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Thread: Anna Zaja Reply to Thread
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Yesterday 04:23 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

25k Joue-Les-Tours

1. Runde: [3] Zaja def. Barritza 64 36 76(4)

Knapp 3 Stunden für den Sieg heute, das sollte gegen Gegnerinnen wie Barritza auf ihrem besten Belag eigentlich einfacher gehen, aber immerhin gewonnen und dabei 17 Asse geschlagen!

Amanmuradova wartet in Runde 2 , könnte wieder ein enges Aufschlagduell werden, das Match im Februar gewann Zaja 64 67 76....
Oct 8th, 2017 08:18 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

57 67 verloren, Chancen waren da, paar Spiele habe ich auch verfolgt, aber hat am Ende eben mal wieder nicht gereicht!
Satz 1 gute Chancen gehabt für eine schnelle 30* Führung, in Satz 2 ebenso mit einigen Breakbällen, aber hat die wichtigen Punkte nicht gemacht, ist und bleibt leider ihr Hauptroblem...
Oct 7th, 2017 09:47 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

Ersten Satz hab ich verfolgt, da hatte sie relativ wenig Konstanz im Spiel aber Pfennig war heute wirklich kein Prüfstein, da kam nicht viel und bei Anna waren doch einige wilde Fehler dabei, aber wenn sie dann mal ne gute Phase hatte, war sie natürlich gleich deutlich überlegen.

Kerkhove wartet jetzt in Q2, die hatte zuletzt recht gute Resultate, aber natürlich trotzdem kein schlechtes Draw, etwas mehr Konstanz muss sie aber auf jeden Fall zeigen, denk aber auch, dass sie heute gegen Pfennig auch nicht voll konzentriert war.
Oct 7th, 2017 08:40 PM
Qalahari
Re: Anna Zaja

Solide wie zu erwarten.
Oct 7th, 2017 03:27 PM
Halepeño
Re: Anna Zaja

WTA Linz QR1

Anna Zaja (GER) def. [WC] Isabella Pfennig (GER) 6:1 6:1
Sep 18th, 2017 01:14 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

yup, sehe ich ähnlich, sicherlich kein Losglück, aber bei 100K Turnieren wird es generell schwer für Anna!
1.Aufschlag war ok, aber wenn sie über den 2. Aufschlag gehen muss, dann wird es eben auf dem Niveau oft schwer, zudem war sie heute beim Return nicht wirklich stark, reicht dann eben nicht, hoffe auch auf ein gutes Draw in Tashkent.
Sep 18th, 2017 11:20 AM
Poldo
Re: Anna Zaja

$100.000 St. Petersburg R1

Dayana Yastremska (UKR) d. Anna Zaja (GER) 63 64

Yastremska hatte zuletzt ein 60k in Ungarn gewonnen, war also sicherlich keine einfache Gegnerin und ist auch mit Sicherheit sehr talentiert. Aber das sind halt so typische Gegnerinnen bei diesen größeren Turnieren, da ist es nicht so leicht für Anna ein paar Siege zu holen.

Mal sehen, was sie in Taschkent für ein Draw bekommt.
Sep 13th, 2017 01:23 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

Biarritz 80k

Seguel def. Zaja 63 64

Leider ziemlich schwacher Auftritt in Frankreich, da lief wohl nicht viel zusammen, die nächsten Auftritte (St.Petersburg, Tashkent) sind auf Hartplatz, da sollte sie auch wieder etwas bessere Chancen haben, wobei es generell natürlich jetzt bei den größeren Turnieren nicht einfach sein wird.
Sep 7th, 2017 03:53 PM
Saraya!
Re: Anna Zaja

Anna Zaja: „Auch später Erfolg ist möglich“

VON DEUTSCHER TENNIS BUND

Bei den US Open in New York bestritt Anna Zaja zum ersten Mal ein Grand Slam-Turnier, qualifizierte sich überraschend für das Hauptfeld. Am vergangenen Wochenende belegte die 26-Jährige bei den Großen Meden- und Poensgen-Spielen mit ihrem Landesverband Württemberg den zweiten Platz. Im Interview spricht sie über Erlebnisse in New York, Spiele in der Mannschaft und die späte Karriere.



Anna, Sie sind seit einigen Tagen aus New York zurück, wo Sie nach erfolgreicher Qualifikation das Hauptfeld erreichten. Was hat Sie bei Ihrer ersten Grand Slam-Teilnahme besonders beeindruckt?

Es war ein ganz spezielles Erlebnis! Ich hatte vorher schon viel über die Anlage in New York gehört, aber die enorme Größe hat mich dann doch noch einmal sehr beeindruckt. Beim ersten Match war ich noch ziemlich aufgeregt, schließlich war es mein erster Auftritt überhaupt bei einem Grand Slam-Turnier. Aufgrund des hohen Lärmpegels muss man sich bei den US Open noch mehr fokussieren als bei anderen Turnieren. Die Zuschauer unterhalten sich in normaler Lautstärke am Platzrand und essen Popcorn, während im Minutentakt Flugzeuge ziemlich tief über die Courts donnern. Das war für mich ungewohnt. Trotz dieses Trubels hat es mir unglaublichen Spaß gemacht, in Flushing Meadows zu spielen.

Wie haben Sie die große Kulisse empfunden?

Das ist für mich alles andere als alltäglich. Ich fand es überraschend, wie viele Zuschauer schon bei der Qualifikation dabei waren und es wurden von Tag zu Tag immer mehr. Das hat mich ungemein angespornt. Mir macht es definitiv mehr Spaß, auf dem Platz zu stehen, wenn mich viele Fans anfeuern.

Gab es abseits des Platzes ein besonderes Erlebnis?

Ich bin im Vorfeld eigentlich davon ausgegangen, dass die Topspielerinnen eine separate Umkleide haben würden, wie es zum Beispiel in Wimbledon der Fall ist. In New York waren aber alle in der gleichen Umkleide und stand ich auf einmal neben Maria Sharapova, Simona Halep und Angelique Kerber. Da war ich erst einmal überrascht, das war etwas surreal. Aber man gewöhnt sich recht schnell daran und es wird zur Normalität.

Von New York aus ging es für Sie direkt zu den Großen Meden- und Poensgen-Spielen, die am Wochenende im westfälischen Arnsberg ausgetragen wurden. Eine ganz andere Welt?

In New York haben wir bei sehr warmen Temperaturen und vor großem Publikum auf Hartplatz gespielt. Dagegen sind die Großen Spiele logischerweise eine kleinere Veranstaltung, noch dazu auf Sand. Das war schon eine Umstellung, obwohl ich eigentlich nicht so empfindlich bin. Letztlich waren wir ja dort auch sehr erfolgreich und haben das Finale erreicht. Ich konnte auf dem Weg dorthin unter anderem gegen Katharina Hobgarski gewinnen, die auch bei den US Open in der Qualifikation am Start war.

Sie haben für die Teilnahme an den Mannschaftsmeisterschaften der Verbände eine stressige Anreise auf sich genommen. Welche Bedeutung hat dieser Wettkampf für Sie?

Es ist immer schön für uns Einzelsportler, auch mal in der Mannschaft anzutreten und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zu erleben. Mein Team hat sich sehr mit mir über das gute Abschneiden bei den US Open gefreut und mich sogar vom Flughafen abgeholt. Wir kennen und mögen uns alle. Darüber hinaus betrachte ich die Teilnahme als eine Art von Dankeschön an den Landesverband, der mich fördert und mir vieles ermöglicht. Bei den Großen Spielen dabei zu sein, ist eine Ehre, denn es bedeutet, dass man zu den besten Spielern im Verband gehört. Und diesen möchte man bestmöglich vertreten.

Wie muss man sich das Aufeinandertreffen von so vielen Spielerinnen und Spielern auf einer Turnieranlage vorstellen?

Das ist ziemlich lustig. Man unterstützt natürlich in erster Linie das eigene Team, aber es gibt auch viele Freundschaften zu Spielerinnen und Spielern aus anderen Verbänden. Da gerät man schon mal in eine Zwickmühle (lacht). Es ist schön, so viele alte Bekannte und Weggefährten an einem Ort wiederzusehen und zugleich zu erleben, was an Talenten nachwächst.

Ähnlich wie Laura Siegemund sind Sie mit 26 Jahren eher eine Spätstarterin auf der Profitour. Ist ihr Erfolg für Sie ein Vorbild?

Auf jeden Fall. Ich bewundere Laura dafür, dass sie auch in den Jahren, in denen es nicht so gut lief, drangeblieben ist. Sie hat die Entscheidung getroffen, ein Studium zu beginnen und Tennis für eine Weile hintenanzustellen. Dann wieder anzufangen und sich noch einmal durchzubeißen, davor habe ich großen Respekt. Für mich ist Lauras Erfolg ein Ansporn, der mir zeigt, dass auch später Erfolg möglich ist. Man muss nicht immer mit 18 oder 19 Jahren direkt den Sprung in die Top 100 schaffen. Bei manchen dauert es eben länger oder sie brauchen für sich einen anderen Weg.

Warum klappt es bei Ihnen im zweiten Anlauf so gut?

Durch die Krankheit meines Vaters (Anmerkung d. DTB: Anna Zajas Vater erlitt einen Herzinfarkt, als sie 17 Jahre alt war und verstarb einige Jahre später) war es für mich lange Zeit nicht einfach, gutes Tennis zu spielen. Das war für unsere ganze Familie ein traumatisches Erlebnis und ich war im Kopf einfach nicht frei. Später kam dann eine längere Verletzungspause, in der ich mit dem Tennis für ein Jahr komplett aufhörte und anfing, zu studieren. Nach dem Tod meines Vaters wollte ich mich eigentlich nur ein bisschen fit machen und Bundesliga spielen. Es war die württembergische Verbandstrainerin Christina Singer-Bath, die mich motivierte, es noch einmal zu versuchen. Sie hat daran geglaubt, dass noch mehr in mir steckt.

Fühlen Sie sich jetzt anders auf dem Platz als vor Ihrer Pause?

Ich habe schnell gemerkt, dass mir der Wettkampf gefehlt hat und bin jetzt mit einer ganz anderen Intensität bei der Sache. Früher war Tennis für mich oft Gewohnheit – ich habe nicht gespielt, weil ich es selbst wirklich wollte. Jetzt habe ich richtig Lust aufs Training und auf die Matches. Das ist in meinen Augen ein ausschlaggebender Punkt, warum es jetzt besser läuft und vorangeht.

Wie würden Sie sich selbst auf dem Platz beschreiben?

Meistens bin ich sehr ausgeglichen und fokussiert, aber bei guten Punkten gehe ich auch schon mal aus mir heraus. Je nach Situation kommt dann auch die Faust und ich feuere mich selbst an.

Wird sich nach dem guten Abschneiden bei den US Open etwas an Ihrem Turnieralltag ändern?

Bislang habe ich hauptsächlich bei den kleineren Turnieren des ITF Pro Circuit gespielt. Zukünftig wird es nun sicherlich etwas einfacher, in die WTA-Qualifikationen hineinzukommen. Es wird darauf ankommen, die richtige Balance zwischen den Futures und der großen Tour zu finden. Um sich an das höhere Niveau zu gewöhnen, werde ich immer mal wieder WTA-Turniere einstreuen, gleichzeitig aber bei den ITF-Events die wichtigen Punkte fürs Ranking sammeln. Perfekt wäre es natürlich, wenn ich irgendwann bei den WTA-Turnieren direkt im Hauptfeld stehe.

Wie verbringen Sie Ihre wenige Freizeit?

Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Biberach, wohne aber jetzt in Stuttgart – in einer WG mit Lena Rüffer aus dem Porsche Talent Team. In der Stadt fühle ich mich sehr wohl. Ein Hobby in dem Sinne habe ich aber nicht. Wenn ich mal nicht trainiere oder Turniere spiele, treffe ich Freunde. Auch die Familie ist mir sehr wichtig. Während meiner Tennisauszeit habe ich zudem ein Studium angefangen, Wirtschaftsingenieurwesen. Das möchte ich auf jeden Fall noch beenden, auch wenn ich dieses Jahr durch die vielen Turniere nur eine Klausur mitschreiben konnte.
Aug 28th, 2017 08:27 PM
Qalahari
Re: Anna Zaja

Sehr schade. Aber ein guter Batzen und das wohl beste Turnier ihrer Karriere!
Aug 28th, 2017 04:40 PM
SeMany
Re: Anna Zaja

Wenn sie gesund bleibt bin ich optimistisch das sie am Jahreseende die Top 200 und die Melbourne Quali sicher hat.

Freue mich neben dem sportlichen Erfolg auch für Anna das sie mal ein 5stelliges Preisgeld mit nach Hause nimmt
Aug 28th, 2017 04:27 PM
Michael!
Re: Anna Zaja

In Satz 2 hat sie leider einige Chancen liegen lassen, die Russin mit den bekannten Schwächen über den 2.Aufschlag, aber davon konnte Anna leider heute nicht profitieren, da war Alexandrova auch einfach stärker über den 1. Aufschlag, trotzdem natürlich ein tolles Turnier für Zaja, hoffe auch sie kann den Schwung mitnehmen und bei ein paar ITFs noch ordentlich punkten.
Aug 28th, 2017 04:20 PM
Poldo
Re: Anna Zaja

US Open R1

Ekaterina Alexandrova (RUS) d. (Q)Anna Zaja (GER) 62 63

Schade, dass es heute nicht besser lief. Sie hatte 6 Breakbälle, konnte jedoch keinen nutzen, aber auch bei eigenem Aufschlag war sie oft unter Druck. Hoffentlich kann sie den Schwung aus New York mitnehmen, damit sie auch in Australien dabei sein kann.
Aug 27th, 2017 09:23 PM
rucolo
Re: Anna Zaja

Hammer, dass Anna das Hauptfeld der US Open erreicht hat !

Dass sie ohne Druck/Erwartungen in die Quali ging, hat ihr sicher geholfen

Ein großer Erfolg für sie. Und Alexandrova ist ein gutes Los, auf jeden Fall machbar
Aug 26th, 2017 05:31 PM
chaton
Re: Anna Zaja

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Originally Posted by Poldo View Post
R1 gegen Alexandrova wird schwer, aber die war zuletzt auch nicht überragend, mal schauen was da noch geht.
Prinzipiell ist Alexandrova eine der leichtesten Auslosungen im HAuptfeld überhaupt. Allerdings ist das Erreichen derselben ein Riesenerfolg für Zaja, alles weitere ist Bonus. Und ganz chancenlos sehe ich sie gegen die Russin eh nicht.
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