TennisForum.com - Reply to Topic
Thread: Julia Görges Interviews and Twitter thread Reply to Thread
Title:
Message:
Trackback:
Send Trackbacks to (Separate multiple URLs with spaces) :
Post Icons
You may choose an icon for your message from the following list:
 

Register Now



In order to be able to post messages on the TennisForum.com forums, you must first register.
Please enter your desired user name, your email address and other required details in the form below.

User Name:
Password
Please enter a password for your user account. Note that passwords are case-sensitive.

Password:


Confirm Password:
Email Address
Please enter a valid email address for yourself.

Email Address:
OR

Log-in









Image Verification
Please enter the six letters or digits that appear in the image opposite.

Registration Image

  Additional Options
Miscellaneous Options

  Topic Review (Newest First)
May 28th, 2016 06:42 PM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

via @Saraya!

French Open Julia Görges ? Olympia kann warten - de.tennisnet.com

Quote:
Julia Görges – Olympia kann warten

Deutschlands beste Doppelspielerin sieht Rio nicht als ihre letzte Medaillenchance.

Hobbyspieler mit Ambitionen auf LK-Punkte sind Woche für Woche bereit, sich an den Unkosten der Veranstalter mit einem kleinen Schutzgeld zu beteiligen. Julia Görges geht naturgemäß den umgekehrten Weg, die deutsche Fed-Cup-Spielerin nimmt im Regelfall einen Scheck der Turnierleitung mit nach Hause. Zu sagen, dass Görges in jüngster Vergangenheit „ihr Nenngeld ausgespielt“ hat, ist dennoch nicht ganz verkehrt. Vergangene Woche in Nürnberg trieb sie das Halbfinale gegen Kiki Bertens bis in die Kurzentscheidung im dritten Satz, die Zweitrunden-Partie gegen Monica Puig in Paris wurde mit 7:5 im Dritten entschieden.

Unangenehmerweise beide Male zu Ungunsten der Neu-Regensburgerin, die Ende der vergangenen Saison ihr Umfeld neu geordnet hat: Michael Geserer, der sich auch schon um Philipp Kohschreiber gekümmert hat, übernimmt seit einem halben Jahr die Übungsleitung, als größter Erfolg steht der Finaleinzug in Auckland im Zwischenzeugnis. Die Form stimmt, die Ergebnisse in letzter Zeit nicht immer. „Gegen Puig war es ein hochklassiges Spiel, ein Riesen-Fight bis zum Ende.“ Dass am Ende nur eine gewinnen kann, mag bei Matches wie diesem tatsächlich ein Argument gegen das Regelwerk im Tennissport sein.

Stürze im Wettkampf und im Training
Julia Görges ist nicht zwingend eine Freundin der Eistonne. Nach dem Marathon gegen die 22-Jährige aus Puerto Rico hat sie sich stattdessen unter Court 1 gedehnt, nicht erreichbar für die WTA und etwaige Pressewünsche. Diese werden einen Tag später erfüllt, wieder nach einem Herzschlagfinale, diesmal mit gutem Ende für die Deutsche, auch wenn es für sie und Karolina Pliskova in Runde zwei des Doppelwettbewerbes bei 2:5 im Entscheidungssatz nicht gut ausgesehen hatte. „Ich wollte nur nicht noch einmal ein Match im Tiebreak im dritten Satz verlieren.”

Das Schicksal hat es zumindest in diesem Fall gut mit ihr gemeint. Die Jahre auf der WTA-Tour haben Görges mit einem großen Maß an Souveränität imprägniert, kleine Stolpersteine wie ein Sturz gegen Puig gehören mit zum Geschäft. „Beim Training mit Karin Knapp bin ich hier sogar in die Wand geflogen.“ Die Achillessehne hat leichten Schaden genommen, musste auch im Match gegen Puig behandelt werden.

Nächste Chance in 4 Jahren
Rio de Janeiro wird Julia Görges in diesem Sommer aller Voraussicht nach nicht bereisen, auch wenn sie im Moment die beste deutsche Doppelspielerin ist. „Mein Ziel war es, dass ich mich für das Einzel qualifiziere. Das habe ich nicht geschafft. Jetzt sollen dann auch jene Mädchen Doppel spielen, die sowieso schon dort sind.“ Mit jetzt 27 sei Rio schließlich nicht ihre letzte Chance, die Konzentration gilt ohnehin der Aufgabe vor Ort: In Runde drei warten mit Ekaterina Makarova und Elena Vesnina zwei ausgewiesene Doppel-Expertinnen.
Jule will likely skip the Olympics (she'd only be in for doppio).
May 26th, 2016 09:59 PM
~Poseidon~
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

She was great and she knows it.
And she wants it.

Great to see, she caught fire again.
May 26th, 2016 09:48 PM
RU90
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

May 17th, 2016 09:41 PM
~Poseidon~
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Mh, sounds like they made a contract with the devil that gave Jule a new Backhand and in Paris she'll be a completely new 2.0 Version. If only...
May 17th, 2016 07:45 PM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Tennis - Die Ruhe der Heimschläferin - Sport - Süddeutsche.de

Quote:
Die Ruhe der Heimschläferin

Nach ihrer Partie setzte sich Julia Görges erst einmal aufs Rad. Sie strampelte eifrig in die Pedale und hielt nebenbei eine Wasserflasche in der Hand. Es war aber nicht so, dass die deutsche Tennisspielerin am Dienstagmittag zurück zur Umkleidekabine fahren musste, die Wege sind eher kurz beim mit 250 000 Euro dotierten Weltranglistenturnier auf der Tennisanlage des 1. FC Nürnberg am Valznerweiher. Görges, 27, saß im Foyer des Klubhauses auf einem dieser modernen Spinningräder, die heute in jedem gut eingerichteten Fitnessstudio stehen. Bei ihr sah das Radeln tatsächlich mehr nach einer zusätzlichen Trainingseinheit aus als nach leichter Regeneration aus, weil ihre Erstrundenpartie gegen die Rumänin Cristina Dinu schneller beendet war, als sie das selber angenommen hatte. Ihr Tagwerk war nach 52 Minuten vorbei, mit 6:1, 6:2 siegte die 60. der Weltranglisten und fand hinterher: "Für mein erstes Match im Turnier lief es schon sehr gut."

Görges hatte erst 28 Minuten vor dem ersten Aufschlag erfahren, wer ihr an diesem Tag gegenüberstehen sollte. Eine solch kurzfristige Umbesetzung ist bei einem Turnier dieser Größenordnung recht ungewöhnlich. Doch ihre ursprüngliche Gegnerin, die Lettin Anastasija Sevastova, hatte am Abend vorher ihre Teilnahme abgesagt, weil sie umgeknickt war. So musste also nach einer neuen Spielerin gefahndet werden, die in der Qualifikation bereits ausgeschieden, aber noch nicht wieder aus Nürnberg abgereist war und so unverhofft als sogenannter Lucky Loser noch ins Hauptfeld rutschen konnte. So eine glückliche Verliererin war Cristina Dinu. "Es ist nicht so einfach, sich so schnell auf eine neue Gegnerin einzustellen", gab Görges zu, "aber mein Trainer hat mir einen sehr guten Matchplan mitgegeben."

Die Neubesetzung schien sie in der Tat nicht sonderlich zu beeindrucken, im Gegenteil. Görges spielte von Anfang an viel zu schnell für ihre Gegnerin. "Ich habe sehr aggressiv, aber auch sicher gespielt", sagte sie. Das Match gegen die Weltranglisten-217. taugte nicht unbedingt als ultimativer Gradmesser, aber es machte den Blick frei für ihre Stärken und Schwächen. Görges ist eine Spielerin, die den Ball wie kaum eine andere auf der Tour beschleunigen kann, wenn sie sich gut bewegt und richtig zum Ball steht. Vor allem ihr Aufschlag und ihre Vorhand sind dann so wuchtig, dass ihre Gegnerinnen den Bällen meist nur hinterherschauen können. Schwierigkeiten bekommt sie immer dann, wenn sie ein wenig mit der Beinarbeit schludert, wenn sie zu nah oder zu weit vom optimalen Treffpunkt entfernt ist. Dann unterlaufen ihr leichte Fehler, die gegen bessere Gegnerinnen als Dinu den Unterschied ausmachen.

Seit ihrem Finaleinzug in Auckland zu Beginn des Jahres hadert sie ein bisschen mit ihren Resultaten auf der Tour, sie verlor zuletzt mehr Spiele im Einzel als sie gewann. "Jule und wir können aber spielerische Fortschritte erkennen", sagt Michael Geserer. Der 46-Jährige teilt sich seit Dezember gemeinsam mit Matthias Maschke die Trainerarbeit. Für Julia Görges war die Entscheidung für das Duo mehr als ein gewöhnlicher Trainerwechsel, sie ordnete gleich ihr ganzes Leben neu und zog vom schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe ins oberpfälzische Regensburg um, wo Geserer und Maschke als Vereinstrainer beim Bundesligisten TC Rot-Blau unterrichten. Bereut hat Görges ihren Neubeginn in Bayern nicht, wie sie lächelnd bekennt. "Ich fühle mich wohl und der Dialekt ist auch keine Fremdsprache." Sie hatte als Kind bei Besuchen in Nürnberg schon die verschiedenen Eigenarten der bairischen Sprache kennen gelernt. Ihre Mutter kommt aus Franken, auch ihre Patentante. "Für mich ist das hier ein richtiges Heimturnier", sagt Görges und erzählt vergnügt, dass sie täglich als Heimschläferin aus Regensburg anreist.

Im Achtelfinale trifft sie nun auf die in der Weltrangliste vier Ränge besser platzierte Julija Putintseva aus Kasachstan. "Eine zähe Gegnerin", wie Görges findet. Sie hofft, dass sie im Hinblick auf die am Sonntag in Paris beginnenden French Open noch einige Matches in Nürnberg spielen kann. Woran sie im Training gerade am eifrigsten feilen, mag Michael Geserer gar nicht verraten. Aber der ehemalige Profispieler glaubt an eine gedeihliche Entwicklung seiner Schülerin in den nächsten Monaten. Geserer sagt, Görges werde noch alle überraschen.
May 2nd, 2016 07:08 AM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

I'm really wondering if this innuendo is intentional or if she's just completely oblivious to how this sounds in context.
May 1st, 2016 02:54 PM
selesia
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Julia Görges sucht Weg zum Zenit

Julia Görges sucht Weg zum Zenit - Sport aus Regensburg - Mittelbayerische


REGENSBURG.Mit Platz 16 die beste Platzierung der Karriere, das siebtbeste Duo 2016: Wer nur die Zahlen dieses Jahres interpretiert, der könnte den Eindruck haben, Julia Görges ist mit Karolina Pliskova zur Doppelspezialistin mutiert.

Das schon. Wir haben nicht viele, sehr, sehr gute Turniere gespielt und zwar bei großen Events. Da gibt es viele Punkte und es geht vorwärts im Ranking. Aber das ist sehr positiv.

Der Fokus liegt aber noch auf dem Einzel, oder? Da ist es bei Ihnen beiden nicht so weit vorwärts gegangen.

(lacht) Bei ihr ist der Spielraum nach oben auch nicht ganz so groß wie bei mir (Pliskova ist die Nummer 18 der Weltrangliste, Görges Nummer 57). Wir hatten auch beide positive Einzel-Ergebnisse, sie mit dem Halbfinale in Indian Wells, ich mit dem Finale in Auckland. Aber gute Matches im Doppel helfen enorm für das Einzel: Man holt sich ein positives Gefühl. Um zwei Wochen bei Turnieren zu überbrücken tut das gut, jeden Tag ein Match zu haben. Es bringt Adrenalin, man möchte zwar gewinnen, aber ist gleichzeitig entspannt, weil man jemanden neben sich hat und nicht auf sich alleine gestellt ist.

Aber es verkürzt auch mal den Schlaf, der Spielplan ist gedrängter: Ist das nicht Zusatzstress, der Energie raubt für entscheidende Situationen im Einzel?

Das schon. In Miami war ich früher raus. Da war es dann meine Aufgabe, die Führungsspielerin im Doppel zu sein, weil es schon anstrengend ist, wenn du nach dem Einzel noch mal auf den Platz gehst. Aber das macht ein gutes Doppel aus, dass der eine für den anderen da ist. Ich glaube, die Doppelteams tun sich manchmal leichter gegen Doppelteams zu spielen als gegen eine Kombination von zwei Einzelspielerinnen.

In Ihrer Karriere war 2016 ein großer Einschnitt. Alles ist neu: Der Wohnort Regensburg, ein rein Regensburger Team. Wie fällt die Bilanz nach fünf Monaten aus? Sie haben gesagt, manchmal reicht es schon, wenn eine andere Stimme das vielleicht sogar Gleiche sagt.

Das ist definitiv so. Taktisch kann man bei meinem Spiel noch enorm viel entwickeln, aber Aufschlag, Vor- und Rückhand, Slice und Volley muss man mir nicht mehr erklären. Es ist wichtig, dass die Sachen bei mir, beim Spieler allgemein ankommen. Es ist enorm wichtig, mal einen anderen Input zu kriegen. Es war mir wichtig, dass ich wieder etwas Erfrischendes habe, was Neues – und mich körperlich weiterentwickle, was ich mit Florian (Zitzelberger, der Athletiktrainer, d. Red.) enorm getan habe.

Ist das ein anderes Gesamtgefühl?

Es ist ein anderes Arbeiten als vorher. Ich lerne nochmal eine andere Arbeit kennen, die ich so vorher nicht kannte. Sie ist noch detaillierter. Ich sehe Entwicklung in meinem Körper, meinem Spiel und meinem Denken. Das macht den großen Unterschied.

Wie wichtig ist da Regensburg und dass alles aus derselben Ecke kommt?

Für mich ist das Wichtigste, dass alles sehr eng zusammenliegt, wir kurze Anfahrtswege haben, um im Team zu arbeiten. Man reist das Jahr so viel um die Welt. Für mich ist das ein Stück Heimat von früher (die Mutter von Julia Görges stammt aus Nürnberg, d. Red.). Da gehören mehrere Faktoren dazu: Michael, Matthias (die Trainer Geserer und Mischka) und Florian müssen alle von der Familie weg, Florian wird zusätzlich von Corpus Care freigestellt, alle investieren enorm viel ins Team. Aber nur so kann die Arbeit funktionieren, nur so kann man Erfolg haben.

Ungewöhnlich war: Gleich am Ende der ersten Turnierwoche mit dem neuen Team stand das Finale von Auckland. Da ist vermessen zu sagen, das geht so weiter.

Das wäre schön. Ich hätte nichts dagegen. Dass es spielerisch möglich ist, dass ich Finals spiele, weiß ich. Aber das gleich in der ersten Woche präsentiert zu bekommen, war ein guter Start und hat motiviert. Es war ein Weckruf: „Hey, in dir schlummert noch einiges.“ Das rauszukitzeln, ist unser Ziel. Ich habe meinen Zenit noch nicht erreicht.

Ein Thema 2016 ist auch Olympia. Wie wichtig ist das im Denken einer Tennisspielerin? In anderen Sportarten ist der Stellenwert sicher höher.

Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich das 2012 in London erleben durfte. Das war für mich eines der größten Ereignisse. Ich mache mir keinen Stress mit Olympia. Wenn ich dabei bin, bin ich dabei. Der Cut wird nach den French Open gezogen. Dass ich aktuell nicht die besten Chancen habe – es sei denn, ich gewinne in Madrid oder Rom, wer weiß – ist klar. Dass ich für mein Land spielen möchte, steht außer Frage.

Das sieht man ja auch am Fed-Cup-Engagement, zuletzt in Rumänien.

Da ist jeder für das Land da. Es ist über die Jahre zum Ziel geworden, den Fed-Cup auch mal zu gewinnen.

2016 ist schon jetzt ein besonderes Jahr für das deutsche Damen-Tennis. Hat sich durch Angelique Kerbers Erfolg bei den Australian Open für alle etwas verändert?

Schon, zumindest für einen gewissen Zeitraum war da ein Hype. Ich fand aber trotzdem, dass es für etwas Ultrageniales wie einen Grand-Slam-Sieg noch ein bisschen mehr hätte sein können. Wenn ich sehe, was in Rumänien mit einer Simona Halep los ist, da sieht man einfach, dass wir eine Fußballnation sind.

Und es ist wieder abgeebbt.

Ja, es ist schon wieder Normalität eingekehrt. Dabei darf man nicht vergessen: Hey, ihr habt so lange auf so einen Sieg gewartet (es war der erste seit Steffi Graf 1999). Dass das so schnell in Vergessenheit gerät, ist traurig. Das finde ich schade, denn was Angie über die Jahre leistet: Hut ab! Wenn du die Nummer zwei der Welt bist, geht nicht viel mehr. Da ist der Spielraum verdammt klein.

Es ist auch die Rede davon, dass der Boom im Damentennis weltweit zu spüren ist. Die Beurteilung von Frauen und Männersport ist ja oft unterschiedlich, im Damentennis ist es gerade wohl anders. Besonders in Deutschland, wo das Männertennis ja etwas hinterherhinkt.

Frauentennis zeigt in Deutschland über Jahre gute Qualität. Es ist schwer nach einer Ära wie Graf, Becker, Stich dem gerecht werden zu können. Dabei muss man sehen, wie sich Tennis entwickelt und verändert hat. Früher wurde es auf ARD und ZDF gezeigt. Die Wahrnehmung ist auf ein anderes Niveau gesunken. Das ist schade.

Da müsste es wohl wieder solche Dauersieger wie früher geben. Aber die Zeit ist eine andere geworden.

Es gewinnt bei jedem Grand Slam jemand anderes. Gut, bei den Männern sind es vielleicht vier Sportler, aber bei uns ist alles offen. Da steht auf einmal eine Nummer 70 im Finale. Das ist total motivierend für uns alle. Es ist auch interessanter, wenn es nicht immer die gleichen Gesichter sind.

Die deutschen Topspielerinnen sind auch fast alle in der Bundesliga vertreten. Das ist eine geschickte Werbung, um sich zu zeigen. Zumal es in Deutschland jenseits von Stuttgart und demnächst wieder Nürnberg kaum Turniere von Rang gibt.

Ich war bei Klubs, da habe ich vor 50 Leuten gespielt. Hier in Regensburg ist immer volles Haus. Hier ist es ein Fest. Da macht es Spaß.

Die Eingewöhnung in Regensburg als Wohnort hat auch funktioniert?

Ich fühle mich total wohl, das hat auch nicht lange gedauert.

Was ist der Unterschied zwischen Nord und Süd?

Das ist komplett anders. Es ist familiärer hier, viel enger zusammen, nicht nur gebäudetechnisch, auch bei den Menschen. Es ist anderes Umgehen. Das mag ich einfach.

Was steht für den Rest des Jahres auf dem Wunschzettel?

Das ist nicht so einfach zu sagen. Dass man am besten seine Leistung aus dem Training ins Match bringt. Es kommt alles auf einen zu, wenn man hart arbeitet und sich weiterentwickelt. Manches kommt auch durch die Erfahrung und ist auf einmal da. Es gilt am Spiel zu arbeiten und aggressiv zu versuchen, die Dinge auf dem Platz durchzusetzen. Da kommen die Ergebnisse von alleine: So, wie zum Beispiel in Auckland vielleicht.

Auckland ist auch ein Turnier, das nicht jeder auf dem Zettel hat. Gibt es noch so einen Ort, zu dem Julia Görges gerne fährt?

Zu jedem Grand Slam fährt man natürlich gerne. Cincinnati ist ein sehr schönes Turnier. In Linz und Luxemburg zum Ende des Jahres bist du müde, aber da möchtest du nochmal deine Leistung bringen. Meine Lieblingsturniere sind Indian Wells, Stuttgart, Australian Open – die waren jetzt alle schon, aber es kommen noch viele schöne Turniere: Madrid ist schön, Nürnberg ist schön. Aber eigentlich ist alles schön.
Apr 27th, 2016 01:48 PM
Bonk
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Kerber, Görges und Co. mischen mit - Sportnachrichten - Mittelbayerische
Apr 21st, 2016 12:50 AM
RU90
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Goerges Guided by New Voices
Mar 16th, 2016 12:14 AM
kadiHH
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Quote:
Originally Posted by Katja View Post

Mostly talks about her Bundesliga club, the "face" of which she will be. Only interesting tidbit, a stated goal for this season is to make the YEC in doubles with Pliskova.

a) Does Pliskova know about this goal?
b) This marks the third time in a row she has given out that goal, and each of the last 2 times she split up from her partner while actually being Top 8 in the race to Singapore.
Bundesliga smackdown coming!

Correct me if I'm wrong, but whenever Jule sets a goal for doubles, it seems to give her a weird temporary boost in singles play, and then the goal mysteriously disappears (along with the partner). Reverse that same strategy for singles goals and suddenly doubles surges.

Ingenious strategy or..... Good luck figuring it out Karolina.
Mar 15th, 2016 06:28 PM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Kerber ist der Star, Görges das Gesicht - Sport aus Regensburg - Mittelbayerische

Quote:
REGENSBURG.

Am heutigen Dienstag (15. März) ist Meldeschluss in der Tennis-Bundesliga. Das Eckert-Tennis-Team des TC Rot-Blau war 2015 dort erstmals vertreten und der Klassenerhalt der Regensburger Damen war nach den drei Auftaktniederlagen zittriger, als es der dritte Platz im Endklassement vermuten ließ. Und weil Teammanager Michael Geserer derlei nicht mehr erleben möchte und unter seiner Regie im zweiten Jahr in derselben Spielklasse stets eine bessere Platzierung herauskam als im ersten, ist das Ziel 2016 so einfach wie ambitioniert: um den Titel mitspielen.

„Wir haben noch viel mehr Qualität reingepackt“, sagt Michael Geserer. Kann man wohl sagen: Sechs Spielerinnen sind unter den Top 100 der Weltrangliste zu finden, ein weiteres halbes Dutzend rangiert zwischen 100 und 200 und die an WTA-Position 274 notierte Russin Natela Dzalamidze ist die der Rangliste nach „schlechteste Spielerin“ im 14er-Aufgebot. „Wir haben eine gute und kompakte Mannschaft“, sagt Geserer und drückt die Steigerung so aus: „Es kann gut sein, dass eine Barbora Krejcikova, die bisher schon mal an Nummer zwei bei uns gespielt hat, an sechs spielt – oder gar nicht: Weil zuviele gute Spielerinnen zur Verfügung stehen.“

Klar, der Star ist Angelique Kerber. Michael Geserer hatte die Zusage für einen weiteren Auftritt an der Dürerstraße zu seinem Glück schon eingesamelt, bevor die 28-Jährige ihren aufsehenerregenden Grand-Slam-Erfolg bei den Australian Open in Melbourne feierte. Das „Gesicht des Teams“ (Geserer) aber wird Julia Görges sein, die inzwischen in Regensburg wohnt und mit einem Regensburger Team (den Trainern Geserer und Matthias Mischka sowie Florian Zitzlsberger als Athletik-Coach) auf der Tour unterwegs ist.

Im Doppel auf einem guten Weg

Aktuell steht ein US-Trip auf dem Programm: Auf Indian Wells folgt Key Biscayne – und beides sind große Turniere nahe am Grand-Slam-Format. Im Einzel war für Görges gegen die Italinerin Camila Giorgi in Indian Wells schon in der ersten Runde nach zwei Sätzen Schluss. Im Doppel steht sie mit Karolina Pliskova, die ebenfalls wieder für Regensburg auflaufen wird, nach Siegen gegen die spanische Kombination Muguruza/Suarez-Navarro und das Russinnen-Duo Kasatkina/Vesnina im Viertelfinale.

Dort treffen Görges/Pliskova, die frühzeitig auf dem besten Weg sind, die Weichen zu stellen für das Jahresziel, sich für die WM der acht besten Doppel zu qualifizieren, nun auf das amerikanisch-russische Duo King/Kudryavtseva. Dieses hatte überraschend das Nummer-eins-Doppel Hingis/Mirza ausgeschaltet, das zuletzt 41 Partien in Folge gewonnen hatte, aber nun wie schon in Doha ein frühes Aus erlitt.

Vorverkauf startet am 15. April

Doch auch auf die Bundesliga wird Görges, die zudem beim Nürnberger Turnier (15. bis 21. Mai) als „deutsches Zugpferd“ fungiert, vermehrt ihr Augenmerk legen. „Wenn sie da ist, wird sie spielen. Regensburg ist ja ihre neue Heimat“, sagt Geserer und taxiert die Einsätze vorab auf „drei oder vier“ der sechs Partien.

Wie in den vergangenenen Jahren legt der TC Rot-Blau besonderen Wert auf die Attraktivität der Heimspiele, die am 5. Mai (Donnerstag) gegen Aufsteiger Hamburg (mit der Vorjahres-Regensburgerin Barbora Strycova), am 13. Mai (Freitag) gegen den Dauerrivalen und Vizemeister Karlsruhe-Rüppurr sowie am 5. Juni (Sonntag) gegen den Titelträger Ratingen im Terminkalender stehen. Ob der gestiegenen Attraktivität und des begrenzten Fassungsvermögens der Anlage startet der TC Rot-Blau bereits am 15. April den Vorverkauf für Tickets. „Wir haben die drei stärksten Gegner allesamt zuhause“, sagt Geserer.

Das „interessanteste Heimspiel“ sieht nicht nur er im Vergleich mit Karlsruhe, das mit Annika Beck, Anna-Lena Friedsam und Laura Siegemund drei der deutschen Topspielerinnen aufbieten. „Das werden alles Spiele auf Augenhöhe“, weiß Geserer. „Wenn da acht bis zehn Spielerinnen aus den Top 100 auf den Plätzen spielen, dann ist das schon eine außergewöhnliche Sache.“

Dazu tragen mit Johanna Larsson, die in Indian Wells gerade Sabine Lisicki schlug, und Polona Hercog auch noch die schwedische und slowenische Nummer eins bei. Mit Richel Hogenkamp verstärkt eine niederländische Fed-Cup-Spielerin das Rot-Blau-Team genauso wie die Tschechinnen Petra Cetkovska und Tereza Martincova. Und Tatjana Maria verstärkt zudem die Crew der deutschen Spitzenspielerinnen. Wie sagte Michael Geserer doch: „Platz drei war ja nett, aber Platz zwei oder eins sind besser.“
Mostly talks about her Bundesliga club, the "face" of which she will be. Only interesting tidbit, a stated goal for this season is to make the YEC in doubles with Pliskova.

a) Does Pliskova know about this goal?
b) This marks the third time in a row she has given out that goal, and each of the last 2 times she split up from her partner while actually being Top 8 in the race to Singapore.
Feb 16th, 2016 06:38 PM
Schnffy
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

DUBAI DUTY FREE TENNIS CHAMPIONSHIPS

February 15, 2016

Julia Goerges

Dubai, United Arab Emirates

J. GOERGES/S. Kuznetsova

6-0, 6-1

THE MODERATOR: Questions, please.

Q. You booted her off the court, didn't you?
JULIA GOERGES: Well, I would say it was, yeah, a very solid performance but at the same time being aggressive and didn't make that many mistakes. Well, I just didn't give her any chance to get into the match and get into her rhythm, because if she has time she creates good balls and deep balls, and that's what I tried to take away from her. That worked pretty well today.

Q. A very satisfying performance for you?
JULIA GOERGES: Yeah. Well, that's what you're working for, to play as consistent as possible and why you train every day, and it's very satisfying to see the performance like this today.

Q. What is it about this court? Because the two times you have managed to beat Sveta has been here.
JULIA GOERGES: Well, I like Dubai. I have done a lot of preseasons here. Well, the courts suit my game pretty well. This one is a bit slower than the outside courts. At night it's not flying that much. It really suits my game. It really forgives you some balls when you don't hit it in the middle and where you don't move that much before. Well, overall I can just say I'm very satisfied today.

Q. The last time you beat her you reached the final here.
JULIA GOERGES: Ah, well, I have a second round to do first, and that's what I focus on. Every match is tough here. Doesn't matter how the scoreboard is or not. Every match starts from zero, so I just need to be prepared for the next one, having some doubles, too. I get a lot of matches in, which is good.

Q. I was talking to Jenny from SAP and she was showing me the stats. Do you ever make use of these realtime stats, or does your coach ever bring it down or show it to you?
JULIA GOERGES: They do use those stats. I think it's pretty important to see stats where like percentage of serve like where you made your points with and that's very important to see. But I think also at the same time a player has a good feeling if the player has a lot of experience and sees where the points, where she's winning the points with. That's also at same time where the player is growing a little bit with and really get the experience in. And, well, at the same time you need to know what you do in certain situations. Well, that's what comes over the years.

Q. Is there a point sometimes where it's like stat overload at all, though? Like maybe it's not all about...
JULIA GOERGES: Well, sometimes the stats are not really showing what the match was, because sometimes one player won more points and at the end this one has lost the match. So it's not always showing the right things. But I think if you're watching the match and seeing the stats, 95% it's right. But as I said, in some points it's not right. By winning more points and losing more points, it doesn't mean that this one has won the match.

Q. What do you like about being in Dubai?
JULIA GOERGES: Well, first of all, it's warm (smiling). In Germany right now it's not very warm so that's already positive thing. No, just in general, I mean, the city is very nice. Everything is huge here, and it's like just a great city. I love having the sun around, being warm. And like having those great places here with the hotels, very convenient, like having it on-site. That's something for me I really like. You have short ways. You can go back and relax a little bit in the room. That's everything very convenient here. They are doing just a great job.

Q. Hitting winners, sometimes the margins are small. Today there were less mistakes. Is finding that balance a crucial part for you? Is that something you have been specifically focusing on?
JULIA GOERGES: Yes, but I will be always be making errors at the same time. It's not like you can play 100% and making just winners all over the court. Just trying, yeah, trying to get it as leveled as possible, well, that's what I'm focusing on. But obviously I always hit a lot of errors more than other players, but I always do more winners, too. So you try to have a good balance. If you do like 60/40%, you still win the match. That's what counts at the end. Obviously you want to focus to bring your unforced errors down, yes.

Q. How far do you think you are from your best?
JULIA GOERGES: Well, if you want to compare it to when I was 15, like four years ago, I think I'm in much better shape, honestly. The game has developed over the years, and everybody got much fitter. You can see how many different players are going to a Grand Slam final. So I think my game and my body is much better than it was in 2012. So that's something which is very promising. It's showing that we have now Grand Slam champion in our nation, so it shows us and motivates us even more to see who is gonna reach the final and who can win a title. That's very good to see and that's what we are all working for.

FastScripts Transcript by ASAP Sports
Jan 8th, 2016 07:12 PM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Tennis: Seventh time lucky for Goerges - Sport - NZ Herald News

Quote:
After seven consecutive appearances at the ASB Classic, Germany's Julia Goerges is more than familiar with the Auckland tournament. But today she ventures into unfamiliar territory after booking her place in the final for the first time.

Goerges, the world No 50, yesterday ended Austrian qualifier Tamira Paszek's giant-killing run, posting a swift 6-4, 6-2 win between showers in central Auckland.

Goerges' previous best result in Auckand was a semifinal in 2011, when she lost to eventual champion Greta Arn of Hungary. That result kicked off a strong couple of years for the German, who reached a career-high ranking of 15 in March 2012.

But the last couple of seasons could best be described as lean for Goerges, who has not reached a WTA Tour final in nearly four years.

The last title Goerges won was in Stuttgart in 2011 and her last WTA finals were in Dubai and Linz in 2012.

So it was a mixture of elation and relief for Goerges when she sealed yesterday's semifinal victory in 66 minutes.

"I must say it feels very good to be in a final again after such a long time," said Goerges.

Many of her friends and family back in Germany were unable to see her breakthrough win, however, with a technical hitch with the livestreaming preventing them from viewing the match. Instead, they were restricted to watching the points clocked over in the live-scoring.

"The livestreaming was not working so my parents did not find it very exciting watching the live-scoring. But they are very happy for me. I have not spoken to them too much as I have not talked to them a lot during the week and they get superstitious," said Goerges.

The 27 year-old said she approached the match with aggression with the aim of securing early momentum and deflating Paszek.

A former top-30 player who began the year at No 172, Paszek was playing her seventh match in seven days, including two long three-setters. She faded noticeably in the second set, during which she needed treatment on her lower back.

"It makes it tougher when you lose the first set and it really takes the energy away when you know you have to go two more, so I was trying to really take it to her in the first set," said Goerges.

Having taken little time to dispatch Paszek, Goerges will head into today's final well-rested, unlike her eventual opponent Caroline Wozniacki or Sloane Stephens, who were forced to endure lengthy weather delays before taking the court late last night.

"It ended up working quite well for me because it is raining again now so I am very happy that I am through," said Goerges.

"It's nice to be done and be able to recover properly and do your treatment and things but I don't see it as an advantage. Both players are very fit."
Neues Görges-Team feiert Topstart - Sport aus Regensburg - Mittelbayerische

Quote:
AUCKLAND.Wenn eine Tennisspielerin wie Julia Görges mit ihrem neuen Team die ersten drei Spiele gewinnt, ist der Start perfekt. Regensburg gewöhnt sich gerade an die prominente Neubürgerin aus den Top 50 der Welt, die mit Siegen glänzt: Nach Erfolgen gegen Lucie Hradecka (6:0, 6:3), Barbora Strycova (6:4, 7:6) und Nao Hibino (6:7, 6:2, 6:4), die allesamt knapp vor oder hinter ihr in der Weltrangliste rangieren, ist Görges beim 250 000-Dollar-Hartplatzturnier von Auckland nun im Halbfinale angekommen, das nach deutscher Zeit in Neuseeland in der Nacht zum Freitag für fünf Uhr morgens angesetzt ist.

Dort trifft sie nach einer Serie von Favoritenstürzen in ihrer Hälfte des Tableaus auf die österreichische Qualifikantin Tamira Paszek (Weltrangliste 172). „Sie galt mal als Wunderkind im Tennis“, sagt Trainer Michael Geserer über die nächste Gegnerin, die im Februar 2013 noch an Position 26 notiert war und Wimbledon zweimal das Viertelfinale erreichte.

„Wir sind alle stolz auf Julia“, sagt Michael Geserer, der in Neuseeland wie Athletiktrainer und Physio Florian Zitzelsberger mit vor Ort ist. „Wir waren schon vor dem Sieg gegen die Japanerin zufrieden. Jetzt haben wir noch eine Chance mehr und wollen natürlich ins Finale. Klar zählt der Grand-Slam-Autakt in Melbourne in Australien am meisten, aber bei den beiden Vorbereitungsturnieren kannst du Duftmarken setzen – und vor allem weißt, wo du stehst.“

Julia Görges steht gut da. Gegen Lucie Hradecka, mit der sie kommende Woche in Sydney Doppel spielen wird, war „es knapper, als es das Ergebnis sagt“, urteilt Geserer. Mit Barbora Strycova, die 2016 nicht mehr wie bisher für das Regensburger Eckert-Team in der Bundesliga spielen wird, sondern für den Neuling aus Hamburg, lieferte sich Görges einen „klasse Schlagabtausch“. Und gegen Hibino, die immerhin die Russin Kasatkina (18) bezwang, die ihrerseits die an eins gesetzte Titelverteidigerin Venus Williams aus dem Turnier geworfen hatte, konstatierte Geserer etwas, „das ich noch nie gesehen habe: Sie machte über 90 Prozent der Punkte beim ersten Aufschlag. Und dazu erlaubte sie der Gegnerin nicht einen Breakball.“

Vor dem Halbfinale und nach dem Dreisatz-Aus im Doppel mit Katarina Srebotnik aus Slowenien hatte Julia Görges den Luxus, ausschlafen zu können. „Ruhetag hatten wir hier noch keinen“, sagt Geserer. „Aber Julia hat hier alles fantastisch umgesetzt.“
Dec 30th, 2015 08:14 PM
kadiHH
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread



Jule's arrived safe and sound down under . Soon her tweets may be 100% pictographic .
Dec 21st, 2015 10:33 PM
Katja
Re: Julia Görges Interviews and Twitter thread

Quote:
Julia Görges denkt schon an Australien

Die deutsche Meisterschaft war Görges erster Auftritt mit dem Regensburger Team. Doch was zählt, ist der Grand-Slam-Auftakt.

Es war der erste Auftritt für Julia Görges und ihr neues Team aus Regensburg. In nackten Zahlen stand dem Sieg gegen Julia Wachaczyk (6:2, 7:5) vom Freitag bei den deutschen Meisterschaften in Biberach mit 6:7 (3:7), 4:6 zwar auch die Halbfinal-Niederlage am Samstag gegen Anna-Lena Friedsam gegenüber, die im Endspiel gegen Katharina Hobgarski beim 6:0, 6:1 keine Mühe mehr hatte. Dennoch: „Wir sind mehr als zufrieden“, zog Michael Geserer, der Görges jetzt zusammen mit Matthias Mischka coacht, eine erste Bilanz nach vier Trainingswochen seit dem 16. November in der Halle des TC Rot-Blau.

Ein deutscher Titel wäre für die 27-jährige Görges, die in Regensburg ein neues Zuhause fand, zum Auftakt zwar ein hübscher Nebeneffekt gewesen, doch in der Karriere eines Tennis-Profis zählen andere Ergebnisse aber eben deutlich mehr. Am 28. Dezember treten Görges und Co. die Reise zu den Vorbereitungsturnieren auf den fünften Kontinent in Auckland und wohl Sydney an, um fit zu sein für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres und um ab 18. Januar im australischen Melbourne möglichst lange im Geschäft zu bleiben.

„Eine harte physische Woche“

Nach einer Match-Trainingswoche in Regensburg gegen „starke männliche Gegner“ und Lokalmatadoren wie Pascal Laucht, Martin Wieand oder Christian Schmid (Peter Heller folgt noch) waren Görges und Co. froh über die „echte“ Matchpraxis von Biberach. Zudem hatte die Weltranglisten-50. laut Geserer „eine harte physische Woche in den Beinen“. Florian Zitzelsberger, als Athletiktrainer und Physiotherapeut ein wichtiger Bestandteil des neuen Görges-Teams, „macht hervorragende Arbeit“ und schloss nach dem verlorenen Match gegen Friedsam prompt eine Arbeitsstunde im physischen Bereich mit Görges an.

„Wir brauchen jeden Tag“, sagt Geserer, „zumal über die drei Weihnachtstage ja nicht so viel passieren wird“. Der 46-jährige ehemalige Weltranglistenspieler, der sich erstmals, seit er nach Regensburg zurückkehrte, wieder auf die große Tour begibt, fühlt sich „ganz wohl“ in seiner neuen, alten Rolle als Trainer: „Vor allem, weil wir eine so sympathische Atmosphäre im Team haben“, sagt Geserer, dessen Schützling übrigens bei den großen Turnieren 2016 mit Karolina Pliskova Doppel spielen wird.

Die 23-jährige Tschechin ist im Einzel an Position Nummer elf der Weltrangliste notiert und es steht nach wie vor zur Debatte, dass sie auch im nächsten Jahr wieder für das Regensburger Eckert-Tennis-Team in der Bundesliga aufschlägt. Fix ist die Verpflichtung nicht, aber: „Wir werden uns in Australien mal darüber unterhalten“, sagt Michael Geserer.

Am 4. Januar geht’s in Auckland los

Die Bundesliga, in der für die Regensburgerinnen 2016 am 5. Mai (gegen Hamburg), 13. oder 14. Mai (gegen Karlsruhe) und 5. Juni (gegen Meister Ratingen) die drei Heimspiele im vorläufigen Terminplan stehen, drängt noch nicht so sehr. Australien dagegen steht vor der Tür. Los geht es am 4. Januar aber erst einmal in Neuseeland: In Auckland machen Venus Williams (Weltrangliste 7), Ana Ivanovic (16), Caroline Wozniacki (17), Svetlana Kuznetsova (25) oder Sloane Stephens (30) das Feld stark.

„Julia freut sich unheimlich auf die Turniere“, sagt Geserer vor dem Trip über Dubai und Melbourne mit fast 24 Stunden reiner Flugzeit. Es ist eine der Lieblingsreisen von Julia Görges. „Ein positives Gefühl spielt immer eine Rolle. Aber es gibt wenige, die diese Turniere nicht mögen“, sagt Geserer.
Not too much to report here..

- Coach satisfied with how it's going so far
- Had a hard fitness week before the German championships, so not worried about the result there
- A nice atmosphere in the team
- Jule looking forward to NZ/Australia
- Doubles at the slams next year with Pliski
- And of course more, possibly unintentional, Zitzel-innuendo: "Zitzelsberger is doing outstanding work" and immediately followed up her match against Friedsam with a one hour workout in the physical area"
This thread has more than 15 replies. Click here to review the whole thread.

Posting Rules  
You may not post new threads
You may post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off

 
For the best viewing experience please update your browser to Google Chrome