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Feb 4th, 2016 07:24 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Für die flotten Sprüche im Lager der deutschen Tennis-Frauen ist noch immer Andrea Petkovic zuständig, daran hat auch Angelique Kerbers Grand-Slam-Triumph nichts geändert. Im Windschatten des Erfolges ihrer Teamkollegin will sie nun auch sportlich wieder überzeugen und an bessere Zeiten anknüpfen. Beim Fed Cup in Leipzig soll der Startschuss erfolgen.
"Die Rechnung für die Maniküre haben wir Angie schon geschickt", scherzte Petkovic in Anspielung auf die nervenaufreibende Schlussphase des Melbourne-Finals, die sie nägelkauend mit ihrer Schwester im heimischen Wohnzimmer verfolgte. Die Aufmerksamkeit der Journalisten wenige Tage vor der Fed-Cup-Partie in Leipzig gegen die Schweiz war ihr damit gewiss. Auch Kerber konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und sah sich prompt mit der Frage konfrontiert, ob sie denn neidisch auf die Entertainment-Qualitäten ihrer langjährigen Weggefährtin sei. "Ach nein", antwortete Kerber, "das ist halt die Petko. Wir kennen uns jetzt schon so lange. Neid ist zwischen uns nie da gewesen.

"Gönne Angie ihren Erfolg"

Deshalb hat auch Petkovic kein Problem damit, von ihrer Freundin sportlich in den Schatten gestellt zu werden. "Natürlich würde ich gerne mit Angie tauschen", immerhin habe die sich gerade ihren Traum vom Majorsieg erfüllt, sagte Petkovic ohne einen Anflug von Theatralik oder Pathos: "Ich gönne Angie ihren Erfolg von ganzem Herzen."

Die extrovertierte Petkovic war einst selbst dazu auserkoren, die Nachfolge der Tennis-Ikone Steffi Graf anzutreten. Im Jahr 2011 stand sie in drei Grand-Slam-Viertelfinals und schaffte den Einzug unter die Top 10. Sie war die Frontfrau des deutschen Fräuleinwunders, strebsam, fokussiert und dazu immer unterhaltsam. Nach vielen Höhepunkten und noch mehr Tiefschlägen ist sie derzeit jedoch weit von ihren eigenen Ansprüchen entfernt.

"Spaß am Tennis wieder da"

Zum Ende der vergangenen Saison offenbarte Petkovic in einem Interview ihre gefährlich labile Stimmung. Auch der Auftakt des Tennisjahres 2016 ging mit der Erstrundenpleite bei den Australien Open gehörig schief. Und dennoch sagt die deutsche Nummer zwei: "Ich bin auf einem sehr guten Weg. Die Freude und der Spaß am Tennis sind wieder da."

Kerbers Erfolg sei Motivation genug, "um noch härter zu arbeiten", sagte Petkovic: "Sie hat mich total inspiriert, weil ich auch in ihren schwierigen Zeiten dabei war." Petkovic ist es unter anderem zu verdanken, dass Kerber ihre Karriere nach elf Erstrundenniederlagen im Jahr 2011 fortsetzte, sie holte ihre Fed-Cup-Kollegin in die Offenbacher Tennis-Akademie und stachelte die oft schüchterne Kerber an, wieder an sich selbst zu glauben. Selbstvertrauen als Schlüssel zum Erfolg Im Selbstvertrauen, darin sind sich Petkovic und Kerber einig, liegt auf der Tennis-Tour der Schlüssel zum Erfolg. Jeder Sieg hilft, ganz besonders, wenn er im Mannschaftskreis gefeiert werden kann. "Ich habe im Fed Cup schon oft gute Leistungen abgerufen und konnte sie danach übertragen", sagte Petkovic. Vor genau einem Jahr gewann sie nach einem katastrophalen Jahresauftakt gegen Australien zwei hartumkämpfte Einzel und triumphierte anschließend beim Turnier in Antwerpen. "Ich glaube fest daran, dass mir der Fed Cup einen Schub verleihen kann", meinte Petkovic, "und ich glaube an mich selbst, weil ich gut Tennis spiele". Bereits in Leipzig gilt es, den Worten auf dem Court Taten folgen zu lassen.
Andrea Petkovic will beim Fed Cup zurück zu alter Klasse - Fed-Cup 2014 - Tennis - Eurosport Deutschland
Jan 16th, 2016 10:54 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Melbourne (dpa) - Andrea Petkovic lacht viel, als sie sich auf Court 18 im Melbourne Park mit ihrem Sparringspartner die Bälle wechsselt. Dass die Darmstädterin gute Laune hat, ist keine Seltenheit. Doch positive Stimmung und Australien - das passte bei Petkovic überwiegend nicht zusammen.

Sportlich lief es für die 28-Jährige Down Under meist schlecht, in den vergangenen beiden Jahren flog sie bei den Australian Open jeweils in der ersten Runde raus. Die beiden Jahre davor hatte sie es wegen Verletzungen gar nicht erst bis nach Melbourne geschafft.

Auch dieses Mal hing ihre Reise auf den fünften Kontinent in der Schwebe. Gegen Ende des vergangenen Jahres war Petkovic in ein tiefes Loch gefallen, "depressive Verstimmungen" räumte sie im Nachhinein ein. Über ihren kleinen Nervenzusammenbruch in China Ende November ist viel geredet und geschrieben worden. Nun soll gerade in Australien der Neustart gelingen.

"Ich fühle mich gut, bin mit neuem Team und neuem Elan hier", sagte Petkovic am Samstag nach ihrer Trainingseinheit im nach einigen kalten Tagen wieder wärmer werdenden Melbourne. "Wir haben an einigen Dingen gearbeitet und bislang klappt die Umsetzung sehr gut", sagte Petkovic, die beim Jahresauftakt in Brisbane immerhin zwei Matches gewann.

Druckvoller und aggressiver will sie fortan spielen, dabei helfen soll auch ein verbesserter Aufschlag. Mehr Schwung holt sie nun, das Tempo ihres Services geht dadurch deutlich nach oben. In ihrem ersten Spiel des Jahres in Brisbane war sie selbst so erstaunt, dass die Anzeige in der Ecke des Platzes plötzlich 170 Stundenkilometer anzeigte, dass sie völlig vergaß, den Ballwechsel weiterzuspielen. "Ich habe nur auf die Anzeige geglotzt und lag plötzlich 0:40 hinten", sagte Petkovic lachend.

Wie weit sie die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Coach Jan de Witt schon in Melbourne trägt, weiß die Fed-Cup-Spielerin selbst nicht. "Ich habe mir kein besonderes Ziel gesetzt. Ich freue mich einfach, dass ich hier bin", sagte die deutsche Nummer zwei. Neben de Witt beobachtet auch ihr Vater Zoran den Neuanfang seiner Tochter genau. Für Petkovic ganz besonders wichtig. "Ich mag es einfach, wenn ich Teile meiner Familie um mich habe. Das entspannt mich", sagte sie.

In ihrem ersten Match trifft Petkovic am Montag im vierten Spiel auf Court 6 auf Jelisaweta Kulitschkowa aus Russland. "Viel weiß ich noch nicht über sie, aber das ist auch egal", sagte Petkovic. Wichtiger ist, wie sie sich fühlt im Trott der großen Tennis-Tour, der ihr zuletzt so zugesetzt hat. Bislang scheint es gut zu laufen. Wer Petkovic in diesen Tagen in Melbourne beobachtet, der kann ihr nur zustimmen, wenn sie sagt: "Ich denke, ich bin auf einem guten Weg."
http://www.t-online.de/sport/tennis/...-neustart.html
Jan 9th, 2016 03:06 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
München - In einem bemerkenswertem Interview legt Andrea Petkovic einmal mehr ihr Seelenleben offen - und gesteht ein zwiespältiges Verhältnis zum eigenen Sport ein.


Andrea Petkovic ist eine etwas andere Sportlerin, das stellt sie nun einmal mehr unter Beweis.
Zu Beginn ihres Tennis-Jahrs 2016 spricht die 28-Jährige einmal mehr ganz offen über Selbstzweifel, innere Zerrissenheit und ihre Schwierigkeiten mit ihrem Leben als professionelle Athletin.

"Ich schaffe nichts Bleibendes", findet die Weltranglisten-24. im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: "Ich spiele Tennis - das bringt keinen weiter im Leben." Sie wisse zwar, "dass ich das wunderschönste Leben habe. Aber das bewahrt einen nicht davor, unglücklich zu sein."

Petkovic spricht auch sonst ohne Scheu über ihr Seelenleben, Gedanken ans Karriere-Ende, was sie letztlich davon abgehalten hat - und ihre Gedanken über Kunst, Politik und Flüchtlingskrise. Eine Auswahl der besten Aussagen:

Über mentale Probleme und ihre Abhilfe:
"Für mich ist Kunst die beste Ablenkung. Ich tauche in eine andere Welt ein. Ich suche Ablenkung, um Niederlagen, pfffft, wegzuwischen, zack, weiter! Funktioniert aber nicht. Ich überanalysiere die Dinge."

Über die Sinnkrise im vergangenen Jahr:
"Ich wollte nicht mehr da sein, wo ich war. Meine Mutter war im Sommer sehr krank. Mein Opa starb. Alle müssen durch so etwas gehen, ich weiß, aber für mich war es eine erste Konfrontation. So erschienen mir Fragen wie 'Spiele ich vor den Australian Open in Brisbane oder in Sydney?' unwichtig."

Ihre Zerrissenheit:
"In mir tobt einerseits das Bestreben, glücklich zu sein. Andererseits, andere glücklich zu machen. Das hört sich für eine Tennisspielerin wahrscheinlich dumm an, aber manchmal wäre ich glücklicher, wenn ich zu Hause wäre. Dann denke ich wieder: Wenn ich nur einen Fan inspirieren kann, fühle ich Verantwortung - der will ich gerecht werden."

Wie sie die Sinnkrise überwunden hat:
"Ich bin nach New York geflogen, mit meiner besten Freundin, die nicht aus dem Tennis kommt. Die ersten drei Tage hat sie mich durchgeschleppt. Dann kam meine Energie zurück. Wir waren in Museen, hingen in schäbigen Bars rum, haben Blödsinn geredet. Da merkte ich: Langsam wirst du wieder du selbst. Ich habe Dokus geschaut und Bücher gelesen, in denen es um Personen ging, die viel selbst reflektieren. Oft geschah das im Alter von 27, 28 Jahren, dann fand ein Umbruch statt. Da drin habe ich mich wiedergefunden. "

Ihren Ausflug in die Politik:
"Ich war 19, 20 und verletzt zu der Zeit. Ich habe damals in einem Interview gesagt, ich würde gerne lernen, wie Politik funktioniert. Prompt bekam ich ein Angebot von Kochs Sprecher. Die Arbeitszeiten und die Förmlichkeit waren gewöhnungsbedürftig. Alle sagten immer MP Koch. Ich nannte ihn Rolli. Also nicht direkt, sondern unter uns. 'Andrea, das ist so respektlos', sagten die anderen. Ich fand den Gegensatz zwischen dem förmlichen Umgang und dem Namen Rolli lustig.

Ihre Sicht auf die Flüchtlingskrise:
"Wir sind wegen des Krieges geflohen, ich war sechs Monate alt. Das Thema macht mich betroffen, ob mehr als andere, weiß ich nicht. Ich weiß, was Deutschland mir gegeben hat. Dafür bin ich dankbar. Aus dieser Dankbarkeit heraus wächst dann wieder der Anspruch: Wir müssen allen helfen, irgendwie. Da bin ich nicht realistisch."

Was sie an ihrem Sport trotz allem liebt:
"Das Spielen gegen Topgegnerinnen. Die Matches vor dem tollen Fed-Cup-Publikum. Ich liebe diesen Sport, aber nicht bis zur Selbstaufgabe. Nach der Saison war ich zum Check bei Dr. Müller-Wohlfahrt. Ich bin ein Fan von ihm. Er sah sich meine Bandscheiben an und rief begeistert: "Ein Traum! Ich habe nach zehn Jahren Profisport noch nie solche Bandscheiben gesehen. Du kannst noch 15 Jahre Tennis spielen!" Da schrie ich: 'Um Gottes willen! 15 Jahre? Ohne mich!'"
http://www.sport1.de/tennis/wta/2016...lenleben-offen
Jan 9th, 2016 12:58 PM
Katja.
Re: Petko Articles & Interviews

Andrea Petkovic spürt nach Trainerwechsel wieder mehr Zeit zum Atmen

Quote:
Wieder mehr Zeit zum Atmen

Tennisspielerin Andrea Petkovic hat zum Optimismus zurückgefunden: Nach einer persönlichen Krise zum Jahresende spürt sie trotz einer frühen Niederlage beim Jahresauftakt eine Erneuerung – einen gewissen Anteil daran hat ihr neuer Trainer.

In den ersten Tagen hatte es fast so ausgesehen, als gehöre ihr allein die Bühne. Maria Scharapowa hatte sich ohne Spiel verletzt verabschiedet, Roger Federers erster Auftritt war auf Donnerstag verschoben worden, und so siegte, lachte und scherzte Andrea Petkovic eine Weile ohne Konkurrenz auf allen Kanälen. Keine Rede mehr von depressiven Phasen und dem Gefühl, in der eigenen Haut nicht mehr zu Hause zu sein wie Ende vergangenen Jahres. Und keine Rede davon, sich einen anderen Job zu suchen, weil sich manchmal selbst die Siege nicht mehr richtig angefühlt hatten. Umso abrupter wirkte dann zwar das Aus im Viertelfinale gegen die Qualifikantin Samantha Crawford (3:6, 0:6). Doch die junge Amerikanerin drosch auf jeden Ball, als habe sie einen Vorschlaghammer in der Hand, und hielt das unglaubliche Tempo bis zum Schluss. Die andere habe eben jede Kugel getroffen, sagte Petkovic hinterher vergleichsweise gelassen, das müsse man dann auch akzeptieren. Punktum.

Am Fazit des ersten Turniers des Jahres – ein guter Beginn – und am grundsätzlichen Gefühl ändert das nichts. „Jetzt“, so sagt sie, „erkenne ich all die hübschen Dinge wieder, mit denen ich nichts mehr zu tun haben wollte. Es geht mir wirklich gut.“ Einen gewissen Anteil an dieser Erneuerung hat jener Mann, der an ihrer Seite die ebenso reizvolle wie herausfordernde Aufgabe als Coach übernommen hat.

Herr über einen schlanken Laptop
Der Mann heißt Jan de Witt, ist 50 Jahre alt und war einst zum Tennis abgebogen, weil er nach einem Geschichtsstudium und dem Zweitfach Betriebsorganisation und Personalwesen keinen Drang verspürte, jeden Tag acht Stunden in einem Büro zu sitzen. Stattdessen wurde er zunächst Trainer beim Westfälischen Tennisverband, stieg dann als Coach bei den Profis ein und gilt seit einiger Zeit als einer der größten Tüftler der Branche.

Er ist Herr über einen schlanken Laptop, in dem Daten über mehr als 400 Spieler, in zehn Jahren gesammelt, gespeichert sind. Bisher trainierte er auf der Profiebene nur Männer. Seit sich die Zusammenarbeit mit Andrea Petkovic im Sommer 2015 anbahnte, verpasste er aber kaum ein Spiel der neuen Klientin und wertete alle Erkenntnisse akribisch aus. „Ich denke“, sagt der im niedersächsischen Celle geborene de Witt mit dem Understatement, das zu jener Gegend passt, in der er lebt (Ostwestfalen), „dass ich ähnlich professionell an meine Arbeit gehe, wie das viele Kollegen in anderen Sportarten tun. Wenn ich mit meinen Freunden vom Basketball oder Volleyball rede, dann haben die nicht das Gefühl, dass ich der geniale Tüftler bin und was Besonderes mache. Die denken eher: Naja, die sind nicht mehr fünf Jahre hintendran, sondern nur noch zwei.“

Besserer Aufschlag
Drei Wochen bereiteten sich Petkovic und de Witt im Dezember in Halle/Westfalen auf die neue Saison vor, sie landeten schnell auf einer gemeinsamen Ebene, und beide finden, die ersten Ergebnisse der Partnerschaft könne man schon erkennen. Dazu zählt die sichtbare Verbesserung ihres Aufschlages, bei dem am Ende ein deutlicherer Impuls und eine bessere Beschleunigung zu erkennen ist.

Der Bewegungsumfang sei einfach 20 Zentimeter länger als früher, sagt de Witt, dadurch sehe die Bewegung insgesamt ein bisschen harmonischer aus, obwohl das nicht unbedingt sein Ziel gewesen sei. „Das Radar sagt, wie schnell der Aufschlag ist. Im Durchschnitt sind’s 15 bis 20 km/h mehr, und sie kriegt in jedem Aufschlagspiel zwei freie Punkte – damit bin ich bisher mehr als zufrieden.“ Freie Punkte, sagt Andrea Petkovic, gäben ihr Zeit zum Atmen.

Es geht um Balance
Doch de Witt findet, sie habe auch in anderen Abteilungen Fortschritte gemacht. „Andrea war in gewissen Teilbereichen nicht so fit, wie ich mir das vorgestellt hatte. Daran haben wir gearbeitet; jetzt spielt sie hier in der Hitze richtig anstrengende Punkte, ist mit dem Puls schön schnell wieder unten und kann den nächsten Punkt mit 100 Prozent spielen. Ob das die Gegnerin dann auch kann, ist die Frage.“ Sie preist seine Qualitäten so: „Er erleichtert mir das Denken, weil ich ihm so vertraue, ich kann mich entspannen. Früher hab ich ja alles über die Gegnerinnen selbst auf Youtube nachgeschaut, jetzt mache ich das nicht mehr.“

Es sieht so aus, als gebe es diverse Verbindungsstränge zwischen dem unaufgeregten, akribischen Herrn de Witt und der zu allerlei Extremen neigenden Andrea Petkovic. „Ich glaube“, sagt er, „vieles geht bei ihr darum, eine gute Balance hinzukriegen zwischen den Dingen, die sie mit ganz viel Aufwand macht und den Dingen, die man weglassen muss. Sie ist so ein Typ, der immer das Maximale will, und das ist im Tennis nicht besonders gesund. Das Optimale machen und nicht immer das Maximale wollen, darum geht’s.“ Just an der entsprechenden Dosierung tüftelt der Coach: „Das ist mein Job. Ich werde gut bezahlt, um das rauszufinden.“
Doris
Jan 9th, 2016 12:26 PM
Sensai74
Re: Petko Articles & Interviews

Aaaand another one.
I wish that was the last interview about Petkos 'crisis'; all her well prepared text modules have been read & heard several times now, the message has arrived.

It was foreseeable that this issue would be exploited to the max but it seems she's earning more money with such PR campaigns than with tennis at this point.

Dear journos, next interviews about her (hopefully successful) tennis, please.

(sorry for being annoyed; I'm usually a fan of Petko but that's becoming too egocentric for my taste)
Jan 9th, 2016 10:14 AM
crazillo
Re: Petko Articles & Interviews

I thought the report on thoughts quitting the tour were false? It looks entirely different again here...
Jan 9th, 2016 08:24 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Tennisspielerin Andrea Petkovic dachte laut über ein Karriereende nach, nun startet sie motiviert in die elfte Profisaison. Im Interview spricht sie über Dämonen im Kopf, Vergleiche mit Steffi Graf und einen Politiker namens Rolli.

Von Gerald Kleffmann
In ihrer besten Saison 2011 war Andrea Petkovic Weltranglisten-Neunte, seit fast zehn Jahren zählt sie zum festen Kreis des deutschen Fed-Cup-Teams - und doch dachte die Tennisspielerin jüngst über ein Karriereende nach. "Ich hatte Zweifel, ob ich die Kurve kriege. Ob ich den Spaß, die Liebe am Tennis wiederfinde", sagt sie nun im großen Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Wochenend-Ausgabe).

Die immer gleichen Routinen, der Hamsterrad-Betrieb auf der Frauen-Tour hätten ihre Zweifel genährt, die sie so umschreibt: "Im Sport unterhalten wir die Menschen. Nur: Ich schaffe nichts Bleibendes! Ich spiele Tennis - das bringt keinen weiter im Leben."

Deprimiert von ihrem Beruf, erwägt die extrovertierte deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic, ihre Karriere zu beenden. Bundestrainerin Rittner rät der frustrierten Fed-Cup-Spielerin, sich psychologische Hilfe zu holen. Analyse

Schonungslos, aber auch humorvoll geht Petkovic, die charismatischste deutsche Spielerin, mit sich ins Gericht und offenbart ihre "dunklen Momente". Mit 28 Jahren sieht sie sich allmählich an der Schnittstelle eines neuen Lebensabschnitts. "Irgendwann schließen sich Türen. Und das wurde mir bewusst. Ich bin jetzt seit zehn Jahren Profi. Ich werde keine Ärztin mehr! Keine Anwältin! Kein Studentenleben führen!"

"Glück existiert doch nur, weil es Unglück gibt"

In ihr stiegen quälende Fragen auf: "Will ich für immer Tennis spielen? Was verpasse ich dadurch? Das sind komische Fragen, im Nachhinein. Aber sie haben die Sinnkrise gespiegelt." Mit eigener Kraft hat sie Antworten gefunden. Petkovic nahm eine Auszeit, fuhr nach New York, wanderte durch Museen, hing aber auch gerne "in schäbigen Bars rum". Sie beschäftigte sich mit Künstlerbiografien wie der von Jimmy Page und Kurt Cobain und erkannte für sich: "Glück existiert doch nur, weil es Unglück gibt."

Weiter spricht die Darmstädterin über ihre serbischen Wurzeln, die sie vor allem auf dem Platz spürt. Sie nimmt Stellung zu den ewigen Vergleichen ihrer Generation mit der von Steffi Graf und Boris Becker. Und sie erklärt, warum ihr neuer Trainer Jan de Witt ihrem Idealbild eines Coaches nahe kommt. Warum sie einen Rat des von ihr so geschätzten Arztes Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt indes nicht befolgen will, lesen Sie auch an diesem Wochenende in der Süddeutschen Zeitung.
http://www.sueddeutsche.de/sport/and...-rum-1.2810995
Jan 7th, 2016 05:45 PM
matthias
Re: Petko Articles & Interviews

so they cutted out some parts for the Video of the Presser
why are they doing it?
Jan 7th, 2016 03:22 PM
Katja.
Re: Petko Articles & Interviews

R2 presser

Quote:
A. PETKOVIC/E. Makarova

7-5, 6-4

THE MODERATOR: Questions, please.

Q. Are you happy with that performance? What were you most pleased about if you were?
ANDREA PETKOVIC: Well, it was a tough match. I didn't necessarily play my best tennis. I was more pleased with the first match. Then again, she also didn't really allow me to play my best tennis. She played very deep and very flat and fast and tried to attack everything that was short from my side.

It was really difficult. It felt at times like a self- defense. But I was pleased with the way I moved and the way I served. I think I got a lot of the free points on my serve.

Also I tried to take the offense when I had the chance. I think that was the game plan, and I somehow made it through. (Laughter.)

Q. What do you know of Sam Crawford, who you play next?
ANDREA PETKOVIC: I don't know anything. I don't know anything. It's going to be classic YouTube stalking from my side. I don't know if I'm going to find a lot, but she must be playing tremendously well to beat Bencic and win -- was it two or three qualifying rounds?

Q. Three.
ANDREA PETKOVIC: So she won a lot of matches already so she must be in a good groove. My coach, he watched almost the whole match until he came out on court, so I'm going to talk to him and listen to what he's got to say.

Q. What's the most difficult thing about the first tournament of the season?
ANDREA PETKOVIC: I think the most difficult thing is just -- now it comes a catch phrase; I have to put $5 in a jar -- but playing point by point. It's much more difficult when you haven't played matches for a long time because it's sort of an automatic thing as a tennis player when you played a lot of matches.

It's maybe also a thing that you call confidence where you just are -- where it's just an automatism where you can switch on and off, because you have to relax in between the points, but then you are 100% focused.

I feel like when you haven't played a lot of matches you somehow -- it's difficult to focus on points and play the important points very well.

I think I did that quite well. I've worked a lot on the mental side with Jan, so I think that's the most challenging in the first tournament.

Q. I'm wondering what, if anything, you took away from Angelique Kerber's turnaround last year. She had a really tough start. You guys are good friends. She was able to kind of find her good tennis again at the bottom part of the year.
ANDREA PETKOVIC: Yeah, well, I think I -- I mean, I played her in the match that turned it around in Charleston. (Laughter.) She was playing terribly before, and against me she played really well. I think it just takes a really difficult match that you have to go through.

The quarterfinals before she played me she beat Begu and didn't play very well. She beat her somehow; very close; two tiebreaks; she was down 5-1 in the first set; she had lost to her in the Australian Open in the first round.

So I think it's a mental switch in your head. I think when you get through a really tough match that you yourself maybe make up to be more than it is in your head, and I think Angie did that and then she just let loose and played incredible tennis after that.

I want to remind everybody that I called her winning Stuttgart. (Laughter.) Before anything had started. So I just wanted to throw that in. (Laughter.)

Q. Glad you did.
ANDREA PETKOVIC: Yeah. Glad to.

Q. Only a few days into the season and a lot of the top players are injured.
ANDREA PETKOVIC: Yes.

Q. What do you think the reason is?
ANDREA PETKOVIC: It's been amazing really. I really don't know what to say to that except for I think the off-season is very difficult thing to manage to be on pointe, in a good shape.

It's the part of the year where you work the hardest physically, and I think you have to have really good people around you to be on pointe and to not get injured, because you work out very hard.

Then again, it's all the top players and they have the best people around them, so it's strange. To me, I understand it more when it's players who maybe don't have yet a team around them that knows what they're doing. I know the team of the top players, and they are amazing at what they do.

So it's maybe just bad luck sometimes and it's a coincidence that all the top players are injured now or struggling. I don't know. Also if you play only one tournament before the Australian Open you take extra precautionary I guess compared to other tournaments maybe where you play through with a little pain.

I don't know how bad it is so I don't really want to comment on something that I don't know what it is. But it's been a strange coincidence, yeah.

Q. Opens things up, doesn't it, with the top girls out? What does that do for you players on the sort of next level down?
ANDREA PETKOVIC: Well, if I know them well, the top players, I think they still will be in good shape when it comes to the Australian Open.

As I said, I don't know how bad the injuries really are and if they are maybe just being extra precautious here.

But, you know, even with the top players around, you saw at the US Open that there is always a possibility for us also to get through with a little luck, with a good draw, with things happening in the other parts of the draw.

So the Grand Slams are always just exciting things, and everybody is, yeah, just -- I totally lost what I wanted to say, so I'm just going to pretend that it was very smart.

Do you think I'm getting sick?

Q. Yeah, I do.
ANDREA PETKOVIC: I'm kind of scared. Maybe it's the jet lag. I had it three or four times where I'm just rambling on and I don't know what the hell I'm talking about. I'm really sorry, and I will think about your question and answer it properly the next time.

Q. Speaking of Angie, you obviously know her very well. What is it about her, whether it's her personality or game style, this lends itself to those epic three-setters?
ANDREA PETKOVIC: That's a very good question.

Q. She always seemed best supporting actress on the WTA. What do you see as maybe being why that is?
ANDREA PETKOVIC: Well, I think one part of her game style is that she plays fast but just not too fast to make the other girls play well, you know?

She's too good for the lower-ranked players, but for the top players I think she plays exactly the pave they need to play really well. You know what I mean?

Q. Yeah, yeah.
ANDREA PETKOVIC: But Angie is somebody, when she gets challenged, she gets the best out of her as well. So I think these two things coming together just make for Hollywood, popcorn, great movie nights. I don't know.

Every time I know she's playing someone like Azarenka Sharapova, Williams, I just know it's going to be an epic three-setter drama, whatever.

And then she retrieves so many balls, which always makes for great rallies. She's such a fighter and always stays in the match. So I really think that that has something to do with it.

Then again, I'm not Albert Einstein and I don't know the exact answer.

Q. How hard is it playing someone like Crawford who you don't really know anything about?
ANDREA PETKOVIC: I don't necessarily like to play players that I don't know at all. I just like to be prepared, and having played them once before has always helped me.

But for me, I'm already very happy that I have two matches, two good matches before the Australian Open, because I'm not going to go to Sydney. I have a great doubles with Angie and two more matches to go, so I'm already really satisfied with the way things went so far.

Hopefully I can add another one to my belt, but I'm not putting any pressure on myself, no.

Q. Thinking back to what happened last year, right now do you feel normal, like old times, or kind of refreshed?
ANDREA PETKOVIC: I feel refreshed. I feel definitely refreshed. I feel kind of like a teenager again when I first started on tour just because I see everything -- you know, it's the -- where did I see it?

It's some sitcom where she say the break up goggles. When you want to break up with somebody and you are certain you want you break up but them, but all a sudden you see all the good things. That's how you I feel with tennis. Not that I want to break up with tennis, but now I'm seeing all the nice things that I wanted to leave behind me. I'm really enjoying myself.

Q. What are those goggles called that you have on now?
ANDREA PETKOVIC: I don't know. I don't know. I will write a note and give an answer to you, okay? (Laughter.)

Do you know who Jack white is now?

Q. By the way, I didn't know him.
ANDREA PETKOVIC: (Hides head under tablecloth.) That's my answer. (Laughter.)
Jan 6th, 2016 08:18 PM
matthias
Re: Petko Articles & Interviews

also keine Stories mehr über die grünen Smoothies
Jan 6th, 2016 08:10 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Petkos neuer Physio Dennis Beckermann (Osnabrück)

http://www.noz.de/deutschland-welt/o...ery&0&0&655595
Jan 6th, 2016 07:45 PM
the mixer
Re: Petko Articles & Interviews

Here she is on WTA Insider News | WTA Tennis English

Includes the now infamous interview straight after last year's Zhuhai defeat to CSN. Hadn't heard this before, now that she seems to have put it behind her it sounds a bit emo...
Jan 4th, 2016 08:56 AM
Katja.
Re: Petko Articles & Interviews

R1 presser

Quote:
A. PETKOVIC/T. Pereira

6-1, 6-2

THE MODERATOR: Questions, please.

Q. How happy are you with that start as far as the scoreline, but then also how you played?
ANDREA PETKOVIC: Yeah, I'm much more happier with my performance and will way I played, because I really worked on a lot of things in the off-season.

I was able to transport them here into practice, and I wasn't sure how it's going to go in the match. Everything was in place. My serve is much better. My shot selection was much better.

So all in all, I was really happy with everything coming sort of together at least for the match today, yeah.

Q. The end of last season was tough for you. How was the reset process over the off-season?
ANDREA PETKOVIC: It was very tough. It was very tough. The first week I was basically just at home. I didn't go out at all.

Then I actually thought about canceling my trip to New York because I was really not feeling well. Then I did go, and my best friend who went with me, she kind of dragged me through the first three days. After three days I felt my energy coming back, and then by the fifth or six day I felt like I was myself.

But there was one moment at the airport. She had to check something with her luggage because it got lost on the way in. There is one point where I just took my wallet and I looked inside of it and I had hundred bucks left. I was like, I could just stay here. I could make it in New York. I could just leave my life behind and take a cab back. It would be enough to get back to the city and just stay here and see where life takes me.

It was just a little three-second moment. My friend came back and said, Are you ready to go? I was like, Yeah, yeah, yeah, yeah, okay. That was kind of the decision to go back to my old life. Now I'm here, but I'm happy about it.

Q. What are those things in your game that you were really focusing on in the off-season?
ANDREA PETKOVIC: Well, I worked on my serve. I can serve much faster now. I served few times 170. I don't think I did that in the last season at all.

Then basically most of it was shot selection. Just picking the smarter shot in certain situations. We just did a lot of work on transferring from defense to offense and trying to play a little more aggressive and hitting different targets; when I was aggressive, trying to, yeah, just to go for different targets, I guess.

It's been working fine. Just Jan has a really good approach to me. Just the way he talks to me just really comes through. So I'm really happy with the choice I've made to be coached by him, yeah.

Q. Assuming everything goes as planned you're going to meet Maria in the second round?
ANDREA PETKOVIC: Yeah.

Q. What are your thoughts on that matchup?
ANDREA PETKOVIC: Well, that's a great challenge for me. I think those the are the matches you want before a Grand Slam, and especially here where it's so nice to play.

I'm just very excited. Today I really had a little more time in picking the right shots. Against Maria it would be a lot more pressure, so it would be really nice to see for me if I have things automized already and if things are already in my subconscious and coming automatically or if I still have to work on some things.

I think that will be really great to see what more things I can work on or if everything is already there.

Q. You beat her in the Australian Open in 2011.
ANDREA PETKOVIC: Yeah.

Q. Do you draw anything from that, or is that ancient history?
ANDREA PETKOVIC: That's a long time ago, but I did -- that was one of the matches I watched in the off-season to try to motivate me to come back. Just that was also one of the matches that I tried to remember how I was playing when I was having fun and really enjoying being out there and embracing everything that comes with tennis that I had lost in the past couple or three, four months maybe.

But not because it was against Maria, just because I played really well. Yeah, she just came back from injury, so a lot came together in that match. Yeah, still, I think it helps if you have beaten somebody as Maria once, and we'll see. We just see what happens. (Smiling.)

Q. If you were to take $100 and run off to New York, what would you do and where would you go?
ANDREA PETKOVIC: I think I would go to the West Village (laughter.)

Q. Schwanky.
ANDREA PETKOVIC: Yeah, you know, the thing is, I was in Williamsburg as well, and it's too much for me almost, you know what I mean? I didn't feel comfortable 100% there.

It was like -- I'm probably crazy, but not that crazy, you know? It was over the top for me. West Village was kind of the little elderly -- not elderly, but older generation that's still artsy and sort of sophisticated. I felt better there.

I would probably end in the Bronx or something, because with hundred bucks where you going to go in the city? I mean, come on, let's be honest.

Yeah, I would've made it somehow. (Smiling.)

Q. Just talking about your family here, do you stay with them?
ANDREA PETKOVIC: Yeah, I did. I'm staying with them, which is really nice to not stay at a hotel. It really relaxes you.

I am on the south side, so really far away from everything tennis related. It's actually quite nice. I really get my head off things when I'm there. There are a lot of people in the house. Always something to do and a lot of action and great food, Serbian food.

Q. And cousins or who are they?
ANDREA PETKOVIC: Yeah, they are cousins. In Tuzla where I come from it's not a very big town in Bosnia. I think everybody is kind of related. We're not like directly related, but I just call everybody aunt and uncle and cousin.

I wouldn't check the bloodlines, but there is something going on there. (Laughter.)

Q. The start of the season is quite different. Most players fly halfway across the world. The big tournament is right around the corner from the beginning. Are you a fan of this?
ANDREA PETKOVIC: I don't know. It depends. It can go either way. For example, every time when I played well here I played really well at the Australian Open as well.

But when you lose -- sometimes -- last year, for example, I lost first round to Kanepi who's a player that can beat anybody basically. So wasn't like a match and I lost 6-1 in the third. It wasn't a terrible match. So it wasn't like I got off to an awfully wrong foot, but still, I felt not prepared for the Australian Open and I lost first round in the end playing another in-form playing with Madison Brengle.

It's just very -- because you haven't played matches before and you come here, if it goes wrong and you lose a match, however, then it's kind of close, I have to admit. I don't go to Sydney most of the time because it's then too close to Melbourne. Everything is pushed together.

If you get off to a good start here I think it's perfect.

Q. Is that extra pressure in the off-season then knowing you can't really make a mistake?
ANDREA PETKOVIC: Yeah. Well, I just come really early here. I always arrive almost eight, nine, sometimes ten days early. Try to be Christmas at home, and depending on when the tournament starts, then I flew off. I flew on Christmas day and 26, so I was here exactly a week before. That's just what I try to do.

Q. You and Angie are playing doubles together.
ANDREA PETKOVIC: Yes. The worst doubles in the whole world.

Q. Is that a gear towards Rio?
ANDREA PETKOVIC: Definitely. Yeah, we talked about it. We always loved playing doubles together, but last year Angie didn't want to play so much because she was doing really well in singles.

Yeah, the Olympic Games are right around the corner, and so we decided to give it a shot as the worst doubles in the world.

Q. Are the Olympics, especially in Germany, are the Olympics bigger than a Grand Slam?
ANDREA PETKOVIC: Well, I wouldn't say bigger, but definitely up there. I think it's on the same level. Everybody is already asking, Ah, the Olympic Games, the Olympic Games. For me it's still far away kind of. I am kind of excited, especially because I missed London. I was injured in London, which is not so bad because it was on grass.

So I think it's okay. Now I've never been to Brazil, so I'm really excite about. That going to be great. I think I will blend in well with Rio.

Q. What do you expect from Serena this year?
ANDREA PETKOVIC: Oh, that's unexpected question. (Laughter.) I really don't know. But she's playing, right? Hopman Cup? Okay, good.

I don't know. I don't know how tough she took the loss at the US Open. Then again, she had a break, so I think she could regain some momentum.

It's I mean, crazy. I'm sorry, but you guys, you put so much pressure on her at the US Open. If she had won I would've put her in my idol list forever and I would bow down in front of her, because that was amazing what was going on.

She was on every cab, every bus, on every TV, on every store. Even if she wanted to, she would've had to lock herself in a tiny room and never get out again if she wanted to get away.

So it was so much. I have never experienced something so close. Actually I'm amazed that she got to the semifinals. Let's not forget that Roberta played an incredible match.

Maybe with that experience she's still going to take another shot at the Grand Slam. Maybe the golden slam. Who knows? Steffi did it.

Q. I think it was Hamburg that voted the Olympics down recently. What did you think of that?
ANDREA PETKOVIC: Well, I was very sad, but actually I thought it was going to get voted down because I know Germans. The problem was with everything going wrong in the FIFA with the terror attacks, everything coming together, the Germans are very careful people, I would say.

Just wasn't the right time. There was no momentum whatsoever. I felt like it was going to be like that, and it ended in the end they voted no. I felt it was going in that direction, so I wasn't wrong. It was just a very bad timing. And sports politics, they just didn't splatter around with glory enough in the months before, and the Germans takes matters like that very seriously.

It was sad, but I could understand it also.

Q. How important are the Olympics for you compared to the slams?
ANDREA PETKOVIC: For me it's very important. I just feel like -- I don't know what to expect at all, so I think that's so-so exciting. I think it's going to be a totally different event.

I'm very excited to see all the other athletes. I've always been someone who loved to watch the Olympics. No matter summer or winter Olympics, I watched every kind of sport and just hang in front of the TV all the time.

So going to be very exciting to be a part of it. That's what I have to say about the Olympics. (Smiling.)

Q. Olympics mixed is pretty tough to get into. Small draw. Who would you want to play with?
ANDREA PETKOVIC: With Roger Federer. (Laughter.) I'm Swiss now, can't you tell? Tommy Haas I probably would love to play with just because we probably get along best maybe. All the other players have -- Petzschner would be great. Phillip Petzschner or Tommy Haas. Just don't know them that well.

Q. Getting back to the whole New York thing, would you say you have rediscovered a love of tennis now?
ANDREA PETKOVIC: Well, the thing was I was definitely hating it. Then in New York I figured, Okay, I mean, the Olympics probably saved me. It was clear in my mind I wanted to do the Olympics, so I knew I'm going to play this year. It was up to me to sort of rediscover my love for tennis.

I knew I had to change everything around me so I changed my tomorrow, coaches, everything. Then I start to -- and I was 100% certain that I'm not going to pick up the racquet before I really wanted.

So I was also prepared to cancel the whole Australian summer if I wasn't ready yet. So it was the longest time I took off, I think. I didn't play for five weeks maybe. After three weeks my energy started getting back. I felt like I wanted to move again, so I went for a little run, a little gym.

Then I was like, Yeah, I want to play tennis. Then I was really happy with all my friends and family around. Then the question was I was happy because I was at home and not playing tennis, or if I was just generally happy and I could transport it into my tennis life again?

So the decision I made is to confront myself with the most difficult situation. So I went to boot camp for four weeks in Halle where the tournament is. It's nice when the tournament is there. When the tournament is not there nobody is there. That's all they have.

I figured if I can make it for four weeks there without any temper tantrums, I will be fine. I did make it and I got really excited, because Jan had just so much input and worked on so many things with me and challenged me so much that I was just very motivated to try and fix things and get them better.

And then I felt like I was getting in to a better shape again and everything came together, so I'm here and 100% here. I made the decision and I'm going to go through with this. Hopefully by the end of this season I won't sit in Zhuhai crying, but I'll be happy.
Jan 3rd, 2016 11:33 AM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Quote:
Andrea Petkovic zieht in Brisbane problemlos in die Runde der letzten 16 ein. Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner will aber abwarten, wie stabil die 28-Jährige wieder ist.

Von Tennis-Müdigkeit keine Spur: Andrea Petkovic hat beim WTA-Turnier in Brisbane mit einem lockeren 6:1, 6:2 gegen die Brasilianerin Teliana Pereira das Achtelfinale erreicht und dabei einen guten Eindruck hinterlassen.

Vor allem der erste Aufschlag war mit einer Quote von 74 Prozent verlässlich. Nach 1:18 Stunden verwandelte die Nummer 24 der Welt ihren ersten Matchball.

Die nächste Aufgabe wird allerdings deutlich schwerer: Die Achtelfinal-Gegnerin von Petkovic ermitteln in einem russischen Duell die Weltranglistenvierte Maria Scharapowa und Jekaterina Makarowa.

Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner hält sich mit Prognosen deshalb auch noch ein wenig zurück.

"Man muss abwarten, wie stabil Petko vor allem mental wieder ist", sagte Rittner.
http://www.sport1.de/tennis/wta/2016...e-von-brisbane
Dec 28th, 2015 09:17 PM
Fury
Re: Petko Articles & Interviews

Neustart im doppelten Sinne

Von Jörg Allmeroth

Quote:
Die letzten Tage des alten Jahres sind angebrochen. Und mit ihnen auch die letzten Tage der mal kürzeren, mal längeren Saisonpause für die Tennisprofis. Überall beginnt Anfang Januar die neue Saison, ob am Arabischen Golf in Doha, ob im indischen Chennai, ob beim Hopman Cup in Perth, ob im chinesischen Shenzhen oder beim kombinierten Turnier in Brisbane.

Ein Neustart im doppelten Sinne ist es für Andrea Petkovic, die in der Spielzeit 2016 etwas versucht, was ihr bisher noch nie 100-prozentig gelungen ist. Nämlich einem Trainerteam, einer Truppe von Dienstleistern die Verantwortung für ihr sportliches Vorankommen zu überlassen – und darauf zu vertrauen, dass dieses Team kompetent dafür sorgt, dass es mit der Darmstädterin im Olympiajahr 2016 wieder stetig bergauf geht. Es wird eine der großen Fragen dieser Saison werden, die Frage, ob Petkovic den Anspruch auf Selbstbestimmung jedenfalls so weit abgeben kann, dass nicht in unschöner Regelmäßigkeit Krisensituationen entstehen – eben weil sich die inzwischen schon reife Athletin pausenlos über Gott, die Welt und ihre Laufbahn alle möglichen Gedanken macht.

Petkovic wird auch als tüchtige Wortführerin und Punktesammlerin im deutschen Fed-Cup-Team gebraucht. Dies auch schon sehr bald, Anfang Februar, wenn das äußerst knifflige Erstrunden-Match gegen die Schweiz in Leipzig ansteht – eine Partie, die, blickt man auf die Top-Spielerinnen der beiden Länder, mindestens eines Halbfinales, wenn nicht eines Finales würdig wäre.
Andrea Petkovic Neustart im doppelten Sinne - de.tennisnet.com
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