Umzug der GERMAN OPEN von Berlin nach Hamburg ? - TennisForum.com

 
LinkBack Thread Tools
post #1 of 6 (permalink) Old Sep 4th, 2003, 09:33 AM Thread Starter
Senior Member
 
DiNaPic's Avatar
 
Join Date: Aug 2002
Location: www.livesportphoto.com
Posts: 835
                     
Umzug der GERMAN OPEN von Berlin nach Hamburg ?

http://de.sports.yahoo.com/030902/226/3m68n.html

Große deutsche Turniere finden 2004 statt


New York (dpa) - Spendabler Sponsor verzweifelt gesucht: Die beiden größten deutschen Tennis-Turniere werden auch 2004 stattfinden, die German Open der Damen müssen möglicherweise aber von Berlin nach Hamburg umziehen.

«Diese Gedankenspiele gibt es», erklärte der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Georg von Waldenfels, am Rande der US Open in New York.

Dass es 2005 noch ein Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum und die internationalen deutschen Damen-Meisterschaften geben wird, mochte er nicht garantieren: «Wenn man das nicht hinkriegt, muss man an einen Verkauf denken.» Deutlicher ließe sich nicht dokumentieren, dass der letzte Kredit aus der Boomzeit mit Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich aufgebraucht ist. Becker hatte sich in diesem Jahr als Chairman in Hamburg sowohl persönlich als auch geschäftlich engagiert und wird dies auch im kommenden Jahr tun. Eine Veräußerung des Hamburgers Herren-Turniers scheint allein deswegen undenkbar, weil der DTB dann vertraglich verpflichtet wäre, das mit Millionen-Aufwand ausgebaute Stadion am Rothenbaum komplett zurückzubauen.

Möglicherweise wird dort im kommenden Mai dem Herren-Masters das Damen-Turnier vorgeschaltet, das nach dem Abschied von Steffi Graf in Berlin zunehmend an Interesse von Medien und Sponsoren eingebüßt hat. In diesem Jahr schrieb die Veranstaltung ein Minus in Höhe von 400 000 Euro.

Waldenfels hatte mit der Unterstützung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit mittlerweile ein Gespräch mit Dagmar Reim, der Intendantin des neuen Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Das sportlich stets erstklassig besetzte Turnier soll zumindest im 3. Programm zu sehen sein. Ausschnitte in ARD und ZDF könnten ebenfalls Geldgeber anziehen. «Ob diese Abdeckung den Sponsoren ausreicht, wird sich spätestens nächste Woche entscheiden. Im Moment sagen die Einschaltquoten, dass 'Die Sendung mit der Maus' interessanter ist», meinte der DTB-Boss. Ob Hauptgeldgeber Mastercard seinen auslaufenden Vertrag verlängert, entscheidet sich nächste Woche. Bis Ende September soll dann klar sein, was aus den German Open wird.

Waldenfels, der einstige bayerische Finanzminister, der zuletzt den US-Medienunternehmer Haim Saban beim Einstieg ins deutsche TV- Geschäft beraten hatte, möchte den Status Quo erhalten. «Der Weg nach Hamburg wäre ein Zwang. Eine Zusammenfassung könnte jedoch Synergien bringen, zum Beispiel eine Kostenreduzierung», erläuterte Waldenfels.

Das früher vor dem Masters stattfindende Hamburger Damen-Turnier war allerdings zuletzt auf so wenig Akzeptanz gestoßen, dass es nach Philadelphia verkauft wurde. Andererseits wäre auch ein gemeinsames Herren- und Damenturnier eine Option - dafür müsste jedoch die Anlage am Rothenbaum ausgebaut werden, womit in naher Zukunft nicht zu rechnen ist. «Ich bin selbst unschlüssig, ob ein kombiniertes Turnier die Tennis-Welt rettet. Das wäre zwar ein Angebot an einen Sponsor, hat bei mir aber keine höchste sportpolitische Priorität», räumte Waldenfels ein.

Mit Blick auf die wenigen deutschen Talente, die nicht immer mit der gleichen professionellen Einstellung wie gleichaltrige Spanier oder Franzosen ausgestattet seien, fasste der bis 2005 gewählte Verbandschef zusammen: «Das ist die schwierigste Zeit für den DTB: Erst die abgewendete Insolvenz, jetzt kommen die Turniere hinterher, und dann fehlen uns die Spieler.»
DiNaPic is offline  
Sponsored Links
Advertisement
 
post #2 of 6 (permalink) Old Sep 8th, 2003, 09:55 AM
Senior Member
 
Join Date: Jul 2002
Posts: 260
                     
Quote:
Originally Posted by DiNaPic
Mit Blick auf die wenigen deutschen Talente, die nicht immer mit der gleichen professionellen Einstellung wie gleichaltrige Spanier oder Franzosen ausgestattet seien
das problem ist nicht dass wir weniger talente haben als andere Länder......
(Andrea Petkovic ist 914 der WTA - das macht sie zur nr. 55 der deutschen Damen - wäre sie Russin und 914, wäre sie die nr. 54 Russlands.....)

das problem ist einerseits dass Deutsche das Ziel haben in die top 100 zu kommen, und dann anscheinend zufrieden sind!!! irgendwie hat (fast) keine den Biss, sich ganz nach oben zu quälen.

andererseits eine total hirnrissige Förderung des DTB, der es immer wieder vorzieht, 20-25 jährigen Spielerinnen wild-cards für grosse Turniere zu geben, anstatt unsere teenies zu Fördern.

Ich mein, was ist das für ein System? Du musst zuerst beweisen dass du es ohne Hilfe nicht schaffst, dann bekommst du Hilfe? Aber wenn Du Talent hast, dann musst du es zuerst alleine versuchen, und erst wenn Du es nicht geschafft hast..... (siehe oben).
SuperG is offline  
post #3 of 6 (permalink) Old Sep 8th, 2003, 10:10 AM
Senior Member
 
Join Date: Jul 2002
Posts: 260
                     
Ich hab mal mit Klaus Eberhardt gesprochen warum er nicht Grönefeld und Petkovic für den Fed-Cup gegen die Slovakei nominiert?

...weil es doch eigentlich egal ist wer gegen die Hantuchova verliert...

er hat gemeint die wären nicht so weit, und hätten keine change..... (weil die anderen eine change gehabt haben, oder?)

ich sagte dann dass sich das doch super vermarkten lassen würde: Deutschlands Teenager gegen die Besten der Welt!
und Australien hätte doch das selbe im Hopman Cup gemacht, als sie die 15-jährige Dokic gegen Spanien aufgestellt hatten (Dokic gewann dann gegen die nr. 3 der Welt, Sanches-Vicario....)

dann wär vielleicht das Fernsehen dabei. Mit einem Fed-Cup Coach für dieses Spiel der B.Becker oder A.Huber heisst, bekommt man auch noch die Frankfurter Festhalle oder die Münchner Olympiahalle voll.... und die Mädels würden sich zerreissen auf dem Platz!!!!!!!!

Petko und Anna-Lena, sähen auch noch gut aus. Hantuchova sowieso! Alle die das sehen würden sich wieder für Tennis interessieren!

Unsere Mädels würden so ewig viel lernen von solchen Spielen, und die öffentlichkeit (Bild, RTL) wäre ständig present, und fragen: "was macht ihr?" Und dann gibts keine ausreden mehr, dass die ein K10 nicht gewinnen! Dann wird eben gewonnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Stellt euch das Medieninteresse vor, das dagewesen wäre, als Anna-Lena dann die French Open Juniors gewonnen hat! Weil sie bekannt gewesen wäre! So hats ja wiedermal kein Schwein interessiert.......

Aber ich glaube das Hauptproblem war, das der name "Eberhardt" überhaupt nicht in dem Plan vorkam.....

Oder wollen die "oberen" vielleicht gar nicht, dass das deutsche Damentennis wieder populär wird? Weil dann Fragen kommen würden? Fragen wie: "was habt ihr eigentlich alles verschlafen?" "wo ist eigentlich das ganze Geld?" "wer ist eigentlich dafür verantworlich?"
SuperG is offline  
post #4 of 6 (permalink) Old Sep 9th, 2003, 06:24 PM
-LIFETIME MEMBER-
 
matthias's Avatar
 
Join Date: Sep 2001
Posts: 95,601
                     
ich will ja nix gegen Herrn Eberhardt sagen, aber der Typ kommt mir so vor als wenn er selber keinen bock hat FED-Cup coach zu sein.

matthias is offline  
post #5 of 6 (permalink) Old Oct 7th, 2003, 11:56 AM Thread Starter
Senior Member
 
DiNaPic's Avatar
 
Join Date: Aug 2002
Location: www.livesportphoto.com
Posts: 835
                     
Leserbrief an die Sportredaktion "Der Tagesspiegel"

Seit einiger Zeit werden im "Der Tagesspiegel" Artikel zu den "MasterCard German Open" veröffentlicht, in denen teilweise falsch und teilweise tendenziös über die Thematik berichtet wurde. Eberhard Wensky, Turnierdirektor der MasterCard German Open nahm in einem Leserbrief jetzt dazu Stellung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Veröffentlichung am 12. Juli 2003 im Sportteil auf Seite 19 Ihrer Zeitung unter der Überschrift „Der Senat hat Aufschlag“ wird zum wiederholten Mal von Ihren Redakteuren Frank Bachner und Sabine Beikler tendenziös und einseitig über die Zukunft der German Open beim LTTC "Rot-Weiß" e.V. berichtet.
Meinem Verständnis nach gehört zu einer seriösen Aufbereitung eines Themas unbedingt die Berücksichtigung aller Fakten. Darauf vertraut der Leser einer seit Jahrzehnten regional und national sehr angesehenen Zeitung wie „Der Tagesspiegel“. Bei Ihrem Bericht vom 12. Juli über das derzeit sehr schwierige Tennisthema blieben die volkswirtschaftlichen Feststellungen von Prof. Dr. Wolfgang Maennig zu den German Open völlig unerwähnt. Die Ergebnisse der Recherche von Prof. Maennig liegen Herrn Frank Bachner, der auch persönlich bei einem Vortrag zu diesem Thema anwesend war, seit Monaten vor und sind mehrmals in den Medien veröffentlicht, u. a. im Programmheft der German Open 2003. Auch der zuständigen Senatsverwaltung sind diese Ermittlungen bekannt und sollten auf eine Entscheidungsfindung nicht unerheblichen Einfluss nehmen.
Gerade diese Recherche eines auf diesem Gebiet erfahrenen Fachmannes ergeben nämlich dank positiver volkswirtschaftlicher Auswirkungen der Veranstaltung für das Land Berlin ein völlig anderes Bild als Ihre negative Darstellung.
Prof. Maennig stellt fest:
1. Das Land Berlin bekommt durch die German Open jährliche Steuereinnahmen von rund 1,0 Millionen Euro.
2. Rund 2,0 Millionen Euro wurden von den auswärtigen Turniergästen in unserer Stadt ausgegeben.
3. Rund 1,8 Millionen Euro Turnierausgaben (ohne die Preisgelder) verbleiben ebenfalls in unserer Stadt.
4. Der Imagegewinn für das Land Berlin kann nach den Recherchen von Prof. Maennig nur geschätzt werden. Als Ziffer gab er einen Mindestwert von 770.000,- Euro an.
Prof. Maennig hat derartige Untersuchungen schon öfters durchgeführt, u. a. auch für den Berlin Marathon. In seiner Schlussbetrachtung kommt er zu dem Ergebnis, dass es unverständlich wäre, wenn unter Berücksichtigung seiner volkswirtschaftlichen Betrachtungen die German Open nicht vom Land Berlin gefördert werden würden. Prof. Maennig ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Außenhandel und Wirtschaftsintegration an der Universität Hamburg.
Im übrigen enthält der Bericht in Ihrer Ausgabe vom 12. Juli nun schon zum wiederholten Mal unrichtige Informationen und auch unnötige Polemik:
- Was ist gegen „Champagner trinkende Besucher“ zu sagen und was ist mit dem negativen Image einer Edelveranstaltung gemeint? - Mit wieder über 40.000 Turnierbesuchern gehören die German Open auch in diesem Jahr zu den erfolgreichsten und fünf zuschauerstärksten Damenturnieren auf der weltweiten WTA Tour. - Die ARD ist im Jahr 2002 nicht „ausgestiegen“, wie von Ihnen berichtet, sondern hat über 10 Stunden live von der Hundekehle berichtet. In 2003 hat Eurosport mit überraschend hohen Einschaltquoten live gesendet. Eurosport wird in 54 Ländern empfangen und in 18 Sprachen kommentiert. - Alle Sponsoren haben sich auf der Abschlußpressekonferenz der diesjährigen German Open sehr positiv über die Veranstaltung geäußert und die weitere Beteiligung ihrer Unternehmen an diesem größten deutschen und fünftgrößten weltweiten Damen-Tennisturnier in Aussicht gestellt. Ihr Redakteur Frank Bachner war bei dieser Pressekonferenz persönlich anwesend.
Es ist mir wirklich unverständlich, aus welchem Grund seit Monaten in Ihrer Zeitung über die German Open beim LTTC „Rot-Weiß“, den Club selbst und einzelne Funktionsträger des Clubs derart negativ, teilweise unrichtig, unsachlich und lückenhaft informiert wird. Berücksichtigt man, dass „Der Tagesspiegel“ bis einschließlich diesem Jahr zu den Turniersponsoren der German Open gehört, wird diese Art der Berichterstattung noch weitaus unverständlicher.
Ich erinnere mich gern an frühere führende Mitarbeiter Ihrer Sportredaktion wie Gerhard Reimann, Eberhard Wittig u. a., die ebenfalls kritisch und mit spitzer Feder Themen aufgearbeitet haben. Es wurde dem Leser aber stets ein allumfassendes Bild einer Angelegenheit vermittelt. Dies ist Ihren Redakteuren Frank Bachner und Sabine Beikler auch diesmal wieder nicht gelungen. Bleibt die Frage, ob dahinter lediglich Unvermögen oder gar Absicht steckt.

Mit freundlichen Grüßen

Eberhard Wensky
(Turnierdirektor MasterCard German Open)
DiNaPic is offline  
post #6 of 6 (permalink) Old Oct 7th, 2003, 12:02 PM Thread Starter
Senior Member
 
DiNaPic's Avatar
 
Join Date: Aug 2002
Location: www.livesportphoto.com
Posts: 835
                     
Termin steht fest

München - Die German Open der Damen sind gesichert und werden auch 2004 auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß Berlin am Hundekehlesee stattfinden. Terminiert wurde das mit 1,3 Millionen Dollar dotierte Turnier für die Woche vom 3. bis 9. Mai 2004.

Probleme gab es im Vorfeld einen Sponsor zu finden, da zuletzt ein Minus von rund 400.000 Euro zu verzeichnen war. Nun übernimmt das der Deutsche Tennis Bund (DTB).

"Wir sind der Auffassung, dass dieses Turnier mit seiner großartigen Tradition und seiner gesellschaftlichen Bedeutung für Berlin auch in Zukunft an der Hundekehle stattfinden muss", sagte DTB-Präsident Georg von Waldenfels.

Last edited by DiNaPic; Oct 7th, 2003 at 12:44 PM.
DiNaPic is offline  
Reply

Quick Reply
Message:
Options

Register Now



In order to be able to post messages on the TennisForum.com forums, you must first register.
Please enter your desired user name, your email address and other required details in the form below.

User Name:
Password
Please enter a password for your user account. Note that passwords are case-sensitive.

Password:


Confirm Password:
Email Address
Please enter a valid email address for yourself.

Email Address:
OR

Log-in









Image Verification
Please enter the six letters or digits that appear in the image opposite.

Registration Image

Thread Tools
Show Printable Version Show Printable Version
Email this Page Email this Page



Posting Rules  
You may not post new threads
You may post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off
Trackbacks are On
Pingbacks are On
Refbacks are On

 
For the best viewing experience please update your browser to Google Chrome