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Thread: Angie: Interviews, Tweets and Articles! Reply to Thread
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Yesterday 09:35 PM
platypus
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Petra Philippsen hat neben den Beitrag für Eurosport einen weiteren Artikel für den Tagesspiegel geschrieben. Gleicher Titel, aber anderer Text.
24.5.2016: Tagesspiegel - Ein ganz harter Aufschlag
Quote:
In Melbourne hat Angelique Kerber als erste Deutsche seit Steffi Graf ein großes Turnier gewonnen. In Paris schied die Kielerin nun in der ersten Runde aus – ihre schwierigste Gegnerin war sie selbst. von Petra Philippsen

Vielleicht hat sie es in diesem Moment geahnt. Angelique Kerber steht mit verschränkten Armen am Ende des langen Korridors, der auf den Court Philippe Chatrier führt. Da draußen sind alle 15 000 Plätze vergeben, es klingt nach Freibad im Hochsommer. Kindertag bei den French Open. Wie vor jedem der vier Grand-Slam-Turniere sind die besten, vor allem aber beliebtesten Tennisspieler der Welt eingeladen, den Nachwuchs zu bespaßen. Locker und witzig sein, ein paar Bälle übers Netz daddeln – da fühlen sich Spieler wie Novak Djokovic, Viktoria Asarenka oder Roger Federer sichtlich wohl.

Angelique Kerber nicht. Es ist ihr erstes Mal, und die Situation behagt ihr nicht. Als die deutsche Spielerin aufgerufen wird, begrüßen sie die Zuschauer mit freundlichem Applaus, obwohl viele auf den Rängen diese Blondine mit dem Pferdeschwanz nicht gleich einordnen können. Kerber winkt, lächelt unsicher. Französisch spricht sie nicht, das macht es noch schwieriger. „Je t’aime Paris“, spricht sie dem Moderator zögerlich nach und lächelt tapfer. Als es nach zehn Minuten vorbei ist, wirkt sie erlöst, trottet mit hängenden Schultern zurück in die Katakomben.

Das soll die Frau sein, die noch vor vier Monaten in Australien alle Gegnerinnen vom Platz gefegt hat? Die für Deutschland den ersten Grand-Slam-Triumph seit 1999 holte, seit Steffi Graf? Schon dieser erste Auftritt ließ erahnen, wer dieses Mal Kerbers schwerster Gegner sein würde: Angelique Kerber.

Vier Tage später passiert bei Kerbers erstem Match das, was manche nun das Aus mit Ansage nennen: Die Niederländerin Kiki Bertens liegt mehr als 50 Weltranglistenplätze hinter Kerber als Nummer 3, doch Bertens tritt selbstbewusst auf, spielt variabel, mutig – alles, was Kerber an diesem Tag nicht ist. Zu passiv, zu unsicher, zu fehlerhaft ist ihr Spiel. Im zweiten Satz lässt Bertens einmal etwas nach, das reicht zum Break – aber nicht zur Wende. Dann schmerzt im dritten Satz Kerbers linke Schulter. Seit längerem soll sie damit Probleme haben. In der Umkleide wird sie kurz behandelt, aber die fünfminütige Pause soll ihr wohl eher mental helfen, sie liegt bereits mit 0:3 hinten. 2:6, 6:3 und 3:6, das Aus.

Nach dem Spiel sitzt Kerber auf dem Podium im größten Pressekonferenzsaal und wirkt so verloren, wie die meiste Zeit über draußen auf dem Platz. „Ich bin enttäuscht“, sagt sie leise, blickt zu Boden, schaut dann aus dem Fenster in den trüben Pariser Himmel. „Ich brauche bestimmt ein paar Tage, um das zu verdauen“, sagt sie und atmet durch. „Ich will versuchen, stärker wieder zurückzukommen.“ Mit gesenktem Kopf verlässt sie den Saal. Nur weg.

Dabei hätte Angelique Kerber gute Gründe gehabt, in Paris selbstbewusst aufzutreten. Seit vier Jahren steht die Spielerin aus Schleswig-Holstein konstant in den Top Ten der Weltrangliste, sie ist die beste deutsche Spielerin. Nachdem sie die Australian Open in Melbourne gewonnen hatte, war die als eher schüchtern geltende Spielerin kaum wiederzuerkennen. Damals drängelten sich die Presseleute aus aller Welt im Konferenzsaal, und Kerber genoss die Aufregung sichtlich. Es war ihr großer Moment, endlich stand mal sie im Rampenlicht. Sie strahlte und scherzte sogar mit den Journalisten. „Ach ja, Sie stellen doch immer diese komischen Fragen, oder?“ Kerber antwortete ohne lange nachzudenken auf jede Frage – lachend und in ihrem ungeübten Englisch. In den turbulenten Tagen danach erzählte Kerber oft, wie viel Spaß ihr Interviews jetzt machen würden. Das waren ganz neue Töne, aber sie klangen gut. „Ich weiß, dass ich gut spiele und ich weiß, was ich kann. Ich muss nur den Glauben an mich behalten und darf nicht verzweifeln, wenn ich mal zwei Turniere am Stück schlecht spiele.“

Doch genau das geschah danach bei den Masters in Madrid und Rom, direkt vor den French Open – das Aus in Runde eins. Frisst sich der Zweifel erstmal fest, kann er zu einem übermächtigen Gegner heranwachsen. Und so kam es, dass beim ersten großen Auftritt nach Melbourne schon niemand mehr Kerber als echte Herausforderin für Titelverteidigerin Serena Williams einschätzte, der sie schon im Halbfinale begegnet wäre. Sieben Partien hätte Kerber gewinnen müssen bis zur Trophäe, alle zwei Tage ein Match. Härter geht es im Tennis nicht, vor allem auf dem Sandbelag mit zehrend langen Ballwechseln. Zu Kerbers erster Pressekonferenz in Paris erschien gerade mal eine Handvoll Journalisten, und die Deutsche, die noch vor wenigen Wochen „die Nummer eins“ werden wollte, gab zu Protokoll: „Ich bin zufrieden, wenn ich hier mein Bestes gebe.“

Kampfansagen im Sport klingen anders. Aber möglich wäre das mit der Nummer eins auch jetzt noch. Denn Angelique Kerber, das einst pausbäckige Mädchen mit dem Dickkopf, das mit zehn Jahren schon über einen begnadeten Instinkt auf dem Platz verfügte, ist zu einer der härtesten Arbeiterinnen und fittesten Spielerinnen der Tour geworden. Dabei war sie kein Wunderkind wie Steffi Graf. Die hatte 1987 in Paris mit 18 Jahren ihren ersten von 22 Grand Slams gewonnen. Kerber ist 28 Jahre alt, sie brauchte länger für ihren Durchbruch.

Und Grafs Vermächtnis lastet schwer auf ihr. „Egal, was ich erreichte“, sagt Kerber, „verglichen mit Steffi war es nie gut genug.“ Im letzten Jahr trainierte Kerber erstmals nach einem Formtief beim Masters in Indian Wells mit der 46-jährigen Brühlerin, die mit Ehemann Andre Agassi in Las Vegas lebt, im Stützpunkt des gemeinsamen Ausrüsters. Damals ging es bei Kerber zügig wieder aufwärts, und da sie das Training in diesem Frühjahr wiederholten, als die Ergebnisse erneut ausblieben, gilt Graf seither als ihre Mentorin. Oder wenigstens als Seelenstreichlerin. Wenn es nicht läuft, hilft Graf. „Natürlich ist es nicht neu, was Steffi mir sagt“, sagt Kerber, „aber es tut gut, von jemandem wie Steffi zu hören, dass ich auf einem guten Weg bin. Sie ist ein Champion und versteht mich einfach. Sie weiß, wie es ist.“

Kerber weiß seit ihrem Triumph damals auch, dass man sich hierzulande neuen Schwung für die Sportart Tennis herbeisehnt. Vom „Ker-Boom“ schrieben die australischen Zeitungen nach ihrem Coup auf den Titelseiten. Doch es folgte schnell die Ernüchterung, schon Tage später beim Fed Cup in Leipzig waren die Einschaltquoten verheerend schwach. Als Kerber und Co dann im April den Abstieg aus der Weltgruppe in Rumänien verhinderten, liefen die Live-Bilder nur im Internet-Stream. Tennis-Boom fühlt sich anders an.

Trotzdem spürte Kerber nach Melbourne eine Aufbruchstimmung, „viele Leute erzählen mir, dass sie jetzt selbst nach Jahren wieder den Schläger in die Hand nehmen und dass sie Tennis wieder verfolgen. Vor allem bei Jugendlichen merke ich, dass sie wieder Lust auf Tennis haben und dass das Leuchten in den Augen wieder da ist.“ Die Spielerin würde sich gut als Vorbild eignen. Als eine, die bodenständig und fleißig ist und nie durch Skandale auffällt.

Was ihr auch das Etikett „nett, aber langweilig“ eingebracht hat. Es fragen sich manche, ob Kerber immer gut beraten ist. Außerhalb von Kiel, wo sie als Kind mit ihren Eltern hinzog, wird sie auf der Straße nur selten erkannt. Ihr Management bleibt ebenso unsichtbar. Es ist in den vergangenen vier erfolgreichen Jahren nicht gelungen, die sympathische Norddeutsche mit polnischen Wurzeln zu einer Athletin mit Wiedererkennungswert aufzubauen. Nach ihrem Grand-Slam-Sieg probierte das Management offenbar, das lang Verpasste in nur vier Tagen aufzuholen. Noch nachts um 2 Uhr saß Kerber nach dem Finale im Pressezentrum von Melbourne und es gab Telefoninterviews, Live-Schalten, Pressekonferenzen, TV-Interviews… Kerber konnte kaum Luft holen. Auch in Leipzig beim Fed Cup ging das ständige Lächeln weiter. Obwohl sie erschöpft und auf die ganze Aufmerksamkeit, die sich nun auf sie richtete, nicht vorbereitet war.

Die Eigenwerbung im Schnelldurchlauf zeigte keinen Effekt: Kerber hat bisher keinen weiteren Sponsorenvertrag abgeschlossen, ihr Gesicht ist auf keiner Müslipackung, sie hat keine Schmuck-, Uhren- oder Modelabelverträge. Sabine Lisicki konnte 2013 gleich einen ganzen Schwung neuer Werbepartner von sich überzeugen – dabei hatte die Berlinerin das Wimbledonfinale gar nicht gewonnen. Immerhin: Kerber tritt seit einem Jahr als Markenbotschafterin eines Sportwagenherstellers auf. Der Deal soll sehr gut dotiert sein. Angebote habe es nach Melbourne einige gegeben, heißt es aus Kerbers Management. Doch man sei nur an Premiumpartnern interessiert.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Kerber in diesen Dingen immer ihrer Mutter Beata vertraut. Die lebt seit der Trennung von ihrem Mann Slawek weiterhin im Kieler Vorort Kronshagen und arbeitet im Tennis-Center Kiel, organisiert dabei die Termine und Reisen ihrer Tochter. Sie berät, managed, kümmert sich. Mutter Beata zieht im Hintergrund die Fäden, passt auf ihre Töchter Angelique und Jessica auf. Trotzdem ist Beata Kerber nicht wie Peter Graf, der als Prototyp des besessenen Tennisvaters gilt. Ein cholerischer Grobian, von dem gesagt wird, er habe die Kindheit seiner Tochter durch überharten Drill ruiniert. Als Gestalter des damals neuen Tennis-Booms aber konnte er Veranstaltern die Bedingungen diktieren, Turnierpläne bestimmen und Antrittsgeld-Forderungen durchsetzen. Das half beim Aufstieg seiner Tochter. Peter Graf vertraute niemandem, am Ende hatte ihn jedoch die Gier nach Macht und Reichtum übermannt.

Das ist bei den Kerbers völlig anders. Die Familienbande sind stark, gemeinsam mit Beata Kerbers Eltern, die im polnischen Puszczykowo die Tennishalle „Angie“ betreiben, sind sie eine verschworene Gemeinschaft. Mittlerweile lebt die berühmte Tochter in der Nähe ihrer Großeltern. Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Provinz braucht sie, es ist ihr Rückzugsort geworden. Homestories gibt es nicht. Entscheidungen trifft Kerber nach Rücksprache mit ihrer Mutter, doch die ist keine PR- oder Marketingexpertin. Die Familie hat schlechte Erfahrungen gemacht und fasst nur noch schwer Vertrauen zu Außenstehenden. Kerbers Trainer Torben Beltz, eine offene Frohnatur, bildet da die Ausnahme.

Die Familie Kerber hat harte Zeiten hinter sich, sie zahlte lange drauf. Die Tochter hatte sich in den ersten Profijahren durch die zweitklassige ITF-Tour gekämpft, für wenig Preisgeld und noch weniger Ranglistenpunkte. Doch die Kerbers glaubten an Angelique, das schweißte zusammen. Diese Beharrlichkeit, das Engagement und die Opfer, die sie brachten, trieben das Mädchen an. Als Erwachsene wollte sie etwas zurückgeben, und das schaffte sie. Als sie 2011 ihre schwerste Sinnkrise („die härteste Zeit meines Lebens“) überwunden hatte, wagte sie einen Neuanfang. Mit der Unterstützung der Akademie der ehemaligen Profis Rainer Schüttler und Alexander Waske trainierte sie an ihrer Fitness, am Selbstvertrauen und wurde ein Jahr später mit dem Erfolg belohnt: mit dem Wimbledonhalbfinale, zwei Turniersiegen in Paris und Kopenhagen, dem Einzug in die Top Ten.

Unter ihren Gegnerinnen gilt Kerber als nervös, vor Melbourne knickte sie oft in wichtigen Momenten ein. Wie noch im letzten Jahr beim WTA-Finale in Singapur, als ihr ein einziger Satzgewinn zum Halbfinaleinzug gereicht hätte, aber dann plötzlich nichts mehr ging. In Melbourne gelang ihr endlich der Durchbruch, und die Anerkennung, die sie so lange vermisst hatte, tat ihr sichtlich gut. „Ich bin erleichtert seit Melbourne, das kann mir niemand mehr nehmen. Egal, was jetzt kommt, das wird immer bleiben.“

Angelique Kerber weiß es vermutlich längst am besten: Sie ist keine, von der man Seriensiege wie von Steffi Graf erwarten darf. Es gibt sicher auch Spielerinnen mit größerem Talent. Aber sie arbeitet hart, macht das Beste aus ihren Möglichkeiten. Das Auf und Ab gehört bei ihr dazu. Mal sehen, ob sie in Wimbledon im Juli dann wieder ganz oben steht.
Yesterday 12:18 AM
Devon.G
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Damn I hope it is not as serious as it sounds! Angie
May 29th, 2016 11:38 AM
Poldo
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Yeah, that sounds pretty bad tbh. Let's hope the time will be enough.
May 29th, 2016 11:27 AM
platypus
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

For me it is not really clear what is included in the six weeks. Just the healing time or also the preparation time for being fit and ready again to play her best tennis.
May 29th, 2016 11:12 AM
QueenAngie
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Nooo

Angie should take all the time she needs to heal her shoulder completely. Playing Wimbledon without a grass tournament as preparation wouldn't be an optimal situation though.
I hope that it will get better quickly and that Angie can play in Birmingham pain free (and defend her title of course )
May 29th, 2016 10:52 AM
platypus
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

The following article in Bild was twittert from her manager:
Bild: Das Kerber-Rätsel | Wann ist sie wieder in Grand-Slam-Form?

Looks like that the shoulder problem is really a shoulder problem and not only between her shoulders. Playing with it in Madrid, Rome and Paris. Doing now rehab in Poland and is not able to practice fully. In an ideal world she would need a break of six week.

Quote:
„Die Schulter soll keine Entschuldigung sein“, sagte Kerber nach dem Paris-Aus. Keine Ausreden anzuführen, ehrt sie.

Aber die Wahrheit ist, dass die lädierte linke Schulter ihrer Schlaghand bereits in Madrid und Rom zu Erstrunden-Pleiten führte.
Quote:
Kerber-Manager Lars-Wilhelm Baumgarten (44) von der Agentur „arena 11“ zu BILD: „Die Tränen sind getrocknet, der Frust ist noch da. Angelique macht momentan Reha in Polen. Sie kann zwar trainieren, aber nur dosiert. Das Wichtigste ist, dass sie jetzt gesund wird und das Selbstvertrauen zurückkommt. In der idealen Welt würde man jetzt sechs Wochen Pause machen, doch das geht natürlich nicht.“

Kerber wird am 13. Juni ein Show-Match beim Rasenturnier in Halle/Westfalen bestreiten, danach geht es gleich zum Rasenturnier nach Birmingham/England (ab 13. Juni) – ihr einziges Vorbereitungsturnier für Wimbledon.
Still two weeks to go till Birmingham.
May 25th, 2016 07:00 PM
platypus
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

The French Open upsets of Angelique Kerber and Victoria Azarenka were disappointing, but not surprising - Excelle Sports
Quote:
The French Open upsets of Angelique Kerber and Victoria Azarenka were disappointing, but not surprising
By Lindsay Gibbs May 25, 2016

There isn’t much clarity in the women’s draw of Roland Garros after the first round, but one thing is certain: some early losses hurt worse than others.

While it was, of course, sad to say goodbye to No. 23 seed Jelena Jankovic and No. 16 Sara Errani, it was absolutely devastating to see No. 5 Victoria Azarenka and No. 3 Angelique Kerber defeated so soon.

Both players are proven champions that have a propensity for intense matches and electrifying shotmaking. And on their way out the door, both women showed exactly why they are going to be so missed in the later rounds of this tournament.

However, while the losses were definitely upsetting, given Kerber and Azarenka’s circumstances, they weren’t shocking.

Kerber, who certainly got the short end of the stick in the draw, lost to Kiki Bertens of the Netherlands, 6-2, 3-6, 6-3. Like Stan Wawrinka and Li Na back in 2014, the German simply wasn’t able to carry over the momentum from her big victory in Melbourne. Which makes sense, because it’s been over four months since Kerber upset Serena Williams to clinch the first Slam of her career, and the leap into that spotlight takes some getting used to.

But this was more than just a can’t-handle-the-pressure loss. Clay is not Kerber’s best surface—she’s only made the quarterfinals of the European clay-court Premier events Madrid and Rome once, and has never made it past the fourth round of the French Open. Out of her 20 career WTA singles finals, only four have come on clay: one at a small event in Bogota back in 2010, one on the green clay in Charleston, South Carolina, and two at the Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgard—an indoor clay tournament that plays much faster than the Roland Garros surface.

Kerber’s biggest strengths are her speed, instincts, and defensive power, and the clay tends to neutralize those a bit.

Plus, surface aside, there was nothing ideal about Kerber’s French Open warm-up. After winning in Stuttgart in April, she lost her first matches in both Rome and Madrid. Then she withdrew from the tournament in Nuremburg last week with a left shoulder injury, while her opponent in Paris, Bertens, went on to win that title.

So, despite their Grand Slam resumes and rankings, Bertens came into this match as the in-form player— besides her Nuremburg title, Bertens also had an incredible Fed Cup week in April, upsetting Caroline Garcia and Kristina Mladenovic of France, and then made it to the semifinals in Morocco.

She might be ranked No. 58 in the world right now, but the 24-year-old certainly hasn’t been playing like it.

But despite the circumstances, Kerber went down swinging—quite literally—and produced what she usually does: a thoroughly entertaining match, filled with hot shots and momentum swings.

“I came here to play round by round, and I know that you must play your best tennis in the first rounds, as well, because everybody is a tough opponent to play,” she said in press. “I was trying it. It was not my day.

“I tried to fight also in the third set. But unfortunately she played too good in the important moments.”

Kerber’s absence will be felt in the draw not because she’s the No. 3 seed or the Australian Open champion, but because she has the uncanny ability to bring out the best in her opponents. Her perfect balance of offense and defense, power and precision, boldness and touch, tends to produce classic after classic.

Soon after Kerber fell, Azarenka walked out onto the court to face the Italian Karin Knapp. After looking to back in major-winning form with her sweep of Indian Wells and Miami in March, many considered Azarenka one of the favorites in Paris.

Unfortunately, something was off for the Belarusian from the moment the match began, and she ended up losing, 6-3, 6-7(6), 4-0 ret.

While the two-time Australian Open champion came out swinging, she landed awkwardly on her knee in a tight fourth game, and ended up losing the next five games to a steady Knapp. In the second set, Azarenka took a medical time-out and limped around the court, refusing to stop competing despite the obvious discomfort in her right knee. Somehow, with her movement hampered to the point that she often had to lean on her racket for balance in-between points, Azarenka found her aggressive side, saved match points, and pulled out the second set in a tiebreaker.

But there was no miracle to be had — she had one more medical timeout in the third set before finally calling it a day when it was obvious she could barely move.

Azarenka was infamous for her fragility and propensity for withdrawals and retirements early in her career, but as she’s gotten older, she’s become more stubborn about fighting through them — perhaps even as a response to the criticism she faced when she was younger. On days like Tuesday, her competitive will is as admirable as it is frightening; it’s never fun to watch a player play through pain, especially when there’s a possibility to worsen the injury.

Still, Azarenka’s ability to dig deep and keep going for her shots even when the odds seem stacked against her is one of the reasons why she has climbed all the way to the top of the tennis rankings, and why many think she’ll do it again. It’s also why Roland Garros won’t be the same without her.

Now, if only her health could catch up to her willpower.

It’s easy to wrap up both of these results into a greater conversation about upsets in women’s tennis. Individually both of these losses, however, are more than understandable.

They do leave Serena’s half of the draw wide open, though. Now the highest seed Serena will have to face before the final is No. 8 Timea Bacsinszky, followed closely by her sister Venus Williams at No. 9.

The French Open will move right along without Kerber and Azarenka, but now it’s time for other players in the draw to step up.
May 25th, 2016 06:27 PM
selesia
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Good article:

French Open 2016: Der Tour-Return - harter Aufschlag für Angelique Kerber

Angelique Kerber erlebte bei den French Open in Paris in Runde eins eine böse Überraschung und scheiterte an Kiki Bertens. Nun gilt es für die Australian-Open-Siegerin, die richtigen Schlüsse zu ziehen, meint Eurosport Tennis-Expertin Petra Philippsen, die in ihrem Blog direkt aus Roland Garros berichtet.


Angelique Kerber hatte die Frage im dritten Satz voller Verzweiflung und Hilflosigkeit in Richtung ihrer Box gebrüllt, und sie steht wie eine Überschrift über ihrem bitteren Aus bei den French Open: "Was soll ich denn machen?" Und darauf gibt es nur eine Antwort - Kerber macht jetzt das, was Champions nach schlimmen Rückschlägen eben tun: aufstehen und weitermachen!

Kerber sagte, sie brauche wohl einige Tage, um die Niederlage zu verdauen. Und diese Zeit sollte sie nutzen, um alles genau zu analysieren, sich zu hinterfragen und vor allem die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen:

Die Auftakt-Qual

Warum tut sich Kerber so schwer in den ersten Runden bei Grand Slams? Zum zwölften Mal ist sie nun in 34 Versuchen an der ersten Hürde gescheitert. Ist das reine Kopfsache? Eurosport-Experte Nicolas Kiefer meint: "In Melbourne hatte Angie auch nicht so gut angefangen, da musste sie in der ersten Runde einen Matchball gegen Misaki Doi abwehren und ist dann aber weit gekommen. Schlecht spielen und trotzdem gewinnen, das ist ja die Kunst. Dieses Mal war sie aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt und ist überhaupt nicht reingekommen."

Kerber setzt sich bei ihrem ersten Match meist viel zu sehr unter Druck. Sie betet der Presse zwar immer vor, dass sie nur von Runde zu Runde denken will. Aber dennoch, Kerber erwartet sehr viel von sich. Und sie weiß, dass jetzt alle noch mehr gegen sie gewinnen wollen. Sie ist die Gejagte, will sich behaupten. Das bedeutet noch mehr inneren Stress beim Auftakt - Kerber muss unbedingt einen Weg finden, um diesen abzubauen. Denn sie braucht die Energie bestenfalls für sechs weitere Matches.

Der leidige Belag

Liegt ihr Sand wirklich nicht? "Sand ist ja eh nicht so mein Belag. Und das war nicht so meine Sandplatzsaison", befand Kerber nach dem Aus. Und es wäre bequem gewesen, mit dieser lapidaren Erklärung einen Haken an die Sache zu machen. Sicher, es ist nicht ihr stärkster Belag. Und für sie als defensiv ausgerichtete Spielerin ist es auf Asche generell schwieriger, weil sie selbst das Spiel machen muss. Die Ballwechsel sind lang und mühsam. Aber Kerber hat die Fitness, um jede Rallye mitzugehen. Und sie hat zuletzt in Stuttgart wieder bewiesen, dass sie auf Sand sehr wohl bestehen kann.

Und in Paris stand sie 2012 bereits im Viertelfinale. Auch einen Nicht-Lieblingsbelag kann man sich noch gefügig machen - das hatte Maria Scharapowa demonstriert. Die Russin mochte Sand früher auch nicht, dann gewann sie zweimal die French Open. Es ist also eine Frage von Willen und Glaube, aber Kerber hatte im Grunde nie wirklich an ihre Chancen in Paris geglaubt - ein Champion darf sich jedoch nicht schon im Kopf limitieren. Dann kann man sich die Reise gleich sparen.

Ihr Auftreten

Sehen so Sieger aus? Schon vor Turnierbeginn war klar, dass Kerber in Paris nicht den entschlossenen Eindruck einer Mitfavoritin machte. Mit leicht hängenden Schultern hatte sie vor der Presse gesessen, beließ es bei harmlosen Floskeln. "Wenn ich mein Bestes gebe, bin ich schon zufrieden." Musste von der amtierenden Melbourne-Siegerin nicht mehr kommen?

Europsport-Experte Nicolas Kiefer meint: "Wenn sie einen Grand-Slam-Titel gewinnt, geht man davon aus, dass es irgendwann auch so weitergeht. Man hat schon mehr von ihr erwartet. Andererseits war es für sie jetzt die erste große Bühne nach dem Sieg in Melbourne - da war schon enormer Druck, viel Aufmerksamkeit. Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen. Aber sehr selbstbewusst hat sie hier nicht gewirkt." Kerber scheint mit der Gesamtsituation noch etwas überfordert. Sie braucht mehr Zeit, um in ihre neue Rolle hineinzuwachsen - doch bereits in vier Wochen geht es in Wimbledon weiter.

Der Rummel

Hatte Kerber seit Melbourne zu viel Ablenkung? Bundestrainerin Barbara Rittner hat das vor Turnierbeginn zumindest registriert: "An manchen Tagen merkt man einfach, dass ihr momentan alles zu viel ist und sie dadurch ihr Energielevel fürs Tennisspielen verliert." Termine, Verpflichtungen, Interviews - das ging nach ihrem Coup alles buchstäblich über Nacht los. Die Turniere und die WTA verlangen nun jede Woche mehr PR-Arbeit von ihr, das ist neu für sie. Und so richtig vorbereitet hatte man sie auf den Rummel auch nicht.

Vor Indian Wells war ihr alles zuviel geworden, das sagte Kerber in Stuttgart. Auch da jagte ein Termin den nächsten. Dennoch sagt sie jetzt, sie würde alles nochmal genauso machen: "Ich habe das, was ich gemacht habe, gerne gemacht. Ich habe das genossen." Vielleicht war aber das Debakel in Paris die Quittung der letzten vier Monate. Kerber braucht jetzt gute Beratung, damit ihr Rummel dosiert wird. Und damit der Spagat gelingt zwischen Vermarktung und Erfolg.

Die Selbstzweifel

Was soll ich bloß machen? Kerber zweifelt oft an sich, so ist sie einfach. Sie stellt schnell alles in Frage, wenn es mal nicht so läuft. Nun kam auch noch eine Schulterverletzung hinzu, keine schwere, doch "ob man will oder nicht, man hat immer im Hinterkopf, dass da etwas ist", sagt Nicolas Kiefer: "Man spielt dann eben nicht so frei auf oder trainiert wie sonst. Es ist einfach dumm gelaufen, das ist schade, aber Angie muss das akzeptieren." Aus den Gesprächen mit Steffi Graf hatte Kerber eigentlich gelernt, dass sie nach Rückschlägen nicht in komplette Frustration verfallen und alles anzweifeln darf.

Das Auf und Ab gehört bei Kerber dazu, sie ist keine Seriensiegerin wie Graf damals. Aber Kerber muss lernen, vor wichtigen Turnieren die Selbstzweifel auszublenden und sich das Positive wie ein Mantra vorzusagen. Serena Williams war bisher immer eine Meisterin dieser Taktik. Vielleicht kann eine Nachricht von Steffi Graf Kerber aus dem Tief holen - denn sie sollte schnell wieder Mut finden, in Wimbledon ist die Hoffnung zumindest wieder sehr viel grüner.

French Open 2016: Der Tour-Return - harter Aufschlag für Angelique Kerber - French Open 2016 - Tennis - Eurosport Deutschland
May 22nd, 2016 11:50 AM
platypus
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

I just extracted the part about her shoulder issue. It is the first time she was asked what exactly the problem was. If we believe Bild, so it is a overstrain and a slight inflammation of the shoulder.
Australien Open Siegerin Angelique Kerber greift nach ihrer Schulter-Verletzung bei den French Open an. - Bild.de

BILD: Frau Kerber, wie geht es ihrer Schulter?

Kerber: „Besser."

BILD: Was hatten Sie genau?

Kerber: "Eine Überlastung der Schulter mit einer kleinen Entzündung."

BILD: Ist die Schulter zu 100 Prozent belastbar?

Kerber: "Im Moment geht es ganz gut, nähere mich den 100 Prozent."

BILD: Müssen Sie anders trainieren?

Kerber: "Natürlich brauche ich in solchen Phasen viel mehr Behandlungen und natürlich lässt man dann die Schulter belastenden Dinge weg."

BILD: Wie beurteilen Sie ihre Vorbereitung? Sie haben in Stuttgart gewonnen, in Madrid und Paris aber ihr 1. Spiel verloren.

Kerber: "Solche Phasen gibt es in jedem Jahr. Ich habe in den letzten Wochen viel auf Sand trainieren können, musste dann Nürnberg wegen der Verletzung leider absagen und hatte jetzt noch ein paar Tage gutes Training."
May 22nd, 2016 10:11 AM
Poldo
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Kerber taking positives from patchy form



Quote:
Kerber taking positives from patchy form

When players dream of winning a Grand Slam, it is with little thought for what might follow such a victory. For Angelique Kerber, 2016 brought the realisation of that dream when she beat Serena Williams to capture the Australian Open crown, days after turning 28. But the months since have brought chequered form and fitness. She arrives at Roland-Garros making all the right upbeat noises expected of elite competitors, but if she can match her No.3 seeding by reaching the semi-finals, her tournament will have exceeded many observers' expectations.

Since that wondrous run in Melbourne, her results have been at best unpredictable. She fell at the first hurdle in Qatar and Indian Wells before punching through to the semis in Miami and Charleston. When she defended her title on the indoor clay of Stuttgart, it looked like she had found her mojo once more. Instead she lost at the first time of asking in both Madrid and Rome, before a troublesome shoulder forced her to withdraw from playing in front of her home crowd in Nuremberg a week ago.

And if all that was not difficult enough to carry into her first Grand Slam tournament since joining the elite club of major winners, her quarter of the draw here is acknowledged as the toughest, with Madison Keys, Timea Bacsinszky and Venus Williams all blocking her path.

"I don't know why," she replied, when asked her about her patchy season, before reaching for the positives. "Maybe it's good that this happened as I had a little time to rest and also have lots of practice on clay. Since Rome I have my rhythm back because I took three days off, had a great dinner, went to the cinema, not thinking about tennis.

"It feels good to be back in Paris. I played good on green clay in Charleston and [red] in Stuttgart. I've had a few practice days and that gives me confidence. I used the days at home to have a lot of [shoulder] treatments. Physically I'm feeling good again. I was scared to play matches before Paris. Now I can serve and there is no... not so many pains."

Let's hope so, but that verbal self-correction from "no pains" to "not so many pains" sounded telling. What's more, Kerber's first round opponent here Kiki Bertens prospered in Nuremberg, winning the title. She also got to the last 16 here two years ago, and Kerber knows she faces a test, if she is to avoid losing her first match for the third tournament in a row.

"If she's in the final, she's playing good tennis," said Kerber. "But every tournament starts from zero so it doesn't matter how she's been playing. All I care about here is playing good tennis, so I'm not looking at who I'm playing against. I'll just be focusing on my game. "

So has carrying the unfamiliar mantle of Grand Slam champion been the problem?

"It feels great to be Australian Open champion, but here we all start from the first match. I'm not thinking too much that I have won a Grand Slam, because every tournament starts from zero. I'm trying to give my best without pressure. I'm following the same rituals as if it's a normal tournament, as I learned in Australia, and not over-thinking it."

If anyone missed that message, she emphasised the point on arrival at Roland-Garros with a message to her 200,000 Twitter followers: "I worked hard to become a Grand Slam champ. I'm not finished yet."
"Not so many pains" - that does not sound very convincing
May 20th, 2016 05:09 PM
QueenAngie
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Kerber "selbstbewusst" und "ohne Panik" - tennis MAGAZIN

Die zuletzt angeschlagene Angelique Kerber hat kurz vor den am Sonntag beginnenden French Open in Paris Entwarnung gegeben. „Ich fühle mich selbstbewusst und bin physisch auf einem guten Weg. Noch ein paar Trainingseinheiten, dann sollte ich bereit sein. Mein Rhythmus ist zurück, Panik habe ich auf jeden Fall nicht“, sagte die Melbourne-Siegerin am Freitag nach ihren ersten beiden Übungseinheiten im Stade Roland Garros.

Die an Position drei gesetzte Kerber (Kiel) hatte nach ihrem Turniererfolg in Stuttgart Ende April zuletzt in Rom und Madrid Auftaktpleiten kassiert. „Solche Phasen hat man eben. Daraus mache ich jetzt kein Mega-Drama“, sagte die Linkshänderin. Allerdings war sie auch von einer Schulterverletzung gehandicapt. „Nach Rom bin ich nach Hause und habe erst einmal drei Tage frei gemacht, bin zum Abendessen und ins Kino. Danach habe ich mich intensiv behandeln lassen und viel an meiner Fitness gearbeitet“, berichtete die 28-Jährige.

In Paris geht Kerber erstmals als Major-Siegerin an den Start eines Grand-Slam-Turniers. Druck will sie sich nicht machen. „Ich denke nicht daran, was in der Vergangenheit war oder in der Zukunft ist. Ich will die Dinge nicht zu kompliziert machen. Ich bin hier, um gutes Tennis zu spielen und denke von Match zu Match“, kündigte „Angie“ an.

Damit sei sie in Australien gut gefahren: „Ich werde wie in Melbourne wieder alles so machen, als sei es ein normales Turnier, und meine Rituale beibehalten“, sagte Kerber, „denn hier beginnt wieder alles von Neuem.“
May 20th, 2016 04:20 PM
mememe
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

Hope Angie's locked and loaded and not just giving Courtney platitudes!

May 19th, 2016 11:09 PM
mememe
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/...kerber980.html

Quote:
Kerber in Paris zwischen Glück und Druck

16.950 Kilometer trennen Melbourne von Paris. Doch für Angelique Kerber ist bei den French Open das ferne Australien ganz nah und präsent. Rund dreieinhalb Monate nach ihrer Sternstunde "Down Under" spürt die 28-Jährige vor ihrer ersten ganz großen Bewährungsprobe als Australian-Open-Siegerin ständig die gewachsene Erwartungshaltung. Die der anderen, aber auch die eigene. "Von so einer Situation träumst du doch eigentlich dein Leben lang. Das Gefühl von Melbourne hat sich in mein Herz eingebrannt", sagte die Kielerin. Wohlwissend, dass die Medaille auch eine Kehrseite hat: "Natürlich spüre ich den Druck. Jede Gegnerin will dich jetzt erst recht schlagen." Aber ihr erster Grand-Slam-Coup Ende Januar habe sie "selbstbewusster und auch irgendwie ruhiger" gemacht.

Das ist spürbar. Kerber wirkt gereift, ist aber auch weiterhin der bodenständige, stille Typ, der sie immer war. Konkrete Ziele für ihr erstes Major-Turnier nach dem Aufstieg zum "Weltstar", wie es das Magazin "Stern" formulierte, nennt die Weltranglistendritte nicht: "Ich möchte nicht ergebnisorientiert denken. Weil ich weiß: Das kann nur schiefgehen." Überbordendes Selbstvertrauen, das wird bei einem selbstkritischen Charakter wie sie einer ist niemals zu finden sein.

Zuletzt schwankende Leistungen
Gänzlich im Gleichgewicht befindet sich Kerber nach ihrem Geniestreich in der Rod-Laver-Arena Ende Januar gegen Branchenführerin Serena Williams (USA) noch nicht wieder. Dem Turniersieg in Stuttgart, den Halbfinal-Teilnahmen in Miami und Charleston sowie starken Leistungen im Fed Cup stehen die Auftaktpleiten in Doha, Indian Wells, Madrid und Rom gegenüber. Die vielen Termine außerhalb des Courts, die mediale Aufmerksamkeit hatte sich die unermüdliche Kämpferin redlich verdient: "Ich habe das genossen. Aber natürlich hat es auch Kraft gekostet, weil es neu für mich war."

Schulterverletzung ist überwunden
Ihre Teilnahme am Turnier in Nürnberg in dieser Woche hatte Kerber wegen einer Schulterverletzung abgesagt. Doch die Schmerzen sind weitgehend verschwunden und es blieb Zeit, den Akku aufzuladen. Denn auch in Paris wird die deutsche Nummer eins als frischgebackener Major-Champion im Fokus stehen. Eine Ehre, aber auch Stress. Es wird spannend sein zu sehen, wie die Schleswig-Holsteinerin Rummel und sportlichen Erfolg in Einklang bringt. Ihr bestes Ergebnis beim Sandplatz-Klassiker ist bislang das Viertelfinale 2012. Dieses Mal erwarten Fans und Experten etwas mehr. Die Distanz zwischen purem Glück und großem Bewährungsdruck, sie beträgt ab Sonntag 16.950 Kilometer.
May 18th, 2016 06:10 PM
Katja
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

News | WTA Tennis English

Quote:
INSIDER RG CONTENDERS: KERBER

WTA Insider Courtney Nguyen | Australian Open champion

Angelique Kerber has had her ups and downs on clay; can she repeat her maiden major triumph in Paris?

Angelique Kerber's 2016 has been about countering the narrative. In fact, let's expand that. Her last two seasons have been about proving the conventional wisdom wrong. After a frustrating 2014 season, which saw her go titleless despite making four Premier finals, the German rebounded in 2015 to win four Premier titles and finish the year at No.10.

But her results at the Slams waned last season. She never got past the third round at any of the four majors and completely choked under the pressure at the BNP Paribas WTA Finals Singapore presented by SC Global, falling one set short of advancing to the semifinals. Going into 2016 it was easy to discount Kerber as a hard-working, talented player, who just didn't have the fortitude to win the big titles.

Then she proceeded to win the one Slam at which she had historically posted her worst results, beating the hottest player at the time in Victoria Azarenka and World No.1 and defending champion Serena Williams to win the Australian Open.

Kerber will be seeded No.3 at the French Open next week. Paris has proved a perplexing place for the 28-year-old. She has made it past the fourth round just once, stalling in the fourth round in two of the last three years. A closer look at her recent losses in Paris reveal they really weren't bad ones, losing to Garbiñe Muguruza (2015), Eugenie Bouchard (2014), and Svetlana Kuznetsova (2013).

With nine titles under her belt, Kerber has proven she can win on any surface. Indoors, outdoors, grass, clay, or hard court, she has a title on each. Last month she successfully defended her title at the Porsche Tennis Grand Prix. That title came on the heels of back-to-back wins in Fed Cup over two of the best clay courters right now, in Simona Halep and Irina-Camelia Begu. A week before that came a semifinal run in Charleston, which ended in her retirement due to illness. In our Clay Court Power Rankings only she and Serena Williams were able to match their ranking on clay with their overall ranking. In other words, Kerber is as good on clay as she is on all other surfaces.

The question is whether Kerber goes into Paris with the confidence of the woman who made the Miami semifinals, Charleston semifinals, and won Stuttgart, or the confidence of the woman who lost both her opening matches at the Mutua Madrid Open (l. Strycova) and Internazionali BNL d'Italia (l. Bouchard) in her lead-up. In Rome she told her coach Torben Beltz during an on-court coaching timeout that she couldn't find any rhythm, and hinted that their practices that week had not gone well. Perhaps the early exit from Rome gave her extra time to fix what's been going wrong.

One key to assessing Kerber's chances in Paris are the conditions. Warm, fast conditions will play into her strengths as she'll be able to inject extra power and get her shots through the court. Slow, wet conditions will slow down her ball - especially her serve - and she'll be caught on defense far too often.

But if she gets a good draw that allows her to earn easy wins through the first week, a confident Kerber can do damage at the French Open. Serena Williams is the favorite in Paris, no doubt. Then again, she was the favorite in Melbourne, too. And we all saw how that turned out.
May 16th, 2016 04:19 PM
mememe
Re: Angie: Interviews, Tweets and Articles!

In the nice article posted by @platypus there is a sidebar showing Angie's upcoming tournaments heading into the Rio Olympics and Stanford doesn't appear to be listed. She's scheduled for a clay-court tournament in Bastad instead?! I think that's the "money" tournament Serena has played in the past, right? I guess it makes sense that she doesn't want to head all the way to the US West Coast in late July and have to fly all the way back home to Europe to prep before flying down to Rio.

I'm so happy that Angie's excited to represent Germany in the Olympics. I saw a Twitter exchange between a few tennis bloggers/ writers that there are a few players who aren't very interested in competing in the Olympics which I find quite shocking. It's the ultimate athletic honor to represent your country in the Olympics, in my opinion.
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