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Carsten
Dec 16th, 2007, 12:43 PM
mal wieder wsa neues :D

http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~ED5037CB269D94CD999ADE380A8BC4509~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Tennis-Tagebuch

Arme aus Gummi, Beine aus Knete

Von Andrea Petkovic

http://www.faz.net/m/%7BE2D2641E-B575-4943-8955-83DBAEDA0805%7DFile1.jpgSo sieht die deutsche Tennismeisterin aus: Andrea Petkovic (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~ED5037CB269D94CD999ADE380A8BC4509~ATpl~Ecommon ~SMed.html)


15. Dezember 2007

Als ich das letzte Mal vor meinem Computer saß und eifrig in die Tasten hieb, schien es so, als wären vier Wochen meines Lebens dazu verdammt, mein Dasein auf einem Berg in der Nähe Malagas zu fristen, unter der militärischen Führung Klaus Hofsäss und zur Vorbereitung auf die Australian Open. Doch im letzten Augenblick vor meiner Abreise erreichte mich eine erlösende Nachricht per Post.

Da es eine Nachricht der Polizei war, die mich dringend dazu aufforderte, einem Aufbauseminar nachzugehen, fanden meine Eltern die Nachricht nicht ganz so erlösend wie ich. Für unbescholtene Menschen mit reiner Weste eine kurze Erläuterung: In Aufbauseminaren sitzen böse Fahranfänger, die in ihrer Probezeit mehr als zwanzig Stundenkilometer zu schnell gefahren sind oder ähnlich gefährliche Delikte zu vermelden haben. Diese Aufbauseminare bestehen aus vier Sitzungen à 135 Minuten, die über vier Wochen verteilt sein müssen - und aus einer Fahrprobe, bei der man erzählt bekommt, man könne nicht Auto fahren.

Der Haussegen hing gründlich schief

Nicht, dass ich etwa wagen würde zu behaupten, ich könnte es. Dank meiner außergewöhnlichen Fähigkeiten schaffte ich es jedenfalls tatsächlich, genau einundzwanzig Stundenkilometern zu schnell zu fahren, dabei von einer fest installierten Maschine geblitzt zu werden und auf dem Foto so eindeutig Ich zu sein, dass in keinster Weise Zweifel bezüglich der Nachschulung gehegt werden konnten. Diese befreite mich zwar von einem vierwöchigen Aufenthalt auf dem Berg, aber trieb meine Eltern verständlicherweise in schiere Verzweiflung. Ich fiel in Ungnade. Der Haussegen hing gründlich schief, nicht nur wegen des Aufbauseminars, sondern auch wegen der neuen Trainingssituation.
Zum Thema


Unter den gegebenen Umstände erschien die verlorene Tochter - also ich - passend zur Vorweihnachtszeit wieder auf der Hausmatte und bat den Vater, das Training die kommenden vier Wochen zu leiten. Da einem Vater nichts anderes übrig bleibt als einzuwilligen, geschah es, dass ich mich wieder zurück zu den Wurzeln begab. Das hieß morgens eine zweistündige Trainingseinheit bei Papa und nachmittags Tennis- und Konditionstraining im Hessischen Tennis-Verband beim schönen Herrn Menge (Dauer- und Cheftrainer des HTV).

Es konnte ja keiner ahnen, was dann passierte

Der Blick war selbstverständlich immer Richtung Australien gerichtet. Es gab einige Zwischenhalte zu beachten, wie zum Beispiel das 100.000-Dollar-Turnier in Frankreich, bei dem ich meine Position unter den Top 100 bis zum Ende des Jahres sichern musste, und die deutschen Meisterschaften. Das neu organisierte Training schien zu fruchten, denn die erste Hürde wurde erfolgreich gemeistert. Ich erreichte im französischen Poitiers das Viertelfinale, wobei ich auf dem Weg dorthin Kirsten Flipkens glatt in zwei Sätzen besiegte, gegen die ich einen Monat zuvor in Luxemburg kläglich untergegangen war. Ein Platz unter den 100 besten Tennisspielerinnen der Welt war gesichert. Das Überqueren der zweiten Hürde sollte sich als deutlich anstrengender erweisen.

Alle Jahre wieder stehen kurz vor Weihnachten die deutschen Meisterschaften vor der Tür, immer in einer anderen Stadt unseres schönen Landes, diesmal in Biberach, und immer mit einem Mixed-Wettbewerb aufgefrischt. Auch diesmal enttäuschte der Briefträger nicht und brachte ganz klassisch eine Einladung ins Haus. Wenn man sich dem Tennis nun professionell widmet und dabei nicht gerade erfolglos ist, liegen die „Deutschen“ in einem gänzlich ungünstigen Zeitraum. Ende November, Anfang Dezember trudelt die Art des Tennisspielers gerade aus dem Urlaub zurück und befindet sich in einer extremen Trainingsphase, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. So auch bei mir geschehen, entschied ich gemeinsam mit meinem Vater und Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner, dass ich trotz des Turniers voll durch trainieren und abwarten würde, was passiert. Es konnte ja auch keiner ahnen, was dann wirklich passierte.

Da ich aufgrund eines Aufbauseminars einen Tag später nach Biberach anreiste, wurde mein erstes Match gegen meine Freundin Korina Perkovic aus Frankfurt, genannt Koko, erst am Mittwoch angesetzt. Das ist reichlich spät, denn normalerweise ist Montag oder Dienstag für die erste Runde vorgesehen. Normal ist auch, sich lediglich eine halbe Stunde vor dem Match einzuspielen. Da ich mich aber in der schon erwähnten extremen Trainingsphase befand, trainierte ich zwei Stunden am frühen Morgen, um dann um zwölf Uhr zum Match bereitzustehen.

Konditionstraining vor dem Match


Den ersten Satz bestritt ich mehr tot als lebendig, und meine Freundin Koko spielte das Match ihres Lebens. Die logische Folge war, dass ich im zweiten Satz im Tie Break aufwachte, als ich gerade Matchball gegen mich hatte. Mein Siegeswille erwachte gleichzeitig – und Gott sei Dank rechtzeitig. Ich wehrte den Matchball mit einem Ass ab und verwandelte meinen eigenen Satzball ebenfalls mit einem Ass. Der dritte Satz war Formsache, auch wenn ich mit 6:4 nicht gerade auf der sicheren Seite stand.
Zum Thema

FAZ.NET-Spezial: Das Tennis-Tagebuch der Andrea Petkovic (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6A72A607EBBB438889770A66733C07F3~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html)Mir fehlen die Worte für eine Erklärung, wie man sich nach insgesamt fünf Stunden Tennis am Stück fühlt. Das war jedoch nicht das Ende vom Lied. Am nächsten Tag ging es weiter gegen Kathrin Wörle. Ich war wirklich müde, aber weil ich ja in einer extremen Trainingsphase war, entschied ich mich für ein einstündiges Konditionstraining vor dem Match. Wie auch schon zuvor bestritt ich den ersten Satz mehr tot als lebendig und wachte erst im zweiten Satz bei 1:3 und Break gegen mich auf. Ich drehte das Ding und brachte es erneut mehr oder weniger sicher mit 6:4 im entscheidenden Satz und drei Stunden Spielzeit nach Hause. Ich war also eingespielt für das folgende Mixeddoppel mit meinem Partner Lars Uebel.

Den ersten Satz verschlafen

Im Mixed spielt man nicht wie sonst üblich mit einem Partner des gleichen Geschlechts, sondern mit dem dazugehörigen Gegenpart. In meiner Entscheidung, wen ich wählen sollte, ging ich natürlich nicht nach Spielstärke, sondern nach Aussehen und Unterhaltungswert, so dass die Wahl lediglich auf Lars Uebel fallen konnte. Wir gewannen, und ich schlich zum Physiotherapeuten in der Hoffnung, er könne meinen Körper bis zum nächsten Tag richten. Die Hoffnung trog. Der nächste Tag kam ungebeten, und ich kroch zum Halbfinale gegen Lydia Steinbach. Ich war ja – man beachte das bitte genauestens – in einer extremen Trainingsphase, aber am Halbfinaltag hätte ich beim besten Willen nicht einen Schritt mehr als nötig machen können.

So stand ich also auf dem Platz, verschlief abermals den ersten Satz, lag abermals im zweiten hinten, holte tatsächlich wieder auf und sah mich mit dem dritten Durchgang konfrontiert. Schwer atmend, mit Schmerzen im Rücken und im Allerwertesten, mit Armen aus Gummi und Beinen aus Knete will ich also zum dritten Mal in drei Tagen den entscheidenden Satz eröffnen, als meine Gegnerin Lydia Steinbach einen derartigen Hustenanfall bekommt, dass sie sich krümmt und windet. „Krankenwagen oder geht’s?“, fragte ich genervt, die Leute lachten, und ich wusste in diesem Moment nicht, ob Lydia oder ich den Krankenwagen eher benötigten. Dasselbe Spiel, ein neuer Tag, ich gewann den dritten Satz diesmal 7:6 und stand als atmende Leiche im Finale. Was sollte jetzt noch kommen?

Ich war diverse Male tot

Ich sage es Ihnen: 7:5, 6:7, 6:4. Spielzeit: 2:40 Stunden. Julia Görges, eine weitere Freundin, musste sich diesmal meinem Dreisatzkampf geschlagen geben. Ich war also – halt warten Sie – ich bin also deutsche Meisterin anno 2007. Ich war diverse Male tot, ich kratzte mindestens vier Mal an meinen Grenzen, ich war jeden Abend so müde, dass ich nicht schlafen konnte, aber ich bin deutsche Meisterin und noch viel wichtiger: im Mixed ebenfalls. Klingt für mich fair.

Was das Aufbauseminar betrifft: Ich habe meinen Führerschein wieder; es war harte Arbeit, genauso wie die deutschen Meisterschaften. Und übrigens, raten Sie mal, wo ich bin. Richtig, auf dem Berg in der Nähe Malagas bei Klaus Hofsäss zur Vorbereitung auf die Australian Open. Der Mensch ist zäher, als man denkt.


Die 20 Jahre alte Darmstädter Tennisspielerin Andrea Petkovic ist seit ihrem Abitur im Frühjahr 2006 auf der Profitour unterwegs. Gestartet ist sie von Weltranglistenposition 376; in der aktuellen Rangliste ist sie auf Position 93 notiert.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP

Nervenbuendel
Dec 16th, 2007, 02:07 PM
Ein wie gewohnt exquisit formulierter Text. Es wundert mich, daß bei diesem extremen Turnier- und Trainingsplan, dem sich Andrea momentan unterordnet noch keine Verletzungen aufgetreten sind, was gerade vor den AO fatal wäre.

Ich wußte gar nicht, daß ihr Führerschein gefährdet war/ist (was ist da geschehen? Mit 150 km/h im Z-4 BMW durch die Stadt gerauscht?). ;)

Carsten
Dec 16th, 2007, 03:29 PM
Ich wußte gar nicht, daß ihr Führerschein gefährdet war/ist (was ist da geschehen? Mit 150 km/h im Z-4 BMW durch die Stadt gerauscht?). ;)

hmm du müsstest Z-4 BMW vielleicht durch Opel Corsa ersetzen, dann passt es vielleicht :lol:

crazillo
Dec 16th, 2007, 07:12 PM
Naja, ich glaube, das mit den DM in der Trainingsphase war schon mutig auch in Hinsicht auf evtl. Verletzungen, aber sie hats ja überstanden...

Carsten
Dec 27th, 2007, 11:16 AM
Andrea is playing Gold Coast qualies this week to start the new season, here's her Quarter of the draw:

(1) Yung-Jan Chan (TPE) v. Iveta Benesova (CZE)
Alberta Brianti (ITA) v. Christina Wheeler (AUS)
(WC) Amina Rakhim (KAZ) v. Timea Bacsinszky (SUI)
(WC) Sophie Letcher (AUS) v. (6) Andrea Petkovic (GER)


Not a too bad draw, first round shouldn't be a problem :)

Michael!
Dec 27th, 2007, 02:33 PM
Bacsinszky is tough, and on a good day Benesova can be really dangerous....:scared:
Hope she can qualify! ;)

zveeen
Dec 27th, 2007, 04:59 PM
good luck :)

shrOOf
Dec 27th, 2007, 05:23 PM
Easy first round :) Go Andy :bounce:

Carsten
Dec 28th, 2007, 12:07 PM
Andrea Petkovic/GER (6) def. Sophie Letcher/AUS (WC) w/o


impressive scoreline :woohoo: ;) keep going ;)

R2 she has to play Baczinsky, not easy, but winable ;)

Jogi
Dec 29th, 2007, 11:29 AM
5-7 im dritten gegen Baczinsky raus :mad::fiery:

matthias
Dec 29th, 2007, 11:32 AM
:( Schade

Jogi
Dec 29th, 2007, 11:32 AM
:( Schade

:eek: du lebst noch ! :eek: ;)

shrOOf
Dec 29th, 2007, 11:33 AM
man verdammte kacke :sad: :sad:

Carsten
Dec 29th, 2007, 11:54 AM
Letcher is schuld... den ersten hätte sie nie verloren mit Matchpraxis...

;)


Naja, gegen Baczinsky kann man zwar verlieren, trotzdem schade, eil meistens macht sie sichs einfach selbst schwer...

mr-bean007
Dec 29th, 2007, 08:09 PM
Andrea:eek:

Kai
Dec 29th, 2007, 08:24 PM
Andy :sad: :hug:

zveeen
Dec 29th, 2007, 08:36 PM
mist.... :(

crazillo
Dec 30th, 2007, 12:23 PM
Bacszinsky ist schon nicht schwach, die hat grade im Herbst ziemich gut gespielt. Von daher überrascht es mich nicht so jetzt.

Carsten
Jan 3rd, 2008, 12:50 PM
Sydney QR1:

Andrea Petkovic - Julia Görges


Go Andy, this time in 2 sets please :lol: ;)

Jogi
Jan 4th, 2008, 01:56 AM
6-0 5-7 1-6 gg Goerges, nach 5-4 und 2 Matchbällen im 2.
Andrea :o:help:

Paule22
Jan 4th, 2008, 01:57 AM
Oh Gott, Oh Gott...gegen Görges :help:

Prizeidiot
Jan 4th, 2008, 07:58 AM
Anyone know if Andrea is playing doubles in Sydney, or at least practicing there?

I'd imagine she's going to head to Melbourne immediately, but I'm kind of hoping she'll stick around so I can see her play a bit. Heading to the tourney on Monday/Tuesday

Michael!
Jan 4th, 2008, 07:59 AM
Hätte sie ihre Nerven besser im Griff hätte sie hier locker 6-0,6-4 gewonnen....:(
Im 3. Satz war der Zug für sie ohnehin abgefahren, das war dann zu erwarten! :sad:

shrOOf
Jan 4th, 2008, 09:35 AM
Terrible choke :help::o

matthias
Jan 4th, 2008, 09:46 AM
schade :(

aber was für ne scheiss auslosung

Carsten
Jan 4th, 2008, 11:12 AM
nice to see Andrea is mentally tough :):worship:

what a terrible loss, should have won 6:0 6:4 :rolleyes:

mr-bean007
Jan 4th, 2008, 02:38 PM
:eek:Andrea....gegen Görges ???:eek:Oh Gott :help:
good luck AO :)

Nervenbuendel
Jan 4th, 2008, 02:54 PM
Anyone know if Andrea is playing doubles in Sydney, or at least practicing there?

I'd imagine she's going to head to Melbourne immediately, but I'm kind of hoping she'll stick around so I can see her play a bit. Heading to the tourney on Monday/Tuesday

She seldom plays doubles events - 2007 there were only 12 matches listed in wta-statistics. The consequence of this process is a low doubles ranking so probably she won't be able to join the doubles main draw. I assume that she is going to leave Sydney soon heading for Melbourne.

Carsten
Jan 11th, 2008, 02:04 AM
Australian Open R1:

Andrea Petkovic (GER) - Anna Chakvedadtze (RUS) [6]


Well, not a very good draw, but propably she will get a TV-Match :)

good luck Andy :bounce:

Michael!
Jan 11th, 2008, 03:48 PM
And Chakvetadtze isn´t in shape, maybe Andrea has a chance..;)
We will see :devil:

jelena_jankovic
Jan 15th, 2008, 12:24 AM
Andrea verletzt sich im 1.Spiel bei Einstand!
Glaube nicht, dass sie weiterspielen kann :-(((

Knie verdreht...sieht nicht gut aus!

Carsten
Jan 15th, 2008, 01:04 AM
Andy :sad: das war echt schlimm mit anzusehn :sobbing:

nouf
Jan 15th, 2008, 01:37 AM
the video very sad http://wtatour.fr/showthread.php?t=1160

Natash.
Jan 15th, 2008, 04:16 AM
Andrea. :hug: :sad:

Jogi
Jan 15th, 2008, 06:37 AM
kreuzbandriss... neeeeeeee :sobbing:

(it's a cruciate ligament ruptur, for the english speaking posters)
poor Andrea

A Magicman
Jan 15th, 2008, 06:39 AM
Shit. Hab's hier unter meinem Handtuch über der Schüssel mit heissem Wasser und japanischem Heilpflanzenöl hängend :lol: auch gerade gehört.

Alsoeine ganz lange Pause.Meint Ihr, sie kommt wieder? Oder fängt sie an zu studieren?


Gute Besserung auf jeden Fall von mir. Deutschland verliert (temporär) seine schönste Tennisspielerin.

Carsten
Jan 15th, 2008, 06:43 AM
scheiße :sobbing::sobbing:

Paule22
Jan 15th, 2008, 06:43 AM
Das darf doch nicht wahr sein. :sad:

Gute Besserung!

mr-bean007
Jan 15th, 2008, 06:50 AM
OMG. Andrea :sad:

DaMatz
Jan 15th, 2008, 07:22 AM
So ein Mist!! Laut Eurosport wird sie jetzt 6 Monate ausfallen :sad: :hug:

Steff_forever
Jan 15th, 2008, 07:56 AM
Andy :sad:

Ich hab nur noch das Ende auf EuSp gesehen (Aufz.), als sie humpelnd und weinend vom Platz ging...



GANZ GROßE SCHEIßE !!!!!!!!!

Sie hatte sich für dieses Jahr so viel vorgenommen, und nun viele Monate Verletzungspause, KAAAAAAAAAAAACKE !!!!!! :fiery: :fiery: :fiery: :fiery: :fiery:


EINE SEHR SCHNELLE GENESUNG, ANDREA !!!! KOMM GESUND UND MIT TATENDRANG ZURÜCK !!! :yeah:

Kai
Jan 15th, 2008, 09:51 AM
na super :bigcry:
hoffe das es andy schnell wieder besser geht und das sie nicht mit dem tennis aufhört :sad: ... das wäre wirklich mega schade !!

matthias
Jan 15th, 2008, 09:55 AM
:bigcry:

ich will nicht pessimistisch sein, aber ich glaub das war es für Andrea
sie hat ja schon immer davon gesprochen das sie es eine Zeitlang probieren will und wenn es nicht klappt das sie dann studiert.
wenn es wirklich ein Kreuzbandriss ist dauert das monate, und die zeit wird sie sich leider nicht geben.

Prizeidiot
Jan 15th, 2008, 12:14 PM
Poor thing!!! :sad:

Anyone heard any news or interviews in regards to the match?

chaton
Jan 15th, 2008, 12:37 PM
:bigcry:

ich will nicht pessimistisch sein, aber ich glaub das war es für Andrea
sie hat ja schon immer davon gesprochen das sie es eine Zeitlang probieren will und wenn es nicht klappt das sie dann studiert.
wenn es wirklich ein Kreuzbandriss ist dauert das monate, und die zeit wird sie sich leider nicht geben.

Genau das fürchte ich auch. Und sie ist mir inzwischen echt ans Herz gewachsen... Scheisse...

shrOOf
Jan 15th, 2008, 12:44 PM
:bigcry: NEEEEEEEEEEIN :sad:

pan
Jan 15th, 2008, 01:05 PM
sie ist mir supersympathisch und dazu auch noch ziemlich talentiert. hatte mich eigentlich darauf gefreut dass sie uns noch einigen spaß bereiten wird auf den tenniscourts dieser welt. das wird nun wohl vorerst nichts mehr; ich befürchte sogar auch, dass sie den sport ganz aufgibt. bin auf ihr erstes statement gespannt.

pan
Jan 15th, 2008, 01:11 PM
aus der financial times deutschland:

drei Minuten stand die 20 Jahre alte Tennisspielerin bei ihrem ersten Australian-Open-match gegen die Russin Anna Tschakwetadse in der Vodafone Arena auf dem Platz, als die deutsche Meisterin nach einem Vorhandschlag plötzlich zu Boden sank und nicht mehr weiterspielen konnte. «Ich habe sofort gemerkt, dass es etwas Schlimmes ist», sagte die Fed-Cup-Spielerin nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus in Melbourne. Dort bestätigten sich nach einer Kernspintomographie ihre Befürchtungen: Kreuzbandriss, Operation und voraussichtlich sechs Monate Pause.«Das ist ein sehr trauriger Moment in ihrer Karriere, Andrea ist so verheißungsvoll in die Saison gestartet», sagte Bundestrainerin Barbara Rittner in den Katakomben der Rod Laver Arena. Auch Andrea Petkovic stellte sich tapfer den Fragen, konnte aber die Tränen nicht zurückhalten. Das rechte Knie bandagiert, die Krücken an den Hocker gelehnt, antwortete die Abiturientin aus Darmstadt auf Deutsch, Englisch und Serbisch. «Da muss ich jetzt durch», sagte sie. «Aber das mit meinem Zeitlimit wird jetzt natürlich schwierig.»
Dieses Limit hatte sie sich selbst gesetzt: Nachdem die im jugoslawischen Tuzla geborene Petkovic die elfte Klasse übersprungen und im Frühjahr 2006 ihr Abitur mit der Note 1,2 abgeschlossen hatte, gab sie sich zwei Jahre Zeit, um unter die Top 50 vorzustoßen. «Eine Position um die 100 ist auf Dauer Zeitverschwendung», sagte sie. «Da lohnt sich Tennis nämlich nicht.» Momentan rangiert sie auf Platz 92, hatte sich eine Wildcard für das Turnier Mitte Februar in Doha und durch ihren Titel bei den deutschen Meisterschaften für die German Open im Mai in Berlin erkämpft.
«Sie ist noch jung und hat hoffentlich noch mehrere Australian Opens und mehrere Turniere vor sich», sagte Rittner. Petkovic zählt neben Tatjana Malek, Angelique Kerber und Julia Görges zu den «jungen Wilden», die von Rittner betreut und in Richtung Weltspitze geführt werden sollen. Am meisten schmerzt die Bundestrainerin im Moment, dass Petkovic auch bei der Erstrunden-Partie im Fed Cup Anfang Februar in den USA fehlen wird. «Ich fahre trotzdem mit», sagte Petkovic, die am Ende auch wieder lachen konnte. «Aber jetzt hoffe ich erst einmal, dass ich Business-Klasse nach Hause fliegen darf.»

mag27
Jan 15th, 2008, 01:35 PM
"Die lange Pause wird mich auf der Weltrangliste zurückwerfen, da ich in der ersten Jahreshälfte viele Weltranglistenpunkte zu verteidigen habe", weiß Andrea Petkovic, schaut aber optimistisch nach vorne: "Ich bin noch jung und werde wiederkommen." (von dtb-tennis.de)

Hört sich nicht danach an, dass sie aufhören will..

Michael!
Jan 15th, 2008, 01:36 PM
Tut mir echt leid für Andrea, nicht nur, dass sie eine Chance gegen Chakvetadtze hatte, jetzt auch noch die lange Pause...:mad:
Allerdings glaube ich nicht, dass sie jetzt aufhört...so hört niemand mit 20 auf! ;)

Rittner sollte allerdings mal die rosarote Brille abnehmen, ich kann nicht erkennen, wo der Saisonbeginn von Andrea verheißungsvoll verlief....:confused:

shrOOf
Jan 15th, 2008, 01:36 PM
Ist doch nicht zu glauben :sad: :sad: :sad:... Ich denke dennoch nicht, dass sie aufhört :).

pan
Jan 15th, 2008, 02:56 PM
kann sie kein injury-ranking nehmen??

HowardH
Jan 15th, 2008, 04:30 PM
I hope she gets better and gets back to her best. Injuries like that are scary. I wish her a full recovery. :hug:

savitri
Jan 15th, 2008, 10:13 PM
:sad: for your injury Andrea. I wish you a full recovery :kiss:

Highlandman
Jan 16th, 2008, 01:39 PM
Ja, das ist echt schade :sad: - aber denke auch nicht, dass es das war. Denke sie wird ihr Zeitlimit daraufhin wohl noch etwas verlängern, was auch Sinn macht, denn direkt nach der Verletzung kann man keine Wunderresultate erwarten.

Schade, da sie offenbar recht gut in dieses Match startete! :(

Carsten
Jan 17th, 2008, 12:10 AM
http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E01FD22011D184A3284ABCA6327491CE2~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

„Ich wusste gleich, das ist schlimm“

Von Peter Penders, Melbourne

http://www.faz.net/m/%7B6BBF33F2-BF6F-4805-BAF3-24FE4DF1E324%7DFile1.jpg (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E01FD22011D184A3284ABCA6327491CE2~ATpl~Ecommon ~SMed.html)


15. Januar 2008
Der stützende Verband, der das rechte Knie stabilisieren sollte, verhieß schon nichts Gutes. Und die bösen Befürchtungen bestätigte der Patient gleich selber. „Ein Kreuzbandriss, vermutlich sechs Monate Pause“, sagt Andrea Petkovic mit zitternder Stimme. Nicht einmal zwei Minuten hatte der Auftritt, auf den sie sich so sehr gefreut hatte, insgesamt gedauert, dann war alles vorbei.

In der Arena, dem zweitgrößten Platz in Melbourne, hatte sie gegen die Weltranglistensechste Anna Tschakwetadse antreten dürfen, und vielleicht war auch die Aufregung darüber zu groß für die 20 Jahre alte Darmstädterin. „Ich habe gezittert“, sagt sie, „vielleicht hat mir einen Moment lang die Spannung gefehlt.“ Bei Einstand im ersten Spiel und eigenem Aufschlag musste sie nach einem Sprint abbremsen, da kam dieser stechende Schmerz. „Und ich wusste gleich, das ist schlimm.“

„Wenigstens in der Business-Class zurück“
Die Einser-Abiturientin ist bekannt dafür, dass sie ihren Beruf besonders reflektiert, dass sie sich Gedanken darüber macht, ob sich dieser Job lohne oder nicht ein Studium die bessere Alternative sei. Wortgewandt hat sie F.A.Z. und FAZ.NET-Lesern in einer regelmäßigen Rubrik über ihre Erlebnisse in der Welt des Profi-Tennis berichtet, immer versehen mit einer großen Portion Selbstironie (siehe auch: FAZ.NET-Spezial: Das Tennis-Tagebuch der Andrea Petkovic (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6A72A607EBBB438889770A66733C07F3~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html)).

Vielleicht gehört zum Profileben auch eine solche schlechte Erfahrung zwingend dazu, selbst wenn sie logischerweise liebend gerne darauf verzichtet hätte. „Jetzt habe ich ja mehr Zeit zu schreiben. Aber keine Angst, wirklich traurig wird es auch jetzt nicht“, sagt sie. Schwer vorstellbar bei jemanden, der auch in so bitteren Momenten schnell den Humor wiederfindet: „Wenigstens“, sagt sie mit der Erfahrung einer von wenig Schlaf geprägten Anreise in der Economy-Class, „kann ich jetzt in der Business-Klasse zurückfliegen.“ Auf dem Platz hatte sie das alles zunächst noch nicht wahrhaben wollen.

Weil der Schmerz nur kurz gewesen war, hatte sie erst noch gehofft, dass sich alles nur ein kurzer Schreck herausstellen könnte. Der Physiotherapeut aber machte ihr nur wenig Hoffnung, auch wenn sie die kleinen Sprünge zur Überprüfung problemlos bewältigen konnte. „Aber schon nach dem ersten Schritt war klar, dass es nicht mehr weiterging. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten“, sagt sie und musste erstmals in ihrem Tennisleben eine Partie aufgeben. Ausgerechnet diese, die bislang größte in ihrer Karriere.

http://www.faz.net/m/%7B8EA84884-BAAC-43B8-BA5A-044EA322BDD3%7DFile1.jpgErste Hilfe auf dem Platz: "Ich habe gezittert" (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E01FD22011D184A3284ABCA6327491CE2~ATpl~Ecommon ~SMed.html#8EA84884BAAC43B8BA5A044EA322BDD3)

Nachwirkungen einer Schlittenfahrt?

Wie es nun weitergehen wird? Die Zukunft ist natürlich erst einmal ungewiss, erst einmal muss sie wieder gesund werden. „Ich denke, ich werde schnell wieder fit“, sagt sie, - und so redet keine, die Zweifel daran hat, doch den richtigen Beruf gewählt zu haben. Natürlich hätten ihr die vergangenen Monate gezeigt, dass „Tennis das ist, was ich machen will. Soviel habe ich schon erlebt“. Aber an ihrer generellen Einschätzung habe das nichts geändert. Wenn sie merke, dass sie nicht vorankommen, werde sie etwas anderes machen. Zuletzt schien sie dabei auf einem guten Weg, die letzte veröffentlichte Weltrangliste vor diesen Australian Open hatte mit Rang 91 ihre bislang beste Plazierung ausgewiesen. Damit es weiter nach oben ging, dafür hatte sie in der Vorbereitung auch im so ungeliebten Kraftraum geackert.

Der wird nach der vermutlich nötigen Operation demnächst wieder auf sie warten. Erst einmal geht es nach Hause, „mit sexy Thrombose-Strümpfen“ und hoffentlich einem bequemen Sitz. Vielleicht sei es ja auch gar nicht die Aufregung gewesen, die ihr diese Verletzung eingebrockt habe, erzählt sie. „Vor zwei Jahren bin ich mit dem Schlitten in einen Zaun gefahren und habe mir das Außenband verletzt. Der Arzt meinte, auch diese Vorschädigung könnte eine Ursache gewesen sein.“ Nur der Zeitpunkt sei richtig blöd, vor allem, weil sie nun in zwei Wochen im Fed-Cup beim Auswärtsspiel gegen die Vereinigten Staaten fehlen werde.

http://www.faz.net/m/%7B8D3B8348-F602-4CA5-A076-CD59AAADD8E7%7DFile1.jpgEin Handschlag zum Abschied: Mit der Erstrundengegnerin Tschakwetadse (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E01FD22011D184A3284ABCA6327491CE2~ATpl~Ecommon ~SMed.html#8D3B8348F6024CA5A076CD59AAADD8E7)


Das Team als Rückhalt in der schweren Stunde

„Das ist der größte Verlust für mich“, sagt sie, die so gerne in einem Team spielt. Der Mannschaftsgeist sei unglaublich toll, das zeige sich gerade an einem so bitteren Tag. Die Kollegin Tatjana Malek sei mit ins Krankenhaus gefahren, die Teamchefin Barbara Rittner habe geholfen, alles in die Wege zu leiten. Aber nicht mitspielen können, muss ja nicht heißen, nicht mit dabei zu sein: „Vielleicht fahre ich als Pressechefin mit zum Fed-Cup.“ Manche, bekommt Andrea Petkovic noch schnell erzählt, seien nach solch schweren Verletzungen stärker als vorher zurückgekehrt.

So etwas wird sie gerne hören, gerne für sich als Ansporn in Anspruch nehmen, auch wenn ihr der Kopf in manchen auf sie lauernden schweren Stunden demnächst was anderes erzählen wird. Sie ist ja schlau genug um zu wissen, dass manche eben auch gar nicht zurückgekehrt sind. Aber sie will unbedingt wieder auf den Platz, auch um herauszufinden, ob sie tatsächlich bleiben will. Denn so könne sie schließlich nicht aufhören: „Wenn ich wenigstens geführt hätte. Das wäre ein Abschied mit Würde gewesen.“

Carsten
Jan 23rd, 2008, 06:26 PM
http://www.faz.net/s/RubAEA2EF599531...~Scontent.html (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~Scontent.html)


Andreas Tennis-Tagebuch

Abenteuer Australien

Von Andrea Petkovic


http://www.faz.net/m/%7B45A19F1E-0475-44FA-BD2F-B9BB45B1DF5D%7DFile1_4.jpgAndrea Petkovic in Australien: Kreuzbandriss nach drei Minuten (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html)


23. Januar 2008
Nach weihnachtlicher Völlerei saß ich auf dem 24-Stunden-Flug mit Kurs auf Koalas, Kängurus und Ozonloch. An der Gold Coast war das erste Vorbereitungsturnier, und der erste Schritt aus dem Flugzeug heraus in die Freiheit wurde mit wärmendem Sonnenschein empfangen. So kam ich auch zu meinem ersten Sonnenbrand, nach einer Stunde Training. Falls meine Mutter nachfragen sollte: Ich habe mich wirklich eingecremt.

Schon am nächsten Tag regnete es. Das muss man sich einmal vorstellen: In einem Land, in dem es Wasserbegrenzungen gibt, in dem man nur vor sechs Uhr morgens seinen Garten wässern darf, wo eigenhändig Wasserleitungen zwischen Waschmaschine und Garten gelegt werden, um das über alles geliebte Unkraut doch noch in Schuss zu halten, in diesem Land fängt es an zu regnen, kaum dass ich über die Grenze schreite.

Mit serbischen Wurzeln hat man überall Verwandte

Sechs Tage lang hielt das Spektakel an. Nichtsdestotrotz schaffte ich es nach gefühlten dreißig Unterbrechungen, mein erstes Match 5:7 im dritten Satz zu verlieren, bevor Petrus die Schleusen richtig öffnete. Inzwischen herrschten Überflutungen. Nach meinem Match, als ich da so traurig in der Ecke saß, erschienen vier Menschen vor mir mit einem kleinen Kind auf dem Arm, und wie der Schatten sich so lichtet, stellt sich heraus, dass ich Familienmitglieder im 40 Kilometer entfernten Brisbane habe.

http://www.faz.net/m/%7B2C88698D-B20F-415D-B045-747B6DDC4AAA%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#2C88698DB20F415DB045747B6DDC4AAA) http://www.faz.net/m/%7BDC492DD8-E47F-4832-A264-E8B9DDFA1DA1%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#DC492DD8E47F4832A264E8B9DDFA1DA1) http://www.faz.net/m/%7BF9B6C913-1700-420A-A2DF-9C8C002B966F%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#F9B6C9131700420AA2DF9C8C002B966F) http://www.faz.net/m/%7BD00C9D67-4D7E-4B91-87A9-0FC8DEDEBC4C%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#D00C9D674D7E4B9187A90FC8DEDEBC4C) http://www.faz.net/m/%7B95689E04-9E76-4D3E-801B-BF76236FD31E%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#95689E049E764D3E801BBF76236FD31E) http://www.faz.net/m/%7B2B090424-5B8B-4DE3-829D-DD75CE1284FD%7Dq60.jpg (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E4EC3EC96EC0E49BEAC96299BC948F35F~ATpl~Ecommon ~SMed.html#2B0904245B8B4DE3829DDD75CE1284FD)

Sonderlich überrascht hat es mich nicht, denn mit serbischen Wurzeln hat man überall auf der Welt Verwandte. Somit verbrachte ich die restliche regnerische Zeit in Brisbane bei meinen Verwandten mit viel gutem Fleisch, Kindergeburtstagen und serbischen Köstlichkeiten, sprich: Süßigkeiten. Das war auch der Ort meines größten Missgeschickes der Reise. Am 31. Dezember um 23.54 Uhr, gerädert vom Jetlag, schlief Andrea Petkovic ein, und somit, davon bin ich überzeugt, stellte ich das kommende Jahr unter einen schlechten Stern.

Mein erstes Match auf einem großen Platz

Im Eilzugverfahren flüchtete ich mit meiner Freundin, Zimmerpartnerin und Finalgegnerin bei den deutschen Meisterschaften, Julia Görges, sowie ihrem Trainer Björn Jacob von der Gold Coast Richtung Sydney mit der Hoffnung auf Sonne und Sonnenbrand - und vor allem endlich einer Möglichkeit zu trainieren. Von der Sonne wurden wir diesmal nicht enttäuscht, schon eher von der Auslosung, die verhieß, dass von drei Deutschen im Qualifikationsfeld zwei gegeneinander spielen sollten. Selbstverständlich war ich betroffen, und Julia Görges war nun auch meine Erstrunden-Gegnerin in Sydney. Ich führte 6:0; 5:4; 40:15 (das sind zwei Matchbälle!) und vergab zwei aufgelegte Vorhände im Halbfeld, um innerhalb von weniger als fünfzehn Minuten als Verlierer vom Platz zu gehen. Prompt fing es an zu regnen. Halleluja!

Inzwischen war Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner angereist, die wegen familiärer Probleme erst in Sydney zu uns stieß, nur um direkt weiter nach Melbourne zu fliegen. Dort verbrachten wir sieben Tage in intensiver Vorbereitung auf die Australian Open. Das Turnier war neben den US Open eines der beiden Turniere, die ich bereits in meiner Jugendzeit gespielt hatte. Es war auch gleichzeitig mein erfolgreichstes Jugendturnier, bei dem ich in der ersten Runde Ana Ivanovic in vier Stunden niedergekämpft hatte und später das Viertelfinale erreichte. Somit war ich guter Dinge, trotz der denkbar schlechten Auslosung gegen die Nummer sechs der Welt, Anna Tschakwetadse. Bald stand fest, dass mein Match in der Vodafone-Arena angesetzt war, dem zweitgrößten Platz, und ich platzte fast vor Aufregung. Alle meine deutschen Mitstreiterinnen und Freundinnen hatten schon einmal die Ehre, auf einem großen Platz gegen eine der Top-10-Spielerinnen anzutreten und zu testen, wo sie im Vergleich stehen. Ich war die Einzige, die das noch nicht erlebt hatte - und ich brannte darauf.

Aus der Traum nach drei Minuten

In dem Moment, der mir zeigen sollte, wofür ich gekämpft habe - gegen meinen Vater, gegen das Studium, gegen meine eigenen Zweifel -, in dem Moment, als ich endlich erreicht habe, was ich will, hole ich mir nach drei Minuten einen Kreuzbandriss. Vorbei der Traum. Ganz unspektakulär. Ein einfaches Aufkommen auf dem rechten Bein reichte, um mein Knie wegkippen zu lassen. Kein Schrei, kein Schmerz, nichts. Ich kämpfte noch ein bisschen weiter, gegen den Arzt und die Physiotherapeutin, die mich zum Aufgeben zwingen wollten, aber auch dieser Kampf war schnell vorbei, als der Arzt mir seine Befürchtung mitteilte: Kreuzbandriss.

Zwei Stunden später, nach Kernspin- und Röntgenaufnahmen, wurde diese Annahme bestätigt. Es folgten zehn Minuten der Verzweiflung, der Tränen. Sechs Monate Pause, wirre Gedanken: Operation, Aufhören, Nichtaufhören, Fed Cup, ich falle auf die 600. Ranglistenposition der Welt. Mehr oder weniger gefasst musste ich zehn Minuten nach der Diagnose in der Pressekonferenz Rede und Antwort stehen und verkünden, dass ich auf jeden Fall zurückkommen werde. Das Zeitlimit, das ich mir gesetzt habe, ist nun zwangsläufig hinfällig, aber ich werde es wieder versuchen, obwohl ich in dem halben Jahr Auszeit auf eine Ranglistenposition jenseits der 500 zurückfallen werde.

Unkraut vergeht nicht

Wenn das nicht Beweis genug ist, dass das Pech mir auf Schritt und Tritt folgt, dann kommt er jetzt. Die WTA (Women's Tennis Association) versprach mir einen Businessclass-Sitz auf dem Rückflug - er fiel aus, das Flugzeug war voll. Kaum war ich wieder zurück, musste mein Freund ins Krankenhaus, wegen unerträglicher Schmerzen in der Schulter. Er läuft nun mit Armschlinge durch die Gegend. Ich saß keine zwanzig Minuten bei meiner Cousine im Auto, als ihr ein Reifen platzte und ich schließlich meinte, ständig dumpfes Plumpsen zu hören von den Steinen, die hinter mir vom Himmel fallen, in der Hoffnung, endlich meinen Kopf zu treffen. Ich habe nur eine Bitte an dich, Unglück: Verlasse mich wenigstens für ein paar Tage, denn ich werde morgen operiert. Übrigens, falls Sie, liebe Leser, gehofft haben, dass Sie mich jetzt los sind, dann haben Sie sich geschnitten. Sie wissen doch: Unkraut vergeht nicht.


Die Darmstädter Tennisspielerin Andrea Petkovic ist seit ihrem Abitur im Frühjahr 2006 auf der Profitour unterwegs. Im Sportteil der Rhein-Main-Zeitung und bei FAZ.NET berichtet sie regelmäßig über ihr neues Leben.

Bisher erschienene Texte: FAZ.NET-Spezial: Das Tennis-Tagebuch der Andrea Petkovic (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6A72A607EBBB438889770A66733C07F3~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html).


Text: F.A.Z., 23.01.2008, Nr. 19 / Seite 62
Bildmaterial: AFP, AP, dpa, REUTERS

Dor Y
Feb 8th, 2008, 08:50 AM
How is she now? When will she be back? :sad:

c1607
Mar 20th, 2008, 10:48 AM
petko getting fit again, a video which was on rtl two days ago

http://www.rtlhessen.de/videos.php?kategorie=10

Carsten
Mar 20th, 2008, 11:27 AM
petko getting fit again, a video which was on rtl two days ago

http://www.rtlhessen.de/videos.php?kategorie=10

thank you :)

here's the direct link to the video:

http://www.rtlhessen.de/videos.php?video=1449&kategorie=0

zveeen
Mar 20th, 2008, 11:32 AM
petko getting fit again, a video which was on rtl two days ago

http://www.rtlhessen.de/videos.php?kategorie=10


thanx for the video :wavey:

matthias
Mar 20th, 2008, 06:06 PM
thx for the link

Nervenbuendel
Mar 21st, 2008, 02:53 AM
Man könnte fast neidisch auf die Person (männliche Spezies!) werden, welche Andreas' Schenkel im Rahmen der Reha-Maßnahmen akkurat durchknetet. ;) :lol: :hearts:

Dieser Badeanzug, ich sage nur: entzückend. (Hoffentlich liest dies Andys' Freund nicht, sonst heißt es wieder: geile Greise treiben auf "WTA-World" ihr Unwesen). :tape:

Ansonsten bleibt natürlich zu hoffen, daß Andy bald wieder gesund wird.

Natash.
Mar 21st, 2008, 03:50 AM
:hearts:

Nice to see her doing well. :) Can't wait for her thunderous return. :wavey:

So Disrespectful
Mar 21st, 2008, 06:50 AM
Get well soon Andrea :hug:

Jogi
Mar 21st, 2008, 09:43 AM
great body, beautiful face, intelligent and funny... what a dream girl :)
get well soon, can't wait to see your name in a draw again

shrOOf
Mar 21st, 2008, 04:42 PM
Meine Güte. :hearts: :hearts: :drool:

Kai
Mar 21st, 2008, 07:45 PM
andy ist so süß :hearts:

Carsten
Mar 31st, 2008, 11:45 PM
Interview von dtb-tennis.de (http://www.dtb-tennis.de)


"Eigentlich wollte ich ja Politikerin werden"http://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gifhttp://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gifhttp://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gifhttp://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gif

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Andrea Petkovichttp://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gifhttp://www.dtb-tennis.de/images/spacer.gif

Hamburg - Andrea Petkovic wurde vor einem Jahr zum ersten Mal von Barbara Rittner für den Fed Cup in Kroatien nominiert. Im gleichen Jahr erreichte die gebürtige Bosnierin die zweite Runde bei den French Open und etablierte sich unter den Top 100 der Weltrangliste. Bei den Australian Open 2008 verletzte sich die 20jährige in ihrem Auftaktmatch.

Seit Wochen arbeitet die deutsche Nachwuchsspielerin diszipliniert an ihrem Comeback. Wir sprachen mit ihr über ihre Verletzung und Rehamaßnahmen, wie sie den Fed Cup ihrer Teamkolleginnen erlebt hat und ihre tennisfreie Zeit nutzt. Eines wird schon einmal verraten: Andrea Petkovic ist nicht nur Tennisprofi, sondern auch ein Schreibtalent.

Sie haben sich bei den Australian Open sehr schwer am Knie verletzt. Wie geht es Ihnen jetzt?
Meinem Knie geht es soweit gut. Nach meiner Operation in der BG Unfallklinik bei Dr. Alwin Jäger war ich tagelang nicht mobil. Inzwischen habe ich Krücken und Schiene im Schrank verschlossen und möchte sie nie wiedersehen. Mehr als Fahrradfahren ist leider noch nicht drin.

Wie ist es zu der Verletzung gekommen?
Bei den Australian Open habe ich zum ersten Mal auf einem großen Platz, der Vodafone-Arena, gegen eine Top 10 Spielerin, Anna Chakvetadze aus Russland, gespielt. Das allerdings nicht sonderlich lange. Im ersten Spiel beim Stande von 40:30 und eigenem Aufschlag machte ich einen Ausfallschritt in die Vorhand. Nach dem getanen Schlag knickte mein Knie plötzlich weg. Total unspektakulär, ohne Verdrehen, Schreien oder Schmerz -dafür war die Diagnose umso schlimmer.

Wie sehen die Reha-Maßnahmen aus? Die Genesung eines Kreuzbandrisses ist sehr langwierig.
Ich bin in einem kleinen 2500 Seelen Dorf namens Heigenbrücken untergebracht. Um mich herum gibt es nichts als Berge und Wälder, Handynetz: Fehlanzeige. Zeit die Natur zu genießen habe ich jedoch nicht. Mein Programm umfasst einen 9 Stunden Tag, von 9 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Neben den Therapien und Behandlungen trainiere ich meine gesunden Körperteile so gut wie möglich, um später nicht ganz bei null anfangen zu müssen.

Haben Sie schon wieder einen Tennisschläger in der Hand gehabt?
In meinem Programm kommt auch eine Stunde in einem Schwimmbecken unter. Das Becken ist 1.35m tief und ich kann mich im Wasser schon fast normal bewegen. Hier habe ich auch täglich einen Tennisschläger in der Hand und übe Volleys. Wenn ich zurück komme, werde ich eine reine Serve-and-Volley Spielerin sein.oh Gott.

Wann denken Sie an ein Comeback?
Der Chef des Rehazentrums, Werner Krass, hat mir ein Comeback im Monat Juni in Aussicht gestellt. Wahrscheinlich werde ich dieses Jahr nur auf Ascheplätzen anzutreffen sein, denn der Hartplatz strapaziert die Gelenke zu sehr. Ich bin ja sowieso eine spanische Wühlmaus.

Sie sind jetzt seit Januar außer Gefecht gesetzt. Fehlt Ihnen das Tennis?
Wenn ich nicht direkt damit konfrontiert werde, muss ich nicht zu sehr daran denken. Dafür habe ich genug Ablenkung im Rehazentrum. Sehe ich Tennis im Fernsehen, ist es ein sehr komisches Gefühl -als würde ich gar nicht mehr dazu gehören. In diesen Momenten fehlt es mir sehr.

Apropos "nicht mehr dazu gehören". War es schlimm für Sie, auf den Fed Cup zu verzichten?
Als die Heulerei wegen des verlorenen Matches bei den Australian Open aufgehört hatte, kam mir der Fed Cup in den Sinn, das Gejammer ging von vorne los. An Silvester dachte ich mir noch, wie toll das Jahr nur werden kann, schließlich stehen Australian Open und Fed Cup direkt vor der Tür. Allerdings bin ich vor Mitternacht eingeschlafen. Ich befürchte deswegen ist alles den Bach hinunter gegangen.

Wie haben Sie den Fed Cup erlebt?
Mit Barbara Rittner hatte ich regelmäßigen SMS-Kontakt, mit den Mädels habe ich Emails hin und her geschickt. Jeden Abend saß ich vor meinem Computer und habe den Live Score verfolgt. Ich bin gestorben vor Aufregung. Die Sekunden bis die Spielstandanzeige umspringt fühlen sich an wie Stunden. Es ist keinem mit schwachen Nerven zu empfehlen, es sei denn, man hat Johanniskraut oder gar Valium zu Hand.

Können Sie es genießen, jetzt mal mehr Zeit für andere Dinge zu haben?
Ich bin froh, dass ich nun Praktika annehmen kann, die ich sonst zeitlich nicht einrichten konnte. Außerdem konnte ich den Job in der Pressestelle bei einem 25.000$ Turnier in Hamburg annehmen, wo ich normalerweise eher selbst gespielt hätte.

Was machen Sie jetzt, was Sie als Tennisprofi niemals oder nur eingeschränkt hätten machen können?
Das Beste an meinem derzeitigen Leben sind die Wochenenden. Wenn ich aus diesem kleinen Kaff Heigenbrücken wochenends nach Hause komme, meine Freunde treffe und vor allem abends ausgehe, geht es mir blendend und ich vergesse Tennis wenigstens für das Wochenende. Wahrscheinlich übertreibe ich ein bisschen, meine Eltern sehen das bestimmt so, aber irgendwie muss ich mich schließlich von dieser Misere ablenken.

Dann haben Sie bestimmt auch mehr Zeit zum Lesen...
Momentan lese ich zwei Bücher. Zum Einen ein serbisches Buch, um meine Muttersprache nicht zu vergessen, und zum Anderen "Wege zum Gleichgewicht" vom ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore, um die Umwelt nicht zu vergessen. Außerdem haben mir meine Mannschaftskolleginnen zur Feier meiner Verletzung ein Spiegel-Abo geschenkt, auf das sich sehr stolz bin. Jede Woche lese ich den Spiegel von vorne bis hinten durch. Ein riesengroßes Dankeschön auf diesem Wege an meine ehemaligen Mitstreiterinnen.

Wenn man lange verletzt ist, kommt man da eher mal auf den Gedanken sich zu überlegen, was man nach der Karriere machen möchte?
Diese Gedanken habe ich mir auch schon während meiner aktiven Zeit gemacht, sodass sie - wenn auf dem Weg - nicht überraschend oder gar schockierend sein können.

Viele wissen, Sie schreiben ja auch sehr gerne. Möchten Sie eventuell eine journalistische Richtung einschlagen?
Eigentlich will ich ja Politikerin werden, aber je mehr ich vom erforderlichen diplomatischen Geschick erfahre, desto undiplomatischer werde ich. Ich arbeite daran, falls jedoch alle Stricke reißen, werde ich einfach über die Politik schreiben. Und ein Buch werde ich auch irgendwann verfassen.

Wie sind Sie zur FAZ gekommen?
Als ich mich vor etwa 1,5 Jahren für den Tennissport und gegen ein Studium entschied, wollte die FAZ mich alle vier Wochen in meinem neuen Leben begleiten. Beim ersten Treffen erwähnte ich eine mögliche journalistische Laufbahn nach dem Tennis. Daraufhin boten sie mir an, eine Art Tagebuch zu schreiben, dass alle vier Wochen veröffentlicht wurde. Die Resonanz war so gut, dass die FAZ mir eine eigene Internetseite einrichtete: www.faz.net/petkovic (http://www.faz.net/petkovic)

Was ist Ihre nächste journalistische Herausforderung?
Ich habe vor ein paar Tagen meine erste Auftragsarbeit erledigt. Meine Aufgabe war es die Trainingsmethoden verschiedener Länder zu schildern. Ich bekomme eine ganze Seite in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, worauf ich ein bisschen stolz bin. Wobei - wer weiß, ob der Artikel gut ankommt.

Was sind Ihre sportlichen Ziele für 2008?
Zunächst einmal will ich so schnell wir möglich wieder Turniere spielen können und das mit Spaß und Freude. Alles andere gucken wir mal, dann sehen wir schon. Auf jeden Fall komme ich wieder zurück, das ist sicher.

dreylau
Mar 31st, 2008, 11:50 PM
sorry but somebody could translate the interview or make a summary please?

crazillo
Apr 1st, 2008, 01:53 AM
Nice to hear that Andrea is working on her comeback. The comments about the livescore are soooo funny, but also true... She is a really adorable player. :)

Paule22
Apr 9th, 2008, 11:38 AM
Im Gespräch: Andrea Petkovic
„Ich habe die dunkle Seite kennengelernt“

http://www.faz.net/m/%7BD6AE234F-D1BC-46BA-AE0D-E5DB62F1C6CB%7DPicture.jpg
Reisen bildet, jedenfalls dann, wenn man wie Andrea Petkovic gerne Bücher zur Hand nimmt

04. April 2008 Andrea Petkovic aus Darmstadt ist nicht nur im Sport hochbegabt, sie war es auch in der Schule. Sie hat die zehnte Klasse übersprungen und das Abitur mit 1,2 bestanden. Sie spricht Deutsch, Englisch, Serbisch. Geprägt haben sie die Zeit auf der Tennis-Tour, das Reisen, die Kulturen, der Kampf auf dem Platz. Sie ist 20 Jahre alt, deutsche Tennismeisterin und Fed-Cup-Spielerin. Nach dem Abitur 2006 ging Petkovic auf Profitour und hat sich bis auf Position 91 der Weltrangliste durchgeschlagen. Anfang 2008 aber erlitt sie bei den Australian Open einen Kreuzbandriss, der sie zu einer Pause zwingt. Ihr Traum ist dennoch die absolute Weltklasse, sie würde aber auch gerne eine Polit-Talksendung für Jugendliche moderieren. Im Gespräch redet sie im achten Teil der FAZ.NET-Serie „SOLO - Ein Thema, ein Interview“ über - Lernen.

Was weiß eine Tennisspielerin, was andere Menschen nicht wissen?

Sie weiß, wie man im Internet Flüge und Hotels bucht und wie man sich auf Turnieren zurechtfindet. Tennisspieler können auch besser mit diesen Eins-gegen-eins-Situationen zurechtkommen. Wir sind täglich damit konfrontiert, gegen einen bestimmten Menschen zu kämpfen, gewinnen zu wollen und ihm auf eine besondere Art rücksichtslos zu begegnen.

Wie wirkt sich das auf den Alltag aus?

Ich habe oft gehört, dass sich Tennisspieler in der Schule und im Berufsleben besser durchsetzen, weil sie diesen Wettkampf von klein auf mitbekommen. Ich glaube, dass sie besser Verantwortung übernehmen können, weil sie auf dem Platz nicht die Möglichkeit haben, etwas auf andere zu schieben. So wie in Mannschaftssportarten. Ich kann nicht sagen: Mein Mitspieler macht es schon, wenn ich es nicht kann. Man muss zu jedem Zeitpunkt funktionieren - und wenn nicht, dann verliert man halt.

Wie lernt man denn, diese Verantwortung für sich selbst zu tragen?

Das kommt mit der Zeit. Als ich kleiner war, habe ich immer nach Ausreden gesucht. Mal gab es zu viel Wind, mal zu viel Regen, oder die Gegnerin hat einfach nicht so gespielt, wie ich das wollte. Aber so wird die Gegnerin nie spielen. Damit umzugehen ist ein Entwicklungsprozess. Man muss lernen, dass man selbst die Schuld trägt oder die andere besser war.

Haben Sie sich irgendwann in einer Mannschaftssportart probiert?

Im Konditionstraining spielen wir Fußball. Aber ich mag es nicht, wenn ich mich auf andere verlassen muss, ich will die Kontrolle bei mir haben. Deswegen spiele ich Tennis. Wenn ich verliere, bin ich verantwortlich dafür - wenn ich etwas gut mache, habe ich es selbst erreicht.

Sie stehen nicht gerade im Ruf, gut verlieren zu können.

Nein, aber man lernt, mit solchen Situationen umzugehen. Das hat sich auf die Schule übertragen. Wenn dort mal was schiefgelaufen ist, wusste ich immer einen Weg, um wieder rauszukommen. Ich verzweifle nicht so schnell wie Menschen, die keinen Sport machen. Meine derzeitige Verletzung, ein Kreuzbandriss, ist auch irgendwie eine Niederlage. Meine Eltern dachten zunächst, dass ich deshalb Depressionen bekomme. Ich habe mir andere Sachen gesucht, die ich jetzt mache.

Als Tennisspieler lernt man also viel über sich selbst.

Auf jeden Fall. Ich dachte lange Zeit, dass ich nur wenig egoistisch wäre, durch den Sport habe ich dunklere Seiten in mir kennengelernt. Auf dem Platz werden viele Hormone ausgeschüttet. Du hast nicht mehr die Kontrolle darüber, so zu sein, wie du in Wirklichkeit bist. In Extremsituationen ist der Mensch ein Egoist.

Sie haben das Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,2 bestanden. Haben Sie in der Schule auch genug gelernt?

Ich habe gelernt, mich der Umwelt und der Gesellschaft anzupassen. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich klüger bin als andere. Ich hatte nur das System Schule durchschaut und konnte so punkten. Ich wusste, was die Lehrer hören wollten und was nicht. Sie wollten etwa, dass ich ihnen widerspreche. An reinem Faktenwissen hat mir die Schule nicht viel gebracht. Was ich gelernt habe, ist, mit Texten umzugehen, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Sie haben schon als Jugendliche viel trainiert, auf internationalen Turnieren gespielt. Wie war das mit der Schule zu vereinbaren?

Mein Vorteil ist, dass ich mir leicht Sachen merken kann. Was ich mir durchlese, habe ich danach größtenteils im Kopf. Oft habe ich in der Schule aber improvisiert. Ich erinnere mich an ein Referat, das ich über die Parteiprogramme vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen gehalten habe. Zuvor war ich wegen einer Turnierreise vier Wochen nicht in der Schule, habe mich kaum vorbereitet und dann einfach eine Stunde lang geredet. Ich habe die SPD mit den Grünen verwechselt, die FDP mit der CDU - und trotzdem 15 Punkte bekommen, es hat niemand gemerkt. Vielleicht, weil ich es so selbstsicher vorgetragen habe.

Sie haben die zehnte Klasse übersprungen. Gab es Probleme, in der neuen Gemeinschaft akzeptiert zu werden?

Weil ich genau davor Angst hatte, wollte ich nie eine Klasse überspringen. Ich wollte nicht als Streberin angesehen werden. Aber ich hatte schon in den Jahren zuvor kein besonders enges Verhältnis zu meinen Mitschülern. Ich war oft nicht in der Schule, und deshalb gab es nur wenige, mit denen ich wirklich Kontakt hatte.

Jetzt sind Sie als Tennisprofi unterwegs. Gibt es dabei die Möglichkeit, sich weiteres Wissen anzueignen?

Als Tennisspielerin hat man viel Zeit. Ich glaube, dass ich fünfzig Prozent meiner Zeit mit Reisen verbringe. Ich lese viele Zeitungen, viele Bücher. So kann ich mich bilden, aber ein Studium, ein Fernstudium etwa, ist nicht möglich. Nach dem Training bin ich körperlich so ausgezehrt, dass der Kopf nicht mehr mitspielt.

Kam ein Studium für Sie nicht in Frage?

Meine Eltern wollten nicht, dass ich Tennisprofi werde, sie wollten, dass ich studiere, und deshalb habe ich mit ihnen lange diskutiert und nach Kompromissmöglichkeiten gesucht. Aber ich will alles immer ganz oder gar nicht machen. Mich hat es belastet, als ich mich gleichzeitig um Schule und Tennis gekümmert habe und deshalb in beiden Dingen nicht so gut war, wie ich es hätte sein können. Als die Schule vorbei war, ist eine Riesenlast von mir gefallen.

Dass Sie die Schule trotzdem beendet haben, ist das im Rückblick in Ordnung?

Ja. Aber ich sehe mich in nächster Zeit nicht in irgendeinem Studium. Ich weiß auch nicht, ob ich das noch mal könnte. Keine Ahnung. Hoffentlich liest das mein Vater nicht.

Woran liegt das denn?

Ich bilde mir ein, dass ich reihenweise Bücher ausleihen könnte, wenn ich etwas wirklich wissen wollte. Nicht Medizin oder Chemie natürlich, aber ich tendiere ohnehin zu den Geisteswissenschaften. Da könnte ich mir sicher vieles aneignen.

Vor zwei Jahren haben Sie noch mit einem Studium spekuliert für den Fall, dass die Sportlerkarriere nicht funktionieren sollte.

Das stimmt. Aber das Sportlerdasein verleiht einem ein ungemeines Selbstbewusstsein. Man bekommt das Gefühl, dass man jede Situation irgendwie meistern kann. Irgendwann denkt man sich: Wenn ich das geschafft habe, dann schaffe ich alles andere auch. Das ist vielleicht vermessen. Aber ich glaube, dass viele Sportler dieses Gefühl kennen.

Was könnte die Alternative zum Sport sein?

Ich würde gern eine Polit-Talksendung machen, ähnlich wie Anne Will und Frank Plasberg - nur für junge Menschen. Ich interessiere mich für Politik, kenne Umweltminister Gabriel sehr gut. Früher dachte ich, dass ich in der Politik arbeiten möchte. Aber das könnte ich nicht. Ich bin ziemlich rigoros, gehe lieber mit dem Kopf durch die Wand. Diplomatisches Gerede liegt mir nicht. Ich bin deshalb wohl nicht für die Politik gemacht.

Von welchem Menschen haben Sie bislang am meisten gelernt?

Was meinen Charakter und meine Persönlichkeit angeht, von meiner Familie. Allein durch die Erziehung, die Art, wie ich aufgewachsen bin, und durch den serbischen Hintergrund, den wir haben. Sachen wie Zielstrebigkeit habe ich von mir selbst gelernt. Allein durch die zwei Jahre, die ich nun als Profi spiele und dabei viel allein unterwegs bin.

Bilden diese Reisen?

Man lernt viele unterschiedliche Kulturen kennen. Das hört sich vielleicht abgedroschen an, aber die Menschen reagieren überall anders auf bestimmte Sachen. Wenn man in Italien einen Rat braucht, wollen einem alle helfen, stürmen auf einen zu, können aber kein Englisch, und dementsprechend schwierig ist es dann. In Skandinavien bewahren die Leute immer die Ruhe. Das ist interessant zu beobachten, wie verschieden jeder in solchen Situationen reagiert.

Werden die Eindrücke auf solchen Reisen irgendwann flüchtig?

Ich fühle mich sehr schnell wohl, wenn ich in ein fremdes Land komme. Aber die Wahrnehmung wird tatsächlich flüchtig. Nur wenn man in einem neuen Kulturkreis ist, steht man noch mit großen Augen und Neugierde da. Aber wenn ich nach Frankreich komme, das ist dann ein Gefühl, als ob ich nach Hause komme.

Wenn man vieles gesehen hat, erzeugt das also auch eine gewisse Langeweile?

Nicht unbedingt Langeweile. Aber es fällt mir immer schwerer, mich zu begeistern. Ich bin neunzig Prozent meiner Zeit im Hotel und auf der Tennisanlage. Dort kann mich nichts mehr überraschen. Städte und Sehenswürdigkeiten kann ich mir nur ansehen, wenn ich verliere.

Müssen Sie sich überwinden, während eines Turniers andere Dinge zu unternehmen?

Auf eine Art schon. Tennisspieler sind ein sehr spezifisches Volk. Wenn sie mal in die Stadt gehen, dann decken sie sich mit Sachen ein, mit denen sie zu Hause angeben können. Kultur schauen sie sich nur ganz selten an, also muss man allein gehen oder jemanden finden, der auch daran interessiert ist. Aber das ist schwer.

Freundschaften zu den Kolleginnen gibt es also nicht?

Es gibt schon welche, aber vor allem in dem Sinne, dass wir uns mögen und unterstützen. Ich kenne kaum jemanden, mit dem ich wirklich über ernsthafte Themen reden kann. Viele kommen aus anderen Ländern und haben schon deshalb kein Interesse, zum Beispiel über Politik in Deutschland zu reden.

Haben Sie Sprachen gelernt auf der Tour?

Klar. Englisch spreche ich inzwischen fast perfekt. Irgendwo auf den Turnieren sind immer Serben, deshalb kann ich auch Serbisch gut üben, das ich sonst nur innerhalb der Familie spreche - und je weniger ich in Deutschland bin, desto weniger spreche ich es. Auch Französisch brauche ich sehr oft. Ich kann auch ein bisschen was auf Chinesisch oder Japanisch. Man schnappt immer irgendwo etwas auf.

Was kann man nicht lernen?

Eigenschaften wie Ehrgeiz oder Disziplin sind schwer zu lernen. Es ist eine grundsätzliche Frage, ob sie in der Erziehung mitgegeben werden oder genetisch bedingt sind. Ich kenne viele Spieler, die sehr talentiert sind, aber denen die Disziplin fehlt. Der deutsche Profi Philipp Petzschner zum Beispiel, der arbeitet sich erst jetzt langsam nach oben. Ich habe ihn in der Rehabilitationsklinik getroffen und wollte wissen, was er hat. Seine beiden Handgelenke waren entzündet, weil er zwanzig Tage am Stück Tennis gespielt hat, was er zuvor noch nie gemacht hatte. Zwanzig Tage am Stück? Ich habe zwei Jahre am Stück jeden Tag gespielt.

Kann sich Ehrgeiz auch so steigern, dass er für einen unangenehm wird?

Ja - wenn man so ehrgeizig ist, dass man sich selbst fertigmacht. Dann muss man Grenzen ziehen. Es gibt Leute, die müssen sechs Stunden im Wald laufen, um kein schlechter Mensch zu sein.

Wie schützt man sich davor?

Entweder muss man ein überdimensional starker Mensch sein oder andere Leute haben, die einem Grenzen aufzeigen.

Von wem lassen Sie sich etwas sagen?

Ich höre vor allem auf meine Eltern und auf Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner, die mich manchmal zu Turnieren begleitet.

Sie haben keinen Trainer auf der Tour dabei. Könnte er Ihnen nichts beibringen?

Doch, sicher. Aber es ist schwierig mit mir. In der Vergangenheit habe ich immer gesagt, wenn mir was nicht gepasst hat oder ich etwas nicht trainieren wollte. Ich muss jemanden finden, der auch menschlich zu mir passt und der mir Feuer unter den Hintern macht. Ich glaube, dass ich einen richtig autoritären Coach brauche.

Kann einem auf dem Platz eine gewisse Lebensweisheit helfen, so dass man vielleicht intelligenter spielt?

Ich spiele sehr stupide, sehr einseitig. Ich versuche, die Gegnerin mit Kraft zu überpowern. Es ist aber so, dass man am weitesten kommt, wenn man etwas anders macht als die anderen - sei es in der Musik, der Literatur oder im Sport. Man darf nicht genau das Gleiche machen wie alle anderen. Das will ich in mein Spiel einfließen lassen. Ich habe immer gleich gespielt. Wenn ich mal einen Stopp gemacht habe, war das für mich ein Riesenereignis. Das muss ich ändern.

Wie fühlt sich der Kopf an nach einem harten Training?

Schwer. Manchmal ist es danach schon ein Kraftakt, zu überlegen, welche Schuhe ich mitnehmen muss. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sich die Auszehrung des Körpers auf das Gehirn niederschlägt.

Wenn der Körper nach Bewegung verlangt, fordert der Kopf dann nicht auch manchmal Beschäftigung?

Bei mir sind das immer Phasen. Mal will ich überhaupt kein Buch sehen, nur im Hotelzimmer sein und irgendwelche Fernsehsendungen schauen. Dann sagt der Kopf irgendwann: Hey, du kannst jetzt nicht nur „Deutschland sucht den Superstar“ gucken. Dann gibt es Wochen, in denen ich überhaupt kein Fernsehen schaue und drei Bücher gleichzeitig lese.

Man kann das Gehirn ja tatsächlich trainieren.

Viele Leute denken, dass das Gehirn nur eine unveränderliche Masse wäre, aber die Leistung eines Menschen ist auch in dieser Hinsicht zu steigern.

Dabei soll Musik eine Rolle spielen. Bereiten Sie sich mit Musik auf ein Match vor?

Manchmal, aber ich muss bei solchen Dingen wirklich aufpassen. Bevor es losgeht, bin ich hibbelig, und wenn ich mir dann irgendeine Motivationsmusik reinhaue, werde ich so hektisch, dass ich gar nicht mehr spielen kann. Man kann Musik schon als Medium nutzen, um die eigene Stimmung zu steuern. Aber ich mache das nicht so gern. Ich habe darüber keine wirkliche Kontrolle.

Lernen Sie Beruhigungstechniken, um ausgeglichener zu werden?

Das ist schwer. Bevor ich mich bei den Australian Open verletzt habe, war ich schon beim Einspielen sehr nervös. Dann gab es eine halbe Stunde Pause vor dem Match, ich habe nur dagesessen und mich auf meine Atmung konzentriert. Aber es war mein erstes Fernsehmatch, der Ansager hat meinen Namen gerufen, ich habe die Leute auf der Tribüne und mich auf der Leinwand gesehen. Da konnte ich gar nichts mehr, ich war völlig fertig mit der Welt. Da hätte ich wohl auch vier Stunden vorher Yoga machen können, es hätte mir nicht geholfen.

Was müssen Sie noch lernen, um Ihre Träume im Tennis zu verwirklichen?

Ich weiß, wie ich sein muss, ich muss es nur umsetzen. Es ist schwer, wenn Emotionen auf dem Platz überhandnehmen. Ich muss lernen, sie zu kontrollieren.

Sie haben gute Noten bekommen, weil Sie sich strategisch verhalten haben. Funktioniert das auch im Tennis?

Brad Gilbert hat ja das Buch „Winning ugly“ geschrieben und Tipps gegeben, wie man sich bei der Münzwahl, beim Seitenwechsel und so weiter gegenüber seinem Gegner verhalten sollte. Ich glaube, wenn ich auf dem jetzigen Level mal eine Spielerin beschimpfe, würde sie vielleicht die Kontrolle verlieren. Aber je höher es geht, desto kühler sind die Spielerinnen, desto emotionsloser und maschinenhafter. Denen macht es nichts aus, wenn ich hinten den Hampelmann mache. Deshalb muss man an sich selbst arbeiten, bis man selbst nicht mehr angreifbar ist.

Worüber wüssten Sie gern mehr?

Wie die Politik funktioniert. Ich würde gern erfahren, ob es die Politiker sind, die entscheiden - und wie groß der Einfluss der Wirtschaft ist. Und ich würde gern wissen, wie viele Tennisspieler dopen. Ich glaube, dass gepfuscht wird. Bei den Frauen noch mehr als bei den Männern. Manche verschwinden für ein halbes Jahr, kommen mit kräftigen Muskeln und Pickeln wieder - das ist zumindest merkwürdig. FRAGE:

Gibt es so etwas wie eine emotionale Intelligenz bei Frauen?

Bei mir natürlich schon. Nein, im Ernst: Ich glaube, Frauen machen sich einfach mehr Gedanken, und deshalb kommen sie auf Dinge, die Männer ignorieren. Diese Fähigkeit hat etwas mit der Art der Frau zu tun. Sie kann besser beobachten, und es ist egal, ob es sich um Schuhe, Klamotten oder um Menschen handelt.

Das Gespräch führten Michael Eder und Michael Wittershagen.

Text: F.A.Z., 29.03.2008, Nr. 74 / Seite 76
Bildmaterial: AP, Daniel Pilar

matthias
Apr 9th, 2008, 11:57 AM
cooles interview - danke fürs posten

Carsten
Apr 9th, 2008, 12:34 PM
sehr interessant :)
Und immerhin scheint sie sich ja jetzt erstmal das mit dem Studium aus dem Kopf geschlagen zu haben.. :lol:

Carsten
Apr 15th, 2008, 01:45 PM
von Tennis-Germany :D

Kinder der Nacht! Freunde des Tennissports!


Nach einem tränenreichen Wochenende, an dem die Jungs bravourös kämpfend und besser aussehend gegen die eitlen Spanier untergegangen sind, während Alex Waske mit zielsicheren Kommentaren punkten konnte ("Bei David Ferrer muss man nur Stops spielen"), finde ich mich wieder einsam und tennislos in meiner Rehastätte wieder.

Aufgrund meines Kreuzbandrisses, den ich mir zufällig bei meinen ersten Australian Open, meinem ersten Center Court-Match, das erste Mal gegen eine Top Ten-Spielerin (Tchakvetadze), geholt habe, findet man mich derzeit nicht auf internationalen Turnieren in allen Herren Ländern sondern im beschaulichen Heigenbrücken, einem 2500 Seelen Dorf im schönen Spessart.
Es umgibt mich nichts als Flur und Hain, ein Tante Emma-Laden und eine Apotheke; untergebracht bin ich einer Pension namens "Haus Sonneck" und da meine Eltern mir aufgrund diverser Tatbestände mein Auto verweigern, esse ich jeden Tag "Insalata della Casa" und "Pizza Margherita" beim Italiener nebenan. Dazu muss ich sagen, dass ich nun die zehnte Woche hier bin und versucht mal zehn Wochen am Stück Salat mit Pizza zu essen...

Im Laufe meiner Therapiezeit habe ich verschiedenste deutsche Tennisspieler hier begrüßen dürfen. Ich habe mich noch nie so sehr über Alex Waskes oder Philipp Petzschners Erscheinen gefreut, wie hier in diesem 2500 Seelen Dorf, in dem 80% der Bevölkerung mindestens über 84 sind während der Rest aus Familie mit Kindern und Hund besteht. Ich bin wahrscheinlich der einzige Mensch in diesem Ort, der sich "jugendlich" schimpfen darf.

Aber nun zu meinen Therapieabläufen. Denn neben den schweren Depressionen und Selbstmordgedanken aufgrund der Einsamkeit tue ich alles erdenklich Mögliche, um bald wieder unter den Lebenden und vor allem unter den Tennsspielenden zu wandeln. Meine Operation am Knie ist etwa zwei und halb Monate her und in der Zwischenzeit bin ich weder fett noch unsportlich geworden....naja, vielleicht ein bisschen fett...

Auf jeden Fall fahre ich jeden Tag Fahrrad, vertreibe mir die Zeit auf einem Crosstrainer oder steppe unbeirrt auf einem Stepper. Ein wahrer Muskelprotz bin auch geworden, denn schließlich bin ich in Wirklichkeit gar nicht verletzt, sondern habe mir nur eine Auszeit genommen, um mich dopinggerecht fit zu machen und dann direkt in die Top Ten einzusteigen. Dafür sprießen die Pickel.

Den Tennisschläger durfte ich auch schon in der Hand halten. Jeden Tag befinde ich mich eine Stunde in einem Wasserbecken, spiele fleißig Volleys und über Beckerhechte.

Jetzt aber genug der illustren Schilderungen einer selbstverliebten Tennisspielerin...vielleicht bis zur nächsten Folge, wenn es wieder heißt: Petko allein im Wald.


Tschüüüüsss


P.S. Jedes Wochenende darf ich nach Hause und widme diese raren Tage dann aus lauter Frust dem Bösewicht Alkohol.... Prosit http://www.tennis-germany.de/forum/images/smilies/trink.gif!

bavaria86
Apr 15th, 2008, 01:52 PM
Toller Bericht von Andrea:yeah::worship::worship:

Paule22
May 10th, 2008, 01:05 AM
Carsten wat los, schläfst du? Et gibt soviel neue Artikel über Andy:

Notizen aus der Reha-Provinz
http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EC65CD22E42F448388020F087AA79D496~ATpl~Ecommon ~Scontent.html?rss_googlefeed

Von Andrea Petkovic

07. Mai 2008 Der dichte Nebel lichtet sich. Konturen beginnen sich abzuzeichnen. Aus einem tiefen Summen entsteht eine weit entfernte Stimme, die engelsgleich und beruhigend auf mich einredet.
Als ich fünf Stunden später endgültig aus der Vollnarkose erwache, liege ich in einem Raum voller Menschen, die ebenfalls gerade erwachen oder noch lauthals schnarchen. Kaum habe ich die Augen aufgeschlagen, steht eine Krankenschwester neben mir, liebenswürdig und lächelnd. Die Augen schließen sich, der Aufwachraum verschwimmt wieder zu einer einlullenden Dunkelheit. Das tiefe Schnarchen des Mannes mit der neuen Hüfte ein Bett weiter wiegt mich in den Schlaf.

Einen Tag zuvor hatte mich meine Mutter in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt bei meinem Operateur Alwin Jäger abgeliefert, der meinen Kreuzbandriss im Knie reparieren sollte. Dass jeder operierte Mensch, dessen Operation zufällig geglückt ist, behauptet, er hätte den besten Operateur Deutschlands gar Europas gehabt, erleichtert die Suche nicht unbedingt. Aber ein renommierter Name gleicht einem roten Faden, der sich durch alle Geschichten zieht, und so landete ich bei Jäger.

Die Angst vor der großen Spritze

Ich durchlief die obligatorischen präoperativen Stationen, vom Fachchinesisch redenden Assistenzarzt, der versucht, einem die Operation näher zu bringen, über die Blutentnahme bis hin zur Anästhesiebesprechung. Meine Zimmernachbarin hatte mir ihre Operation geschildert, bei der sie lediglich lokal betäubt wurde. So hörte sie während des Eingriffs die Chirurgen fluchen. Das ersparte ich mir, indem ich die Vollnarkose wählte.

Die möglichen Nebenwirkungen sind vielfältig: Zahnverlust, Stimmverlust, Lebensverlust, alles im Angebot.
Um halb acht am nächsten Morgen liege ich in einem Raum, leer und kalt, um mich herum geschäftige Menschen in sterilen Schutzanzügen. Sie reißen Witzchen, während ich in meiner OP-Kluft versuche, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln. Eine Anästhesistin beugt sich über mich. Sie hält dabei eine riesige Spritze in der Hand. Mit etwa neun Jahren hat mir eine Assistenzärztin beim Blutabnehmen die Vene durchgestochen. Ich bin tagelang mit blauen Flecken auf dem Arm herumgelaufen und hatte Schmerzen ohne Ende. Seitdem bin ich nicht mehr sonderlich gut auf Dinge zu sprechen, die auch nur entfernt Ähnlichkeit mit einer Nadel haben.

48 Stunden auf dem Rücken

Die Assistenzärztin erklärt mir dennoch mit einer Fröhlichkeit, als würde sie mir die frohe Kunde einer Genesung durch Handauflegen verkünden, die örtliche Betäubung. Sie ermöglicht das Einsetzen eines Schmerzkatheters an der Leiste, der die postoperativen Leiden mindern soll. Ein leichtes Brennen und die Betäubung ist verabreicht. Gar nicht so schlimm, denke ich mir. Gerade als ich erwähnen will, dass die örtliche Betäubung beim Zahnarzt bei mir erst eine halbe Stunde später wirkt, macht sich die Anästhesistin ans Werk, den Katheter in meinen Körper einzubauen. Unbeschreibliche Schmerzen - Tränen treten mir ins Auge. Auf meinen Hinweis, dass ich alles spüre, steht ihr leichte Verwunderung ins Gesicht geschrieben. „Ich habe Ihnen doch eine örtliche Betäubung gegeben.“ Die Betonung klingt eher nach einer Frage als nach einer Aussage. Bei der OP habe ich dann Gott sei Dank nichts gespürt.

Zwei Tage später liege ich seit 48 Stunden auf meinem Rücken. Alles, was ich tun muss, tue ich im Liegen. Alles was ich gern tun würde, lasse ich bleiben. Zu sehr hat mich ein Erlebnis des Vortags geprägt. Bei dem halbstündigem Versuch, mein verletztes Bein über die Bettkante zu schwingen - was mir schließlich auch gelang - vergesse ich die Taubheit der Betäubung mit einzurechnen und mein operiertes Bein knickt auf 90 Grad ab. Die 90-Grad-Beugung jedoch peilt man erst zwei Wochen nach der OP an. Mit einer Körperrolle gelingt es mir, mich zurück aufs Bett zu hieven, doch die Lust auf weitere Experimente ist mir vergangen.

Nachtleben mit Privatparty im Knie

Was den Krankenhausaufenthalt betrifft: Ich habe mich schrecklich gelangweilt. In der Zeitperiode zwischen acht und elf Uhr morgens waren alle Termine eingeplant - Röntgen, Blutabnahme, etc. -, in welche zufällig auch immer die Australian-Open-Übertragung fiel, so dass sich die einzigen zwei Ablenkungen am Tag überschnitten und ich ab spätestens zwölf Uhr nichts mehr zu tun hatte. Das TV-Programm um die Mittags- und Spätnachmittagszeit will kein normaler Mensch sehen und die vier Bücher, die auf meinem Nachttisch lagen, bereiteten mir nach etwa zwei Stunden des Lesens und Insichgehens erhebliche Kopfschmerzen, so dass ich bereits gegen drei Uhr nachmittags extrem tatenlos war - bis auf die Selbstgespräche, die mir übrig blieben.

Somit war ich heilfroh als ich endlich die Gesundheitsfabrik mit Vollkornbrot und fettfreiem Naturjoghurt verlassen durfte, um mich - wie ich dachte - ins Nachtleben stürzen zu dürfen, was mir während meiner normalen Turnierwochen meistens verwehrt bleibt. Dabei hatte ich nur ein Problem, welches Knie, Krücke und Orthese hieß. Stand ich länger als zehn Minuten, hatte ich das Gefühl, die gesamten 65 Prozent des Wasserhaushaltes meines Körpers feierten Privatparty im rechten Knie. Ich trotzte dem Schicksal, indem ich das Nachtleben mit offenen Armen und hochgelegten Beinen empfing. Hatte ich mich im Krankenhaus schon der Faulenzerei genähert, so brachte ich es in dem zweiwöchigen Aufenthalt zu Hause zur Perfektion. Dann ging es ins Rehazentrum.

Reha im 2500-Seelen-Dorf

Mehr oder minder freiwillig entschied ich mich für das Sportrehazentrum Spessart in Heigenbrücken. Das Zentrum wird von Werner Krass geleitet, den ich noch aus meinen Anfängen beim Hessischen Tennis-Verband kenne. Ein starker Mann mit enormer Kraft in den Händen - die ich oft genug zu spüren bekomme -, der unter anderem die Nationalmannschaft der Bobfahrer mit André Lange und Christoph Langen betreut hat und etliche Male bei den Olympischen Spielen dabei war.

Bei Heigenbrücken handelt es sich um ein 2500-Seelen Dorf - das einzige Dorf in Bayern, in dem Hessisch gebabbelt wird. Es gibt einen Tante Emma-Laden, der sich Supermarkt schimpft, eine Apotheke, eine Kirche und das Sport-Rehazentrum. Das „Industriegebiet“ besteht aus mehreren Geschäften - einem Edeka und einem Schlecker. Dafür gibt es Pensionen und Hotels zuhauf, denn der schöne Spessart besteht aus Flur und Hain und hierher wurden ehemals die Untertagearbeiter aus dem Ruhrgebiet geschickt, um neue Kraft zu tanken. Jetzt versuche ich, es den „Knappen“ nachzumachen.

Ausserdem:
"Als die Welt zusammenbrach"
http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/lokalsport/duesseldorf/2008/5/7/news-44438583/detail.html

"Der harte Weg zurück"
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/?sid=86555db6ddd3cd726cdc904e47d4309e&em_cnt=1324857

Im Juni gehts also wieder los mit dem Schläger in der Hand, Gutes Gelingen ;)

rrfnpump
May 10th, 2008, 08:29 AM
Ein bissl theatralisch ist die Gute ja schon. :o Aber schön zu hören, dass es vorran geht und sie hoffentlich bald wieder spielen kann!

Prizeidiot
May 11th, 2008, 02:09 PM
Been a while since I've posted here since I figured she was still out of action.

Just wondering how her progress is, and on seeing that article, what is it saying? (sorry to be a pain, but feel free to summarise extremely briefly if need be)

Carsten
May 11th, 2008, 02:30 PM
Been a while since I've posted here since I figured she was still out of action.

Just wondering how her progress is, and on seeing that article, what is it saying? (sorry to be a pain, but feel free to summarise extremely briefly if need be)

She sometimes writes articles for a German newspaper in diary-style. In this one she discribes how she is living at the moment and what she's doing for her rehab and how boring it was in hospital after her surgery.

For rehab she's living in a boring village with 2500 people and is doing a lot of stuff for her knee, fitness training, strength training etc. every day.
She hopes to be able to hit some balls in june and tries to comeback in the following months, but she doesn't want to play too early.

dreylau
May 11th, 2008, 02:49 PM
She sometimes writes articles for a German newspaper in diary-style. In this one she discribes how she is living at the moment and what she's doing for her rehab and how boring it was in hospital after her surgery.

For rehab she's living in a boring village with 2500 people and is doing a lot of stuff for her knee, fitness training, strength training etc. every day.
She hopes to be able to hit some balls in june and tries to comeback in the following months, but she doesn't want to play too early.

thanks for the summary Carsten;)

Prizeidiot
May 12th, 2008, 03:02 PM
Yes, thank you lots.

She writes for a German paper... is she big in Germany? Even though she hasn't really cracked it yet?

Carsten
May 12th, 2008, 07:14 PM
Yes, thank you lots.

She writes for a German paper... is she big in Germany? Even though she hasn't really cracked it yet?

Not really big ;) But she's very intelligent and a big talent in writing that's why she gets this opportunity to write a "diary" about her life as a young tennis pro.

Jogi
May 12th, 2008, 10:43 PM
lol Andreas Bericht war wieder herrlich^^ wurde selber vor nem jahr noch unter Vollnarkose operiert und musste längere zeit im Krankenhaus bleiben, das triffts echt alles auf den kopp :)
schön zu sehen dass sie nicht aufgibt, sondern kämpft. gute genesung!

GoDominique
May 13th, 2008, 09:41 AM
Sie ist beim Masters am Rothenbaum. Hat gestern Waske auf dem Court interviewt für HH1. ;)

Paule22
May 13th, 2008, 01:35 PM
Petko bloggt auch aus Hamburg. Ich habe die Begrüßung nicht hier gepostet, weil sie noch so klein war - jetzt ist sie weg. Dafür der Blog von heute:

Pressekonferenz: "Füttern verboten"

Nach meiner letzten traumatischen Pressekonferenz, in der ich in Australien unter Tränen über meinen Kreuzbandriss und die damit einhergehende durchaus tragische Zukunft als Journalistin berichten musste, erhielt ich heute eine Chance auf die Rehabilitation.

Allerdings weniger in Form einer Spielerin als in Journalistenkluft, ausgerüstet mit Stift, Papier und spitzen Ohren. Um das Pressegespräch für alle Parteien erträglicher zu gestalten und eine Art familiäre Atmosphäre zu schaffen, die zwischen Spielern und Journalisten ja ohnehin herrscht, wurde das ganze am „round table“ abgehalten, einem runden Tisch, der Gesprächsbedarf suggerieren soll. Die Protagonisten waren keine geringeren als Roger Federer, die Nummer eins der Welt, Rafael Nadal, die Nummer zwei der Welt, und Novak Djokovic, die Nummer drei der Welt- natürlich nicht alle auf einem Fleck, sondern schön hübsch hintereinander. Im Laufe der Gespräche, bei der ich natürlich aus Schüchternheit keine einzige Frage über die Lippen brachte, konnte ich wenigstens diverse Beobachtungen machen, die nicht viel mit Tennis zu tun haben, aber dennoch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Charaktere unterstreichen.

Pressekonferenzen sehen in etwa so aus: Der Spieler sitzt zu Kopf und wird angegafft wie im Zoo, vor sich ein Schild mit „Füttern verboten“ während ein Blitzlichtgewitter auf ihn hernieder prasselt. Ein, zwei Kameras versperren allen anderen Journalisten die Sicht auf die Hauptattraktion. Von einem Pressevertreter begleitet, wird der Spieler vor zu vielen Fragen geschützt.

Nun kommen die Journalisten ins Spiel. Ein sich immer wiederholendes Schauspiel beginnt. In Akt eins erscheinen die englischen Meinungsvertreter auf der Bühne. Sie wollen immer als erstes alles wissen und haben sie das Gesuchte gefunden, verschwinden sie schnellstmöglich wieder. Ein paar Schreiber, die von der lokalen Presse kommen, warten immer mit derselben Frage auf, wie denn die schöne Stadt Hamburg so sei und ob sie etwas Besonderes für den einzelnen Spieler darstelle. Der Gefragte antwortet natürlich mit „ja“. Zwischendurch klingeln Handys der Fotografen, ein empörtes Raunen geht durch die Menge und übertönt den Roger Cicero-Klingelton. Die Protagonisten schlagen sich wacker.

So wacker sie sich auch schlagen, jeder tut es auf seine ihm ganz eigene Weise. Rafael Nadal wirkt wie der jüngste der drei, er ist unsicher ob seiner Schwierigkeiten mit der englischen Sprache und fragt zwischendurch bei seiner Dolmetscherin nach. Seine Lieblingsworte sind „especially“ (zu Deutsch: vor allem) und ein fragendes „no“ am Ende eines jeden Satzes. Nichtsdestotrotz ist er derjenige, der am deutlichsten seine Meinung vertritt und sich am ehesten aus dem Fenster lehnt, was Fragen zu Turnierkalender und ATP betrifft. In Momenten des Schweigens spielt er mit seiner Mütze herum und streicht sich die Haare aus dem Gesicht.

Roger Federer kommt zu spät, antwortet aber fließend in drei Sprachen. Er ist professioneller und wirkt fast schon abgeklärt. Sein Lieblingswort ist ein fragendes aus dem Schweizerdeutsch entlehntes „oder“ am Ende seiner Sätze. Es ist ein Diplomat an ihm verloren gegangen, der auf jede Frage eine passende Antwort parat hat, bei der man im Nachhinein nicht genau weiß, welche Stellung er nun bezogen hat. Er hat eine Kappe tief ins Gesicht gezogen, die seine Initialen trägt und fixiert seine Gesprächspartner bei jeder Antwort.

Auch Novak Djokovic kommt zu spät und ist als einziger in zivil gekleidet. Er ist braun gebrannt und entfaltet sofort eine Präsenz des Erfolges. Er spricht langsam und wählt seine Worte mit Bedacht, oft sagt er „it´s a matter of…“, was so viel bedeutet wie „es hat viel zu tun mit…“. Danach kommen Stichworte wie Gesundheit, Fitness und Selbstbewusstsein. Es hat auf Fall viel mit Selbstbewusstsein zu tun wie der „Djoker“ so da sitzt und entschlossen darüber philosophiert, wann er denn möglicherweise die Nummer eins werden wird. Er schaut offen in den Raum, seine Augen funkeln. Im Pressekonferenzen-Geben ist er es jedenfalls schon.

* 13. Mai 2008, 13:45 Uhr

http://www.abendblatt.de/z/plog/blog.php/inside_rothenbaum

Nervenbuendel
May 13th, 2008, 04:44 PM
Also Andrea ist ja klug genug zu wissen (sie liebäugelt(e) ja mit politischer Tätigkeit), daß die Quintessenz von Pressekonferenzen die ist: "viel reden und nichts sagen". :devil: :rolleyes:

Tatsächlich hat sie die Charaktere von Federer (diplomatische und moderate Persönlichkeit), Nadal (authentischer und geerdeter Spieler), Djoko (Umarmungsspezialist und Paradiesvogel) in diesem Artikel gut herausgearbeitet.

"odrrr" und "no" - ich liebe diese Begriffe. :lol:

Paule22
May 13th, 2008, 11:50 PM
und weiter gehts...Aus Archiv-Zwecken werde ich die Artikel mal weiter einstellen.

* Schlafende Schiedsrichter und andere Tenniskuriositäten

Nach zwei Tagen in einer männerdominierten Welt stelle ich eins fest: Über fehlende Kuriositäten, die schon auf Damenturnieren das Salz in der Suppe sind, kann ich mich auch hier nicht beklagen. Ganz im Gegenteil. Über schlafende Schiedsrichter, tennisspielende Sänger und fußballspielende Tennisspieler.
Das Match des Tages zwischen unserer deutschen Nummer eins Philipp Kohlschreiber und dem Spanier Tommy Robredo machte seinem Namen Match des Tages alle Ehre. Eine sensationell leichtsinnige Schiedsrichterentscheidung entfachte eine Pogromstimmung auf dem Center Court und kostete den Deutschen aller Wahrscheinlichkeit nach auch den Sieg. Doch schon zu Beginn des Matches hatten sich Absonderlichkeiten bemerkbar gemacht, die alle Anwesenden hätten stutzig machen können und sollen. Der Stadionsprecher überschlug sich zwar vor Begeisterung darüber, dass Tommy Robredo seinen englisch angehauchten Vornamen aufgrund seiner rockbegeisterten Eltern von einer "The Who"-Platte geerbt hatte, beging aber den ersten Fauxpas des Tages, indem er den Vollblutspanier mit dem französischen Gruß "bienvenue" in Hamburg willkommen hieß. Philipp Kohlschreibers Fehler war unterdessen weitaus existenzbedrohlicher, da er sich offiziell zu seinem Lieblingsfußballverein dem FC Bayern München bekannte, und dafür gnadenlos ausgebuht wurde. Somit war das Kuriositätenkabinett schon durchaus feierlich eingeleitet worden, aber es kam noch dicker. Beim Stande von 6:2, 3:2 und Breakball aus der Sicht des Augsburgers, der bis dahin nahezu perfektes Tennis gezeigt hatte, geschah es. Ein von Tommy Robredo gespielter Ball wird aus gerufen, Philipp Kohlschreiber hält den Ballwechsel an und kreist den gewünschten Abdruck ein. Der Stuhlschiedsrichter Gerry Armstrong klettert behäbig von seinem Stuhl und gibt den Ball gut. Nach kurzer Diskussion mit Philipp Kohlschreiber gibt er den Ball allerdings wieder aus. Verwirrung im Stadion und vor allem Verwirrung bei dem Spanier. Er lässt den Oberschiedsrichter kommen. Ein gemütlicher, älterer Herr mit einem etwas korpulenterem Körperbau erscheint unter tosendem Applaus und entscheidet, dass die erste Entscheidung des Stuhlschiedsrichters steht, also der Ball gut war. Dieses wird dann auch durchgerufen, woraufhin Philipp Kohlschreiber nicht einverstanden ist. Der inzwischen verschwundene Oberschiedsrichter wird zurück auf den Platz gerufen. Es brandet erneut Applaus auf, die Schiedsrichter und der Deutsche fangen an zu diskutieren, das Publikum buht. Es herrscht heilloses Durcheinander auf dem Platz bis nach einer etwa zwanzigminütigen Verzögerung auf Wiederholung des letzten Punktes entschieden wird. Philipp Kohlschreiber verliert den Punkt, das Spiel, danach sein Aufschlagspiel, den Satz und wie sollte es anders ein, am Ende verliert er das ganze Match.

Währenddessen versuchten sich einen Platz weiter der Gitarrist der Hamburger Band Revolverheld Kristoffer Hünecke und der Sänger Patrick Nuo im Tennisduell mit dem Schweden Jonas Björkmann und seinem Doppelpartner Kevin Ullyet. Kristoffer Hünecke zeigte seine ganze Klasse, die er in der Jugend in zahlreichen Doppeln mit Tommy Haas erworben hatte, und auch Patrick Nuo machte keine schlechte Figur. Nicht nur sein erster Aufschlag fand bei den umstehenden Frauen Gefallen. Nächstes Mal müssen sich Bjorkmann und Ullyett als Sänger und Gitarrist beweisen.

Nachdem all das vorbei war und ich dachte, ich kann mich für einen Moment entspannen, wurde ich auch schon in eine dunkle, stinkende Hockeyhalle beordert, in der sich diverse Tennisspieler zu einem internen Fußballmatch einfanden. Spanischsprechende Männer ohne Trikots (ja, nackt) spielten gegen zumeist deutschsprechende Männer mit Trikots. Guillermo Canas, der Veteran Alex Corretja, sein Namensvetter Alex Waske und Michi Berrer waren nur einige der zahlreichen Spieler, die sich einen harten Kampf lieferten. Die ganze Sache verfolgten gespannt Andrea Seppi aus Italien, der Australian Open-Finalist Jo-Wilfried Tsonga und natürlich ich, als einzige Frau in der Halle. Aber dazu morgen mehr. Sie sehen, es lohnt sich vorbei zu schauen, denn es ist mehr los als einem lieb ist. Und übrigens: Bei 3:2 für die spanische Armada bin ich gegangen.

* 13. Mai 2008, 19:37 Uhr

Carsten
May 15th, 2008, 09:00 PM
Von der Player's Party in Hamburg, zu geil :lol:


Die Player´s Party oder auf der Reeperbahn nachts um halb eins

Promis, Stars und Sternchen, ein paar Bier trinkende Tennisspieler dazwischen und ich mittendrin im Geschehen, so in etwa sieht ein Fest der Spieler auf dem Hamburger Kiez aus. Wie es mir auf der Player´s Party ergangen ist, lesen Sie hier.

Zu jedem gelungenen Turnier gehört eine ebenso gelungene Player´s Party, das ist ein ungeschriebenes Turnierdirektorengesetz. Aufgrund dieses Gesetzes wird dann beinahe auch ein Casting durchgeführt, um die wichtigen von den unwichtigen Leuten heraus zu filtern. Mein Verweis auf die gewichtige Internetkolumne, die ich betreibe, und die gehegt, gepflegt und mit Themen gefüttert werden muss, schien sich auszuzahlen, denn ich erhielt tatsächlich einen mir gebührenden Platz auf der Gästeliste. Hätten sie mich mal besser ausgeladen, denn jetzt werde alle Geheimnisse gelüftet.

Mit Kamera und Mikrofon bewaffnet machte ich mich auf die Welt zu erkunden, in der Tennisprofis Schwätzchen halten, Bierchen trinken und das Tanzbein schwingen (die dazu passenden Videosequenzen finden Sie demnächst auf ominösen Seiten im Internet). Kaum hatte ich das Copper House, den Ort des Geschehens, betreten, kam mir auch schon ein Schwarm Promis entgegen geschwebt, unter ihnen Sylvie van der Vaart, Maria Riesch und Patrick Nuo. Nach einem Rundgang durch die neu eröffnete Einrichtung stellte ich vor allem fest, dass eine Bullenhitze in dem Kabuff herrschte. In Gegenzug gab es dafür alle Getränke inklusive, was für mich am Ende auch noch fatal enden sollte.

Wie ich da so stehe und die Brühe läuft mir den Rücken hinunter, entscheide ich mich klugerweise dafür meine Jacke an der Garderobe abzugeben. Doch mein Weg wird mir versperrt von einer Horde gaffender Menschen, Fotografen und Kamerateams. Ich dachte Jesus persönlich sei vom Himmel herab gestiegen, um die Spieler zu begrüßen, aber es war nur Boris Becker. Da mir ja nun so heiß war und die Brühe den Rücken hinunter lief, musste ich meinem Frust Luft machen. Also drehte ich mich zu zwei Mädels und sagte: "Wegen des dummen Bobbeles kann ich jetzt meine Jacke nicht abgeben." Die verzweifelten Blicke und Handzeichen der Mädels machten deutlich, dass irgendetwas schief gelaufen war und tatsächlich- "Bobbele" war inzwischen weiter gewandert und stand direkt hinter mir. Sonderlich lange wird der Frust über das Gehörte nicht angehalten haben, schließlich sah ich ihn später mit Marie Amière im Gespräch, die zufällig in sein Beuteschema passt und ihm sicherlich mehr Komplimente gemacht hat als ich in diesem Moment.

Nach dieser peinlichen Episode widmete ich mich erstmal den Getränken. Ein bestimmtes Getränk namens Bombay Crush war gestern der Renner und auch ich beteiligte mich fleißig am Konsum. Zwischendurch hielt ich einen zwei-Minuten-Dialog mit Novak Djokovic, den ich noch aus der Jugend gut kenne, bei dem er mich zuerst fragte, wie es mir geht, sich dann aber direkt nach dem Wohlbefinden meiner Eltern erkundigte (es handelt sich hierbei um eine serbische Krankheit, immer nach den Eltern der jeweiligen Person zu fragen).

Ich erfuhr außerdem im Laufe des Abends, dass James Blake aus den Vereiigten Staaten gerne Bürgemeister werden würde nachdem er auf Harvard fertig studiert hat und der Argentinier Guillermo Canas sich doch keine Dauerwelle hat machen lassen sondern seine Haare einfach so sind- oha. Letzterer war dann auch unschlagbar auf der Tanzfläche, wobei auch der Amerikaner keine schlechte Figur machte und sich redlich bemühte.

Zwischenzeitlich entfaltete der indische Crush sein Wirkung bei mir und ich verließ schließlich gerädert und grußlos die Party. Nach einer kuriosen Taxifahrt, die für mich nur noch schemenhaft greifbar ist, war ich zu Hause angekommen. Ich wohne momentan bei einem guten Freund, der auch noch einen anderen jungen Herrn zu Besuch hatte. Da ich wissen wollte, ob die Herrschaften auch schon den Weg nach Hause gefunden hatten, polterte ich ins Schlafzimmer und leuchtete den beiden mit meinem Handylicht direkt ins Gesicht, da ich ja nichts sag. Ich wurde des Zimmers verwiesen.

Heute morgen bin ich aufgewacht, verschmiert geschminkt, im Kleidchen von gestern und einem fetten Abruck auf dem Gesicht. Ich hatte auf meinem Schlüssel übernachtet.

Carsten
May 16th, 2008, 09:01 PM
und die heutige Kolumne ;)


Ein Spaziergang über den Rothenbaum

Trotz gegenteiliger Meinungen existiert auf einem Tennisturnier nicht nur der Tennisplatz für die Spieler. Auch ein Spielerbereich mit Restaurant, das Pressezentrum und die Umkleidekabinen stehen den Stars zur Verfügung. Folgen Sie mir hinter und neben die Kulissen des Rothenbaums.

Das Pressezentrum
Das Pressezentrum sieht in etwa so aus wie ein riesengroßes Klassenzimmer. Ein sehr modernes allerdings, denn auf jedem Tisch steht ein Lap Top und dahinter sitzt ein grimmig dreinblickender Journalist, der nach einer Geschichte fahndet. Eigentlich stimmt diese Beschreibung nur mit mir überein, denn meine Kollegen sind alle weitaus professioneller und wissen stets worüber zu berichten. Jede zwei Stunden nach den Matches gibt es eine Pressekonferenz mit dem Sieger der Partie, die per Lautsprecher angekündigt wird. Außerdem hat man die Möglichkeit Einzelgespräche mit den Spielern einzufordern. Frauen sind eindeutig in der Unterzahl, aber beide Geschlechter- Männlein wie Weiblein- erleben um die Mittagszeit ihren Höhepunkt des Tages. Denn Mittagszeit bedeutet Eiszeit. Ein Rastamann, der bestimmt um zwei Ecken mit Bob Marley verwandt ist und ein breites Lächeln mit einer riesigen Kiste Eis paart, erscheint und erfreut sich allergrößter Beliebtheit. Wie die Geier wird sich auf die Beute gestürzt und bereits einige Minuten später kann es passieren, dass man nichts mehr bekommt. Die bestbesuchten Pressekonferenzen sind die des Schweizers Roger Federer und auch unser neuer Held Kiwi steht hoch im Kurs. Abends gibt es Suppe und gegen 21 Uhr ist der Saal immer noch gut gefüllt. Wir sind nun einmal hart arbeitende Menschen. Offiziell.

Das Spielerrestaurant
Das Spielerrestaurant ist ein kantinenartiges Gewächs, bestehend aus Tischen, Stühlen und einem dauerhaft aufgebauten Buffet. Vor allem zum Mittagessen sitzen etliche Spieler hier herum, essen, lesen oder unterhalten sich. Heute erst habe ich Novak Djokovic und Tomas Berdych gesichtet, wie sie zusammen speisten. Die Sprache, die am lautesten im Raum erklingt, ist Spanisch, da die Südamerikaner und Spanier entweder die größte Anzahl an Spielern haben oder einfach am lautesten sprechen. Man kann es nicht genau sagen. Die Kinder, die herum wuseln, gehören älteren Spielern oder jüngeren Coaches. Sascha Nensel zum Beispiel, Kiwis Trainer, versucht seine zwei kleinen Rabauken mit interessanten Sätzen zu beruhigen, wie: "Könnt ihr nicht einmal normal sein?" Oder: "Ihr seid hier nicht im Fernsehen." Aha. Im Laufe der Woche leert sich der ganze Bereich immer mehr bis am Ende nur noch die Finalisten und ihr Anhang im Restaurant aufzufinden sind.

Die Tribünen
Wenn ich auf den Zuschauertribünen sitzen darf, brauche ich kein Kino mehr. Viele auf den Tribünen sitzenden Rentner denken, sie könnten auch heute noch Federer besiegen, ihm zumindest aber bessere Tipps geben als sein gegenwärtiger Trainer. Andere beschweren sich über leise geführte Unterhaltungen mit dem Hinweis, dass man sich gerne aufs Sportliche konzentrieren möchte. Reden ist doch ziemlich sportlich. Wieder andere- und das sind mir persönlich die liebsten, denn ich gehöre eindeutig zu ihnen- klatschen und johlen und freuen sich, als wäre es das letzte Spiel ihres Lebens.

Die Umkleidekabinen
Trotz größter Bemühungen und dem Hinweis auf meine wichtige Internetkolumne wurde mir der Zutritt zur Umkleidekabine der Männer verweigert. Warum, weiß ich bis heute nicht, aber dafür habe ich mich für Sie einmal umgehört, was da so los ist. Gerüchte besagen, dass die Herrschaften mit Vorliebe nackt einen Plausch halten. Einer gesicherten Quelle zufolge stehen vier bis fünf männliche Tennisspieler dann im Kreis, alle ohne Handtuch- also tutto completto nackt- und unterhalten sich. Wirklich zu schade, dass ich nicht dabei sein konnte.

Carsten
May 17th, 2008, 12:16 AM
for Andy's English speaking fans ;)


Andrea Petkovic swings the pen instead of the racket

Hamburg - Instead of playing in Rome at the WTA tournament, German tennis champion Andrea Petkovic is working in the press room at the men's Hamburg Masters. Petkovic, 20, is writing an entertaining blog for the local Abendblatt daily and doing work for the Hamburg 1 television station.

"I like writing and this gives me a nice little break from rehabilitation," Petkovic, who is still curing the cruciate ligament in the right knee she ruptured in January, tells Deutsche Presse-Agentur dpa.

She has also written a blog from the WTA Tour for Germany's leading daily Frankfurter Allgemeine Zeitung and been responsible for the websites of small tournaments.

The blogs show that she loves to write, while on the reading side her favourite authors are Johann Wolfgang von Goethe and Oscar Wilde.

He hairdo reveals that she prefers British indie-rock over mainstream music and when she returned from four hours of dancing at an open-air rave event on Monday she named it "The best party of my life."

Next week she will be starting a 14-day work experience in the office of Roland Koch, the acting prime minister of the central German state of Hesse, where she lives, in the town of Griesheim.

After all, she plans to study political science after her tennis career and then would like to become a politician.

"I am considering joining the Social Democratic Party. I am very interested in politics," says Petkovic, who speaks four languages (German, English, Serbian and French).

All this gives an indication that Petkovic isn't your average player who has nothing but tennis on her/his mind.

Tennis is just one part of the life of Petkovic, whose parents are from Tuzla and whose father and coach Zoran played Davis Cup for Yugoslavia.

After graduating from high school in 2006 with the best possible marks, Petkovic turned her attention to professional tennis, having played the game since the age of six.

In a unique masterplan, she gave herself two years to see whether she could make an impact on the WTA Tour and make the top 50. If she fails, the studies and a possible political career could come soon.

"Being ranked around 100 is only a waste of time. That's not worth the effort in tennis," she said.

Petkovic reached the second round at the French and US Open, won the German championships and played Fed Cup, and finally broke into the top 100 early this year.

But she had only barely gained that 91 ranking on January 7 when disaster struck at the Australian Open eight days later. Petkovic ruptured the cruciate ligament in her right knee in the first minute of her opening match with Russia's Anna Chakvetadze.

"I knew immediately that the injury was grave," said Petkovic on the fateful day.

A small scar below the knee is all that is seen of the subsequent operation. But the injury will see her sidelined from the Tour a little longer, with Petkovic hoping to return to WTA action at the Porsche Grand Prix in Stuttgart in October after playing in some smaller tournaments to get ready for it.

Petkovic is confident that she can continue her rise through the rankings in what due to the injury is now a three-year plan.

"I am already much fitter than I was last year, so I am very confident. The plan is still to reach the top 50," she says.

Petkovic says she hopes to get a wildcard for Stuttgart, if only for the qualifying round.

"My favourite tournament is the French Open but I love playing in Germany as well. It is so nice playing in front of the home fans," she says.(dpa)

Nervenbuendel
May 17th, 2008, 12:58 AM
Andy erstaunt mich immer wieder - ein zweiwöchiges Praktikum in der Staatskanzlei von Roland Koch/C(?)DU (!) wird anvisiert und gleichzeitig erwägt sie, den famosen Spezialdemokraten (SPD) beizutreten; ... ein Studium der politischen Wissenschaften wird angedacht? :eek:

Natash.
May 17th, 2008, 01:02 AM
Thanks so much Carsten. :)

Andrea is such an intelligent young woman. Really like her personality and hope she can comeback really strong. :)

rrfnpump
May 17th, 2008, 08:59 AM
Mit dem Praktikum bei Koch hat sie bei mir verschissen. :o

Michael!
May 17th, 2008, 09:04 AM
Mit ihrer Erwägung der SPD beizutreten, bei mir ebenfalls! :tape: :lol:

ChrisCologne
May 17th, 2008, 09:41 AM
Das Fußball-Spiel mit den oberkörper-freien Spaniern war bestimmt lecker.

Prizeidiot
May 17th, 2008, 05:01 PM
for Andy's English speaking fans ;)
Way ahead of me... I like that

lolas
May 18th, 2008, 12:15 PM
Mit dem Praktikum bei Koch hat sie bei mir verschissen. :o

Ach was, sie plant sicher großes. Vielleicht fahren die Beiden ja mal U-Bahn oder so :)

Ballbasher
May 18th, 2008, 12:50 PM
Mit dem Praktikum bei Koch hat sie bei mir verschissen. :o
Ja :help: :help:

Carsten
May 18th, 2008, 01:01 PM
Mein gott nur weil sie Praktikum im Büro von dem Kerl macht muss sie ihn ja nich besonders toll finden :lol:

Carsten
May 27th, 2008, 10:21 PM
Andrea als Reporterin auf der Players-Party von München im p1:

http://www.tennis-germany.de/index.php?mnav=news&action=showfull&id=87#

:lol:

crazillo
May 28th, 2008, 04:31 AM
Was ist an Politik studieren und mitgestalten wollen so verwerflich? Ich bin da genauso wie sie eingestellt... ;)

Carsten
May 31st, 2008, 03:01 PM
Andrea in der FAZ zum Thema: "Warum haben die Deutschen keine Superstars mehr?"

http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~EA1C8389C81A44C6992D21931566DA6F8~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html

Carsten
Jun 9th, 2008, 07:59 PM
http://www.rtlhessen.de/videos.php?video=2108

Adrian.
Jun 9th, 2008, 08:20 PM
http://www.rtlhessen.de/videos.php?video=2108

:banana:

Paule22
Jun 9th, 2008, 08:25 PM
Danke für das Video. ;9

Michael!
Jun 9th, 2008, 08:53 PM
Schönes Interview :D
Danke Carsten :yeah:

Kai
Jun 9th, 2008, 09:57 PM
Andy :hearts:

Nervenbuendel
Jun 9th, 2008, 11:02 PM
Eine gute Marketingstrategie, die der mit allen Wassern gewaschene Herr Koch hier abgeliefert hat - sich mit jungen, schönen Frauen zu schmücken war schon seit Urzeiten ein Kennzeichen der Macht. Hübsches Zertifikat, das Andrea hier abgestaubt hat, mit einem (zweifellos mit der Bewertung "sehr gut" ausgefallenem) Zeugnis aus der Staatskanzler hält man sich viele Türen offen. Dies alles ändert meines Erachtens nichts daran, daß eine Person, die beabsichtigt in die neoliberale SPD einzutreten, offensichtlich eine opportunistische Grundeinstellung besitzt, aber im Zeitalter des weitverbreiteten Karrieredenkens kann man es ihr nicht unbedingt verübeln ;)

P. S.: Was ist das für eine Rasselkette, die Andrea um ihren (entzückenden) Hals trägt? :lol:

davidmario
Jul 4th, 2008, 01:31 AM
Sie ist schon seit mehr als einer woche in Leverkusen und ist im Aufbautraining. Ein Freund von mir der bei den Junioren auf Oberliganiveau spielt hat gegen sie letztens jedoch 6-4 7-6 gewonnen. Sie muss wohl noch fitter werden...

ralfreinecke
Jul 21st, 2008, 04:02 PM
Darmstadt 19.07.2008

http://img170.imageshack.us/img170/8312/petkovicew4.jpg (http://imageshack.us)

A Magicman
Jul 21st, 2008, 05:12 PM
Oh Gott, was ist mit der wunderschönen Andrea passiert?

shrOOf
Aug 8th, 2008, 10:41 PM
Was macht eigentlich Andrea, wann kommt sie zurück? Irgendwas in Sicht?

Paule22
Aug 8th, 2008, 11:14 PM
So man Frau Rittner den Glauben schenken darf(generell tue ich das natürlich nicht :lol:) - im September.

TheAllan
Aug 9th, 2008, 01:03 AM
Darmstadt 19.07.2008

http://img170.imageshack.us/img170/8312/petkovicew4.jpg (http://imageshack.us)
That's a beautiful portrait. Many thanks.

Carsten
Aug 12th, 2008, 06:05 PM
Andy is on the Entry List of 75k in Denain (FRA) on September 1st. Finally :D

crazillo
Aug 13th, 2008, 09:12 PM
Hoffentlich wird sie bis daher wieder topfit.

Carsten
Aug 29th, 2008, 03:59 PM
Endlich mal wieder was neues aus der FAZ :)

http://www.faz.net/s/RubAEA2EF599531...~Scontent.html (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF599531...~Scontent.html)


Andrea Petkovics langer Weg zurück

Bundeswehr-Drill und ranzige Molkedrinks

Von Andrea Petkovic

http://www.faz.net/m/%7B64A99605-FD1C-4FC4-9527-B810CCF1C7C8%7DFile1_4.jpgVariable Dauermethode ja, Salat statt Nudeln nein: Andrea Petkovic nimmt viel auf sich, um auf die WTA-Tour zurückkehren zu können (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E2CABA70191924EC8952FCC9E0D8DEEF4~ATpl~Ecommon ~SMed.html)


28. August 2008
Im Januar, bei den Australian Open, riss mir das Kreuzband. Jetzt, sieben Monate später, spiele ich wieder Tennis. Jawohl, ich spiele wieder, und das zu Recht. Die Leidenszeit - man nennt sie auch Reha - ist beendet. Nach einer 18-wöchigen Aufbauphase in Heigenbrücken bekam ich Ende Juli von meinem Operateur Dr. Alwin Jäger und dem Physiotherapeuten Werner Krass das O. K., wieder zum Tennisschläger zu greifen.

Vorbei die Zeit der grenzenlosen Ungeduld meinerseits - und so machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Konditionstrainer, denn das Hauptmerkmal des Trainings lag anfangs auf meinem allgemeinen körperlichen Zustand, der eindeutig zu wünschen übrigließ. Trotz wochenlanger Reha-Arbeit. In Leverkusen wurde ich schließlich fündig - und zwar bei einem Bundeswehrausbilder namens Mike Diehl. Ein Mann, so breit wie groß, seines Zeichens Konditionstrainer von Fortuna Düsseldorf („Fußballer sind Jammerlappen“) und der Eishockeymannschaft DEG Metro Stars („Das sind richtige Männer“).

Sechs Mahlzeiten am Tag - und keine weniger

Diehls Trainingsmethode beschreibe ich gerne in Form einer kleinen Anekdote. Der russische Eishockeytorwart der DEG Metro Stars, der mehr einem Bär gleicht als einem Menschen, rastete einmal aufgrund des harten Trainings vollkommen aus, stellte sich Nasenspitze an Nasenspitze zu Mike Diehl und brüllte ihn an: „Ich bin ein verdammter Gold- und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen, und du bist bloß ein Offizier in der verdammten Bundeswehr. Zeig mir gefälligst Respekt!“

Auch ich hatte verschiedenste Dispute mit ihm. So versuchte ich krampfhaft den tadelnden Blick zu ignorieren, wenn ich nach gefühlten fünf Wochen Nudelnessen ausnahmsweise Salat bestellte. Ich versuchte wirklich sechs Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen, aber selbst nach sieben Stunden Training am Tag wird einem bei der sechsten Mahlzeit schlecht. Außerdem schmeckten die Molkedrinks, die ich wegen des hohen Eiweißgehalts vor dem Zubettgehen zu mir nehmen sollte, wie ranzige Butter mit Apfel-Aroma.

Übungen für arme Sklaven wie mich

Ich begann die ersten zwei Wochen meines Trainings mit zwei Ausdauereinheiten und einer Tenniseinheit von etwa einer Stunde am Tag. Da eine Stunde nicht sonderlich viel ist, fielen die Konditionseinheiten umso länger aus. Mike Diehl hatte immer wieder neue Überraschungen auf Lager, denn es gibt auch in der Zunft der Konditionstrainer und Bundeswehrausbilder den Typen Workaholic, der nachts aufwacht mit einer neuen Übung im Kopf für seine armen Sklaven. Menschen wie mich.

http://www.faz.net/m/%7B2C5CB968-6416-4416-8C30-6A87DD6FAC18%7DFile1_4.jpgDie Wurzel allen Übels: bei den Australian Open, im Spiel gegen Anna Tschakwetadse reißt Andrea Petkovics Kreuzband (http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~E2CABA70191924EC8952FCC9E0D8DEEF4~ATpl~Ecommon ~SMed.html#2C5CB968641644168C306A87DD6FAC18)


Morgens standen koordinative Aufgaben und Schnelligkeit auf dem Programm, nachmittags Krafttraining. An manchen Tagen stand die sogenannte variable Dauermethode an. Variable Dauermethode? Das bedeutet: Waldlauf, nur fünfmal schlimmer, weil fünfmal anstrengender. Es wird ständig versucht, den Puls hochzujagen, um ihn dann möglichst schnell wieder runterzukriegen.

Ich lernte Schmerzen kennen

Bereits nach einer Woche hatte ich blutige Hände vom Tennisspielen, Muskelkater vom Konditionstraining und eine ausgeprägte Nudel-Phobie. Ich konnte mir nicht genau vorstellen, wie ich dieses Programm acht Wochen durchhalten sollte, aber ich lebe noch. Und ich habe viel gelernt. Zum Beispiel seltsamste Verrenkungen als Aufwärmübung - „die Gottesanbeterin“. Ich habe außerdem gelernt, dass ich mehr aushalte als die Fußballer der Fortuna aus Düsseldorf, aber nicht so viel wie die Eishockeymannschaft der DEG Metro Stars.

Ich lernte sämtliche Waldgebiete Leverkusens kennen, ebenso wie alle Tennisplätze und Krafträume der Stadt. Und ich lernte Schmerzen kennen. So begann die zweite Trainingswoche mit Rückenschmerzen. Kaum hatte ich die Schmerzen überwunden, entzündeten sich alle vorhandenen Sehnen meiner rechten Schulter - eine Verletzung aus der Vergangenheit, die ich eigentlich längst auskuriert glaubte.

Nichts wird mich vom Turnier in Maribor abhalten können

Und jetzt, da ich auch die Schulterschmerzen niedergerungen habe, sitze ich zu Hause vor meinem Computer und gucke schief. Schief deshalb, weil ich mir vor drei Tagen den Hals verrenkt habe und mich gar nicht mehr bewegen kann. All diese kleinen Symptome zeigt mein Körper, um zu sagen: „Kind, mach langsam.“ Aber sie werden mich nicht davon abhalten können, vom 1. September an ein 500.000-Dollar-Turnier in Maribor in Slowenien zu spielen. Denn es geht wieder los: „Petko is back, und zwar stärker als je zuvor.“ Denn wann werde ich je wieder acht Wochen Zeit haben, um mich körperlich, technisch und mental auf die Tour vorzubereiten wie jetzt? Vermutlich nie wieder.

Zum guten Schluss komme ich der Frage zuvor, die mir mit Sicherheit bei der nächsten Pressekonferenz gestellt wird: Andrea Petkovic, was haben Sie in Ihrer Verletzungspause dazugelernt? Nun, es ist ein professionelles Team im Aufbau, das auch noch in vielen Jahren an meiner Seite stehen soll. Vom Konditionstrainer über den Tennistrainer bis hin zum Physiotherapeuten und zum Mentaltrainer.

Ich bin meinem Zwei-Jahres-Ultimatum zuvorgekommen und habe ein Fernstudium an der Fern-Uni Hagen im Fach Politik begonnen. Und da all diese Kleinmädchenträume irgendwie finanziert werden müssen, bin ich gerade auf der Suche nach einem Sponsor, der mich in all dem unterstützt. Nach Kreuzbandriss, Rücken- und Schulterschmerzen, einem verrenkten Hals und vor allem Mike Diehl dürfte das eigentlich das geringste Problem darstellen.


Andrea Petkovic, 20 Jahre alte Tennisspielerin aus Darmstadt, ist seit ihrem Abitur im Frühjahr 2006 auf der Profitour unterwegs und derzeit auf Platz 238 der Weltrangliste. In FAZ.NET berichtet sie regelmäßig über ihr Leben als professionelle Sportlerin.


Text: F.A.Z
Bildmaterial: Frank Röth, REUTERS

Paule22
Aug 30th, 2008, 03:43 AM
Der typ ist ein idiot und die letzte granate von knuddelbabsi.

Prizeidiot
Aug 30th, 2008, 04:12 AM
She playing again?

pan
Aug 30th, 2008, 03:01 PM
She playing again?

she'll return next week.

Steff_forever
Aug 30th, 2008, 07:30 PM
hopefiully she won't get too frustraterd after a possible early exit...

WELCOME BACK, ANDREA ! :bowdown:
start fighting again !

Jörgenscheitz
Sep 2nd, 2008, 12:06 AM
Sie spielt erste Runde gegen die an 8 gesetzte Anna Korzeniak, Polen.
Im Doppel tritt sie mit Carmen Klaschka an.

zveeen
Sep 2nd, 2008, 10:48 AM
Viel Glück Andrea :)

Paule22
Sep 3rd, 2008, 01:48 AM
Andy hat übrigens vor 2 Wochen schon in Oberkirch gespielt. Das ist mir alles total untergegangen durch Urlaub, Klausuren etc...

Sie verlor im Finale gegen Gehrlein mit 1-6; 4-6

http://www.tennisclub-oberkirch.de/Finalistinnen_2008_Gehrlein.jpg

Tableau gibts unter: http://www.tennisclub-oberkirch.de/RC_2008%20Tableau.pdf

Und Andrea Petkovic freut sich auf das Gastspiel. Folgendes Mail erreichte gestern Turnier-Direktorin Katrin Haenel: »Meine Fitness ist schon so weit gediehen, dass es sich nicht verhindern lässt, an Eurem Turnier teilzunehmen. Die olle Petko is bag.«

Auch die Poensgen-Spiele hat sie mitgenommen. Hierbei Siege gegen Steinbach, Ostertag, Sieveke und Syna Schreiber.
Ganzes Tableau unter: http://www.dtb-tennis.de/downloads/Ergebnisse_08.pdf

Carsten
Sep 3rd, 2008, 09:03 PM
Maribor 50k R1:

Andrea Petkovic (GER) d. (8)Anna Korzeniak (POL) 26 64 62 :woohoo:


good comeback :) 2nd round against Kolar shouldn'd be impossible, too :)

Michael!
Sep 3rd, 2008, 09:24 PM
Schöner Auftakt :)

Prizeidiot
Sep 4th, 2008, 08:48 AM
Good to see her back.

Hope she can make it to Australia next year

Carsten
Sep 4th, 2008, 07:39 PM
Second round
Andrea Petkovic (GER) d. (wc)Nastja Kolar (SLO) 62 61


Doubles SF
C.Klaschka/Petkovic (GER) v Klaffner/Klemenschits (AUT) 46 76(0) 10-8


nicely done, Andy :)

Michael!
Sep 4th, 2008, 09:22 PM
:)

Natash.
Sep 5th, 2008, 03:39 AM
Andy. :D :)

Carsten
Sep 5th, 2008, 05:52 PM
Andrea ist jetzt unter die Musiker gegangen :spit::haha:

http://www.myspace.com/andreapetkovic

matthias
Sep 5th, 2008, 06:28 PM
zwei schöne siege für Andrea :)
freut mich das sie wieder da ist!

Paule22
Sep 5th, 2008, 06:41 PM
Was ein Tophit!

Carsten
Sep 5th, 2008, 08:24 PM
Andy lost 6:2 3:6 2:6 to Marosi in QF :sad:


but she won the doubles title :woohoo:

Doubles final
Klaschka/Petkovic (GER) d. (1)Nagy/Yakimova (HUN/BLR) 60 26 10-3


I think this was okay for her first tourney :)

matthias
Sep 5th, 2008, 09:57 PM
a good comeback for her

Michael!
Sep 5th, 2008, 10:23 PM
Naja, wenn sie gegen Marosi in ein paar Wochen immernoch veliert, wäre es enttäuschend...
Aber für ihr erstes Turnier war das schon ganz gut! ;)

Paule22
Sep 9th, 2008, 04:42 PM
:bdaycake:

Prizeidiot
Sep 11th, 2008, 07:41 AM
Oh might it have been Andrea's birthday today?

If so happy birthday to her. 23 right?

Michael!
Sep 11th, 2008, 08:50 AM
21 ;)

Carsten
Sep 12th, 2008, 07:19 PM
Andy is playing 50k Mestre qualifying tomorrow :)


here's her draw:

(4)Giulia Gabba (ITA) v Natalia Orlova (RUS)
Verdiana Verardi (ITA) v (wc)Izabela Mijic (CRO)
Andrea Petkovic (GER) v Tina Obrez (SLO)
(7)Amanda Elliott (GBR) v Astrid Besser (ITA)


good luck :)

Prizeidiot
Sep 13th, 2008, 09:33 AM
21 ;)
21?!

Oh damn, she's my age. I've gotta hit on her if she comes to Australia :p

Carsten
Sep 14th, 2008, 08:41 PM
Andy def. Obrez 6:2 6:2 :D

...after match has been suspended yesterday and had to be played indoors today :tape:

tomorrow in 2nd round vs. Astrid Besser.

Carsten
Sep 15th, 2008, 12:35 PM
R2:
Andrea Petkovic def. Astrid Besser 6:0 6:1

wow, super :) nachher gehts noch gegen Gabba um den Einzug ins Hauptfeld :)

crazillo
Sep 15th, 2008, 01:45 PM
Gabba might be tougher, but def. possible.

Kai
Sep 15th, 2008, 03:47 PM
Andy :yeah:

zveeen
Sep 15th, 2008, 04:13 PM
weiter so :)

Carsten
Sep 15th, 2008, 07:24 PM
QR3:
Andrea Petkovic/GER def. (4)Giulia Gabba/ITA 7:5 6:2 :)

Main Draw R1:
(Q)Andrea Petkovic/GER vs. Petra Martic/CRO



bad Draw :( but good luck :)

matthias
Sep 15th, 2008, 07:28 PM
good luck Andy!

Prizeidiot
Sep 16th, 2008, 09:47 AM
She'll have her chances. I mean, she was on her way to a decent top 100 ranking pre injury, so you'd give her a decent shot in challenger events.

Good luck to her

Natash.
Sep 16th, 2008, 03:42 PM
Happy late b-day, Andy! :) Great work.

Carsten
Oct 5th, 2008, 01:37 PM
Andrea macht Stimmung in Stuttgart:

http://www.youtube.com/watch?v=MF15TnizxqA

:haha:



Für nächste Woche ist sie auf der Entry List beim 100k in Ortisei, dank ihres Protected Rankings ist sie auch im Hauptfeld.

chaton
Oct 6th, 2008, 10:09 AM
Das war bei einem Exhibition match gegen ALG. Fand anstelle des ausgefallenen Williams Doppel statt. Da konnte man sehen, wie lustig Andy drauf ist. Die Regeln waren so, dass die Zuschauer während des Matches Fragen stellen konnten und sie konnten alles fragen was sie wollten. Andy wurde dann zur Kostprobe ihrer Sangeskünste aufgefordert. Erst zierte sie sich etwas und dann wurde aber die Musik eingespielt und sie legte ne Superperformance hin. Benutzte ihren Tennisschläger als Gitarre.

Beim Spiel kommentierten dann beide ihre eigenen Schläge, die hatten die ganze Zeit Mikrophone um. Moderiert wurde das Ganze von Matthias Stach. War sehr unterhaltsam. Irgendwie muss man die Petkovic einfach mögen... :-)

matthias
Oct 6th, 2008, 12:15 PM
Das war bei einem Exhibition match gegen ALG. Fand anstelle des ausgefallenen Williams Doppel statt. Da konnte man sehen, wie lustig Andy drauf ist. Die Regeln waren so, dass die Zuschauer während des Matches Fragen stellen konnten und sie konnten alles fragen was sie wollten. Andy wurde dann zur Kostprobe ihrer Sangeskünste aufgefordert. Erst zierte sie sich etwas und dann wurde aber die Musik eingespielt und sie legte ne Superperformance hin. Benutzte ihren Tennisschläger als Gitarre.

Beim Spiel kommentierten dann beide ihre eigenen Schläge, die hatten die ganze Zeit Mikrophone um. Moderiert wurde das Ganze von Matthias Stach. War sehr unterhaltsam. Irgendwie muss man die Petkovic einfach mögen... :-)

danke für die erklärung, im video kommt das alles etwas seltsam rüber!

Carsten
Oct 15th, 2008, 02:01 PM
Ortisei 100k

R1: Andrea Petkovic GER [SR] def. Yaroslava Shvedova KAZ 6:3 6:4


Great win, the best since the comeback :)

matthias
Oct 15th, 2008, 04:15 PM
super Andi!

zveeen
Oct 15th, 2008, 05:21 PM
Glückwunsch Andrea :yeah:

Michael!
Oct 15th, 2008, 06:58 PM
Wirklich ihr stärkster Sieg bisher :)

Gegen Shevdova hat sie ja auch immer gerne gespielt ;)

matthias
Oct 16th, 2008, 07:26 PM
Heute 6:7 1:6 gegen Santangelo verloren!

Schade :(

Michael!
Oct 18th, 2008, 05:43 PM
Heute dagegen 6/1 7/6 gegen Laine in Luxemburg gewonnen :D

Im ersten Satz sehr souverän, im 2.Satz war es ein tolles Breakfestival, doch Andrea hatte am Ende die Nase vorne und gewann den Tiebreak 7-5 :lol:

Carsten
Oct 18th, 2008, 09:40 PM
Traumhafter erster Satz von Andrea, genial aufgeschlagen, sogar mal 3 Asse in einem Spiel, glaube kein Breakball zugelassen, viele Winner, da kann man nicht meckern :) Im 2. hat sie dann etwas nachgelassen, unkonzentriert angefangen, das hat Laine etwas aufgebaut und die schlug dann z.T. auch gut auf, trotzdem lag Andrea 2 oder 3 mal Break vorn, hat dann aber sehr unkonsequent gespielt... aber im Tiebreak hat sie dann ab 3:5 wieder stark gespielt und das Match mit nem schönen Rückhandwinner beendet :)

Morgen gegen Gehrlein, mal sehn. Wenn sie so spielt wie heute in Satz 1 sollte sie das auch packen.

matthias
Oct 19th, 2008, 08:08 AM
schöner sieg!
Das wird schon alles wieder, Schritt für Schritt wieder heranarbeiten an die alte stärke.
Weiss eigentlich jemand ob sie ihr SR auch für die AUS-Open nutzen kann?

Carsten
Oct 19th, 2008, 07:00 PM
Gehrlein def. Petkovic 6:4 2:6 6:4

Den ersten Satz sollte man ganz schnell vergessen, grausiger Start, im ersten Spiel gleich 2 Doppelfehler, dann einige Fehlentscheidungen wo sie sich drüber aufgeregt hat und insgesamt viel zu viele Fehler. Der 2. Satz war dann wieder sehr ordentlich, der 3. war an sich auch okay, wenn die lieben Nerven nicht wären, da hat sie einige Breakchancen verballert.. Gehrlein hat aber auch gut gespielt, in sofern auch nicht sehr tragisch.

matthias
Oct 20th, 2008, 07:42 AM
schade!

jelena_jankovic
Oct 25th, 2008, 11:06 AM
Warum spielt denn Andrea in der Türkei beim 25k???
Sie wäre doch auch ohne SR locker in die Quali von Bratislava oder Nantes reingekommen...

matthias
Oct 25th, 2008, 11:08 AM
Warum spielt denn Andrea in der Türkei beim 25k???
Sie wäre doch auch ohne SR locker in die Quali von Bratislava oder Nantes reingekommen...

sie wird sich die SR-Entries für wichtigere Turniere aufheben!
man darf ja "nur" 8 mal dieses SR benutzen, oder so

jelena_jankovic
Oct 25th, 2008, 05:15 PM
sie wird sich die SR-Entries für wichtigere Turniere aufheben!
man darf ja "nur" 8 mal dieses SR benutzen, oder so

aber sie wäre doch auch OHNE SR locker in die großen Challenger reingekommen...

mk27
Oct 25th, 2008, 05:28 PM
aber sie wäre doch auch OHNE SR locker in die großen Challenger reingekommen...
Tja, schwer zu sagen. Bei einem Scheitern in der Quali von Nantes oder Bratislava gäbe es höchstens 2 Punkte. Wenn man in der ersten Runde ausscheidet sogar null. Vielleicht dachte sie, die Gefahr eines Ausscheidens in der Quali dort wäre wohl ziemlich groß.

In Istanbul muss sie allerdings die Quali überstehen wenn sie punkten will und dann gäbe es auch nur 1 Punkt dafür. Das Hauptfeld in Istanbul ist nicht so gut besetzt und sie sieht hier vielleicht bessere Chancen.

shrOOf
Oct 25th, 2008, 05:29 PM
Also ich finds gut. Kann sie mal ein paar Matches am Stück gewinnen.

mk27
Oct 25th, 2008, 05:41 PM
Sie muss auch nur 2 Runden in Istanbul in der Quali gewinnen:

PETKOVIC, Andrea (GER) 6

URCU, Cagla (TUR)

ANDER, Nazil (TUR)

PAVLOVA, Biljana (BUL) 14 Also ich finds gut. Kann sie mal ein paar Matches am Stück gewinnen.
Im schlimmsten Fall könnte sie auf Gehrlein im Hauptfeld treffen und das könnte ein frühes Aus bedeuten. :o

Carsten
Oct 26th, 2008, 10:06 PM
Q1: 6 PETKOVIC Andrea (GER) def. URCU Cagla (TUR) 6:1 6:2 :)

Qualifinale morgen sollte auch kein Problem sein, und die Qualispots wären im schlimmsten Fall Schäfer, Klaffner oder Roesch. Auch alles drin..

Finds auch nicht schlecht, dass sie mal ein kleineres einstreut jetzt, um vielleicht noch etwas Selbstvertrauen und ein paar Punkte zu gewinnen.

zveeen
Oct 27th, 2008, 08:08 AM
good luck Andy :)

Carsten
Oct 27th, 2008, 08:32 PM
Istanbul 25k Q2:
(6)Andrea Petkovic (GER) v (14)Biljana Pavlova (BUL) 6:1 6:1

R1:
(Q)Andrea Petkovic (GER) v (8)Melanie Klaffner (AUT)


Not the easiest draw but definitely winable :)

mk27
Oct 28th, 2008, 06:44 PM
Istanbul 25k Q2:
(6)Andrea Petkovic (GER) v (14)Biljana Pavlova (BUL) 6:1 6:1

R1:
(Q)Andrea Petkovic (GER) v (8)Melanie Klaffner (AUT)


Not the easiest draw but definitely winable :)
(Q)Andrea Petkovic (GER) v (8)Melanie Klaffner (AUT) 6:4 6:3 :worship::worship:

Nächste Runde gegen Siegemund, das sollte auch zu schaffen sein. :)

Carsten
Oct 28th, 2008, 06:57 PM
solider Sieg:)

Denke auch Siegemund wird sie schlagen :)

matthias
Oct 28th, 2008, 07:47 PM
:bounce: sehr sehr gut Andi!

zveeen
Oct 28th, 2008, 09:18 PM
Glückwunsch :yeah:

Michael!
Oct 28th, 2008, 09:52 PM
:) Also Siegemund muss sie schlagen, alles andere würde ein :weirdo: verdienen!

Carsten
Oct 29th, 2008, 11:46 AM
report from yesterdays match :)


Petkovic def. Klaffner 64 63


Andy Petkovic is an outstanding player. I know how bad she injured herself in Aussie Open at the beginning of the year and it's really fascinating to see her great effort and desire on the court just after 10 months. She hits killing shots from baseline to DTL and She has an effective first serve. There've been hold of serves until 4-4 in the first set before Andy broke Melanie's big serve with using the cross courts a lot. First set 6-4 Andy.

Melanie' serve and footwork is really great but she does some silly mistakes at crucial points. She's approaching to the net too much and eventually the whole second set was a passing shot training session for Andy. Melanie just need to play more tournaments.She's really entertaining when she stops those UEs. Since she looks evaluative, i put her name in the same list with P.Mayr and Nikki: Austria's next top100 players.

mk27
Oct 29th, 2008, 02:02 PM
:) Also Siegemund muss sie schlagen, alles andere würde ein :weirdo: verdienen!

Gab ja auch ein lockeren Sieg:
Andrea PETKOVIC def. Laura SIEGEMUND 6-2 6-2 :bounce:
Jetzt gegen Mayr im Viertelfinale. Das dürfte der erste richtig harte Prüfstein für sie werden.

Michael!
Oct 29th, 2008, 03:43 PM
Auch eine Mayr sollte schlagbar sein :)
Eine Niederlage wäre schon eine kleine Enttäuschung, mal sehen :p

Carsten
Oct 29th, 2008, 06:37 PM
guter Sieg :)

Mayr ist zwar gut in Form, aber denke auch dass sie trotzdem gut zu schlagen ist.

mk27
Oct 31st, 2008, 05:06 PM
Auch eine Mayr sollte schlagbar sein :)
Eine Niederlage wäre schon eine kleine Enttäuschung, mal sehen :p

guter Sieg :)

Mayr ist zwar gut in Form, aber denke auch dass sie trotzdem gut zu schlagen ist.

Petkovic (q) - Mayr 2:6 6:2 6:0
Na einigen Anfangsschwierigkeiten gab es für Mayr wohl nicht mehr viel zu holen. :lol:

Jetzt wieder gegen Steffi Gehrlein, gegen die sie nach ihrem Comeback bereits zweimal verloren hat.
Renchtalcup Oberkirch: 1:6 4:6
Luxemburg : 4:6 6:2 4:6
Bisher haben die Matches ja nicht soviel Kraft gekostet, deshalb denke ich ist es jetzt Zeit für eine Revanche. ;)

Michael!
Oct 31st, 2008, 05:11 PM
Gutes Resultat, war ja am Ende doch klar ;)
Gegen Gehrlein sollte sie eigentlich gewinnen, ist für mich die konstantere Spielerin ;)
Wird allerdings schwer werden, wenn Stephanie wieder einen guten Tag erwischt :tape:

Carsten
Oct 31st, 2008, 05:18 PM
super Sieg in der Deutlichkeit am Ende! :D

Hoffe sie kann sich jetzt revangieren bei Gehrlein für Luxemburg, da hatte sie den Sieg eigentlich in der Hand.

matthias
Oct 31st, 2008, 06:45 PM
aller guten dinge sind 3

mk27
Nov 1st, 2008, 05:57 PM
aller guten dinge sind 3

Richtig :)
Petkovic - Gehrlein 3:6 6:4 1:0 ret.

Schöne Revanche für Andrea :), allerdings mit einem unschönen Ende. :(
Morgen geht es dann im Finale gegen Gerasimou.

Carsten
Nov 1st, 2008, 05:59 PM
Schade dass es durch Aufgabe war :sad: aber Finale ist Finale :) Gerasimou sollte doch auch drin sein morgen! :D

mk27
Nov 1st, 2008, 06:18 PM
46 Weltranglistenpunkte hat Andrea seit ihrem Comeback geholt. Ich denke das ist ganz ordentlich. :D

Allerdings spielt sie jetzt ihr 7. Turnier seit Anfang September, mal sehen ob sie noch Kraft hat für nächste Woche in Ismaning.

Aber die Matches in Istanbul waren, nach dem Ergebnis zu urteilen, wohl bisher nicht so allzu anstregend. :lol:

matthias
Nov 1st, 2008, 06:42 PM
Super Andi!
now win it!

Michael!
Nov 1st, 2008, 09:31 PM
Naja, wundert mich doch, das Andrea heute schon wieder den ersten Satz verloren hat...
Am Ende eben von der Aufgabe von Gehrlein profitiert, der Turniersieg sollte und muss eigentlich jetzt her!

mk27
Nov 1st, 2008, 09:53 PM
Naja, wundert mich doch, das Andrea heute schon wieder den ersten Satz verloren hat...
Am Ende eben von der Aufgabe von Gehrlein profitiert, der Turniersieg sollte und muss eigentlich jetzt her!
So schlecht ist Steffi Gehrlein auch nicht, das Andrea das Match locker in 2 Sätzen gewinnen kann. :angel:

Carsten
Nov 1st, 2008, 09:55 PM
So schlecht ist Steffi Gehrlein auch nicht, das Andrea das Match locker in 2 Sätzen gewinnen kann. :angel:

Doch sie kann schon, aber sie muss nicht, wenn Gehrlein gut in Form ist, und das ist sie ja..

Carsten
Nov 2nd, 2008, 02:17 PM
Final:

(q)Andrea Petkovic (GER) def. (5)Anna Gerasimou (GRE) 6:2 6:2


Andy :D nice tourney and some important points :)

shrOOf
Nov 2nd, 2008, 02:24 PM
Congrats Andy :yeah: well done!

mk27
Nov 2nd, 2008, 02:48 PM
Final:

(q)Andrea Petkovic (GER) def. (5)Anna Gerasimou (GRE) 6:2 6:2


Andy :D nice tourney and some important points :)

Andy :worship:
Good luck for next week in Ismaning. ;)

Michael!
Nov 2nd, 2008, 03:43 PM
Erwarteter Sieg ;)
Und das auch noch so deutlich, sehr schön :)

zveeen
Nov 2nd, 2008, 07:08 PM
Andy :woohoo:

bavaria86
Nov 3rd, 2008, 11:29 AM
Congrats Andy:cool:

mk27
Nov 3rd, 2008, 03:31 PM
Ismaning 1.Runde:
Petkovic - Brianti

Nicht ganz so einfach, in der 2.Runde könnte wieder Mayr warten. :devil:

DaMatz
Nov 3rd, 2008, 07:00 PM
Ismaning 1.Runde:
Petkovic - Brianti

Nicht ganz so einfach, in der 2.Runde könnte wieder Mayr warten. :devil:


Oder Klaschka ;), denke das Carmen durchaus für Mayr gefährlich werden kann. Das Turnier ist ja auf Teppich inner Halle, wo ich Mayr nicht so stark einschätze.

Carsten
Nov 3rd, 2008, 09:49 PM
hmm, keine besonders schlechte aber auch keine extrem gute Aslosung... Brianti ist natürlich keine Überspielerin, aber auf Teppich kann so ein Spiel wie sie es hat durchaus mal unangenehm werden. Aber natürlich trotzdem gut lösbar :)

mk27
Nov 5th, 2008, 03:17 PM
Ismaning 1.Runde:
Petkovic - Brianti

Nicht ganz so einfach, in der 2.Runde könnte wieder Mayr warten. :devil:

4:6 3:6
Chancenlos gegen Brianti. :(

Vielleicht war es doch etwas viel mit den 7 Matches in Istanbul in der letzten Woche.

Brianti hat damit schon die 4. Deutsche in diesem Herbst geschlagen: Kerber, Klaschka, Barthel und jetzt Petkovic. :o

Carsten
Nov 5th, 2008, 03:25 PM
Schade, aber was solls, sie mag Teppich auch nicht wirklich.

Michael!
Nov 5th, 2008, 03:29 PM
Schon enttäuschend, aber Brianti in Runde 1 war sicherlich auch nicht das einfachste Los!War aber sicherlich mehr drin!

nouf
Nov 10th, 2008, 07:59 AM
yesterday french interclubs

http://img234.imageshack.us/img234/2279/schiti01thsr7.jpg (http://imageshack.us)

Tennis Fool
Nov 12th, 2008, 04:04 AM
Hey guys,

Andrea Petkovic, along with Tatjana Malek, have made Player of the Week on the German & Romanian Watch. I update the list weekly, just click in my signature and enjoy!

mk27
Nov 17th, 2008, 03:32 PM
Odense 100.000$ 1.Runde:
Andrea Petkovic (GER) - (2)Sofia Arvidsson (SWE) :rolleyes:

Schweres Los für Andrea, Arvidsson zwar mit 2 Erstrundenniederlagen (u.a. gegen Lisicki) aber ich glaube das wird für Andrea zu schwer. :angel:

Carsten
Nov 17th, 2008, 08:09 PM
Schwer, grade auf Teppich, aber da beide nicht grade konstant sind, mal sehn...


Doppel spielt sie mit Julia Schruff gegn dänische WC :)

mk27
Nov 17th, 2008, 08:23 PM
Schwer, grade auf Teppich, aber da beide nicht grade konstant sind, mal sehn...


Doppel spielt sie mit Julia Schruff gegn dänische WC :)

Arvidsson hat eigentlich eine sehr starke Bilanz auf Teppich, deshalb wird es sehr schwer für Andrea. Schade das sie dafür ein SR verbraucht hat. :rolleyes:

matthias
Nov 18th, 2008, 10:26 AM
schade, ist ja eigentlcih ein schwach besetztes 100K
umso blöder das Andrea ausgerechnet einen der harten brocken bekommen hat :(

mk27
Nov 19th, 2008, 05:15 PM
schade, ist ja eigentlcih ein schwach besetztes 100K
umso blöder das Andrea ausgerechnet einen der harten brocken bekommen hat :(

Arvidsson d. Petkovic 3-6 6-3 6-1
Doch ein wenig zu glatt am Ende. :o
Andrea sollte erstmal mittelgroße Challengerturniere weiterspielen. :angel:

Carsten
Nov 19th, 2008, 08:37 PM
Arvidsson d. Petkovic 3-6 6-2 6-1
Doch ein wenig zu glatt am Ende. :o
Andrea sollte erstmal mittelgroße Challengerturniere weiterspielen. :angel:

3:6 war der 2. ;)

Sie sollte es genauso machen wie sie es tut, es gut mixen. Aber unter 50k braucht sie eigentlich nicht mehr gehen...

mk27
Nov 19th, 2008, 08:46 PM
3:6 war der 2. ;)

Sie sollte es genauso machen wie sie es tut, es gut mixen. Aber unter 50k braucht sie eigentlich nicht mehr gehen...
Ich habe es verbessert. :angel:
Sie muss halt schauen, wo sie mit ihrem normalen Ranking (ca. 377 nächste Woche) hereinkommt und wo sie ein SR benötigt.
Allerdings würde ich schon empfehlen, das ein oder andere 25er zu spielen oder halt in die Quali der großen Challenger zu gehen.

Carsten
Nov 19th, 2008, 08:57 PM
Ich habe es verbessert. :angel:
Sie muss halt schauen, wo sie mit ihrem normalen Ranking (ca. 377 nächste Woche) hereinkommt und wo sie ein SR benötigt.
Allerdings würde ich schon empfehlen, das ein oder andere 25er zu spielen oder halt in die Quali der großen Challenger zu gehen.

Naja keine Ahnung was sie dieses Jahr noch genau spielt, aber Anfang nächstes Jahr solle sie erstmal ihr SR benutzen für die AO + Vorbereitungsturnier. Danach kann sie ja dann wieder das ein oder andere kleine einstreuen, und je nachdem wo sie dann im Ranking steht kann sie ja dann sehen ob sie noch ein 25er spielt oder nicht. Ziel sollte erstmal sein wieder locker in die FO-Quali zu kommen.

mk27
Nov 19th, 2008, 09:09 PM
Naja keine Ahnung was sie dieses Jahr noch genau spielt, aber Anfang nächstes Jahr solle sie erstmal ihr SR benutzen für die AO + Vorbereitungsturnier. Danach kann sie ja dann wieder das ein oder andere kleine einstreuen, und je nachdem wo sie dann im Ranking steht kann sie ja dann sehen ob sie noch ein 25er spielt oder nicht. Ziel sollte erstmal sein wieder locker in die FO-Quali zu kommen.
Denke ich auch, das sie ihr SR für Australien benutzen sollte. Sie hat jetzt seit ihrem Comeback (Anf. September) 56 Punkte geholt. Da sollte die French-Open Quali drin sein, sie hat jetzt nichts mehr zu verteidigen bis September. :)

matthias
Dec 17th, 2008, 12:33 PM
Andrea used her SR to enter the Aus-Open Maindraw :)

Carsten
Dec 22nd, 2008, 09:30 AM
http://de.eurosport.yahoo.com/22122008/73/60-sekunden-andrea-petkovic.html



60 Sekunden mit Andrea Petkovic

Eurosport - Mo 22.Dez. 08:26:00 2008

Jeden Tag öffnet sich ein neues Türchen: eurosport.yahoo.de präsentiert Ihnen bis Weihnachten einen etwas anderen Adventskalender: Sportstars verraten in 60 Sekunden, welches ihre peinlichsten Momente waren und was sie sich zu Weihnachten wünschen. Heute: Andrea Petkovic.

http://d.yimg.com/i//ng/sp/eurosport/20081222/25/a6367b93cb2091f6b6eeaf3a1b157d96.jpg


Welche berühmte Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?
Andrea Petkovic: Unseren ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Wem würden Sie gerne einmal richtig die Meinung sagen?
Petkovic: George W. Bush, Condi Rice und Colin Powell. Aber manchmal auch sämtlichen EU-Funktionären.

Was war ihr peinlichster Moment?
Petkovic: Kreuzbandriss in der dritten Minute in der Vodafone Arena bei den Australian Open.

Was würde Sie niemals essen?
Petkovic: Kot.

Was haben Sie gerade auf Ihrem I-Pod?
Petkovic: Meinen I-Pod habe ich in meiner Rehastätte verloren, aber wenn ích einen hätte: Phil Fill und Bloc Party.

Wenn Sie nur eine Sache mit auf eine einsame Insel nehmen dürften, welche Sache wäre das?
Petkovic: Eine Bibliothek mit 5 Millionen Büchern darin.

Was möchten Sie in Ihren Leben gerne erreichen?
Petkovic: Einmal ein Grand-Slam-Finale spielen und danach die Politik ein bisschen aufmischen.

Das beste Gerücht, das Sie je über sich gehört haben?
Petkovic: Ich hätte einen Scheich aus Dubai geheiratet und hätte für mein Leben lang ausgesorgt. Leider falsch.

Stellen Sie sich vor, Sie sind einen Tag lang unsichtbar. Was wäre das erste, das Sie machen würden?
Petkovic: Boris Becker in der Öffentlichkeit die Hose runterziehen.

Was wären Sie heute, wenn Sie nicht Sportler geworden wären?
Petkovic: Eine gammelige Langzeitstudentin, die 20 Semester braucht, um einen Abschluss in Politik zu bekommen.

Als Kind wollten Sie sein, wie...
Petkovic: ...die Backstreet Boys.

12. Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?
Petkovic: Die Helmut Schmidt Dokumentation auf DVD und eine unglaubliche Jacke, die leider viel zu teuer sein wird.



Kot :lol::haha:

Michael!
Dec 22nd, 2008, 03:42 PM
Was war ihr peinlichster Moment?
Petkovic: Kreuzbandriss in der dritten Minute in der Vodafone Arena bei den Australian Open.

Naja, eine Verletzung ist ja nicht unbedingt peinlich, da konnte sie ja nun wirklich nichts dafür :awww:

.:sk:.
Dec 22nd, 2008, 04:22 PM
Was wären Sie heute, wenn Sie nicht Sportler geworden wären?
Petkovic: Eine gammelige Langzeitstudentin, die 20 Semester braucht, um einen Abschluss in Politik zu bekommen.

:haha: cooles Interview ;)

Carsten
Dec 23rd, 2008, 08:59 PM
mal wieder was neues aus der FAZ :)

http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E2B6E7685FC5E4B88B7F0A34C0F2158B0~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Andrea Petkovic greift wieder zum Schläger

Lernen von der Wimbledon-Siegerin

http://www.faz.net/m/%7B87E5C7E5-E22F-42E0-A53A-EAAB0131CA87%7DFile1_4.jpgDas Jahr, das mit einem Kreuzbandriss begann, endete für Andrea Petkovic mit einem Turniersieg

23. Dezember 2008 Nach einer glänzenden Vorbereitung, aus der ich braungebrannt, muskelbepackt und einfach blendend aussehend herauskam, wollte ich das Schwimmen neu erlernen. Ein Fahrschüler lernt das Autofahren schließlich auch nicht vom Theoriebüffeln, sondern nur im lebensechten Stadtverkehr. So machte ich mich denn auf, die Turnierlandschaft zu erobern, und nach einigen kleineren mehr oder minder erfolgreichen Turnieren fand ich mich in Stuttgart wieder, beim Porsche Grand Prix, in dessen Hauptfeld alljährlich mindestens sieben Spielerinnen der Top Ten antreten.

Normalerweise musste ich mit meiner damaligen Rangliste in die Qualifikation (mit meiner derzeitigen Rangliste käme ich nicht einmal dahinein), doch - oh Wunder! - der momentan unglaublich erfolgreiche DTB konnte sich eine Wildcard für das Hauptfeld sichern. Zumindest für kurze Zeit. Denn kaum hatte man die Wildcard in der Hand, musste man sie auch schon einem deutlich schwergewichtigeren Gegner (oder Mitspieler?) überlassen - der allseits beliebten und bewunderten „Bild“-Zeitung.

Kreuzbandriss gegen Lungenembolie

Diese kam auch prompt auf die glorreiche Idee, die Wildcard per Telefonvoting zwischen mir und meiner Freundin Tatjana Malek zu vergeben. Das Supertalent lässt grüßen. Die eine Leidensgeschichte - Kreuzbandriss - sollte der anderen - Lungenembolie - gegenübergestellt und somit auf die Tränendrüse gedrückt werden. Trotz achtmonatiger Pause und tausendundeiner Mitleidsbekundung konnte ich mit einer lebensgefährlichen Lungenembolie bei aller Liebe nicht mithalten.
Zum Thema

Um aber ganz sicher zu gehen, dass die olle Petkovic die Wildcard nicht bekommt, exekutierte diese Aktion ausschließlich die „Bild“-Stuttgart (Tatjana Malek kommt aus Stuttgart), und man konnte die mir zugeteilte Telefonnummer nicht einmal im Internet oder sonstwo nachgucken. Gab es überhaupt eine, ist die Frage. Aus diversen Kreisen der Stuttgarter Turnierveranstalter kamen wertvolle Ratschläge wie: „Ich an deiner Stelle würde zehn Studenten für jeweils zehn Euro die Stunde engagieren, die dann Telefonterror bei der ,Bild' machen sollen. Denn eines ist garantiert, die Wahl wird total fair ablaufen.“ Ja, klar. Entweder kennt da einer die „Bild“-Zeitung besser als ich oder läuft naiver durch die Gegend als ich. Letzteres traf zu, wie sich später herausstellte.

Die „Bild“ wollte mich schützen

Am Donnerstag vor dem Turnier lief die Aktion an, man konnte bis vier Uhr nachmittags für seinen Favoriten anrufen. Als ich schließlich mittags die mir zugeteilte Nummer von einem netten Herrn aus Stuttgart gesandt bekam, informierte ich meine gesamte Familie, die dann auch wie wild anrief. Nun müssen Sie wissen, dass serbische Familien in Sachen Quantität italienischen und türkischen Familien um nichts in der Welt nachstehen. Leider nur konnte man ab halb drei nicht mehr für mich anrufen, so jedenfalls sagte es der Automat, der die Anrufe entgegennahm. Was war da los?

http://www.faz.net/m/%7B01F82EB5-39B3-433D-A8B1-2A4D7135E6E4%7DFile1_4.jpg (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E2B6E7685FC5E4B88B7F0A34C0F2158B0~ATpl~Ecommon ~SMed.html#01F82EB539B3433DA8B12A4D7135E6E4) Freundinnen: Andrea Petkovic und Tatjana Malek (r.)

Nein, die „Bild“- Zeitung hatte nicht gelogen. Die Aktion ging tatsächlich bis vier - nur nicht für mich. Meine Leitungen wurden um halb drei dichtgemacht. Um ganz sicher zu gehen. Ich muss nicht sagen, dass die Wildcard an Tatjana Malek ging? Überraschung. Im Nachhinein denke ich, die „Bild“-Zeitung wollte mich nur schützen, denn schließlich flog ich in der Qualifikation in der ersten Runde raus, da hätte ich im Hauptfeld sowieso nichts zu suchen gehabt.

Aufwärts in Ortisei

Nach dieser Ernüchterung ging es weiter nach Ortisei in Südtirol, wo ein 100.000-Dollar-Turnier anstand. Es wurde auf einem schnellen Teppichboden gespielt, was mir nicht unbedingt liegt - ich bin zu groß und zu ungeschickt auf den Beinen -, und die letzte angenommene Spielerin im Hauptfeld hatte ein Ranking von 120. Mit anderen Worten: Die anderen 30 teilnehmenden Spielerinnen waren fast alle unter den besten 100 der Welt plaziert. Ich hatte das Turnier mit meinem eingefrorenen Ranking von 98 gemeldet, so dass mein Platz auch im Hauptfeld war.

Hier, im beschaulichen Ortisei, spielte ich auch mein bestes Match bislang. Ich besiegte in der ersten Runde Yaroslava Shvedova aus Russland, die aktuelle Nummer 92 der Weltrangliste, 6:3, 6:4 in einem ausgezeichneten Match, das von beiden sehr gut gespielt wurde. Ich verlor zwar in der zweiten Runde knapp gegen Mara Santangelo, ehemalige Top-30 in der Welt, die dann auch das gesamte Turnier gewann, aber das erste Match hatte mir das erste Mal seit meiner Rückkehr gezeigt, dass ich das Tennisspielen nicht ganz verlernt hatte, und gab mir Mut und Selbstvertrauen für das Kommende.

Im Corsa nach Luxemburg - über Linz

Da ich in der zweiten Runde ausgeschieden war, konnte ich noch die Qualifikation von Linz, einem hochdotierten WTA-Turnier, erreichen. Ich setzte mich in meinen Opel Corsa und fuhr die 450 Kilometer von Ortisei nach Linz. Dort angekommen, musste ich feststellen, dass ich doch nicht in die Qualifikation hineingerutscht war. Ich war eine Position draußen. Gleichzeitig lief das WTA-Turnier in Luxemburg, wo bis vier Uhr Deadline für die Anmeldung war.

Flugs rief ich dort an, ergatterte eine Wildcard und setzte mich wieder in meinen Corsa, um weitere 900 Kilometer hinter mich zu bringen. Wem Geographie ein Begriff ist, kann sich vielleicht bildlich vorstellen, wo Linz liegt und wo Luxemburg. Ich erreichte Luxemburg erst tief in der Nacht und musste direkt am nächsten Tag schon wieder spielen.

Das fabelhafte Training mit Amelie

Zwar konnte ich das Match noch gewinnen und eine gute Leistung abrufen, aber ich verlor mein Zweitrundenmatch erneut gegen Stefanie Gehrlein, gegen die ich schon drei Wochen zuvor auf einem nationalen deutschen Turnier, das ich zur Vorbereitung spielte, glatt in zwei Sätzen verloren hatte. Diesmal waren es enge drei Sätze, aber am Ende siegte ein wenig auch die Müdigkeit von der langen Autofahrt zwei Tage zuvor.

Doch mein persönliches Highlight von Luxemburg kam noch. Da ich noch in der Doppelkonkurrenz am Start war, verlängerte sich mein Aufenthalt in Luxemburg um einige Tage. Um nicht faul auf der Haut zu liegen, meldete ich mich als Trainingspartnerin aller, die jemanden brauchen konnten. Und eines schönen Tages wurde ich mit Amelie Mauresmo, der ehemaligen Nummer eins der Welt und Wimbledon-Siegerin, für eineinhalb Stunden auf den Platz geschickt. In der Nacht zuvor hatte ich geträumt, dass alle meine Schläger reißen (die Saiten) und ich das Training abbrechen muss, also stand ich extra eine Stunde früher auf, um meine Schläger zum Bespannen abzugeben.

Sieg in Istanbul

Ich war aufgeregter als vor einem normalen Matchtag. Eine halbe Stunde zu früh stand ich auf dem verabredeten Platz, machte mich warm, dehnte mich, sprintete fünfmal um die ganze Anlage, um auch ja einen mächtig professionellen Eindruck zu hinterlassen. Und Amelie? Nun, die kam fünf Minuten vor Trainingsbeginn, setzte sich auf die Bank und schrieb SMS. Als ich mich schweißüberströmt, den Puls bei gefühlten 280, vorstellte, guckte sie mich nur ein wenig seltsam an. Wir spielten einen Satz, den ich 3:6, verlor, aber der mir zeigte, dass man sich auch einfach einmal entspannen kann als Tennisspielerin und dass man sich nicht vor jedem Training einen Riesenstress machen muss.

Obwohl mir die Physiotherapeutin bei der Massage nach dem Training eine Rippe brach, schien sich der ganze Aufwand gelohnt zu haben (das mit der gebrochenen Rippe war eine Selbstdiagnose per Internetvorlage). Ich war seit drei Wochen unterwegs gewesen, von einem Turnier zum nächsten gehetzt und schließlich in Istanbul gelandet, mit meiner Mutter, Schmerztabletten und zur Qualifikation eines 25.000-Dollar-Turniers. Vom Training mit Amelie Mauresmo kommend, war ich vollgepumpt mit Selbstbewusstsein, konnte unter anderen auch Stefanie Gehrlein bezwingen, um schließlich den Titel aus Istanbul mit nach Hause zu nehmen. Nach Griesheim. Endlich.



Andrea Petkovic, 20 Jahre alte Tennisspielerin aus Darmstadt, ist seit ihrem Abitur im Frühjahr 2006 auf der Profitour unterwegs und derzeit auf Platz 378 der Weltrangliste. Bei FAZ.NET berichtet sie regelmäßig über ihr Leben als professionelle Sportlerin.


Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP, Frank Röth

A Magicman
Dec 24th, 2008, 01:04 PM
Was möchten Sie in Ihren Leben gerne erreichen?
Petkovic: ... und danach die Politik ein bisschen aufmischen.



So wie ihr großes Vorbild in Hessen? :lol: Zumindest hätten wir dann einen neuen peinlichsten Moment und der Kreuzbandriß käme auf Platz 2.

slavicpower
Dec 24th, 2008, 01:22 PM
Good Luck to Andrea in Melbourne

matthias
Dec 24th, 2008, 03:12 PM
i love her writting-style!

matthias
Dec 31st, 2008, 12:26 PM
will she play any pre-aus-open Tournament?

c1607
Dec 31st, 2008, 03:13 PM
no she won't play any tournemntes.
she is going to spain tomorrow...preperation!

Carsten
Jan 16th, 2009, 12:32 AM
Australian Open R1:

Andrea Petkovic - Q


Well, could have been a worse draw so far :)

Prizeidiot
Jan 16th, 2009, 03:12 AM
Yeah, was about to say. Excellent draw for Andrea. 2nd round is most likely to be Cornet, but at this point, I'd imagine Andrea fans are thinking that winning 1 match is a good result.

bavaria86
Jan 16th, 2009, 01:16 PM
Hoffen wir mal sie bekommt was einfaches:D

mk27
Jan 17th, 2009, 01:01 PM
mal wieder was neues aus der FAZ :)

http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E2B6E7685FC5E4B88B7F0A34C0F2158B0~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Andrea Petkovic greift wieder zum Schläger

Lernen von der Wimbledon-Siegerin

http://www.faz.net/m/%7B87E5C7E5-E22F-42E0-A53A-EAAB0131CA87%7DFile1_4.jpgDas Jahr, das mit einem Kreuzbandriss begann, endete für Andrea Petkovic mit einem Turniersieg

23. Dezember 2008 Nach einer glänzenden Vorbereitung, aus der ich braungebrannt, muskelbepackt und einfach blendend aussehend herauskam, wollte ich das Schwimmen neu erlernen. Ein Fahrschüler lernt das Autofahren schließlich auch nicht vom Theoriebüffeln, sondern nur im lebensechten Stadtverkehr. So machte ich mich denn auf, die Turnierlandschaft zu erobern, und nach einigen kleineren mehr oder minder erfolgreichen Turnieren fand ich mich in Stuttgart wieder, beim Porsche Grand Prix, in dessen Hauptfeld alljährlich mindestens sieben Spielerinnen der Top Ten antreten.

Normalerweise musste ich mit meiner damaligen Rangliste in die Qualifikation (mit meiner derzeitigen Rangliste käme ich nicht einmal dahinein), doch - oh Wunder! - der momentan unglaublich erfolgreiche DTB konnte sich eine Wildcard für das Hauptfeld sichern. Zumindest für kurze Zeit. Denn kaum hatte man die Wildcard in der Hand, musste man sie auch schon einem deutlich schwergewichtigeren Gegner (oder Mitspieler?) überlassen - der allseits beliebten und bewunderten „Bild“-Zeitung.

Kreuzbandriss gegen Lungenembolie

Diese kam auch prompt auf die glorreiche Idee, die Wildcard per Telefonvoting zwischen mir und meiner Freundin Tatjana Malek zu vergeben. Das Supertalent lässt grüßen. Die eine Leidensgeschichte - Kreuzbandriss - sollte der anderen - Lungenembolie - gegenübergestellt und somit auf die Tränendrüse gedrückt werden. Trotz achtmonatiger Pause und tausendundeiner Mitleidsbekundung konnte ich mit einer lebensgefährlichen Lungenembolie bei aller Liebe nicht mithalten.
Zum Thema

Um aber ganz sicher zu gehen, dass die olle Petkovic die Wildcard nicht bekommt, exekutierte diese Aktion ausschließlich die „Bild“-Stuttgart (Tatjana Malek kommt aus Stuttgart), und man konnte die mir zugeteilte Telefonnummer nicht einmal im Internet oder sonstwo nachgucken. Gab es überhaupt eine, ist die Frage. Aus diversen Kreisen der Stuttgarter Turnierveranstalter kamen wertvolle Ratschläge wie: „Ich an deiner Stelle würde zehn Studenten für jeweils zehn Euro die Stunde engagieren, die dann Telefonterror bei der ,Bild' machen sollen. Denn eines ist garantiert, die Wahl wird total fair ablaufen.“ Ja, klar. Entweder kennt da einer die „Bild“-Zeitung besser als ich oder läuft naiver durch die Gegend als ich. Letzteres traf zu, wie sich später herausstellte.

Die „Bild“ wollte mich schützen

Am Donnerstag vor dem Turnier lief die Aktion an, man konnte bis vier Uhr nachmittags für seinen Favoriten anrufen. Als ich schließlich mittags die mir zugeteilte Nummer von einem netten Herrn aus Stuttgart gesandt bekam, informierte ich meine gesamte Familie, die dann auch wie wild anrief. Nun müssen Sie wissen, dass serbische Familien in Sachen Quantität italienischen und türkischen Familien um nichts in der Welt nachstehen. Leider nur konnte man ab halb drei nicht mehr für mich anrufen, so jedenfalls sagte es der Automat, der die Anrufe entgegennahm. Was war da los?

http://www.faz.net/m/%7B01F82EB5-39B3-433D-A8B1-2A4D7135E6E4%7DFile1_4.jpg (http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E2B6E7685FC5E4B88B7F0A34C0F2158B0~ATpl~Ecommon ~SMed.html#01F82EB539B3433DA8B12A4D7135E6E4) Freundinnen: Andrea Petkovic und Tatjana Malek (r.)

Nein, die „Bild“- Zeitung hatte nicht gelogen. Die Aktion ging tatsächlich bis vier - nur nicht für mich. Meine Leitungen wurden um halb drei dichtgemacht. Um ganz sicher zu gehen. Ich muss nicht sagen, dass die Wildcard an Tatjana Malek ging? Überraschung. Im Nachhinein denke ich, die „Bild“-Zeitung wollte mich nur schützen, denn schließlich flog ich in der Qualifikation in der ersten Runde raus, da hätte ich im Hauptfeld sowieso nichts zu suchen gehabt.

Aufwärts in Ortisei

Nach dieser Ernüchterung ging es weiter nach Ortisei in Südtirol, wo ein 100.000-Dollar-Turnier anstand. Es wurde auf einem schnellen Teppichboden gespielt, was mir nicht unbedingt liegt - ich bin zu groß und zu ungeschickt auf den Beinen -, und die letzte angenommene Spielerin im Hauptfeld hatte ein Ranking von 120. Mit anderen Worten: Die anderen 30 teilnehmenden Spielerinnen waren fast alle unter den besten 100 der Welt plaziert. Ich hatte das Turnier mit meinem eingefrorenen Ranking von 98 gemeldet, so dass mein Platz auch im Hauptfeld war.

Hier, im beschaulichen Ortisei, spielte ich auch mein bestes Match bislang. Ich besiegte in der ersten Runde Yaroslava Shvedova aus Russland, die aktuelle Nummer 92 der Weltrangliste, 6:3, 6:4 in einem ausgezeichneten Match, das von beiden sehr gut gespielt wurde. Ich verlor zwar in der zweiten Runde knapp gegen Mara Santangelo, ehemalige Top-30 in der Welt, die dann auch das gesamte Turnier gewann, aber das erste Match hatte mir das erste Mal seit meiner Rückkehr gezeigt, dass ich das Tennisspielen nicht ganz verlernt hatte, und gab mir Mut und Selbstvertrauen für das Kommende.

Im Corsa nach Luxemburg - über Linz

Da ich in der zweiten Runde ausgeschieden war, konnte ich noch die Qualifikation von Linz, einem hochdotierten WTA-Turnier, erreichen. Ich setzte mich in meinen Opel Corsa und fuhr die 450 Kilometer von Ortisei nach Linz. Dort angekommen, musste ich feststellen, dass ich doch nicht in die Qualifikation hineingerutscht war. Ich war eine Position draußen. Gleichzeitig lief das WTA-Turnier in Luxemburg, wo bis vier Uhr Deadline für die Anmeldung war.

Flugs rief ich dort an, ergatterte eine Wildcard und setzte mich wieder in meinen Corsa, um weitere 900 Kilometer hinter mich zu bringen. Wem Geographie ein Begriff ist, kann sich vielleicht bildlich vorstellen, wo Linz liegt und wo Luxemburg. Ich erreichte Luxemburg erst tief in der Nacht und musste direkt am nächsten Tag schon wieder spielen.

Das fabelhafte Training mit Amelie

Zwar konnte ich das Match noch gewinnen und eine gute Leistung abrufen, aber ich verlor mein Zweitrundenmatch erneut gegen Stefanie Gehrlein, gegen die ich schon drei Wochen zuvor auf einem nationalen deutschen Turnier, das ich zur Vorbereitung spielte, glatt in zwei Sätzen verloren hatte. Diesmal waren es enge drei Sätze, aber am Ende siegte ein wenig auch die Müdigkeit von der langen Autofahrt zwei Tage zuvor.

Doch mein persönliches Highlight von Luxemburg kam noch. Da ich noch in der Doppelkonkurrenz am Start war, verlängerte sich mein Aufenthalt in Luxemburg um einige Tage. Um nicht faul auf der Haut zu liegen, meldete ich mich als Trainingspartnerin aller, die jemanden brauchen konnten. Und eines schönen Tages wurde ich mit Amelie Mauresmo, der ehemaligen Nummer eins der Welt und Wimbledon-Siegerin, für eineinhalb Stunden auf den Platz geschickt. In der Nacht zuvor hatte ich geträumt, dass alle meine Schläger reißen (die Saiten) und ich das Training abbrechen muss, also stand ich extra eine Stunde früher auf, um meine Schläger zum Bespannen abzugeben.

Sieg in Istanbul

Ich war aufgeregter als vor einem normalen Matchtag. Eine halbe Stunde zu früh stand ich auf dem verabredeten Platz, machte mich warm, dehnte mich, sprintete fünfmal um die ganze Anlage, um auch ja einen mächtig professionellen Eindruck zu hinterlassen. Und Amelie? Nun, die kam fünf Minuten vor Trainingsbeginn, setzte sich auf die Bank und schrieb SMS. Als ich mich schweißüberströmt, den Puls bei gefühlten 280, vorstellte, guckte sie mich nur ein wenig seltsam an. Wir spielten einen Satz, den ich 3:6, verlor, aber der mir zeigte, dass man sich auch einfach einmal entspannen kann als Tennisspielerin und dass man sich nicht vor jedem Training einen Riesenstress machen muss.

Obwohl mir die Physiotherapeutin bei der Massage nach dem Training eine Rippe brach, schien sich der ganze Aufwand gelohnt zu haben (das mit der gebrochenen Rippe war eine Selbstdiagnose per Internetvorlage). Ich war seit drei Wochen unterwegs gewesen, von einem Turnier zum nächsten gehetzt und schließlich in Istanbul gelandet, mit meiner Mutter, Schmerztabletten und zur Qualifikation eines 25.000-Dollar-Turniers. Vom Training mit Amelie Mauresmo kommend, war ich vollgepumpt mit Selbstbewusstsein, konnte unter anderen auch Stefanie Gehrlein bezwingen, um schließlich den Titel aus Istanbul mit nach Hause zu nehmen. Nach Griesheim. Endlich.



Andrea Petkovic, 20 Jahre alte Tennisspielerin aus Darmstadt, ist seit ihrem Abitur im Frühjahr 2006 auf der Profitour unterwegs und derzeit auf Platz 378 der Weltrangliste. Bei FAZ.NET berichtet sie regelmäßig über ihr Leben als professionelle Sportlerin.


Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP, Frank Röth


Dieser Artikel wurde von der FAZ gelöscht, da die BILD-Zeitung wohl dagegen geklagt hat. Es gab auf jeden Fall eine Gegendarstellung in der FAZ.

shrOOf
Jan 17th, 2009, 01:08 PM
Viel Glück, Andrea! :) sehr machbare erste Runde! :D

Carsten
Jan 17th, 2009, 02:28 PM
Sehr gute Auslosung, Wörle wird sie wohl schlagen :)



Dieser Artikel wurde von der FAZ gelöscht, da die BILD-Zeitung wohl dagegen geklagt hat. Es gab auf jeden Fall eine Gegendarstellung in der FAZ.

Die Bild hat wohl Angst um ihren guten Ruf :lol::help:

mk27
Jan 17th, 2009, 02:32 PM
Sehr gute Auslosung, Wörle wird sie wohl schlagen :)

Glaube ich auch, selbst auf Teppich bei der DM 2007 hat sie ja gewonnen. :)



Die Bild hat wohl Angst um ihren guten Ruf :lol::help:

Da ging es um die Sache mit der Manipulation bei der Wildcardvergabe. Die BILD hat da wohl keinen Spaß verstanden. :lol:

DaMatz
Jan 17th, 2009, 02:33 PM
Sehr gute Auslosung, Wörle wird sie wohl schlagen :)





Die Bild hat wohl Angst um ihren guten Ruf :lol::help:

Was für einen schlechten Ruf? Hatte die BILD-Zeitung überhaupt jemals einen? :lol: Man müsste eher klagen, was die BILD manchmal für einen Schrott schreibt.

Prizeidiot
Jan 18th, 2009, 06:56 AM
Good luck to Andrea tomorrow morning.

She's playing another German, unlucky for you guys I guess (or lucky, if your view is that it guarantees someone in R2)

Carsten
Jan 18th, 2009, 03:50 PM
Good luck to Andrea tomorrow morning.

She's playing another German, unlucky for you guys I guess (or lucky, if your view is that it guarantees someone in R2)

Yeah. But for Andy it's a great draw, she should win this one rather easily.

mk27
Jan 18th, 2009, 04:04 PM
Yeah. But for Andy it's a great draw, she should win this one rather easily.

I don't think so, maybe 3 sets. ;)

Prizeidiot
Jan 19th, 2009, 02:37 AM
5-7 7-6 (7-0) 4-0 retired.

Not really an easy win for Andrea, but congrats to the young lady. :)

Carsten
Jan 19th, 2009, 02:47 AM
At least she won :lol: Although not in a very nice way :sad:

Now nothing to lose vs. Cornet :)

mk27
Jan 19th, 2009, 02:54 AM
At least she won :lol: Although not in a very nice way :sad:

Now nothing to lose vs. Cornet :)

Congrats Andrea. :)
100 points for the rankings, so she will be at 250 after the Australian Open. :D
And on a show court in the next match, so I can watch it. :p

Carsten
Jan 19th, 2009, 07:29 AM
http://de.eurosport.yahoo.com/19012009/73/australian-open-petkovic-gewinnt-deutsches-duell.html

Nach dem bitteren Erstrunden-Aus im Vorjahr, als sie sich im Spiel gegen die Russin Anna Tschakwetadse nach nur drei Minuten einen Kreuzbandriss zuzog, begann Petkovic die Partie nervös. "Ich habe mir immer vorgebetet: Bleib schön ruhig. Das hat leider überhaupt nicht geklappt, da lag ich schon mit 0:4 hinten", beschrieb die gebürtige Bosnierin ihren missglückten Start.

"Aber ich habe mich dann gefangen. Ich wusste eigentlich wie ich gegen sie spielen muss, aber mir sind immer wieder Fehler unterlaufen." Auch wenn die 21-Jährige den Sieg über ihre verletzte Gegnerin nicht zu hoch bewerten wollte, war sie froh über das Erreichen der zweiten Runde. "Dieses Match war so wichtig für mich, nicht nur nach der langen Pause, sondern weil ich nur noch auf Position 380 stehe. Für einen Sieg hier hätte ich drei Challenger-Turniere, also 20 Matches gewinnen müssen."



Sowas hatte ich mir schon gedacht, dass das wieder nur die Nerven gewesen sein konnten :lol: Naja, in der 2. Runde macht sie sich jetzt hoffentlich weniger Druck...

A Magicman
Jan 19th, 2009, 08:26 AM
Es wären 10 Matches bei 2 Challengern gewesen, Frl Petkovic ;)

pan
Jan 19th, 2009, 09:49 AM
she's right. the points and to defeat last year's trauma are much more important than a perfect match. good luck!! :)

mk27
Jan 19th, 2009, 11:06 AM
http://de.eurosport.yahoo.com/19012009/73/australian-open-petkovic-gewinnt-deutsches-duell.html

Nach dem bitteren Erstrunden-Aus im Vorjahr, als sie sich im Spiel gegen die Russin Anna Tschakwetadse nach nur drei Minuten einen Kreuzbandriss zuzog, begann Petkovic die Partie nervös. "Ich habe mir immer vorgebetet: Bleib schön ruhig. Das hat leider überhaupt nicht geklappt, da lag ich schon mit 0:4 hinten", beschrieb die gebürtige Bosnierin ihren missglückten Start.

"Aber ich habe mich dann gefangen. Ich wusste eigentlich wie ich gegen sie spielen muss, aber mir sind immer wieder Fehler unterlaufen." Auch wenn die 21-Jährige den Sieg über ihre verletzte Gegnerin nicht zu hoch bewerten wollte, war sie froh über das Erreichen der zweiten Runde. "Dieses Match war so wichtig für mich, nicht nur nach der langen Pause, sondern weil ich nur noch auf Position 380 stehe. Für einen Sieg hier hätte ich drei Challenger-Turniere, also 20 Matches gewinnen müssen."



Sowas hatte ich mir schon gedacht, dass das wieder nur die Nerven gewesen sein konnten :lol: Naja, in der 2. Runde macht sie sich jetzt hoffentlich weniger Druck...

Sie denkt halt pragmatisch. ;)
Mal sehen, ob gegen Cornet was möglich ist. :angel:

DaMatz
Jan 19th, 2009, 12:35 PM
Sie denkt halt pragmatisch. ;)
Mal sehen, ob gegen Cornet was möglich ist. :angel:


Wenn sie ihre Nerven im Griff hat, dann hat sie auf jeden Fall eine Chance. Cornet ist jetzt auch keine Überspielerin. Damals den einen Satz gegen ALG, da hatte sie ja überhaupt keine Chance ;).

zveeen
Jan 19th, 2009, 12:40 PM
Wenn sie ihre Nerven im Griff hat, dann hat sie auf jeden Fall eine Chance. Cornet ist jetzt auch keine Überspielerin. Damals den einen Satz gegen ALG, da hatte sie ja überhaupt keine Chance ;).


1A Vergleich mal wieder von dir... :lol:

Viel Glück gegen Cornet! :yeah:

DaMatz
Jan 19th, 2009, 12:48 PM
1A Vergleich mal wieder von dir... :lol:

Viel Glück gegen Cornet! :yeah:

Erstens warum mal wieder und zweitens sollte das überhaupt kein Vergleich mit ALG sein :rolleyes:. Man muss ja nicht alles immer in die Sätze rein interpretieren. Steht da irgendwas von Vergleich? Ich glaube nicht.

Immerhin glaube ich an die Stärken von Petkovic. Und mit ALG das sollte nur heissen, das Cornet auch ihre Schwächen hat und man sie alt aussehen lassen kann.

matthias
Jan 19th, 2009, 06:37 PM
Freu mich total für Andrea, hoffe das ist der Anfang in eine gute Saison für sie.

Gegen Cornet, von der ich nicht gerade viel halte.
Hoffe sie kann sie Ärgern und evtl. sogar ein bisschen mehr.

mk27
Jan 19th, 2009, 06:51 PM
Erstens warum mal wieder und zweitens sollte das überhaupt kein Vergleich mit ALG sein :rolleyes:. Man muss ja nicht alles immer in die Sätze rein interpretieren. Steht da irgendwas von Vergleich? Ich glaube nicht.

Immerhin glaube ich an die Stärken von Petkovic. Und mit ALG das sollte nur heissen, das Cornet auch ihre Schwächen hat und man sie alt aussehen lassen kann.

ALG hat Cornet einfach überpowert, jedenfalls bis zum 5:0 im 2.Satz. Ich habe mir gerade nochmal das Spiel angeschaut. Wird für Andrea nicht einfach, Cornet macht zwar nicht viele Winner aber auch kaum Unforced Errors. ;)

Natash.
Jan 19th, 2009, 11:00 PM
Great job, Andy :) She can take Cornet if she stays solid.