an Position drei gesetzte Lokalmatadorin Kiki Bertens.

Den Auftakt in die Begegnung verschlief „Petko“ völlig. Ehe sie sich versah, stand es bereits 4:0 für Bertens. Doch irgendwie war Andrea Petkovic an diesem Tag – endlich mal wieder – zu etwas Höherem berufen. Nur wenig später stand es nämlich 5:4 für die Deutsche, sie hatte den Spieß umgedreht. Und behielt im Tie-Break die Nerven, entschied diesen mit dem vierten Satzball für sich.

Der zweite Durchgang wurde dann zu einer klaren Angelegenheit. Bertens nahm nun das Heft in die Hand, diktierte das Geschehen. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit war das 6:2 perfekt, der dritte Durchgang musste her.

Wer nun allerdings damit rechnete, dass Petkovic zu zittern anfangen würde, sah sich deutlich getäuscht. Die Außenseiterin zog ihr Spiel konsequent durch, verlor nur einmal ihren Service. Schaffte aber im Umkehrschluss gleich drei eigene Breaks, sodass der dritte Satz eine deutliche Sache war.
´s-Hertogenbosch: Andrea Petkovic gewinnt überraschend gegen Bertens
Jun 1st, 2017 06:38 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Optimismus trotz Erstrunden-Aus
Petkovic kämpft und verliert


Trotz ihres Ausscheidens in Runde eins der French Open gibt sich Tennisspielerin Andrea Petkovic gelassen. Ihr "Kampfgeist" sei wieder da, sagt sie, ihren Glauben an sich selbst hat sie wiederentdeckt. Ob das an ihrem neuen Sport-Psychologen liegt?

Selbst die ungeplante Wartezeit in den stickigen Katakomben im Stade Roland Garros nahm Andrea Petkovic komplett gelassen hin. Nach ihrem Erstrunden-Aus bei den French Open flirtete die Darmstädterin im Vorbeigehen noch schnell mit ihrem spanischen Lieblings-Kollegen Feliciano Lopez - dann endlich war auch der vorgesehene Interviewraum 2 frei. Und Petkovic machte in den darauf folgenden Minuten deutlich, dass das Feuer in ihr wieder brennt, trotz der Pleitenserie.

"Ich habe Spaß an den schwierigen Situationen im Match und bin geduldig mit mir. Ich bin zufrieden mit meinem Prozess in diesem Jahr", sagte die 29-Jährige nach dem 4:6, 6:3, 3:6 gegen die höher eingestufte Varvara Lepchenko aus den USA. Der Kampfgeist, die Einstellung, die Aggressivität, das ganze Auftreten - "das war wieder die alte Petko", meinte sie. Es klang authentisch. Und mit ihrer subjektiven Wahrnehmung lag die Hessin nicht daneben. Die Leistung von Paris war wieder ein klitzekleiner Schritt in die richtige Richtung. Ihre Emotionen wirken derzeit bestens kanalisiert.

Petkovic hat inzwischen akzeptiert, dass der Weg zurück in die Top 30 irgendwie einer Serpentinenstraße in den Alpen gleicht. Geduld ist gefragt, aber momentan scheint die sprunghafte Weltranglisten-79. mit sich im Reinen. Doch Petkovic weiß nur zu gut, dass bald auch Siege folgen müssen, um ihren aktuellen Wohlfühlfaktor nicht zu gefährden. Seit drei Wochen arbeitet die Fed-Cup-Spielerin erstmals mit einem reinen Sport-Psychologen aus Darmstadt zusammen.

Herz eines Teenies, Verstand eines Routiniers

Und die frühere Nummer neun der Welt spielte gut bei ihrem Lieblingsturnier - kassierte rein faktisch allerdings auch die sechste Erstrunden-Niederlage in Folge. An jenem Ort, an dem sie im Juni 2014 noch im Halbfinale stand. Seitdem ist die auch immer wieder vom Verletzungspech geplagte Petkovic bei einem Grand-Slam-Turnier nicht mehr über die dritte Runde hinausgekommen. Nicht zuletzt sie selbst, die 2011 in drei von vier Major-Viertelfinals stand, hat da ganz andere Ansprüche.

Am Ende des vergangenen Jahres wechselte die sechsmalige WTA-Turniersiegerin den Coach. Für Simon Goffin kam Sascha Nensel. In langen Gesprächen mit dem Trainerfuchs arbeitete Petkovic eine Strategie aus, deren Motto lautet: Mit dem Herzen eines Teenies und dem Verstand eines Routiniers zurück zum Erfolg. "Ich sehe mich als 19-Jährige. Als junge Spielerin, die sich alles erkämpfen muss", erklärte sie: "Gleichzeitig bin ich erfahren und weiß, was ich kann." In ihr Team hat sich die in Bosnien geborene Petkovic einen serbischen Physio geholt: "Das tut mir gut." Wegen des Feuers sozusagen.

Jüngst hat sie für das "Raquet Magazine" einen Artikel verfasst, in dem sie die Rivalität der beiden amerikanischen Expressionisten Willem de Kooning und Jackson Pollock mit der der Tennis-Superstars Roger Federer und Rafael Nadal vergleicht. "Ich habe die Schreiberei geliebt - und gleichzeitig gehasst", meinte sie über das schriftstellerische Abenteuer. Auf dem Court und außerhalb erlebt man derzeit die besonnene "Petko" - daran änderte auch das frühe Aus von Paris nichts. Richtig wütend wird die Hessin momentan nur, wenn sie die Kommentare über die Formkrise ihrer Freundin Angelique Kerber liest: "Das ist unmöglich, was da teilweise geschrieben wird."

Quelle: n-tv.de , Ulrike Weinreich, sid
Optimismus trotz Erstrunden-Aus: Petkovic kämpft und verliert - n-tv.de
May 24th, 2017 03:39 PM
selesia
Re: Petko Articles & Interviews

Insider Podcast: Petkovic, published author


May 17, 2017

Andrea Petkovic enjoyed a different type of victory this spring as she traded sword for pen - or in this case, sword for touch screen - to publish her first column with Racquet Magazine; the German chats with WTA Insider about its thesis: the art of the rivalry

Andrea Petkovic has long been known for her deep insight on a wide range of topics.

This year, the German veteran put some of those thoughts to paper as she makes her editorial debut in the third edition of Racquet Magazine, which just hit news stands in May.

"It was horrible. It was great. It was challenging. I loved it and hated it all at the same time!" Petkovic said of the experience writing "A Beautiful Struggle."

The article compares the artistic rivalry between Willem de Kooning and Jackson Pollock, threads it through a tennis lens as it analyzes Roger Federer and Rafael Nadal, only to settle close to home as Petkovic looks at her own rivalry with World No.1 Angelique Kerber, how all have evolved over the passage of time.

Without a laptop, the former French Open semifinalist wrote out the essay on a touch screen, and brought her signature candor to a lively discussion with WTA Insider on how she combined two of her greatest passions.

"I talk a lot, so I can get my point across, but not always in a succinct way. Writing forced me to be succinct, be on point, and go deep at the same time.

"I was in utter desperation most of the time, but it's so different from a victory in tennis. Those are more emotional but they go away quicker because you have to focus on the next match. Here, I was just so satisfied with myself, but I did learn never to reread what you wrote. By the end, you just want to delete everything and start over!"

Hear more from Petkovic in the latest episode of the WTA Insider Podcast: https://soundcloud.com/wta-insider/a...blished-author


Insider Podcast: Petkovic, published author | WTA Tennis
May 18th, 2017 12:15 AM
Shifty-Eyed Dog
Re: Petko Articles & Interviews

Apr 24th, 2017 01:40 PM
selesia
Re: Petko Articles & Interviews

Well, Rittner Always did it - defeat was never her fault, it was many times Lisicki's fault, one time Görges' fault etc. Petko always defended Rittner bc she is her friend. Now when it finally hit her in her own face maybe she can understand something, but I don't have much compassion for her.
Apr 24th, 2017 01:14 PM
RickZ
Re: Petko Articles & Interviews

Petko has every reason to defend herself, why not? I don't think Petko would be mad to hear critic like "she's not in good form" or "she's currently not the right one for Fed cup" cause it's a fact that everyone including Petko herself acknowledges. Ritter went too far away with this topic, speaking and acting like she's innocent captain whose success was totally ruined by an annoying and unforgivable player. She needs to diss this player in public again and again to make herself feel better.
Apr 24th, 2017 12:47 PM
selesia
Re: Petko Articles & Interviews

^^Petko doesn't like it too.

Andrea Petkovic "Wut ist wichtig"

Sie war Deutschlands beste Tennisspielerin, doch derzeit steckt Andrea Petkovic in der Krise. Im Interview erzählt die 29-Jährige, wie sie wieder nach oben kommen will - und warum sie sich über Barbara Rittner ärgert.


SPIEGEL ONLINE: Die besten deutschen Tennisspielerinnen sind in diesen Tagen in Stuttgart - am Wochenende gewann das deutsche Fed-Cup-Team in der Relegation gegen die Ukraine, nun beginnt mit dem Porsche Grand Prix das größte Damen-Turnier des Landes. Aber Sie sind in der Türkei, warum?

Petkovic: Ich habe relativ früh das Signal erhalten, dass ich keine Wildcard für das Turnier bekomme. Deshalb habe ich mich für den Start in Istanbul entschieden. Und um im Fed Cup zu spielen, sind meine Leistungen derzeit nicht gut genug.

SPIEGEL ONLINE: Sie stehen in der Weltrangliste aktuell auf Platz 78, Barbara Rittner hat in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt, Sie könnten "Ihrer Rolle als Sprecherin des Teams und Einzelspielerin, die einen Punkt holen will, nicht gerecht werden. Sie verzweifelt gerade an sich selbst, aber alle, die ihr helfen wollen, verzweifeln auch an der Situation. Ich bin da mit meinem Latein im Moment am Ende."

Petkovic: Ich war überrascht, als ich das gelesen habe. In vielen Dingen hat sie ja recht. Ich bin aktuell einfach nicht bereit für den Fed Cup. Aber ich hätte mir gewünscht, sie hätte mir das direkt gesagt.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie ihr das gesagt?

Petkovic: Nein, wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie sauer?

Petkovic: Ich bin da nicht so empfindlich, Kritik kann ich ganz gut aushalten. Aber die Art und Weise fand ich unangebracht, zumal ich so lange eine wichtige Stütze im Team war.

SPIEGEL ONLINE: Beim Duell mit den USA auf Hawaii haben Sie beide Matches verloren, Rittner sagte dazu: "Im Match verkrampft sie völlig, das habe ich hautnah in Hawaii erlebt. Das war schlimm, für mich und für sie."

Petkovic: Ich hatte um die Freistellung gebeten, aber Barbara wollte gerne, dass ich mitspiele. Also bin ich hingeflogen und habe auf die Verteidigung meiner Weltranglistenpunkte in Doha und Dubai aus dem Vorjahr verzichtet. Das entschuldigt die Niederlagen nicht, ich will nur verdeutlichen, dass ich immer alles für den Fed Cup gegeben habe. Außerdem hat Barbara mit ihren Aussagen für eine Aufmerksamkeit gesorgt, die ich gerade gar nicht so gut gebrauchen kann.

SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie?

Petkovic: Ich bin bei einem Neuanfang, da ist es normal, dass noch nicht alles ganz rund läuft. Durch dieses Interview wurde ein zusätzlicher Schauplatz aufgemacht, der Energie kostet und ablenkt. Ich wollte kleinere Turniere spielen wie jetzt in Istanbul, mir langsam wieder Selbstvertrauen und Routine holen, ohne dass es bei jeder Niederlage heißt: "Oh, die Petkovic spielt ja tatsächlich scheiße."

SPIEGEL ONLINE: Sie sind in den sozialen Netzwerken sehr aktiv, posten viel bei Twitter und Instagram. Man hat nicht den Eindruck, dass Sie die Öffentlichkeit meiden.

Petkovic: Das macht mir großen Spaß, dort geht es aber auch eher um die Person hinter der Tennisspielerin. Was mein Spiel angeht, wäre es mir lieber, wenn es jetzt, wo die Resultate noch nicht so stimmen, etwas ruhiger um mich ist.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben seit Ende vergangenen Jahres einen neuen Trainer, Sascha Nensel. Kann er Ihnen helfen, nicht mehr so zu verkrampfen, wie Barbara Rittner es genannt hat?

Petkovic: Ich glaube schon. Ich bin wirklich hoffnungsvoll, dass es wieder bergauf geht. Ich habe vorher mit Jan De Witt gearbeitet, der ein super Trainer ist. Aber er war einfach nicht der Richtige für mich. Seine Methode ist sehr verkopft, es geht viel um Statistiken und Videoanalysen. Das hat mir im Training sehr geholfen, aber wenn ich auf dem Platz stand, hatte ich diese ganzen Zahlen im Kopf: Okay, bei diesem Spielstand schlägt sie zu 53 Prozent nach außen auf. Ich habe im Match an tausend Sachen gleichzeitig gedacht.

SPIEGEL ONLINE: Beim neuen Trainer geht es einfacher zu?

Petkovic: Saschas Training gleicht der spanischen Schule: Ich mache Übungen mit einfachen Vorgaben und endlosen Wiederholungen. Das klingt langweilig, und das ist es auch - zum Glück. Für mich ist das die größte Herausforderung, weil ich eigentlich ganz anders bin. Ich brauche dauernde Abwechslung. Diese Wiederholungen sacken ins Unterbewusstsein und helfen mir, mich im Match an kleine Muster zu halten, auch wenn ich wieder an zig Dinge gleichzeitig denke. Sascha hilft mir, meinen Kopf auszuschalten.

SPIEGEL ONLINE: Ist der Kopf bei Ihnen das größere Problem als der Körper?

Petkovic: Ich war auch schon oft verletzt, vor ein paar Jahren hatte ich drei schwere Verletzungen direkt nacheinander, mein ganzer Körper ist aus der Balance geraten. Ich mache viele Kräftigungsübungen und Präventivarbeit, damit mein Körper wieder ins Gleichgewicht kommt. Aber eigentlich war meine Fitness immer meine große Stärke, das ist auch immer noch so: Wenn ich merke, dass ich zu viel nachdenke auf dem Platz, versuche ich einfach, alles zu vergessen, den Ball irgendwie reinzuspielen und die Punkte übers Rennen zu gewinnen.

SPIEGEL ONLINE: Also doch der Kopf?

Petkovic: Ich hatte in meinen Spielen oft Probleme mit Stress und Nervosität. Inzwischen arbeite ich mit verschiedenen Mentaltrainern und meditiere. Das hilft mir, und ich glaube, ich bin auf einem sehr guten Weg. Außerdem habe ich Vlade Kaplarevic als Fitnesstrainer und Physiotherapeuten ins Team geholt. Der ist Serbe. Ich glaube, ich habe meine serbische Seite in den vergangenen Jahren vernachlässigt.

SPIEGEL ONLINE: Was ist Ihre serbische Seite?

Petkovic: Das ist dieses Feuer. Es ist noch in mir, aber ich glaube, ich habe es etwas vernachlässigt.

SPIEGEL ONLINE: Das müssen Sie genauer erklären.

Petkovic: Ich bin in Deutschland, aber mit serbischen Eltern aufgewachsen, ich habe beides in mir. Am Anfang meiner Tenniskarriere habe ich mich unmöglich benommen, habe Wutanfälle bekommen und ständig Verwarnungen vom Schiedsrichter kassiert. Das hat mich ein Heidengeld gekostet. Ich wollte das ändern, weil ich die besten Spieler und Spielerinnen der Welt beobachtet habe und die immer so ruhig waren. Ich habe den Fehler gemacht, nicht auf meine Eigenheiten zu schauen, sondern so werden zu wollen wie andere und bloß keine Regungen zu zeigen.

SPIEGEL ONLINE: Die deutsche Seite?

Petkovic: Genau. Dieses Deutsche, Geordnete, Disziplinierte, finde ich toll. Es hilft mir sehr in meinem Leben, macht die Dinge einfacher. Ich brauche Regeln und Struktur, die mich in meinem Wahnsinn ein bisschen bremsen. Aber auf dem Tennisplatz ist ein bisschen Wut, ein bisschen mehr Feuer wichtig, um Matches noch zu drehen. Das haben viele Serben in sich, zum Beispiel Novak Djokovic oder früher Ana Ivanovic. Bei beiden konnte ich in engen Spielen in ihren Augen den Moment erkennen, wenn sie sich dachten: "Ich bin hier, und ich mach dich fertig." Das will ich auch wieder haben, und ich bin hoffnungsvoll, dass das auch klappt. Denn ich glaube weiterhin an mich.

Von Lukas Rilke

Andrea Petkovic im Interview: "Wut ist wichtig" - SPIEGEL ONLINE
Mar 28th, 2017 02:49 PM
RickZ
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Andrea Petkovic blickt auf eine lange Profi-Karriere und große Erfolge wie den Einzug ins French-Open-Halbfinale 2014 zurück. Sie arbeitet seit Jahren mit Mentaltrainern zusammen. Sie meditiert täglich. Die ehemalige Weltranglisten-Neunte lässt also nichts unversucht, um ihre Kopfblockade zu lösen. Doch es will nicht gelingen. Nun droht ihr die Verbannung aus dem Fed-Cup-Kader für die Partie im April gegen die Ukraine. Das dürfte ihre Situation noch verschlimmern. Denn das Fed-Cup-Team war in den vergangenen Jahren ihr großer Halt.

Es wäre unseriös, Andrea Petkovic von der Ferne aus Ratschläge zu erteilen. So oder so kann sie schon jetzt auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Sie hat in elf Profi-Jahren mehr als sechs Millionen Dollar Preisgeld eingespielt und immerhin sechs WTA-Turniere gewonnen. Darauf kann sie mit Stolz zurückschauen. Egal, was noch kommen mag.
I feel ashamed for Rittner to publicly bash Petko again and again. This is a relatively much more rational and decent article.
Andrea Petkovic: Kommentar: Wenn der Kopf blockiert | Frankfurter Neue Presse Mobil
This thread has more than 15 replies. Click here to review the whole thread.

Posting Rules  
You may not post new threads
You may post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off

 
For the best viewing experience please update your browser to Google Chrome