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Dec 24th, 2015 09:10 AM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

Quote:
So wurde ich zum FC-Fan!

Von MIRKO FRANK

Mit den Profis des 1. FC Köln feierte Sabine Lisicki (26) auf der Weihnachts-Party den 2:1-Erfolg über Dortmund.

Im großen BILD-Interview spricht Deutschlands Tennis-Star (aktuell Platz 32 in der WTA-Rangliste) erstmals über ihre FC-Leidenschaft.

BILD: Frau Lisicki, man sieht Sie in letzter Zeit sehr oft im Kölner Stadion!

Lisicki: „Ja, ich liebe die Stimmung dort und bin ein richtiger Fan geworden! Der FC-Sieg gegen Dortmund war einfach genial. Ich war auch schon gegen Augsburg im Stadion und beim Auswärtsspiel in Darmstadt dabei.“

BILD: Und singen in Köln dann die Hymne „Merstonnzodir“ mit?

Lisicki (lacht): „Ich versuche es zumindest … Ich kannte das Lied vorher nicht, finde es aber richtig gut. Die Atmosphäre im Stadion fasziniert mich total.“

BILD: Haben Sie ein FC-Trikot?

Lisicki: „Ja, zwei. Eins von Simon Zoller und eins von Kapitän *Matthias Lehmann.“

BILD: Wie sind Sie eigentlich FC-Fan geworden? Ihr Freund Oliver Pocher ist doch durch und durch Hannover-Fan …

Lisicki: „Ich bin mit Simon Zoller und Laura Wontorra befreundet. Und der 1. FC Köln hat mir auch persönlich sehr geholfen.“

BILD: Wobei?

Lisicki: „FC-Physiotherapeut Klaus Maierstein behandelt mein verletztes Knie. Simon Zoller hatte mir den Kontakt vermittelt. Das sind alles sehr nette und professionelle Leute am Geißbockheim. Und wenn ich mich in einem Umfeld wohl fühle, fiebere ich sofort mit.“

BILD: Wie geht es Ihrem Knie jetzt?

Lisicki: „Gut, derzeit ist ja Winterpause. Ich will im Januar bei den Australian Open dabei sein.“

BILD: Woher kennen Sie Simon Zoller und Laura Wontorra?

Lisicki: „Sie haben mich im Sommer bei den French Open in Paris besucht und mir die Daumen gedrückt. Danach ist ja dann auch ein Sieger-Foto mit ihnen entstanden. Ein ähnliches Bild haben wir nach dem FC-Sieg gegen Dortmund in der Stadion-Tiefgarage gemacht.“

BILD: Haben Sie Ahnung vom Fußball?

Lisicki (lacht): „Ich kann Abseits erklären, aber den Unterschied zwischen einer 4er- oder 5er-Kette weiß ich nicht wirklich.“

BILD: Sind Sie schon FC-Mitglied?

Lisicki (lacht): „Noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.“

BILD: Diskutieren Sie auch mit ihrem Freund Olli über Fußball?

Lisicki: „Natürlich! Wir gehen ja auch oft zusammen ins Stadion. Wir haben mit insgesamt 18 Leuten eine Tipp-Gemeinschaft für die Saison. Ich bin die einzige Frau in der Runde.“

BILD: An welcher Stelle liegen Sie?

Lisicki: „Das verrate ich nicht. Aber glauben Sie mir, es läuft gar nicht so schlecht für mich …“
Her knee was treated by the medical department of 1.FC Köln and now she's fan of the club
Dec 24th, 2015 09:07 AM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

Sabine Lisicki: Comeback nach vier Monaten - Bild.de
Quote:
"Ich freue mich sehr darauf, nach vier Monaten wieder auf den Platz zu stehen. Es wird sicherlich nicht leicht, nach so einer langen Pause, aber ich werde versuchen, ohne Druck reinzugehen und es wieder zu genießen, Tennis spielen zu dürfen.“
Aug 12th, 2015 05:20 PM
Lisickinator
Re: Sabine News & Articles

That's not trash TV. At least for German standards.
Aug 12th, 2015 03:03 PM
Boogaloo
Re: Sabine News & Articles

Stream of the TV show with Sabine, if you can stand 45 minutes of german trash TV . It will be online for one week

http://www.ardmediathek.de/tv/Wer-we...page.moreclips
Aug 11th, 2015 02:37 PM
Boogaloo
Re: Sabine News & Articles

Sabine will be the guest in a game show on german public TV aired today (which has been recorded some time ago)

The title is "Wer weiss denn sowas?" = "Who knows THAT kind of stuff?" Looks like a typical cheap off-season production for the 6pm schedule.

http://www.daserste.de/unterhaltung/...woche-100.html



Did Pocher make her do that?
Jun 13th, 2015 01:53 PM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

http://www.nw.de/sport/sport_nachric...se-Buehne.html
Quote:
Lisicki freut sich auf die große Bühne

Für die Wimbledon-Finalistin beginnt bei Champions-Trophy in Halle die Rasensaison

Halle. Sabine Lisicki lächelt, nein strahlt, als sie mit einem Ereignis aus ihrer Jugend konfrontiert wird. Im Juni 1998 saß die heute 25-Jährige mit ihrem Vater als Zuschauerin auf der Tribüne des Gerry-Weber-Stadions und war so beeindruckt, dass "ich zu meinem Vater gesagt habe: Hier möchte ich mal spielen."

Am Samstag (17 Uhr) erfüllt sich nun endlich der Wunsch der Weltranglisten-19. aus Troisdorf. Ausgerechnet an der Seite von Henry Leconte, 1993 Sieger der ersten Gerry Weber Open, schlägt Lisicki im Rahmen der Champions Trophy gegen ihre Fedcup-Kollegin Angelique Kerber und den früheren French-Open-Gewinner Michael Chang aus den USA auf. "Ich freue mich da sehr drauf. Henry macht ja gerne Faxen. Ich bin gespannt, welche Überraschung mich erwartet."

Sicher ist, dass die Wimbledon-Finalistin vor einer Kulisse von mindestens 11.000 Zuschauern spielen wird - so viele Tickets sind bisher für das Weltklasse-Mixed verkauft worden. "Das ist der Rahmen, den man sich als Spieler wünscht und es ist ja auch kein Geheimnis, dass Sabine gerne vor großem Publikum spielt", sagt Christopher Kas, ehemals Haller Bundesligaspieler und jetzt der Mann an Lisickis Seite. Aus sportlicher Hinsicht.

Privat ist die Wahl-Berlinerin seit Ende 2013 mit Comedian Oliver Pocher liiert. Spaß ist im Hause Lisicki also garantiert. Wenn es nach Kas ginge, dürfte das Mixed am Samstag deshalb ein bischen ernster genommen werden. "Natürlich gehört Spaß dazu. Aber wir wollen auch sportlich das Positive rausziehen, da Sabine zwei Tage später in Birmingham spielt, um dann in Wimbledon optimal angreifen zu können."

Die Rasensaison hat für die Rheinländerin eine besondere Bedeutung. Weil der Belag zu ihrem schnellen Spiel passt, weil sie dort 2013 ihr Karriere-Highlight mit dem Einzug ins Finale erlebte und weil sie die vielen kleinen Details rund um das Turnier im All England Lawn Tennisclub liebt. "Mir gefällt es, dass sie dort die Traditionen pflegen und wir immer noch ganz in Weiß spielen müssen", erzählt Lisicki, die in ihrem sportlichen Umfeld nun auch mehr Konstanz gewonnen hat.

Nachdem sie zuletzt häufiger den Trainer gewechselt hat, fühlt sich Lisicki bei Olympia-Mixed-Partner Kas sportlich gut aufgehoben. "Wir haben in vielen Gesprächen herausgefunden, dass es einfach passt zwischen uns", erklärt Lisicki und sucht den bestätigenden Blick ihres Trainers. "Wir sind beide sehr zielstrebig", erwidert Kas. Jetzt kommt eine interessante Saisonphase, aber wir gehen Schritt für Schritt."

Von Halle über Birmingham nach Wimbledon - der Stätte ihres bisher größten Erfolgs.
Jun 13th, 2015 01:49 PM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

http://www.noz.de/deutschland-welt/s...ampions-trophy
Quote:
Halle. Ob sie heute in Halle zeigen kann, dass sie den schnellsten Aufschlag der Welt hat? Beim ab 17 Uhr anstehenden Mixed-Doppel zur Champions Trophy gegen Michael Chang und Angelique Kerber hat Sabine Lisicki, Nummer 19 der Welt, ein wenig Angst vor Ablenkung durch die zu erwartenden Albernheiten ihres Spielpartners Henri Leconte. „Ich hoffe, er macht nicht zu viele Faxen“, sagt die 25-Jährige – und lacht.

Wer der 1,78 Meter großen Blondine mit den schneeweißen Zähnen und den grün-braunen Augen in der Lobby des Gerry-Weber-Sportpark-Hotels gegenübersteht, kann gar nicht glauben, dass Lisicki so viel Schnell- und Durchschlagskraft hat wie sonst kaum eine Tennisspielerin auf der Welt: Mit gemessenen 210,8 km/h hält sie seit etwa einem Jahr den Rekord für den schnellsten Aufschlag aller Zeiten im Frauentennis – schneller noch als das Service der Weltranglisten-Ersten Serena Williams, die doch körperlich etwas ganz anderes ausstrahlt . Lisicki wirkt dagegen im Hotel fast zierlich – vielleicht auch deshalb, weil sie ihre kräftigen Oberarme unter einem Business-Blazer versteckt hat.

„Es freut mich sehr, dass ich so viele Menschen, gerade viele Kinder, dazu animieren konnte, das Tennisspielen anzufangen: Das hat dieser wunderschöne Sport auch verdient“, sagt Lisicki, als sie sich abseits ihrer vier WTA-Turniersiege an den bisher größten Erfolg ihrer Laufbahn erinnert: „Dieses unglaubliche Ereignis vor fast zwei Jahren, als ich einen Schritt vor der Erfüllung meines großen Kindheitstraumes stand.“ Im Finale auf dem heiligen Rasen von Wimbledon, wo sie gegen die Französin Marion Bartoli verlor.

Zuvor auf dem Weg ins Endspiel hatte sie aber Siege und Sympathien en masse gesammelt – mit druckvollem Grundlinienspiel und fast kindlicher Begeisterung. Das ungläubige und unverstellte Lächeln im Zuge ihrer Erfolge zeichnete ihre Auftritte aus und ließ ihr die Gunst des Publikums zufliegen. „Ich liebe die Tradition dort, die Tatsache, dass alle Spielerinnen in weißer Kleidung antreten – dass sich das gehalten hat, ist doch fantastisch“, sagt sie – und betont wie zur Bestätigung beim letzten Wort alle harten Konsonanten und Zischlaute noch einmal extra.

Seither ist einiges passiert im Leben von Sabine Lisicki: weil sich die Maßstäbe verändert hatten, sorgte stellenweise ausbleibender sportlicher Erfolg in der Presse für viel - und nicht immer nur sachgemäße - Kritik. Dazu machte sie Ihre Beziehung zu Comedian Oliver Pocher auch für die Boulevardmedien noch interessanter. „Ich versuche, so viel wie möglich von meinem Privatleben zu schützen. Das war vor allem im ersten Jahr wahnsinnig schwer. Aber jetzt komme ich immer besser damit klar“, sagt sie – und schickt einen festen Blick an den Fragesteller hinterher.

Dass ihre vielen Trainerwechsel seither – mehr, als man an einer Hand abzählen kann – vielleicht auch nicht gerade zur Konstanz in ihrem Spiel beigetragen haben, ist eine These, der Lisicki im Gespräch ausweicht. „Jetzt habe ich ja den richtigen Trainer gefunden“, sagt sie – und lacht in Richtung des ehemaligen Doppel-Profis Christopher Kas, der sie seit Anfang des Jahres coacht. Es ist ein anderes Lachen als damals in Wimbledon – es hat in diesem Moment ein wenig an Natürlichkeit verloren.

„Es hat ein wenig gedauert, bis wir beide den optimalen Zugang zueinander gefunden haben“, gibt Kas, der heute vor der Champions Trophy einen Spaß-Einlagesatz gegen Pocher auf Court 1 spielen wird, unumwunden zu. „Aber das war ein ganz normaler Prozess. Was mir immer ein wenig zu kurz kommt in der Öffentlichkeit, ist Sabines überragende Einstellung und Motivation: Sie arbeitet viel härter im Training, ist zielstrebiger und aufmerksamer geworden“, sagt der 34-Jährige. Vor den nun anstehenden Auftritten auf Rasen – nach Halle erst in Birmingham und dann in Wimbledon – erklärt Kas: „Wir haben, gerade in der jetzt anstehenden interessanten Phase der Saison, noch große Ziele – auch wenn wir diese nicht öffentlich kommunizieren werden.“

Der Moment dieser Grundsatzrede ist der, in dem auffällt, wie nahe Lisicki bei ihrer Vertrauensperson sitzt und wie weit weg von den übrigen Gesprächspartnern im Hotel. Die Schülerin der berühmten Akademie von Nick Bolletieri, seit dem 15. Lebensjahr im europäischen und später weltweiten Tennis unterwegs, hat im Gespräch die Arme vor der Brust verschränkt – keine Entspannungs-, eher eine Abwehrhaltung. Lisicki ist nicht schüchtern, schon gar nicht unfreundlich, aber sie ist unter Fremden auch nicht gerade der offenherzige, sofort zugängliche Typ.

Barbara Rittner soll einmal über Lisicki gesagt haben, dass diese durchaus sensibel und dickköpfig sein kann. „Aber sie ist immer vom Besten überzeugt, hat eine optimistische Ausstrahlung“, so die deutsche Fed-Cup-Teamchefin. Über Bolletieri sagt man, dass er ihr folgendes Mantra eingeimpft haben soll: „Wenn Du lächelst, bist Du stark auf dem Platz.“

Vor allem dann, wenn Ihr Lächeln echt ist und von Herzen kommt.
May 27th, 2015 06:58 PM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

http://www.tagesspiegel.de/sport/ten.../11833972.html
Quote:
Sabine Lisicki überzeugt bei den French Open

Von Petra Philippsen

Die Berlinerin erreicht in Paris die dritte Runde – die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Christopher Kas scheint sich zu lohnen.

Sabine Lisicki marschierte auf ihre Bank zu, legte den Schläger beiseite und zog einen kleinen Zettel aus ihrer Tasche. Beim Seitenwechsel saß die Berlinerin nun da, blickte auf die geschriebenen Zeilen auf dem Stück Papier herunter, die sie mit ihrem Trainer Christopher Kas erarbeitet hat. Kurze Leitsätze sind es, die sie wie ein Mantra verinnerlichen soll. Sich in einer Partie nur auf das Wesentliche zu konzentrieren, darum geht es. Und das fiel Lisicki in der Vergangenheit mitunter schwer. Doch es ist einer der vielen wichtigen Bausteine im Gesamtpaket der Weltranglistenneunzehnten, die Kas in teils mühevoller Kleinarbeit seit dem Saisonbeginn an die richtige Stelle zu rücken versucht. In Roland Garros scheint die Formkurve anzusteigen, mit ihrem Einzug in die dritte Runde der French Open egalisierte Lisicki ihr bisher bestes Ergebnis. „Zum Höhepunkt der Sandplatzsaison ist die Sandplatzform da“, sagte Kas.

Denn die Australierin Daria Gavrilova musste zwar beim Stand von 1:6 aus ihrer Sicht die Partie aufgrund von Bauchmuskelproblemen aufgeben, doch Lisicki hatte sich von der angeschlagenen Gegnerin nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Sabine hat taktisch vieles sehr gut umgesetzt und jetzt einen guten Rhythmus“, betonte Kas: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ Darum geht es Kas auch in der täglichen Arbeit mit der 25-Jährigen. Er verfolgt einen Plan, ein klares Konzept. Und der rote Faden ist inzwischen gut sichtbar, obwohl es zwei, drei Monate brauchte, bis sich die Kommunikation der beiden einspielte. „Anfangs sprachen wir Dinge auf unterschiedliche Weise an“, erklärte Lisicki amüsiert, „bis wir merkten, dass wir ja das Gleiche meinen.“

Kas und Lisicki haben einen Draht zueinander. Den hatten sie schon 2012 bei den olympischen Spielen in London, als sie gemeinsam im Mixed antraten. Und so bemüht sich Lisicki nun, die Änderungen, zu der Kas ihr besonders im taktischen und mentalen Bereich oder beim Spielverständnis rät, auch umzusetzen. Gerade das war der Berlinerin früher schwergefallen. Meistens sagte sie den Trainern, was sie tun wollte. Auch ihr Vater Richard Lisicki war da keine Ausnahme. Doch inzwischen merkt sie, dass Kas ihr Vertrauen verdient.

Bei den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami im März schien der Knoten in Lisickis Spiel endlich geplatzt zu sein, sie kämpfte sich furios ins Halbfinale. Doch dann folgte die tiefe Enttäuschung beim Fed Cup in Sotschi. „Es war schwierig für Sabine, mit diesem Negativerlebnis umzugehen“, sagt Kas. Die Umstellung von Hartplatz auf Sand fiel Lisicki zudem schwer, bei den Turnieren in Rom und Nürnberg spielte sie zuletzt wieder besser – und fühlte sich wohler. Dieser Faktor ist Lisicki wichtig, auch in Paris. Erstmals zog sie in keines der überfüllten Spielerhotels, sondern in ein eigenes Apartment in der Stadtmitte nahe der Seine. „Ich wollte auch mal den Kopf abschalten und spazieren gehen, mir die schöne Gegend ansehen“, sagte Lisicki, „und in einem Apartment kann ich selber kochen, habe mehr Platz. Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl dort, es liegt mir mehr.“ Und auch auf dem so verleideten Sandplatz hat sie offenbar ein neues Wohlgefühl für sich entdeckt.
Apr 2nd, 2015 02:32 PM
Saraya!
Re: Sabine News & Articles

OUT in Charleston.
Apr 2nd, 2015 02:15 PM
rucolo
Re: Sabine News & Articles

"setzte sich die Berlinerin in drei sturmumtosten Sätzen durch"

Ich liebe diese Formulierung. Entzückend
Apr 2nd, 2015 02:01 PM
rucolo
Re: Sabine News & Articles

http://www.berliner-zeitung.de/sport...,30267720.html

Quote:
31.03.2015

Sabine Lisicki

Alle Antennen auf Sieg

Von Doris Henkel

Miami – Die Berlinerin Sabine Lisicki spielt in Miami so stark auf, dass sie sich für Serena Williams gewappnet wähnt. Von bisher drei Spielen gegen die Amerikanerin gewann Lisicki eines, aber die Erinnerung daran ist noch nicht verblasst.

Allmählich kommt einem die Sache unheimlich vor. So, als habe es keine Niederlagen und keine Zweifel zu Beginn dieses Jahres gegeben, und so, als läge der Rasen von Wimbledon auf einmal überall, sprintet Sabine Lisicki dieser Tage von einem Sieg zum nächsten. Die Art, wie sie Sara Errani zu Beginn der Woche über den Platz scheuchte (6:1, 6:2), war ziemlich eindrucksvoll, um das Mindeste zu sagen. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass sie in ihrer Karriere außer im All England Club über längere Zeit nie besser in Form war als im März 2015 auf den Hartplätzen von Indian Wells und Miami.

Nach dem Schlüsselspiel in Kalifornien mit dem Sieg nach Abwehr von drei Matchbällen gegen Flavia Pennetta aus Italien und drei überzeugenden Auftritten in Miami scheinen Spielfreude und Zuversicht auf einem verlässlich hohen Niveau gelandet zu sein. Früher hatte ihr auf Hartplätzen oft das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gefehlt, jetzt, unter der ebenso zugewandten wie fordernden Leitung des neuen Coaches und ehemaligen Mixed-Partners Christopher Kas, sieht es so aus, als sei die Blockade gelöst. „In Indian Wells kamen die ersten Ansätze durch, und jetzt kommt es in vollen Zügen. Das macht einfach Spaß“, sagt sie.

Gute Erinnerungen an Williams

In dieser Situation könnte es keinen besseren Test als ein Spiel gegen Serena Williams geben, die Nummer eins des Frauentennis. Von bisher drei Spielen gegen die Amerikanerin gewann Lisicki eines, aber die Erinnerung daran ist noch nicht verblasst. Im Viertelfinale in Wimbledon vor zwei Jahren – Williams hatte kurz zuvor bei den French Open ihren 16. Grand-Slam-Titel gewonnen und galt als große Favoritin – setzte sich die Berlinerin in drei sturmumtosten Sätzen durch, obwohl Williams im dritten Satz 3:1 geführt und einen Spielball zum 4:1 gehabt hatte.

Wie sinnvoll ist es, sich in der Vorbereitung auf die neue Partie an die Vergangenheit zu erinnern? Natürlich sei das noch im Hinterkopf, sagt Lisicki, vor allem die Tatsache, dass immer alles offen sei, selbst wenn man 1:3 im dritten Satz hinten liege. „Aber das ist fast zwei Jahre her, und jetzt werden die Karten neu gemischt.“

Die Frage ist, wie es um die Form der mächtigen Konkurrentin bestellt ist. In Miami war bisher nichts von den Folgen jener Knieverletzung zu sehen, die zuvor in Kalifornien zu Williams’ Rückzug unmittelbar vor dem Halbfinale geführt hatte. Sie sagt, sie sei selbst überrascht, wie problemlos sie die Spiele in dieser Woche durchgestanden habe.

Ein bisschen mysteriös kommt einem die Sache schon vor, aber mangels Beweises des Gegenteils sollte man annehmen, dass sie sich in Indian Wells tatsächlich nicht in der Lage gesehen hatte, im Halbfinale zu spielen. „Ich weiß gar nichts“, sagt Lisicki, „ich hab von ihr bisher hier nichts gesehen, aber man muss davon ausgehen, dass sie in Form ist. Sie hat das Turnier ein paar Mal gewonnen, sie wohnt nicht weit weg, und sie spielt hier gern.“

Die Weltranglistenzehnte Andrea Petkovic, die beim Sieg gegen die Russin Jekaterina Makarowa (6:1, 7:5) einen der besten Sätze ihrer Karriere gezeigt hatte und die danach am Dienstag im Viertelfinale gegen die junge Tschechin Karolina Pliskova spielte (die Begegnung war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet), ist sicher eine gute Adresse, wenn es um die Einschätzung der Partie zwischen Williams und Lisicki geht. „Serena hatte bisher noch keinen richtigen Test, und wenn dann jemand kommt, der dagegen hält, dann wird das sehr, sehr interessant.“

Historische Leistung

Zwei deutsche Spielerinnen im Viertelfinale von Miami muten beinahe historisch an: Eine Erfolgssträhne wie jetzt von Andrea Petkovic und Sabine Lisicki hatte es zuletzt 1996 gegeben. Aus der Geschichte mit Williams’ Aufgabe in Kalifornien ist Petkovic auch nicht recht schlau geworden, und deshalb kommen bei der in Zahlen ausgedrückten Einschätzung der Chancen von Sabine Lisicki im großen Spiel gegen die Beste des Frauentennis auch unterschiedliche Werte heraus. „Wenn mit dem Knie alles in Ordnung ist, würde ich sagen 55:45 für Serena. Falls nicht, 50:50.“

Sabine Lisicki hat keine Zahlen zu dieser Angelegenheit im Kopf. Die Berlinerin meint selbstbewusst, wenn sie gut spiele, sei bekanntlich alles möglich. Dieses „bekanntlich“ hätte sie sich vor ein paar Wochen vielleicht noch verkniffen. Aber wie es um ihr Selbstbewusstsein dieser Tage bestellt ist, das zeigt auch eine andere Antwort. Gefragt, was sie von der Aussicht hält, am Mittwoch gegen Serena Williams zu spielen, meinte sie ohne zu zögern: „Dieses Match wollte ich von Anfang an, als ich aufs Tableau geschaut hab.“ So was sagt man nur dann, wenn alle Antennen auf Sieg ausgerichtet sind.
Mar 30th, 2015 07:24 PM
rucolo
Re: Sabine News & Articles

http://tennisnet.com/de/de/turniere/...dem-Vormarsch-

Quote:
WTA Miami

Sabine Lisicki wieder auf dem Vormarsch – „Selbstvertrauen ist alles“

30.03.2015

Bislang laufen die Frühlings-Turniere in den USA für Sabine Lisicki ausgesprochen gut – die Umstellungsphase scheint geglückt.

Von Jörg Allmeroth aus Miami

Als Sabine Lisicki an diesem Centre-Court-Abend in Miami plötzlich im zweiten Satz 1:4 zurücklag gegen Ana Ivanovic, die Nummer sechs der Welt, da war von Panik oder Ratlosigkeit nichts zu spüren. Lisicki weiß schließlich, dass sie in diesen Tagen wieder das Potenzial hat, auch das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. 20 Minuten später wussten das dann auch die Fans und Ivanovic, nach einer fabelhaften Aufholjagd der tüchtigen Berlinerin am Sonntag, die mit einem 7:6 (4) und 7:5-Triumph und dem Vormarsch ins Achtelfinale bei diesem Topturnier endete. „Selbstvertrauen ist alles. Und das habe ich wieder, besonders nach den guten Ergebnissen der letzten Wochen“, sagte Lisicki und ließ sich im Spielerzentrum erst mal zusammen mit dem ostfriesischen Scherzkeks und Tennisfan Otto Waalkes ablichten. Noch Mitte Februar hatte Schweinsteiger-Freundin Ivanovic das erste gegenseitige Duell dieser Saison in Dubai klar gewonnen, auf dem Höhepunkt der Ergebniskrise von Lisicki. Damals, so sagt Lisicki, sei der Spaß am Tennis „ziemlich verloren gegangen“: „Da gab es schon ein bisschen Verzweiflung, warum es nicht klappt.“

Kas: „Da war immer eine hohe Professionalität in der Arbeit“

Nach der Berg-und-Talfahrt der vergangenen Jahre ist immer ein wenig Vorsicht geboten bei den Urteilen und Einschätzungen über Lisicki, zu oft folgten ja nach Spitzenergebnissen wieder enttäuschende Auftritte. Doch so viel lässt sich sagen: Die Neuorientierung des Tennisunternehmens Lisicki, weg von einer Familienangelegenheit zu einer professioneller orientierten Tour-AG, tut der Chefin in vielerlei Hinsicht gut. Und eröffnet auch die Chance auf mehr Nachhaltigkeit des Erfolgs. „Ich habe ein gutes Gefühl, das Team stimmt“, sagt die 25-Jährige, die früher oft und zu schnell auf die Dienste ihres Vaters und langjährigen Förderers Dr. Richard Lisicki zurückgriff, wenn die Allianz mit einem anderen Übungsleiter nicht funktionierte. Papa Lisicki soll nun aber genau das bleiben, der Papa – und Christopher Kas, der neue Trainer, der Mann für eine längere, perspektivische Zusammenarbeit. „Es war ein schwerer Anfang, ganz einfach, weil die Resultate nicht da waren“, sagt Kas in Miami, „aber man hat immer gemerkt: Sie will wieder nach oben, sie will alles tun für den Erfolg. Da war immer eine hohe Professionalität in der Arbeit.“

Was nicht immer selbstverständlich war in der Vergangenheit, erlebt man in der Tennis-Partnerschaft mit Kas, dem Mann, mit dem sie bei den Olympischen Spielen von London zusammen im Mixed-Wettbewerb antrat: Lisicki hört auf ihren Trainer, lässt sich auf dessen taktische und strategische Überlegungen ein. Zusammen werden auch die nächsten Gegnerinnen beobachtet, so saßen Kas und Lisicki auch vor dem Spiel gegen Julia Görges auf der Tribüne und schauten sich die eigentlich wohlvertraute Fed-Cup-Kollegin an. Es war ein eher symbolischer, aber für das Arbeitsverständnis wichtiger Vorgang: „Es geht einfach darum, wie ich meinen Beruf mache, was man wie tut“, sagt Kas, „und es geht darum, sich an jedem einzelnen Tag optimal zu verhalten und im Training und Spiel gut zu arbeiten.“ Eigentlich so wie Kas selbst, der in seiner aktiven Zeit bekannt dafür war, aus seinen Möglichkeiten das Maximale zu machen und stets „nur 100 Prozent zu geben.“

„Wir denken von Turnier zu Turnier"

Lisicki wirkt in jedem Fall drahtiger, wendiger und stabiler in ihrem Spiel. Das war insbesondere im Duell mit Görges zu beobachten, in einem der besten Matches überhaupt in der ganzen Saison im Damentennis. Fast drei Stunden kämpften die beiden deutschen Nationalspielerinnen auf hohem Niveau, doch am meisten erstaunte halt das Niveau von Lisickis Auftritt, die Konstanz und Nervenstärke. Lichtjahre war Lisicki von jener Lisicki entfernt, die in Australien und dann auch noch einmal in Dubai eine geradezu sagenhafte Fehlerquote anhäufte und vorübergehend die Freude an der Arbeit verlor. Selbst da aber, sagt Kas, sei bei Lisicki und ihm die Grundüberzeugung da gewesen: „Wir schaffen das, wir kommen raus aus dieser Situation“, so der grundoptimistische Bayer. Im Umkehrschluss versagt sich Kas allerdings auch einen weiten Ausblick nach vorn: „Wir denken von Turnier zu Turnier, es hat doch keinen Sinn, jetzt über alle denkbaren Möglichkeiten in dieser kompletten Saison zu reden.“

„Mit Worten kommt nichts“

Für den Moment ist Lisicki eine der Spielerinnen, auf die man schauen muss bei der Pokalverlosung. Das Selbstvertrauen ist da, die Schläge stimmen, die Gefühlslage im Camp Lisicki ist heiter. „Ich möchte meine gute Form jetzt auch bestätigen und dranbleiben“, sagt Lisicki, die vielleicht auch erkannt hat, dass ihr nicht mehr unendlich viel Zeit bleibt, um ihre kleineren und größeren Tennisziele zu verwirklichen. Zurück in die Top 20 dürfte sie die Siegesserie in diesem amerikanischen Tennisfrühling schon führen, und das muss noch keineswegs das Ende sein. Aber Spekulationen und Prognosen sind nicht erwünscht in der Firma Lisicki, sondern handfeste Resultate: „Mit dem Erfolg kommen auch die Plätze in der Rangliste“, sagt Kas, der Trainer, „mit Worten kommt nichts.“
Mar 23rd, 2015 04:42 PM
Schnffy
Re: Sabine News & Articles

The Mystery of Sabine Lisicki
Mar 20th, 2015 01:19 PM
Tarabuses
Re: Sabine News & Articles

Quote:
Originally Posted by Ziva View Post
Wow that's a pretty informative interview.
Is it? Couldn't make much of it at all myself.
Mar 20th, 2015 12:30 PM
Ziva Wow that's a pretty informative interview.
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